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„Sie ist nah am Bürger“

„Sie ist nah am Bürger“.

Beate Pohlmann soll in die Bürgerschaft.

Der Distriktvorstand der SPD Neugraben-Fischbek will die Bezirksabgeordnete Beate Pohlmann ins Rennen um ein Bürgerschaftsmandat schicken. „Beate Pohlmann ist unsere Wunschkandidatin für den Spitzenplatz im Wahlkreis Süderelbe für die kommende Bürgerschaftswahl“, bekräftigt der Vorsitzende Holger Böhm. „Sie ist erfahren in der parlamentarischen Arbeit der Bezirksversammlung, verwurzelt in der Bevölkerung von Süderelbe und setzt sich engagiert für deren Belange ein. Sie ist nah am Bürger und jederzeit ansprechbar. Sie wäre eine absolute Bereicherung für die Bürgerschaft und eine starke Vertreterin der Interessen Süderelbes.“
Pohlmann sei aus der Region nic

mk -Beate Pohlmann

ht wegzudenken. Man kenne sie aus ihren Zeiten als Elternratsvorsitzende, ihrem jahrelangen Einsatz für den Erhalt des Freibads Neugraben und ehemalige Vorsitzende des Fördervereins, Mitglied im Vorstand des Hospizvereins und engagierte Unterstützerin des Bergwerk-Denkmals Robertshall. Immer, wenn es darum gehe, etwas für die Region zu bewegen, sei Pohlmann in der ersten Reihe dabei. Da wäre es auch kein Zufall gewesen, dass die Hausbrucherin 2012 zunächst die SPD-Fraktion im Harburger Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtentwicklung unterstützte und bei der Wahl 2014 auch Bezirksversammlungsabgeordnete wurde. Auch seitdem sei sie im Fachgebiet Kultur, Sport und Freizeit sowie im Jugendhilfeausschuss des Bezirks aktiv. Bei der letzten Bezirksversammlungswahl konnte sie mit einem herausragenden persönlichen Ergebnis über die Bezirksliste erneut in die Bezirksversammlung einziehen, heißt es in einer Presse-Mitteilung des SPD-Distriktes Neugraben-Fischbek.
Mit dem Vorschlag beziehe der mitgliederstärkste Distrikt der SPD in Harburg Stellung für eine starke Frau auf Platz 1 der Wahlkreisliste. Sie würde dann in direkter Nachfolge zu Brigitta Schulz die Liste in Süderelbe anführen, die ihr Bürgerschaftsmandat wegen der Erkrankung ihres Mannes Manfred Schulz zurückgegeben hatte. Ob Pohlmann allerdings auf Platz 1 kommt, entscheiden alle SPD-Mitglieder, die in Süderelbe wohnen, auf einer gemeinsamen Wahlkreisvollversammlung im September, so der Distriktvorstand Neugraben-Fischbek.
„Wir wollen hier neben den inhaltlichen Stärken von Beate Pohlmann auch ein weiteres Zeichen setzen“, ergänzt Vorstandsmitglied Henning Reh: „Während wir auf den Wahlkreislisten bei der vergangenen Bezirkswahl im Wechsel Männer und Frauen auf die Plätze gewählt haben, allerdings immer ein Mann auf Platz 1, wollen wir mit einer Frau auf Platz 1 deutlich machen, dass wir unsere Listen gleichberechtigt aufstellen.“

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IBA Hamburg-Projektdialog Fischbeker Reethen

IBA Hamburg-Projektdialog Fischbeker Reethen.

Vorstellung des aktuellen Planungsstandes.

Die IBA Hamburg veranstaltet zu jedem ihrer Entwicklungsgebiete jährlich einen Projektdialog. Am 18. Juni 2019 findet der diesjährige Projektdialog zu den Fischbeker Reethen statt. Zuletzt wurden im April die Berliner Landschaftsarchitekten relais für die Gestaltung des Blau-Grünen Bandes in den Fischbeker Reethen ausgewählt. Nach einleitenden Grußworten von Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, und Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg, wird die verantwortliche Projektkoordinatorin der IBA Hamburg den aktuellen Planungsstand vorstellen. Nach einer Fragerunde im Plenum können sich interessierte Bürger im Anschluss an verschiedenen Thementischen spezifisch über Funktionsplan/Städtebau, Freiraum/Blau-Grünes Band, Verkehrsplanung und (Oberflächen-)Entwässerung informieren und Fragen stellen. Der Projektdialog beginnt um 18.30 Uhr in der Aula der Schule Ohrnsweg.

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„Wir sind auf dem richtigen Weg!“

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„Bleiben wir im Gespräch“ – so lautete das Motto einer SPD-Veranstaltung am 30. Januar im Stadtteilsaal des BGZ Süderelbe. Zu Gast war der SPD-Fraktionschef in der Bürgerschaft, Andreas Dressel. Zusammen mit den örtlichen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jasmin Hilbring und Matthias Czech stellte sich der Spitzengenosse den Fragen der Bürger. Diese konnten bereits vorher auf extra dafür angefertigten Bierdeckeln ihre Fragen, Kritik oder Wünsche notieren. Davon machten viele Gebrauch, entsprechend übersät war der Tisch vor Dressel und Co. mit beschriebenen Deckeln.
Zuerst verlor Dressel aber noch ein paar Sätze über die schwierigen Verhandlungen mit der CDU/CSU über die Bildung einer Großen Koalition. Angesichts des Zickzackkurses der SPD in dieser Frage herrsche Verwirrung in der Öffentlichkeit. „Einmal hü, einmal hott“ – viele Bürger fragten sich, wofür die SPD stehe, räumte Dressel ein. Dieser wies die Schuld an der verfahrenen Situation der FDP zu. Die Liberalen hätten die Gespräche über eine Jamaika-Koalition platzen lassen, danach habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die SPD-Führung aufgefordert, mit der Union über eine Große Koalition zu verhandeln. Das täte man jetzt, aber einfach sei das Unterfangen nicht. Mehr Worte wolle er auch nicht darüber verlieren, ebensowenig wie über bundespolitische Themen – dann würde man den halben Abend debattieren.
Sprach’s und zückte einen Bierdeckel mit dem Thema der Schließung der Katholischen Schule in Neugraben. Die SPD sei genauso wie die betroffenen Eltern und Kinder über das asoziale Verhalten und die mangelnde Kommunikation der Katholischen Kirche verärgert. Die Vorgänge würden generell das Vertrauen in das Schulwesen unterminieren. Die ganze Angelegenheit sei nicht mit der SPD besprochen worden. „Das ist ganz starker Tobak“, machte Dressel seinen Unmut publik. Nun müsse die Stadt alles dafür tun, um den Schülern und deren Eltern gangbare Perspektiven aufzeigen. Hamburg würde den betroffenen Familien ein gutes Schulangebot für eine staatliche Schule unterbreiten. Es soll niemand durch den Rost fallen. Zudem würde man das öffentliche Gespräch mit der katholischen Kirche suchen. Am 6. Februar findet ab 18 Uhr im Kulturzentrum Rieckhof eine Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration statt. Dabei sollen die Referenten des Erzbischöflichen Generalvikariats Hamburg Auskunft über die geplante Schließung von Katholischen Schulen in Neugraben und Harburg geben. Er wolle aber auch darauf hinweisen, dass es schwer sein wird, die festgefügte Meinung der Katholischen Kirche umzustimmen, sagte Dressel. Ob Hamburg vielleicht die Grundstücke der katholischen Kirche in Neugraben aufkaufen und hier eine weitere für den wachsenden Stadtteil dringend benötigte Schule (Stadtteilschule oder Gymnasium) realisieren könnte, wurde aus dem Publikum gefragt. Das müsse man Stadtteil für Stadtteil überprüfen, ließ sich Dressel nicht festlegen. Czech ergänzte, dass er vor Kurzem mit einem Schulbeauftragten gesprochen habe. Die Planungen seien im Gang, Genaueres könnte man aber noch nicht sagen, sagte Czech unter dem Murren zahlreicher Zuhörer. Letztere hatten präzise Informationen erwartet.
Ganztagsschule, Inklusion und Integration: Vor diesem Dreiklang wollte eine Anwesende von Dressel wissen, wie die erfolgreiche Vermittlung von Bildung auf hohem Niveau bei drastisch hoher Beanspruchung der Lehrer klappen solle. Bundesweite und Vergleichsstudien hätten belegt, so Dressel, dass sich Hamburg im Bereich Bildung von den hinteren Plätzen ins Mittelfeld gekämpft habe. „Die von uns eingeführte Beitragsfreiheit für die fünfstündige Grundbetreuung in Krippe und Kita – inklusive Mittagessen – hat dazu geführt, dass inzwischen fast alle Hamburger Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden. Auch die Betreuungsqualität steigt weiter: Nachdem wir zunächst den Kita-Betreuungsschlüssel in sozial schwachen Stadtteilen verbessert haben, stocken wir das Personal in den Krippen nun überall in Hamburg weiter auf. Zunächst wurden die Personalwochenstunden um 10 Prozent angehoben. Das Ziel eines Betreuungsschlüssels von 1 zu 4 in der Krippe wird jetzt in vier 500er-Schritten umgesetzt: Die ersten 500 neuen Fachkräfte sollen schon Anfang 2018 eingestellt werden – jeweils 500 folgen zum Jahresbeginn 2019, 2020 und 2021. Gute Bildung von Anfang an! Alle Kinder sollen unabhängig von ihrer Herkunft gute Startchancen haben – wir wollen ein Schulsystem, das die Individualität und Begabung jedes Kindes fördert. Das Ganztagsangebot, das wir erfolgreich ausgeweitet haben, ist dabei ein wichtiger Baustein. Frühzeitiger Spracherwerb und Bildung sind der Schlüssel für eine gelingende Integration. Die Angebote für junge Geflüchtete an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen haben wir daher massiv ausgebaut“, konterte Dressel den Vorwurf. „Wir sind auf dem richtigen Weg!“, zeigte sich der SPD-Mann überzeugt.
Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Abschaltung des erst wenige Jahre alten Kohlekraftwerkes Moorburg. Dressel verwies auf dem Fahrplan zum Ausstieg aus dem Kohlestrom, der ab 2019 in Angriff genommen werden solle. Sein Tipp für Moorburg: Um 2040 wird dieses Kohlekraftwerk abgeschaltet, vorher müsse aber die Benutzung der Fernwärme entschieden werden, so Dressel. Die obligatorische Frage nach der Fertigstellung der A26 nutzte Dressel für ein Plädoyer dieser seit Jahrzehnten geplanten Trasse und deren Anbindung an die A7 und A1. Die B73 müsse entlastet werden, der Verkehr müsse generell aus den Wohngebieten herausgeholt werden, beteuerte der SPD-Politiker. Hinsichtlich des Baus der neuen S-Bahnlinie S32 wollte sich Dressel noch nicht festlegen. Dafür müssten auch erst einmal neue Weichen und Signale eingerichtet werden. Doch in dieser Sache konnte er auch Positives vermelden: Die Fahrgäste könnten sich ab Dezember dieses Jahres auf neue Züge einstellen, teilte Dressel mit. Hinsichtlich der Unterbelegung der P+R-Parkhäuser verteidigte der SPD-Politiker die anteilige Nutzerbeteiligung. Dies sei die fairste Lösung. Es habe dringender Sanierungsbedarf bestanden, der auf diese Weise finanziert werden konnte. Man denke seit Kurzem über eine ABO-Karte für 100 Euro im Jahr nach. Damit sollen Pkw-Besitzer animiert werden, mehr die öffentlichen Nahverkehrsmittel zu frequentieren, führte Dressel aus.
Mehr Sicherheit für Fußgänger, vor allem für Kinder, mittels einer Brücke über die B73 in Höhe des Neubaugebietes Fischbeker Heidbrook/Sandbek lautete eine andere Forderung. Hier musste die frischgebackene SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hilbring den Fragesteller enttäuschen. Nach eingehender Prüfung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sei der Bau einer Querung für zu teuer befunden worden, erläuterte Hilbring. Die Einrichtung von Veloradrouten nach Neugraben begrüßte Dressel, aber noch wichtiger seien für ihn die Instandsetzung des Radwegenetzes im Stadtteil Neugraben. Bei dieser Gelegenheit kündigte der SPD-Politiker auch die Modernisierung der rund 750 Hamburger Spielplätze und des Gehwegnetzes an. Eine Eingreifgruppe soll Schäden sofort melden, damit unverzüglich Missstände behoben werden können, referierte Dressel.
Abschließend machte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende für ein Multifunktionsbad im zukünftigen Neubaugebiet Fischbeker Reethen stark. Bedingungen: Diese Anlage müsste mit Neu Wulmstorf zusammen gebaut werden und ganzjährig geöffnet sein, damit es wirtschaftlich betrieben werden kann.

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Neugraben

Restplätze zum Umbüdeln

Der Neugrabener SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech lädt am 18. Februar wieder zum Umbüdeln ein. Es sind noch einige Restplätze für die Veranstaltung vorhanden. Ab 15 Uhr wird an diesem Sonntagnachmittag der Stoffbüdel mit den 90 Holzsteinen wieder kräftig geschüttelt. Das Umbüdeln wird in Neugraben in der Falkenberghalle der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, Standort Falkenberg, Heidrand 5 stattfinden.
Feinste Bratenstücke, Würste und Edelsalamis sind im Rahmen dieses Plattdeutschen Bingos wieder zu gewinnen. Der Erlös dieses Umbüdelnachmittags wird an den Schulverein der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg gespendet. Einlass ist ab 14 Uhr. Auch an das kulinarische Wohlbefinden der Teilnehmer ist gedacht: Kaffee und Kuchen stehen bereit.
Anmeldung und nähere Informationen über das Abgeordnetenbüro an der Cuxhavener Straße 393a unter der Telefonnummer 040 87609643 oder per E-Mail an buero@matthiasczech.de.

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Lokales Geschehen

Neuer Standort für Foto-Ausstellung

Neuer Standort für Foto-Ausstellung

Heiner Kalhorn präsentiert seine Arbeiten im SEZ

20 Jahre stellte der talentierte Hobby-Fotograf Heiner Kalhorn seine Schnappschüsse in einem Ausstellungskasten an der Fassade in der Seitenstraße Lütt Enn aus. Bilder über Sehenswürdigkeiten in Hamburg, Fotos über das alte Neugraben oder auch Fotos über Schaufensterpuppen waren unter anderem dabei. Viele Bürger schauten sich die kunstvollen Fotos beim Schlendern durch das Neugrabener Zentrum an. Es wurde zu einer liebevollen Angewohnheit, mal bei der Mini-Galerie im Lütt Enn vorbeizuschauen. Damit war 2016 Schluss. Der neue Besitzer des Gebäudes wollte kein Geld mehr in eine Instandsetzung der undichten Wandvitrine investieren, erinnert sich Kalhorn. Er befürchtete, dass seine Fotos durch die Feuchtigkeit Schaden nehmen könnten. Deswegen habe er an diesem Standort keine Fotos mehr ausgestellt, erzählt Kalhorn. Jedoch seit Kurzem können sich Bürger wieder an den Schnappschüssen von Kalhorn erfreuen – und zwar im SEZ. In einem leerstehenden Geschäft neben dem ehemaligen Juwelier Mannigel sind die Arbeiten von Kalhorn zu bewundern. Die Ausstellung heiße schlicht „Hamburg-Fotos“. Diesmal habe er auf die üblichen Hamburger Sehenswürdigkeiten wie Elbphilharmonie, Hamburger Hafen oder Hummel-Hummel verzichtet, berichtet Kalhorn. Der frühere Lehrer darf im SEZ solange ausstellen, bis die Läden wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Kalhorn stellt sich die Frage, ob ein ausgestelltes Bild in der heutigen „Handy-Ära“ noch imstande sei, jemand zum Anschauen zu verleiten. Im Oktober sollen laut Kalhorn Fotos über das „neue Neugraben“ im SEZ folgen. Man darf gespannt sein.