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Neuer Freibetrag bei Grundsicherung im Alter

Neuer Freibetrag bei Grundsicherung im Alter.

Verbesserungen bei Rente: SoVD informiert.

In Großstädten wie Hamburg ist das Leben teuer. Die neue Grundrente wird deshalb nicht alle Senioren aus der Grundsicherung führen. Ein neuer Rentenfreibetrag, der zum Jahresbeginn eingeführt wurde, kann dennoch Verbesserungen bringen.
Für Senioren, die ergänzende Leistungen der Grundsicherung bekommen, wurde zum 1. Januar 2021 ein Freibetrag für die gesetzliche Altersrente eingeführt. Er beträgt 100 Euro im Monat. In bestimmten Fällen kann der Freibetrag höher ausfallen, bis zu einer Höchstgrenze von 223 Euro monatlich.
Für bisherige Grundsicherungsbezieher berücksichtigt das Amt automatisch den Anspruch. Alle anderen müssen vorsorglich einen Antrag auf Grundsicherung stellen, wenn sie glauben, jetzt einen Anspruch zu haben. Denn die Leistung wird nur rückwirkend ab Antragsstellung gezahlt. Voraussetzung dafür sind wenigstens 33 Jahre Einzahlung in die Rentenversicherung.
„Die Freibeträge werden für ein wenig mehr Rentengerechtigkeit sorgen. Sie sorgen dafür, dass Menschen, die jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, im Alter mehr Geld haben, als jene, die nie oder nur kurz eingezahlt haben. Dies hatte der SoVD seit vielen Jahren eingefordert!“, so Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg.

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„Sie ist nah am Bürger“

„Sie ist nah am Bürger“.

Beate Pohlmann soll in die Bürgerschaft.

Der Distriktvorstand der SPD Neugraben-Fischbek will die Bezirksabgeordnete Beate Pohlmann ins Rennen um ein Bürgerschaftsmandat schicken. „Beate Pohlmann ist unsere Wunschkandidatin für den Spitzenplatz im Wahlkreis Süderelbe für die kommende Bürgerschaftswahl“, bekräftigt der Vorsitzende Holger Böhm. „Sie ist erfahren in der parlamentarischen Arbeit der Bezirksversammlung, verwurzelt in der Bevölkerung von Süderelbe und setzt sich engagiert für deren Belange ein. Sie ist nah am Bürger und jederzeit ansprechbar. Sie wäre eine absolute Bereicherung für die Bürgerschaft und eine starke Vertreterin der Interessen Süderelbes.“
Pohlmann sei aus der Region nic

mk -Beate Pohlmann

ht wegzudenken. Man kenne sie aus ihren Zeiten als Elternratsvorsitzende, ihrem jahrelangen Einsatz für den Erhalt des Freibads Neugraben und ehemalige Vorsitzende des Fördervereins, Mitglied im Vorstand des Hospizvereins und engagierte Unterstützerin des Bergwerk-Denkmals Robertshall. Immer, wenn es darum gehe, etwas für die Region zu bewegen, sei Pohlmann in der ersten Reihe dabei. Da wäre es auch kein Zufall gewesen, dass die Hausbrucherin 2012 zunächst die SPD-Fraktion im Harburger Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Stadtentwicklung unterstützte und bei der Wahl 2014 auch Bezirksversammlungsabgeordnete wurde. Auch seitdem sei sie im Fachgebiet Kultur, Sport und Freizeit sowie im Jugendhilfeausschuss des Bezirks aktiv. Bei der letzten Bezirksversammlungswahl konnte sie mit einem herausragenden persönlichen Ergebnis über die Bezirksliste erneut in die Bezirksversammlung einziehen, heißt es in einer Presse-Mitteilung des SPD-Distriktes Neugraben-Fischbek.
Mit dem Vorschlag beziehe der mitgliederstärkste Distrikt der SPD in Harburg Stellung für eine starke Frau auf Platz 1 der Wahlkreisliste. Sie würde dann in direkter Nachfolge zu Brigitta Schulz die Liste in Süderelbe anführen, die ihr Bürgerschaftsmandat wegen der Erkrankung ihres Mannes Manfred Schulz zurückgegeben hatte. Ob Pohlmann allerdings auf Platz 1 kommt, entscheiden alle SPD-Mitglieder, die in Süderelbe wohnen, auf einer gemeinsamen Wahlkreisvollversammlung im September, so der Distriktvorstand Neugraben-Fischbek.
„Wir wollen hier neben den inhaltlichen Stärken von Beate Pohlmann auch ein weiteres Zeichen setzen“, ergänzt Vorstandsmitglied Henning Reh: „Während wir auf den Wahlkreislisten bei der vergangenen Bezirkswahl im Wechsel Männer und Frauen auf die Plätze gewählt haben, allerdings immer ein Mann auf Platz 1, wollen wir mit einer Frau auf Platz 1 deutlich machen, dass wir unsere Listen gleichberechtigt aufstellen.“

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Speichertechnologie als Schlüssel für nächste Stufe der Energiewende

Speichertechnologie als Schlüssel für nächste Stufe der Energiewende.

Weltpremiere: Neue Versuchsanlage in Altenwerder.

Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) hat am Mittwoch in einer Weltpremiere seinen elektrothermischen Energiespeicher (ETES) in Betrieb genommen. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung würdigten Staatssekretär Andreas Feicht und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher gemeinsam mit Siemens Gamesa CEO Markus Tacke und den Projektpartnern Hamburg Energie GmbH und Technische Universität Hamburg (TUHH) die Erreichung dieses Meilensteines. Die neuartige Speichertechnologie ermöglicht es, große Mengen Energie kostengünstig zu speichern und so Stromerzeugung und Stromnutzung zu entkoppeln.
Der feierlich in Altenwerder an den Vollhöfner Weiden eröffnete Wärmespeicher fasst rund 1.000 Tonnen Vulkangestein als Energiespeichermedium. Es wird mit elektrischer Energie gespeist, die mittels einer Widerstandsheizung und eines Gebläses in einen Heißluftstrom umgewandelt wird, der wiederum das Gestein auf 750°C aufheizt. Bei Nachfragespitzen kann ETES die gespeicherte Energie mithilfe einer Dampfturbine rückverstromen. Der ETES Demonstrator kann so bis zu 130 MWh thermische Energie für rund eine Woche speichern. Zudem bleibt die Speicherkapazität des Systems über die Ladezyklen hinweg konstant.
Ziel der Pilotanlage ist es, den Systembeweis des Speichers am Netz zu liefern und den Wärmespeicher ausgiebig zu testen. In einem nächsten Schritt plant Siemens Gamesa, seine Speichertechnologie in kommerziellen Projekten einzusetzen und die Speicherkapazität sowie die Leistung zu erhöhen. In naher Zukunft soll Energie im Bereich von mehreren Gigawattstunden (GWh) gespeichert werden – eine Gigawattstunde entspricht dem täglichen Stromverbrauch von rund 50.000 Haushalten.
„Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch fluktuierender erneuerbarer Energien über Speicher ist ein wesentlicher Beitrag für Umsetzung der Energiewende. Wir brauchen daher kostengünstige, effiziente und skalierbare Energiespeicher“, fordert Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das Institut für Technische Thermodynamik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und der Energieversorger Hamburg Energie sind Partner in dem innovativen Future-Energy-Solutions-Projekt, das im Rahmen des Energieforschungsprogramms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Die TUHH erforscht die thermodynamischen Grundlagen der verwendeten Schüttgut-Technologie. Siemens Gamesa strebt Kosten für die Speicherung von Energie von weniger als 10 ct pro kWh an. Die Technologie reduziert die Kosten für größere Speicherkapazitäten auf einen Bruchteil des üblichen Niveaus für die Batteriespeicherung.
Durch die Nutzung serienmäßiger Komponenten können beispielsweise auch stillgelegte konventionelle Kraftwerke umfunktioniert und in grüne Speicher verwandelt werden (Second-Live-Option). Hamburg Energie verantwortet den Handel der Speicherenergie an den Strommärkten. Der Energieversorger entwickelt hochflexible digitale Leitsystem-Plattformen für virtuelle Kraftwerke. An eine solche IT-Plattform angeschlossen, kann ETES die erneuerbare Energie optimal bei maximalem Ertrag speichern.

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Aus für Katholische Schule

Aus für Katholische Schule.

SPD & Die Linke kritisieren Entscheidung.

Schluss und vorbei – nach dem Aus für das Niels-Stensen-Gymnasium ist jetzt das Ende für die Katholische Schule Neugraben besiegelt. Erzbischof Stefan Heße verkündete am 8. November vor den Vertretern des Wirtschaftsrats das Ende der Katholischen Schule Neugraben. Dem Gremium gehören Vertreter aller Regionen des Erzbistums Hamburg an. „Wir haben diese Entscheidung schon länger befürchtet und bedauern das sehr“, meint dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksversammlung Harburg, Claudia Loss. „Schon die beschlossene Schließung des Niels-Stensen-Gymnasiums war ein Schlag für das katholische Schulsystem in Harburg, denn dadurch fehlt die gymnasiale Anschlussfähigkeit. Dass jetzt auch noch die weiterführende Schule in Neugraben-Fischbek aufgegeben wird, trocknet das System weiter aus. Und was aus der Katholischen Schule Harburg wird, ist auch noch ungewiss. Zwar will das Erzbistum das Moratorium um ein Jahr bis zum Januar 2020 erfolgen, doch ein starkes Bekenntnis zu dem Standort sieht anders aus. Jetzt kommt es darauf an, dass das staatliche Schulsystem die entstehenden Lücken qualitativ füllt.“
Weiter heißt es in einem Brief des Erzbistums: „Was mit dem bald nunmehr ungenutztem Standort Neugraben geschehen soll, ist bislang nicht entschieden.“ Aber auch da hat Loss einen Vorschlag: „Das Erzbistum und die Freie und Hansestadt Hamburg sollen einfach ihren Kaufvertrag rückabwickeln. Das Erzbistum hat das Gelände und die Gebäude zu einem sehr günstigen Preis erworben, um dort Schule zu machen. Jetzt wollen sie das nicht mehr. Dann können sie es gerne wieder zurückgeben.“
Auch die Partei Die Linke meldete sich zu Wort. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, Sabine Boeddinghaus, begrüßt zwar, dass dagegen die Katholische Schule Harburg mit ihrem breit genutzten Bildungsangebot erhalten wird. „Die Entscheidung für die Schließung der Schule in Neugraben wird jedoch weitreichende Folgen für den Raum Süderelbe haben. Denn angesichts der vielen geplanten neuen Wohnungen, in die weit mehr als 10.000 neue Bewohner einziehen sollen, wird auch die Zahl der Schüler vor Ort enorm steigen. Jetzt muss Schulsenator Rabe schleunigst einen Prozess anstoßen, damit die umliegenden Grundschulen die nötigen zusätzlichen Plätze anbieten können. Denn es ist klar, dass Rabes intransparente ‚Schulbau-Offensive‘ zu spät kommt und nicht ausreichen wird.“
Da die nächste Anmelderunde für die Erstklässler vor der Tür stehe, mahnt Boeddinghaus zur Eile – und fordert zudem, dass der Senator Rechenschaft ablegt, ob überhaupt an den Grundschulen in Neugraben entsprechende räumliche, materielle und personelle Kapazitäten vorhanden sind, um den demographischen Veränderungen in den kommenden Jahren angemessen zu begegnen. „Diese Entwicklung bestärkt uns in unserer Forderung nach einem demokratischen, regionalen Schulentwicklungsplan, der die Bildungsakteur vor Ort ernst nimmt und einbezieht“, unterstreicht Boeddinghaus. „Ein solcher Schulentwicklungsplan ist seit Jahren überfällig – das hindert eine angemessene Weiterentwicklung des Hamburger Schulwesens.“

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Seniorenbeirat bietet Beratung an

Der Bezirksseniorenbeirat bietet Beratung für ältere Menschen (60+) an: immer dienstags und Donnerstags von 09:30 – 11:30 Uhr im Sozialen Dienstleistungszentrum, Harburger Rathausforum 1 in Harburg, Raum 3.016, barrierefrei mit dem Rollstuhl zu erreichen; Telef.: 42871- 2056.