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Neugraben

Outdoorharp für Kids und Erwachsene

Outdoorharp für Kids und Erwachsene.

Veranstaltungen Anfang April.

Die vom Bezirksamt Harburg unterstützte Veranstaltung „Outdoorharp Kids“ findet am 5. April (von 14 bis 18 Uhr) und 6. April (von 10 bis 16 Uhr) in der Fischbeker Heide statt. Geleitet wird die Aktion vom Dozenten Holger „HoBo“ Daub. Es soll die eigene Motorik geschult sowie Sinneswahrnehmung und Konzentration auf natürliche Weise vertieft werden. Außerdem können Pflanzen und Tiere beobachtet und dabei deren Eigenarten und Lebensgewohnheiten kennengelernt werden und vieles mehr.
Am 7. April von 14 bis 17 Uhr lädt Profimusiker und Wildnispädagoge Holger Daub ein zur Wanderung durch die Fischbeker Heide und angrenzende Wälder. An einem schönen Aussichtspunkt oder einem idyllischen Ort findet ein Mundharmonika-Kurs statt. Auf dem Weg dorthin wird versucht, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Abschalten vom Alltag, in Bewegung kommen, raus aus der „Komfortzone“, Kälte und Wärme spüren. Auch bei Regen die Wunder der Natur erleben. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Es geht darum, die Wahrnehmung und die Sinne zu schärfen und vieles mehr.
Infos unter: www.outdoorharp.de
Anmeldeformular: https://loki-schmidt-stiftung.de/mitmachen-und-erleben/termin-info.html?id=5332

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Wie geht es nun weiter?

Wie geht es nun weiter?.

Ein Virus hat unser Leben im Griff.

(gd) Neugraben. In den vergangenen Tagen und Wochen wurden in Deutschland schrittweise wieder Schulen und Kindertagesstätten geöffnet, Krankenhäuser stärker belegt, Hotels, Gaststätten und der Einzelhandel unter bestimmten hygienischen Bedingungen in Betrieb genommen sowie insgesamt die Waren- und Dienstleistungsproduktion wieder erhöht. Und doch wird es nicht einfach wieder so, wie es vor der Corona-Krise war. Nicht nur wegen der weltweiten Rezession, die auch in Deutschland zu Arbeitslosigkeit und sozialen Verwerfungen führen wird. Die zentrale Frage lautet also, um es mit den Worten von Udo Lindenberg zu sagen: „Hinterm Horizont geht’s weiter“ – nur wie? Machen wir weiter wie bisher oder nutzen wir die Erfahrungen aus der Krise.
Sorgen um den Arbeitsplatz, Kurzarbeit, einbrechende Umsätze bei den Unternehmen: – die Corona-Pandemie bremst die Hamburger Wirtschaft so stark aus wie keine andere Krise der vergangenen Jahrzehnte. Jetzt sehen wir, wie fragil unsere Wirtschaft ist, wie abhängig wir sind davon, dass ein Rad ins andere greift. Weil nicht geflogen wird, braucht auch niemand neue Flugzeuge. Zehntausende Menschen in der eben noch hochgelobten Vorzeigebranche Flugzeugbau in Hamburg bangen um ihre Jobs. Anderswo stehen Fließbänder still, Speditionen haben nichts mehr zu transportieren, Reinigungskräfte werden – trotz verschärfter Hygienevorschriften – weniger gebraucht. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Dass die Beschränkungen, die auf Basis des Infektionsschutzgesetzes angeordnet wurden, noch einmal verschärft werden, ist momentan sehr unwahrscheinlich. Die zurückliegenden Tage haben gezeigt, dass die Kontaktbeschränkungen wirken. Dennoch ist eine vorübergehende Rückkehr zu strengeren Regeln langfristig nicht ausgeschlossen.
Das Virus hat einen enormen Einfluss auf unseren Alltag genommen – privat und beruflich. Wer hätte gedacht, dass in Zeiten von Corona der Einkauf im Supermarkt zum Highlight des Tages werden könnte?
Um die Stimmung im Handel und Dienstleistungsgewerbe einzufangen, hat Der Neue RUF einige Mitglieder des Förderverein Neugraben befragt: „Wie haben Sie die zurückliegenden Wochen überstanden – und was erwarten Sie geschäftlich oder beruflich in der näheren Zukunft?“
Stephanie Beier, Geschäftsführerin bei Warncke’s EDEKA Frischecenter in Neugraben: „Geschäftlich haben wir während des Lockdown keinen großen Schaden genommen. Probleme hat uns nur das Kaufverhalten einiger Kunden bereitet, die sogenannten Hamsterkäufe. Wir sahen uns gezwungen, auch im Großhandel und bei anderen Händlern für Nachschub zu sorgen, da unsere Zentrale zeitweilig der Nachfrage nicht standhalten konnte. Ernsthafte Sorgen haben wir uns um unsere Mitarbeiter gemacht. Doch zum Glück sind dank zahlreicher Maßnahmen alle gesund geblieben. Unser Lieferservice hat sich übrigens sehr bewährt. Daher werden wir ihn noch weiter ausbauen. Jetzt werden wir erstmal abwarten, wie es weitergeht.“
Die stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation des Arbeiter-Samariter-Bundes Süderelbe, Beate Kassner erklärt: „Natürlich musste es bei uns auch während der letzten Wochen weitergehen. Es herrschte anfangs aber eine gewisse Anspannung und Sorge, das Virus unter Umständen nicht noch auf einen der Kunden oder Mitarbeiter, vielleicht sogar auf einen Familienangehörigen, zu übertragen. In einigen Fällen – dort, wo es möglich war – wurden die Kontakte zu den Kunden, speziell bei der Haushaltspflege, auf ein Minimum reduziert. Unsere Kunden gingen bisher sehr entspannt mit der Situation um, zumal im Pflegedienst schon immer sehr hohe Hygienemaßnahmen getroffen wurden. Eine Abstandsregelung ist in unserem Beruf nun mal nicht möglich. Regelmäßig erhalten wir Informationen vom Robert-Koch-Institut und sehen den Lockerungen gespannt entgegen. Langsam können wir auch wieder unsere Dienstbesprechungen aufnehmen und dürfen wohl bald die Eingangstüren zu unserer Sozialstation wieder öffnen.“
Hans-Georg Nordhausen, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens für Raumgestaltung, verrät: „Da unser handwerklicher Bereich vom Lockdown zum Glück nicht betroffen war, sind unsere finanziellen Einbußen überschaubar. Unsere Verkaufs- und Ausstellungsräume mussten natürlich für drei Wochen geschlossen bleiben. Die im Verkauf tätigen Mitarbeiterinnen wurden vorübergehend in Kurzarbeit geschickt, zeigten aber auch großes Verständnis für diese Maßnahme.“ Der Geschäftsmann selbst nutzte die Zeit, endlich mal die administrativen Dinge und Büroarbeiten zu erledigen, die man sonst immer gern vor sich herschiebt, wie er selber sagt. „Das Thema Corona hat unser Unternehmen bisher relativ gering beeinflusst. So bleibt uns die Hoffnung, dass sich alles bald wieder zum Besseren wendet und die Geschäfte wieder normal laufen. Vielleicht überlegt sich der eine oder andere Kunde sogar, das Geld aus der Reisekasse jetzt in seine Wohnung oder sein Haus zu investieren.“
Kun Shien Lee, Betreiber des Chinarestaurants Lily im SEZ, lächelt die Sorgen und Probleme auf charmant asiatische Art und Weise einfach weg. „Unsere Kunden und Freunde haben uns von Anfang an sehr unterstützt. Der Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice wurde von unserer Kundschaft sehr gut angenommen. Wir mussten zwar einen deutlichen Umsatzeinbruch hinnehmen, sind aber doch noch mit einem blauen Auge davon gekommen“, erklärt der Gastronom. Jetzt schaut er sogar wieder sehr optimistisch in die Zukunft: „Wir müssen uns jetzt der Situation anpassen, das heißt, selbstverständlich müssen alle behördlichen Auflagen eingehalten und erfüllt werden. Das dient sowohl dem Schutz unserer Gäste als auch dem meiner Mitarbeiter und natürlich mir selbst.“ Großen Respekt zollt Kun Shien Lee vor allem den Experten und politischen Entscheidungsträgern, die in dieser Krise sehr verantwortungsvoll gehandelt haben. Es zeigt sich aber auch, dass die Verantwortung, etwas zu ändern, gleichzeitig bei jedem einzelnen von uns liegt – egal, ob Konsument, Dienstleister oder Händler.

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Zeugen gesucht

Zeugen gesucht.

Täter werden des versuchten Mordes beschuldigt.

Die Polizei fahndet nach zwei bislang unbekannten Männern, die in der Nacht vom 11. auf den 12. Februar einen 19-Jährigen überfallen haben. Aufgrund der Umstände bewertete die Staatsanwaltschaft die Tat als versuchten Mord. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission (LKA 41).
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befand sich der 19-Jährige nach dem Aufenthalt in einer Spielhalle auf dem Heimweg. Unbekannte Täter waren ihm mutmaßlich von dort aus gefolgt und griffen ihn im Fischbeker Weg hinterrücks an. Hierbei verletzten ihn die Täter mit einem Schlagwerkzeug derart, dass er schwerstverletzt mehrfach das Bewusstsein verlor und anschließend mit zahlreichen Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Die bislang unbekannten Täter nahmen mutmaßlich anschließend Bargeld und das Mobiltelefon des Geschädigten an sich und flüchteten in unbekannte Richtung. Bisherige kriminalpolizeiliche Maßnahmen führten nicht zur Identifizierung der Täter. Beide schwarz gekleideten Täter werden wie folgt beschrieben: Täter 1 – männlich, etwa 190 cm, sportliche Statur. Täter 2 – männlich, etwa 170 cm, normale bis korpulente Figur.
Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286-56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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Erstes Zwischenfazit ziehen

Erstes Zwischenfazit ziehen.

Wie geht es mit CarSharing-Projekt weiter?.

SPD und Grüne schlagen Alarm: Ein CarSharing-Projekt in zwei Neubaugebieten ist wegen Vandalismus zum Erliegen gekommen. Zur Information: Im Juni 2019 hat die IBA gemeinsam mit ihrem Partner, einem Autohaus, in den Neubaugebieten Vogelkamp und Fischbeker Heidbrook in Neugraben-Fischbek das Angebot eines lokalen CarSharing-Dienstes mit vier Fahrzeugen gestartet.
„Die Fahrzeuge sind auf dem Rewe-Parkplatz im Fischbeker Heidbrook und im P+R-Parkhaus am Neugrabener Bahnhof stationiert. Es handelt sich jeweils um zunächst vier Elektrofahrzeuge, die auf gesonderten Stellplätzen mit jeweils vorhandenen Elektro-Säulen abgestellt sind“, heißt es zur Einleitung im Antrag von SPD und Grünen. Bewohner der beiden Neubau-Quartiere sollten sich im Internet auf den entsprechenden Seiten als mögliche Nutzer registrieren und dann über die auf den Seiten herunterzuladende App Fahrzeuge buchen können, die dann zum gewählten Zeitpunkt zur Verfügung stehen und genutzt werden können. Eine Grundgebühr war hierfür nicht fällig. Bezahlt wurde lediglich für die Nutzung der Fahrzeuge. Bei dem lokalen Carsharing-Angebot handelt es sich um ein zusätzliches Mobilitätangebot, das als Teil des städtischen Mobilitätsmix zu einer erheblichen Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs auf den Straßen führen könnte. Es handelt sich bei den beiden Projekten um Modellprojekte für Hamburg, die daher auch aus Klimaschutzmitteln der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert werden, so die Antragsteller. Das ist nach Lesart von SPD und Grünen alles Geschichte.
Seit dem 16. Januar könne das Carsharing-Angebot „Vogelkamp“ und „Heidbrook“ aufgrund von Vandalismusschäden und Diebstahl nicht mehr genutzt werden, erklären SPD und Grüne. Beide Parteien sehen nun den Zeitpunkt für ein erstes Zwischenfazit gekommen, über Nutzerzahlen, Zuspruch und möglicherweise auch Kritik an dem Angebot zu sprechen.
„Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird deshalb gebeten, Vertreter der IBA und des Autohauses in den Ausschuss für Mobilität und Inneres einzuladen, um über die bisherigen Erfahrungen und mögliche Weiterentwicklungen des lokalen CarSharing-Angebotes in Neugraben-Fischbek zu berichten. Insbesondere soll über das Finanzierungsmodell und dessen Tragfähigkeit sowie über die Annahme und Auslastung des Angebots berichtet werden. Zudem soll berichtet werden, was zur zeitweisen Einstellung des Angebots geführt hat, wie lange diese andauern soll und wie derartige Angebotsausfälle künftig vermieden werden können“, betonen SPD und Grüne.

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Nicht gewidmet, keine Beleuchtung

Nicht gewidmet, keine Beleuchtung.

Vogelkamp: CDU scheitert mit Antrag
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Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) sieht keinen Anlass, die Fußwegeverbindung zwischen der Straße Neugrabener Allee und der südöstlichen Pforte im Vogelschutzzaun (Im Neugrabener Dorf) im Neubaugebiet Vogelkamp Neugraben mit Beleuchtung zu versehen. Die CDU hatte in ihrem Antrag die Installation von Leuchten gefordert. Um das ganze einen ökologischen Touch zu verleihen machte die CDU noch den Vorschlag einer insektenfreundlichen Beleuchtung eventuell mit Bewegungsmelder zu versehen. Auf die BWVI machte das keinen Eindruck. „Der angesprochene Weg mit dem heutigen Wegeverlauf ist derzeit keine gewidmete Fläche und wird daher nicht beleuchtet. Eine bestehende Widmung scheint ein alter Straßenverlauf zu sein, der im Zuge des Wohnungsbaus aufgegeben worden ist. Wird der Weg entsprechend der Widmung angelegt oder der „neue“ Wegeverlauf gewidmet, wird dieser auch eine Beleuchtung erhalten“, lautete die Antwort der BWVI.