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Neugraben Spezial

„Wir sind auf dem richtigen Weg!“

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„Bleiben wir im Gespräch“ – so lautete das Motto einer SPD-Veranstaltung am 30. Januar im Stadtteilsaal des BGZ Süderelbe. Zu Gast war der SPD-Fraktionschef in der Bürgerschaft, Andreas Dressel. Zusammen mit den örtlichen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jasmin Hilbring und Matthias Czech stellte sich der Spitzengenosse den Fragen der Bürger. Diese konnten bereits vorher auf extra dafür angefertigten Bierdeckeln ihre Fragen, Kritik oder Wünsche notieren. Davon machten viele Gebrauch, entsprechend übersät war der Tisch vor Dressel und Co. mit beschriebenen Deckeln.
Zuerst verlor Dressel aber noch ein paar Sätze über die schwierigen Verhandlungen mit der CDU/CSU über die Bildung einer Großen Koalition. Angesichts des Zickzackkurses der SPD in dieser Frage herrsche Verwirrung in der Öffentlichkeit. „Einmal hü, einmal hott“ – viele Bürger fragten sich, wofür die SPD stehe, räumte Dressel ein. Dieser wies die Schuld an der verfahrenen Situation der FDP zu. Die Liberalen hätten die Gespräche über eine Jamaika-Koalition platzen lassen, danach habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die SPD-Führung aufgefordert, mit der Union über eine Große Koalition zu verhandeln. Das täte man jetzt, aber einfach sei das Unterfangen nicht. Mehr Worte wolle er auch nicht darüber verlieren, ebensowenig wie über bundespolitische Themen – dann würde man den halben Abend debattieren.
Sprach’s und zückte einen Bierdeckel mit dem Thema der Schließung der Katholischen Schule in Neugraben. Die SPD sei genauso wie die betroffenen Eltern und Kinder über das asoziale Verhalten und die mangelnde Kommunikation der Katholischen Kirche verärgert. Die Vorgänge würden generell das Vertrauen in das Schulwesen unterminieren. Die ganze Angelegenheit sei nicht mit der SPD besprochen worden. „Das ist ganz starker Tobak“, machte Dressel seinen Unmut publik. Nun müsse die Stadt alles dafür tun, um den Schülern und deren Eltern gangbare Perspektiven aufzeigen. Hamburg würde den betroffenen Familien ein gutes Schulangebot für eine staatliche Schule unterbreiten. Es soll niemand durch den Rost fallen. Zudem würde man das öffentliche Gespräch mit der katholischen Kirche suchen. Am 6. Februar findet ab 18 Uhr im Kulturzentrum Rieckhof eine Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration statt. Dabei sollen die Referenten des Erzbischöflichen Generalvikariats Hamburg Auskunft über die geplante Schließung von Katholischen Schulen in Neugraben und Harburg geben. Er wolle aber auch darauf hinweisen, dass es schwer sein wird, die festgefügte Meinung der Katholischen Kirche umzustimmen, sagte Dressel. Ob Hamburg vielleicht die Grundstücke der katholischen Kirche in Neugraben aufkaufen und hier eine weitere für den wachsenden Stadtteil dringend benötigte Schule (Stadtteilschule oder Gymnasium) realisieren könnte, wurde aus dem Publikum gefragt. Das müsse man Stadtteil für Stadtteil überprüfen, ließ sich Dressel nicht festlegen. Czech ergänzte, dass er vor Kurzem mit einem Schulbeauftragten gesprochen habe. Die Planungen seien im Gang, Genaueres könnte man aber noch nicht sagen, sagte Czech unter dem Murren zahlreicher Zuhörer. Letztere hatten präzise Informationen erwartet.
Ganztagsschule, Inklusion und Integration: Vor diesem Dreiklang wollte eine Anwesende von Dressel wissen, wie die erfolgreiche Vermittlung von Bildung auf hohem Niveau bei drastisch hoher Beanspruchung der Lehrer klappen solle. Bundesweite und Vergleichsstudien hätten belegt, so Dressel, dass sich Hamburg im Bereich Bildung von den hinteren Plätzen ins Mittelfeld gekämpft habe. „Die von uns eingeführte Beitragsfreiheit für die fünfstündige Grundbetreuung in Krippe und Kita – inklusive Mittagessen – hat dazu geführt, dass inzwischen fast alle Hamburger Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden. Auch die Betreuungsqualität steigt weiter: Nachdem wir zunächst den Kita-Betreuungsschlüssel in sozial schwachen Stadtteilen verbessert haben, stocken wir das Personal in den Krippen nun überall in Hamburg weiter auf. Zunächst wurden die Personalwochenstunden um 10 Prozent angehoben. Das Ziel eines Betreuungsschlüssels von 1 zu 4 in der Krippe wird jetzt in vier 500er-Schritten umgesetzt: Die ersten 500 neuen Fachkräfte sollen schon Anfang 2018 eingestellt werden – jeweils 500 folgen zum Jahresbeginn 2019, 2020 und 2021. Gute Bildung von Anfang an! Alle Kinder sollen unabhängig von ihrer Herkunft gute Startchancen haben – wir wollen ein Schulsystem, das die Individualität und Begabung jedes Kindes fördert. Das Ganztagsangebot, das wir erfolgreich ausgeweitet haben, ist dabei ein wichtiger Baustein. Frühzeitiger Spracherwerb und Bildung sind der Schlüssel für eine gelingende Integration. Die Angebote für junge Geflüchtete an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen haben wir daher massiv ausgebaut“, konterte Dressel den Vorwurf. „Wir sind auf dem richtigen Weg!“, zeigte sich der SPD-Mann überzeugt.
Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Abschaltung des erst wenige Jahre alten Kohlekraftwerkes Moorburg. Dressel verwies auf dem Fahrplan zum Ausstieg aus dem Kohlestrom, der ab 2019 in Angriff genommen werden solle. Sein Tipp für Moorburg: Um 2040 wird dieses Kohlekraftwerk abgeschaltet, vorher müsse aber die Benutzung der Fernwärme entschieden werden, so Dressel. Die obligatorische Frage nach der Fertigstellung der A26 nutzte Dressel für ein Plädoyer dieser seit Jahrzehnten geplanten Trasse und deren Anbindung an die A7 und A1. Die B73 müsse entlastet werden, der Verkehr müsse generell aus den Wohngebieten herausgeholt werden, beteuerte der SPD-Politiker. Hinsichtlich des Baus der neuen S-Bahnlinie S32 wollte sich Dressel noch nicht festlegen. Dafür müssten auch erst einmal neue Weichen und Signale eingerichtet werden. Doch in dieser Sache konnte er auch Positives vermelden: Die Fahrgäste könnten sich ab Dezember dieses Jahres auf neue Züge einstellen, teilte Dressel mit. Hinsichtlich der Unterbelegung der P+R-Parkhäuser verteidigte der SPD-Politiker die anteilige Nutzerbeteiligung. Dies sei die fairste Lösung. Es habe dringender Sanierungsbedarf bestanden, der auf diese Weise finanziert werden konnte. Man denke seit Kurzem über eine ABO-Karte für 100 Euro im Jahr nach. Damit sollen Pkw-Besitzer animiert werden, mehr die öffentlichen Nahverkehrsmittel zu frequentieren, führte Dressel aus.
Mehr Sicherheit für Fußgänger, vor allem für Kinder, mittels einer Brücke über die B73 in Höhe des Neubaugebietes Fischbeker Heidbrook/Sandbek lautete eine andere Forderung. Hier musste die frischgebackene SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hilbring den Fragesteller enttäuschen. Nach eingehender Prüfung durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sei der Bau einer Querung für zu teuer befunden worden, erläuterte Hilbring. Die Einrichtung von Veloradrouten nach Neugraben begrüßte Dressel, aber noch wichtiger seien für ihn die Instandsetzung des Radwegenetzes im Stadtteil Neugraben. Bei dieser Gelegenheit kündigte der SPD-Politiker auch die Modernisierung der rund 750 Hamburger Spielplätze und des Gehwegnetzes an. Eine Eingreifgruppe soll Schäden sofort melden, damit unverzüglich Missstände behoben werden können, referierte Dressel.
Abschließend machte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende für ein Multifunktionsbad im zukünftigen Neubaugebiet Fischbeker Reethen stark. Bedingungen: Diese Anlage müsste mit Neu Wulmstorf zusammen gebaut werden und ganzjährig geöffnet sein, damit es wirtschaftlich betrieben werden kann.

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Erfolgreiche Judo-Pru?fung

Die Judoabteilung der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) freut sich über die bestandene DAN-Prüfung von Wjatscheslaw „Slava“ Malyschew. Nach langer Vorbereitungszeit mit viel Sondertraining stellte sich Slava Mitte Dezember in Bergedorf erfolgreich der Prüfung für den Meistergrad. Erster Gratulant war Abteilungsleiter Michael Zart, der seinen Vereinskameraden durch den Tag begleitet hatte. „Alle Judoka der Abteilung beglückwünschen Slava zu der Leistung und wünschen ihm noch viel Erfolg in seiner weiteren Judolaufbahn“, sagte Zart. Nach dem Jahreswechsel gab es dann die offizielle Ehrung und Übergabe des schwarzen Judogürtels.

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Spezial Sport

Bramfelder SV gewinnt Ladies Cup 9-Meter-Schießen gegen den HSV

Bramfelder SV gewinnt Ladies Cup 9-Meter-Schießen gegen den HSV

Spannendes Frauenfußball-Turnier im Sportzentrum Seevetal

Am Ende stand es im Finales des ersten ‚Seevetal Ladies Cup“ 1:1 zwischen dem Bramfelder SV und den 1. Frauenteam des HSV. Auch im anschließenden 9-Meter-Schießen auf die für Hallenspiele große 5-Meter-Tore schenkten sich beide Teams zunächst nichts. Erst der zweite Nachgang brachte die Entscheidung, nachdem die Bramfelder Torhüterin den Schuss des HSV abwehrte, ihre Mannschaftskollegin anschließend aber traf.
Zuvor mussten sich die Gastgeberinnen aus Fleestedt im Spiel um Platz 3 gegen Einigkeit Wilhelmsburg geschlagen geben. Zwar gelang Joelle Schneemann in der letzten Spielminute noch der 1:2-Anschlusstreffer für das Landesliga-Team aus Fleestedt, mehr war in der Schlussoffensive aber nicht mehr zu erreichen. So zeigten sich die Ladies des TuS als faire Gastgeberinnen und überließen den Spielerinnen aus Wilhelmsburg den Podiumsplatz.
Insgesamt waren die Spielerinnen aus Fleestedt aber mit der Turnier-Premiere im Sportzentrum Seevetal sehr zufrieden. Rund 500 Spielerinnen und Besucher erlebten einen tollen Turniertag mit den zehn Ober-, Landes- und Bezirksligateams aus Niedersachsen und Hamburg. Das gesamte Turnier wurde übrigens von den Spielerinnen des TuS Fleestedt eigenständig organisiert. Und ja: 2019 wird es ganz sicher eine zweite Ausgabe des ‚Seevetal Ladies Cup‘ in Fleestedt geben!

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Trainerwechsel bei Poseidon – Lemke ist zurück

Trainerwechsel bei Poseidon – Lemke ist zurück

Wasserballer müssen gegen Ludwigsburg punkten

Poseidons Wasserballer werden derzeit mächtig durcheinander gewirbelt. Erst ging die Mannschaft auswärts beim 7:14 (1:7, 4:3, 2:2, 0:2) gegen den SC Neustadt unter. Nach dem Debakel erreichte die Vereinsführung die nächste Hiobsbotschaft. Trainer Pavle Japaridze tritt aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung zurück und wird sich um seine Eltern in Georgien kümmern. Der 35-jährige ehemalige Nationalspieler übernahm den Vorjahresaufsteiger aus Wilhelmsburg erst im September vor gut fünf Monaten. Und das alles vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SV Ludwigsburg heute um 17 Uhr im Inselparkbad. In der Not übernimmt Manager Florian Lemke das Kommando und kehrt auf die Trainerbank zurück. „Nur interimsweise für die nächsten Wochen“, betont der 28-jährige Lemke. „Ich bin mit meiner Masterarbeit fertig und habe nun etwas Zeit, bevor ich beruflich durchstarte.“
Viel Zeit, den Ligasechsten in ruhige Gewässer zu steuern, bleibt nicht. Innerhalb von acht Tagen geht es um die Zukunft des SV Poseidon in der Bundesliga. Play-off oder Abstiegskampf, die Richtung wird höchstwahrscheinlich mit dem Heimspiel gegen Ludwigsburg und dem anschließenden Spiel bei der SG Köln entschieden sein. Lemke gibt sich optimistisch, mit dem Team wieder erfolgreich zu sein. „Taktik schärfen, Stimmung heben und die Marschroute festlegen“, steht auf dem Programm.
Es gilt, das Spiel in Neustadt schnell zu vergessen. In der Pfalz kassierten die Hanseaten eine bittere 7:14-Niederlage gegen den Ligazweiten. Nach noch nicht mal fünf Minuten war die Bundesligapartie quasi entschieden. Sechs Würfe – sechs Treffer für die Pfälzer Hausherren. Für Stammkeeper Abél Müller, 24, kam Bart Hofland, 19. Fast das gesamte Hamburger Team zeigte eine desolate Leistung: Ohne Inspiration, Spielwitz und Ideen trat das Team auf. Es wirkte wie ein müder Abklatsch der Sieben, die vergangene Woche in Berlin aus der sicheren Abwehr, taktisch klug, einen Punkt holte. Ohne Ideen nach vorne wurden die Bälle leichtfertig vergeben und in der Abwehr die Konter der Neustädter nicht abgesichert. „Das war das schwächste Spiel der Saison“, gestand Mannschaftskapitän Alexander Weik. Besonders ärgerlich das unprofessionelle Verhalten von Vincent Hebisch (1. Viertel) und Philipp Barenberg (4. Viertel). Beide sahen wegen Meckerns gegen Schiedsrichterentscheidungen die rote Karte. Es lief einfach nichts zusammen. Auch die Chance, nach dem Seitenwechsel bei 4:9 die vierminütige Überzahl gegen Neustadt zum Anschluss zu nutzen – Mitko Nachev, bulgarischer Nationalspieler, musste wegen Überhärte raus – löste sich im Wasser des Stadionbades auf. Selbst in Unterzahl trafen die Hausherren postwendend zweimal nach Treffern von Patrick Weik und Claudio Sambito.

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Hamburger Judo-Meisterschaft U15

Hamburger Judo-Meisterschaft U15

HNTler mit guten Leistungen, neue Herausforderung für Briana Thome

Das neue Jahr bringt neue Herausforderungen, auch fu?r eine Hamburger Meisterin. Erst im November hatte sich Briana Thome bei der Landesmeisterschaft der U12 den Titel erkämpft. Am 28. Januar stand die elfjährige Judokämpferin der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) nun erstmals in der nächsthöheren Altersklasse auf der Matte. Bei der Hamburger Einzelmeisterschaft U15 in Steilshoop traf Briana in ihrer Gewichtsklasse auf eine Gru?ngurt-Trägerin. Der gru?ne Gu?rtel steht im Judo zwei Grade u?ber dem orangenen, den Briana trägt. Davon ließ sich die junge HNTlerin aber nicht beeindrucken. Nach einem ausgeglichenen Kampf musste sich Briana erst in der Verlängerung geschlagen geben. Das bedeutete Rang zwei und die Qualifikation fu?r die Norddeutsche Einzelmeisterschaft am 10. Februar in Oldenburg/Holstein.
Neben Briana waren noch drei weitere HNT-Judoka bei der diesjährigen Landesmeisterschaft U15 am Start. Dilan Ulas, die ebenfalls zum allerersten Mal in dieser Altersklasse antrat, hatte weniger Glu?ck als ihre Vereinskameradin. Sie musste sich auf der Matte mit erheblich kräftigeren Mädchen messen. Ihr gelang ein Sieg, dieser reichte aber nicht fu?r einen der vorderen Plätze. Bei den Jungen erreichte Andreas Hofmann als einer von drei Teilnehmern in der Klasse +66 kg den dritten Platz. Albert Blum konnte sich in der Klasse -60 kg mit einem Sieg fu?rs Halbfinale qualifizieren. Dieses ging allerdings verloren, wodurch er den Wettkampf ebenfalls auf dem dritten Platz beendete. Andreas und Albert gelang mit ihren Leistungen auch die Qualifikation fu?r die Norddeutsche Einzelmeisterschaft.