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Wilhelmsburg

„Singing Roots/Chrystal Sounds“

„Singing Roots/Chrystal Sounds“

Einladung zur Generalprobe

Am Samstag, 24. Februar, laden Harald Finke, Arne Traumüller und Mathias Lintl um 16 Uhr zur öffentlichen Generalprobe von „Singing Roots/Chrystal Sounds“ ein, Veranstaltungsort ist An der Mühlenwettern 25. Seit einigen Jahren ist es möglich, mittels Biofeedbacksignalen Pflanzen in die Lage zu versetzen, Sound zu erzeugen. Dabei wandelt eine spezielle Software minimalste Spannungsschwankungen in den Blättern oder Wurzeln in Töne um. Wichtiger Aspekt dabei ist die persönliche Einstellung, ein neues Zwiegespräch mit der Natur zu beginnen, hier speziell mit der Pflanzenwelt. Der Mensch versucht, die verlorengegangene Empathie gegenüber der Natur zurückzugewinnen, wobei interessanterweise hier eine soft technology dem rein geistigen Versuch auf die Sprünge hilft.
Bei der Generalprobe gibt es Live-Interpretationen verschiedener Künstler sowie die Präsentation bisheriger „roots sounds“, dazu Speisen & Getränke. Weitere Informationen unter http://www.pflanzenmusik.eu.

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Wilhelmsburg

Kein deutscher Land!

Kein deutscher Land!

Letzte Aufführung in der BallinStadt

Die Jugendtragöde „Kein deutscher Land!“ des Helmut-Schmidt-Gymnasiums wird am heutigen Samstag, 10. Februar, um 18 Uhr letztmalig im Auswanderermuseum BallinStadt, Veddeler Bogen 2, aufgeführt. Zum Abschluss des Projekts folgen zwar zwei weitere Auftritte im Juni, diese werden aber in Tel Aviv und Jerusalem stattfinden, um den Fragestellungen des Stücks im Kontext des Nahostkonflikts sowie der Aufarbeitung der deutschen Geschichte nachzugehen.
Die Schülerinnen und Schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums in Wilhelmsburg haben sich mit dem Thema Identität und Heimat beschäftigt und sind bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Deutschsein immer wieder auf die Aspekte Zugehörigkeit und Ausgrenzung gekommen. In dem Theater-Projekt wird die Lebensgeschichte von drei Jugendlichen thematisiert, die sich aus unterschiedlichen Erfahrungen heraus radikalisieren. Patrik gerät in die Nazi-Szene, Salim findet wiederum Halt und Anerkennung in der Neo-Salafismus-Szene und Emil zieht sich gänzlich zurück in seine Welt der Kriegsspiele und fasst den Entschluss, Amok zu laufen.
Im Anschluss an die Aufführung soll es in Kooperation mit „umdenken“ – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. eine offene Debatte geben, die das Gesamtprojekt hinterfragt. Der Eintritt ist frei.

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Lokales Geschehen Wilhelmsburg

Einfach mal „Danke“ sagen

Einfach mal „Danke“ sagen

Neujahrsempfang der WAHA

Manchmal reichen ein paar Worte schon aus, um zu zeigen, wie dankbar man ist – und unterstützt das Ganze dann noch mit tollen Liedern: Wie in den Jahren zuvor haben sich auch in diesem Jahr wieder die Schülerinnen und Schüler des Regionalen Bildungs- und Beratungszentrums (ReBBZ) beim traditionellen Neujahrsempfang der Wilhelmsburger Fußball-Altherren-Auswahl (WAHA) bei ihren Unterstützern bedankt. Hightlight des diesjährigen Auftritts war das Lied „Ihr seid hier auf der Insel gern zu Haus“ nach der Melodie „We all live in a yellow submarine“. Ob Schlittschuhlaufen oder Weihnachtsmann – durch die WAHA hatten die Kinder des ReBBZ auch im vergangenen Jahr viel Spaß.
Bereits seit 51 Jahren kicken die Fußballer der WAHA nun für gehandikapte Kinder auf der Elbinsel. „Im vergangenen Jahr sind 14.079 Euro an Spenden und Förderbeiträgen zusammengekommen. Und bei unserem traditionellen Neujahrsturnier Anfang des Jahres waren es 3.500 Euro“, konnte Andy M. Kokoc, 1. Vorsitzende der WAHA, verkünden.
Gastredner Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, lobte ebenfalls das außerordentliche Engagement der WAHA und plauderte zudem ein bisschen aus dem Nähkästchen: „Meine erste Begegnung mit den Alten Herren hatte ich als kleiner Junge in Wipperfürth, ich bin immer mit meinem Vater mitgegangen!“ Zudem betonte Droßmann, wie Wilhelmsburg sich verändere, auch in sportlicher Hinsicht. So werden in den kommenden Jahren 20 Millionen Euro in die Sportanlagen in Wilhelmsburg investiert.
Fehlen durften zu guter Letzt auch nicht die Ehrungen: Gerhard Schau wurde mit der Silbernen Verdienstnadel für besondere Dienste geehrt.

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Spezial Wilhelmsburg

Frauen für Frauen

Frauen für Frauen

Neue Gynäkologinnen in Groß-Sand

Rund 750 Wilhelmsburgerinnen bringen pro Jahr ein Kind zur Welt. Ihnen – und mehr als 20.000 weiteren Frauen im Stadtteil – standen bislang nur zwei gynäkologische Praxen zur Verfügung. Jetzt haben zwei junge Gynäkologinnen aus dem Katholischen Marienkrankenhaus ihre Arbeit in den Räumlichkeiten des MVZ Groß-Sand, Groß-Sand 3, aufgenommen.
Sie fachsimpeln, sie machen auch mal einen Scherz, sie arbeiten Hand in Hand: Dr. Stephanie Töpfer und Dr. Tina Phan Lê sind schon auf den ersten Blick ein eingespieltes Team. Kein Wunder, denn die beiden neuen Gynäkologinnen für Wilhelmsburg sind sich alles andere als fremd. Das Katholische Marienkrankenhaus – Betreiber der neuen Praxis in den Räumlichkeiten des MVZ Groß-Sand – verbindet die Ärztinnen schon länger. Stephanie Töpfer hat mehr als zehn Jahre in Hamburgs größter Geburtsklinik gearbeitet. Tina Phan Lê ist seit 2009 im Marienkrankenhaus tätig – und wird auch weiterhin zwischen Klinik und Praxis pendeln. „Die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus hat viele Vorteile. Bei Problemen ist ein schneller Kontakt zu den entsprechenden Fachabteilungen möglich.“
Stephanie Töpfer kennt die ambulante Arbeit bereits aus der vorherigen beruflichen Station. Zuletzt war sie in einer großen Praxis in Winterhude beschäftigt. Zum Vergleich: Einwohnerzahl und Geburtenrate von Wilhelmsburg und Winterhude liegen dicht beieinander. Auffällig ist aber, dass im Stadtteil nördlich von Alster und Elbe deutlich mehr Gynäkologen zur Verfügung stehen. „Wir haben schon in den ersten Tagen gemerkt, dass der Bedarf hier im Stadtteil wirklich groß ist. Viele Patientinnen mussten Wilhelmsburg bisher für den Frauenarztbesuch verlassen – insbesondere, wenn sie sich von einer weiblichen Ärztin behandeln lassen wollten“, berichtet Dr. Töpfer. „Umso besser also, dass wir aktuell auch noch kurzfristig Termine vergeben können. Wir versuchen, unsere Patientinnen kontinuierlich durch dieselbe Ärztin zu versorgen, aber wir sind immer für alle Patientinnen da.“ Unterstützt werden die beiden von der Medizinischen Fachangestellten Martina Nauroz, die mit ihrer Erfahrung aus 20 Jahren Tätigkeit in gynäkologischen Praxen für den reibungslosen Ablauf sorgt und erste Ansprechpartnerin für Terminanfragen ist. Die neue gynäkologische Praxis am Standort Groß-Sand deckt das gesamte Spektrum der Gynäkologie und Geburtshilfe ab.
Sprechzeiten und Kontakt: Mo., Di.: 8-12 & 14-16 Uhr sowie Mi., Do.: 8-12 Uhr. Terminvereinbarungen unter 040 75205-4108.

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Wilhelmsburg

Spielplatzoffensive südlich der Elbe

Anfang des Jahres hatte sich die Grüne-Bürgerschaftsfraktion gemeinsam mit der SPD dafür stark gemacht, dass Gelder für die Sanierung von Spielplätzen bereitgestellt werden. Die „Spielplatz-Offensive“ hat mittlerweile begonnen und soll 2019/20 richtig Fahrt aufnehmen, kündigen jetzt die Grünen aus Hamburg-Mitte an.
Mit Hilfe der Gelder aus dem Jahr 2017 konnte bereits mit der Sanierung des Spiel-/Bolzplatzes Auesiel in Finkenwerder begonnen werden. Michael Osterburg, Vorsitzender der Grünen in Mitte: „Spielplätze sind besonders wichtig für eine soziale Stadt. Wir freuen uns darüber, dass die Sanierungen vorankommen können und damit auch Hamburg-Mitte ein kinderfreundlicher Bezirk bleiben kann.“
Im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel wurde von den Grünen ein Antrag eingereicht, der die Sanierung eines Spielplatzes zwischen Hans-Sander-Straße und Ilenbuller einfordert. Der Platz ist ein beliebter Anlaufpunkt für viele Kinder aus dem Viertel, und der Bedarf nach einigen Erneuerungen ist dringend.