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Komm ins Dschungel-Camp!

Komm ins Dschungel-Camp!

KidsParty im SBZ

Am Samstag, 3. März lädt der Inselbär von 14 bis 16 Uhr zur KidsParty ins Sprach- und Bewegungszentrum, Rotenhäuser Damm 40, ein! Die Kids können dabei ihre Fähigkeiten an den Dschungel-Spielstationen ausprobieren, dem Bären bei der Suche nach dem König des Dschungels helfen, singen, tanzen und vieles mehr. Das Herz des Festes wird ein Theaterstück sein. Das Programm ist für Kinder von sechs bis 12 Jahren.
Das gemütliche Elterncafe lädt die Eltern zum Kaffee, Kuchen und Klönen ein. Organisiert wird das Fest von der Lichtinsel in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde jesusfriends Wilhelmsburg.

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Eklatante Unterversorgung auf den Elbinseln

Eklatante Unterversorgung auf den Elbinseln

Psychotherapeuten sind Mangelware

Depressionen, Burn Out, Traumata oder Angststörungen: Wer auf den Elbinseln lebt, sollte nach Möglichkeit nicht psychisch erkranken! Wer auf wohnortnahe Hilfe durch eine Psychotherapeuten hofft, wird enttäuscht werden. Denn obwohl ganz Hamburg mit 160 Prozent überversorgt ist, gibt es in Wilhelmsburg gerade einmal zwei Psychotherapeuten. Dabei hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) für Wilhelmsburg einen Bedarf von 17,9 Stellen errechnet. Diese Zahlen präsentierte Dr. Olaf Settgast, Facharzt für Innere Medizin und Vorsitzender des Vereins Wilhelmsburger Ärzteschaft, am vergangenen Dienstag beim Regionalausschuss den anwesenden Lokalpolitikern. Eingeladen worden war Settgast aufgrund einer Anfrage der Partei DIE LINKE. Deren Ansicht nach sei allerdings die Versorgung der Elbinseln mit Haus- und Kinderärzten nicht ausreichend. Auch im Hinblick auf den massiven Wohnungsbau und den damit einhergehenden neuen Bewohnern sieht DIE LINKE dringenden Handlungsbedarf.
Rein zahlentechnisch konnte der Mediziner diese Wahrnehmung nicht bestätigen. So gäbe es in Wilhelmsburg 35 Hausärzte, die KV hat als Bedarfsplanungsziel 33 Stellen errechnet. Auch bei den Kinderärzten sei Wilhelmsburg statistisch gesehen nicht unterversorgt: So gibt es 5,5 Stellen auf der Elbinsel, 4,8 sollten es sein. Dennoch sei die Arbeit als Hausarzt in Wilhelmsburg aufwendiger, da der Stadtteil nach wie vor sozial schwach sei. Und: Die Menschen, die einen Psychotherapeuten bräuchten, laufen in der Hausarztpraxis mit. Allerdings „nehme ich die Arbeit eher positiv wahr. Wir haben handfeste, medizinische Probleme, das ist eine Herausforderung“, erzählt Settgast. In Wilhelmsburg fehlende Fachärzte hingegen seien definitiv ein Problem, wie Settgast bestätigte.
Bereits seit Jahrzehnten bestehen diese Probleme in Wilhelmsburg, ganz zu schweigen von der Veddel. Hamburg wird als ein Planungsbereich angesehen, eine weitere Unterteilung zum Beispiel nach Sozialstatus oder entsprechend der bezirklichen Grenzen ist laut gesetzlicher Grundlage nicht möglich. Das heißt: Gibt es zum Beispiel in Gesamt-Hamburg genug Orthopäden, werden für Hamburg keine weiteren zugelassen, auch wenn in einigen Stadtteilen ein Mangel vorherrscht, in einem anderen an jeder Ecke einer zu finden ist. „Bei der Dichte, Vielseitigkeit und Erreichbarkeit der allgemeinen ambulanten Versorgung im regionalen Planungsbereich sei Hamburg bundesweit führend. Aufgrund der in Hamburg bestehenden ambulanten Versorgungsdichte könnten neue Zulassungen nur über Nachbesetzungsverfahren oder Sonderbedarfe erfolgen“, erklärte dazu das Bezirksamt Hamburg-Mitte auf die Anfrage der LINKEN. Gleiches gilt übrigens auch für die Psychotherapeuten.
Wie sich allerdings das Problem lösen lasse, darauf konnte Olaf Settgast auch keine Antwort geben. Letztendlich gehe es wohl nur übers Geld, damit auch Fachärzte und Psychotherapeuten sich in einem sozial schwachen Stadtteil niederlassen würden.

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Laster verliert Kranstütze

Am Montag, 12. Februar, ist es morgens gegen 7 Uhr auf der Hafenrandstraße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Laut Medienberichten hat ein Kranfahrzeug eine Kranstütze verloren, die auf einen Pkw stürzte. Der Fahrer des Pkw verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam in den Gegenverkehr und ist dort mit einem weiteren Pkw zusammengestoßen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Die Straße wurde längere Zeit gesperrt.

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Interkulturelles Kompetenztraining

Interkulturelles Kompetenztraining

Stärkung für Arbeit mit Geflüchteten

Um Geflüchteten Unterstützung und Orientierung anbieten zu können, bedarf es spezifischer interkultureller Kommunikationskompetenzen. Diese werden in dem Seminar „Interkulturelles Kompetenztrainig“ vermittelt. An den Wochenenden 24. und 25. Februar und 17. und 18. März veranstaltet „Die Insel hilft“ weitere 2-Tagesseminare, jeweils von 10 bis 15 Uhr beziehungsweise 10 bis 16 Uhr im Inselhaus, Erlerring 1. Das kulturübergreifende Training sensibilisiert für eigene und fremde kulturelle Werthaltungen und Prägungen. Interkulturell kompetent sein heißt, sich auf ungewohnte Situationen einzulassen, kulturelle Unterschiede zu erkennen, zu akzeptieren und auszuhalten. Durch interaktive Methoden und teilnehmerorientierte Reflexion erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Grundlagenwissen, das sie in ihrer Arbeit mit Geflüchteten stärkt und stabilisiert. Das Seminar wird geleitet von Judy Engelhard, Diplom-Pädagogin, Vorstand Die Insel Hilft, Kulturmanagerin für interkulturelle Projekte und zertifizierte Interkulturelle Trainerin. Die Teilnahme ist kostenlos, inklusive vegetarischem Mittagessen und Getränke. Weitere Informationen und Anmeldung bei Judy Engelhard unter judy@inselhilfe.org.

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Gedenken an die Sturmflutopfer

Zum Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962 wird am Freitag, 16. Februar, um 18 Uhr am Flutopferdenkmal in der Grünanlage Kirchdorfer Straße/Siedenfelder Weg in einer Gedenkveranstaltung mit der Entzündung einer Mahnflamme an die vielen Opfer dieser verheerenden Naturkatastrophe erinnert. Die Mitglieder der Deichwacht und der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsburg werden sich mit Fackeln zu einer Mahnwache formieren und so gemeinsam mit den Angehörigen der Opfer gedenken.