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„Planet aus Plastik“

Die Michaelisgemeinde lädt im Rahmen ihrer Reihe „Marktplatz Michaelis“ zu einem Vortrag und Gespräch mit Steffen Wolff, Jugendreferent beim BUND e.V., Hamburg, am 29. Januar um 19 Uhr im Gemeindesaal, Cuxhavener Straße 323, ein.
Ein Leben ohne Plastik können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Leicht und bequem und ein echter Alleskönner. Aber inzwischen erleben wir immer deutlicher die Schattenseiten: zu viel Plastik tut unserem Planeten nicht gut, und am Ende landet er in winzigen Teilen auch in unserem Körper. Wolff wird auch darüber berichten, wie wir Plastik vermeiden können und andere Werkstoffe stattdessen nutzen können.
Und für Kinder und ihre Familien lädt der Familiengottesdienst am Sonntag, dem 3. Februar, um 10 Uhr in die Michaeliskirche ein unter dem Motto: „Weniger Plastik ist mehr! Damit die Erde wieder lachen kann!“

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Silvester in der Mietwohnung

Silvester in der Mietwohnung.

Wie laut darf man feiern?.

Besonders in Großstädten wie Hamburg herrscht in der Silvesternacht geradezu Ausnahmezustand, schließlich will der Start ins neue Jahr gebührend gefeiert werden. Dabei knallen nicht nur draußen die Böller und zischen die Raketen, auch in so mancher Mietwohnung ist der Lärmpegel hoch. Doch wie sehr dürfen es Mieter zum Jahreswechsel „krachen“ lassen? „Auch an Silvester bleibt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme in Mehrfamilienhäusern bestehen“, sagt Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg. Grundsätzlich ist ab 22 Uhr die Nachtruhe einzuhalten. Weil jedoch das Feiern in der Silvesternacht zum Brauchtum gehört, gibt es eine erhöhte Toleranzgrenze.
Wer Ärger vermeiden möchte, sollte Nachbarn im Vorfeld über mögliche Partypläne informieren. Für den Haussegen hilfreich ist auch, es mit dem Feiern nicht zu übertreiben. „Mieter, die Wert darauf legen, das neue Jahr mit extremem Lärm oder ohrenbetäubender Musik zu begrüßen, sollten dies am besten nicht in ihrer Wohnung planen“, rät Chychla.
Auch beim Böllern ist Rücksicht gefragt. „Wer Feuerwerkskörper zündet, muss darauf achten, keinen Personen- oder Sachschaden anzurichten“, mahnt Chychla. In der Silvesternacht ist es ratsam, alle Fenster, Dachluken, Balkon- und Terrassentüren geschlossen zu halten und brennbare Gegenstände vom Balkon zu entfernen.
Die Tipps des Mietervereins zu Hamburg für den siche­ren Start ins neue Jahr:
– Niemals Raketen und Böller im Treppenhaus, im Hauseingang oder auf dem Balkon abfeuern!
– Achtung: Immer damit rechnen, dass Raketen und Böller auch fehlgehen können! Es muss ausreichend Platz vorhanden sein.
– Feuerwerkskörper nur in der Zeit vom 31. Dezember um 18 Uhr bis zum 1. Januar um 1 Uhr abbrennen. Diese Zeiten gelten im gesamten Hamburger Stadtgebiet. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldbuße!

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IBA-Projektdialog

Um die neuen Entwicklungen und Planungen im Vogelkamp Neugraben der Öffentlichkeit sowie den Bewohnern vorzustellen, veranstaltet die IBA Hamburg am 10. Dezember in der Aula der Schule am Johannisland (Am Johannisland 4) einen Projektdialog. Gegen 19 Uhr ist Einlass, danach informieren Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg, Jörg Penner, Baudezernent Bezirk Harburg und Karen Pein, Geschäftsführerin IBA Hamburg, über die neuen Planungen im Vogelkamp Neugraben.

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Von Schließung bedrohte Schulen sollen keine Geisterschulen werden

Von Schließung bedrohte Schulen sollen keine Geisterschulen werden.

Schüler-Talentshow in der Friedrich-Ebert-Halle.

Das Niels-Stensen-Gymnasium in Harburg veranstaltet zusammen mit den drei anderen katholischen Schulen im Bezirk am Donnerstag, 29. November, ab 19 Uhr eine Talentshow. Schülern und Schülerinnen wird in der Friedrich-Ebert-Halle am Alten Postweg 34 eine Bühne geboten, um vor 1.100 Besuchern ihre unterschiedlichsten Talente vorzuführen.
Als Reaktion auf die Schulschließung durch das Erzbistum organisieren zwei ehemalige Schüler des Gymnasiums, Ansgar Borchert und Alexander Schulze, diesen bunten Abend für den Stadtteil und für die Schulen. Alle katholischen Schulen im Süderelberaum (Niels-Stensen-Gymnasium, Bonifatiusschule in Wilhelmsburg und die katholischen Schulen Harburg und Neugraben) beteiligen sich hierfür an dieser Großveranstaltung. Schüler (und Lehrer) aller vier Schulen zeigen klassischen Gesang, Musicalnummern, Tanzperformances, lang geübte Stücke auf diversen Instrumenten und vieles mehr. „Um für die vier Schulen genügend Platz zu bieten, treten die Talente in der Friedrich-Ebert-Halle in Heimfeld auf“, so Ansgar Borchert. Er erläutert: „Unterstützt werden der Abend und die Moderation der beiden Organisatoren von der Band „PatMankyPark“. Nachdem die sieben Hamburger Bandmitglieder schon in diversen Clubs auf der Reeperbahn gespielt haben, sind sie nun in Heimfeld zu Gast. Jetzt füllen sie die Ebert-Halle mit einem Mix aus selbst geschriebenen R&B/Soul-Songs und bekannten Hits.
Im Januar hatte die Erzbistumsleitung sehr überraschend die Schließung acht katholischer Schulen verkündet. Borchert über die Hintergründe: „Nachdem ein Finanzgutachten aufgezeigt hatte, dass das Erzbistum Hamburg über 80 Millionen Euro Schulden habe, wurde beschlossen, acht der 21 katholischen Schulen in Hamburg zu schließen oder mit einem Moratorium zu belegen. Im Süderelberaum waren drei der vier Schule direkt betroffen. Mit jedem Jahr fehlt nun an vielen Schulen ein Jahrgang mehr und die ersten Lehrer sind bereits zu anderen Schulen gewechselt.“ Von dieser Nachricht im Januar erschüttert, ergriffen die ehemaligen Schüler des Niels-Stensen-Gymnasiums Alexander Schulze (21) und Ansgar Borchert (20) die Initiative. Sie stellten ihrer alten Schule die Idee der Show vor und das Niels-Stensen-Gymnasium ließ sie diese Talentshow im Namen der Schule organisieren. „Die Idee von Veranstaltungen wie diesen ist, die betroffenen Schulen nicht zu „Geisterschulen“ verkommen zu lassen. Die Schließungen können nicht verhindert werden, jedoch zeigen wir so, wie viel Leben noch in den Schulen und Schülern steckt“, erklären die beiden Organisatoren. Unter nsg.talentshow@gmail.com oder in den Sekretariaten der Schulen können Karten für Schüler zu je 6 Euro und für Erwachsene zu je 10 Euro erworben werden. Am Abend selber sind die Karten zu einem Aufpreis an der Abendkasse erhältlich. Studenten bekommen bei Vorlage eines gültigen Nachweises 2 Euro Rabatt auf Erwachsenenkarten. Einlass und Abendkasse ab 18 Uhr, Beginn 19 Uhr.

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Anschaffungen, Ausbildungen und Aktivitäten

Anschaffungen, Ausbildungen und Aktivitäten.

FF Fischbek will Förderverein ins Leben rufen.

Die Veränderungen im westlichen Teil von Neugraben-Fischbek mit der Realisierung der Wohnungsbauvorhaben Fischbeker Heidbrook mit rund 800 und Fischbeker Reethen mit ungefähr 1200 Wohneinheiten stellen auch die FF Fischbek vor besondere Herausforderungen. Es ist von erhöhten Einsatzzahlen auszugehen. Es steigt zudem mit der zu erwartenden Einsatz- und Personalentwicklung auch der Bedarf an permanenter Aus- und Weiterbildung sowie der Informationsbedarf der Bevölkerung bzgl. vorbeugendem Brandschutz.
Träger der Feuerwehr ist die Stadt Hamburg. Diese beschränkt sich hinsichtlich der Finanzierung von Freiwilligen Feuerwehren auf die gesetzlichen Vorgaben, die in Deutschland und Hamburg hierfür gelten. Zusätzliche und sehr sinnvolle Anschaffungen und besondere Aufwände für die Personalentwicklung der FF Fischbek können daher nur bedingt bedarfsgerecht getätigt werden.
Hier soll nun der Förderverein tätig werden, um Anschaffungen, zusätzliche Ausbildungen und Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung zu ermöglichen sowie die Effektivität der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung zu steigern. Auch der Musikzug der FF Fischbek soll nachhaltig gefördert werden, damit dieser besondere Zweig der Freiwilligen Feuerwehren erhalten bleibt. Vor diesem Hintergrund lädt die FF Fischbek zur Gründungsversammlung eines Fördervereins am 1. November um 19.30 Uhr in das Feuerwehrgerätehaus im Fischbeker Weg 28 ein.