Schützenheim im neuen Glanz

Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (r.) informierte sich 2019 bei Detlef Biel über die Modernisierung

Schützenheim im neuen Glanz.

Fischbeker Schützen freuen sich über Modernisierung.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten 2019 erstrahlt das Schützenheim des Schützenvereins Fischbek in neuem Glanz. Am 27. Oktober 2019 konnten sich Bürger beim Tag der offenen Tür einen Überblick von der gelungenen Modernisierung verschaffen. Bereits bis 2008 hatten die Fischbeker Schützen in Eigeninitiative den Schießstand und die Schützenhalle modernisiert. 2015 folgte die Instandsetzung des äußeren Eingangsbereiches, erklärte der 1. Vorsitzende der Fischbeker Schützen, Detlef Biel. 2018 habe man aber weiteren Renovierungsbedarf hinsichtlich der Toiletten, der Heizung und der Elektrik festgestellt. Zur Erinnerung: Mitte Februar 2017 hatte der Hamburger Senat auf Betreiben des Bezirksamtes Harburg weite Teile des Stadtteils Neugraben-Fischbek, auch vor dem Hintergrund der Realisierung von drei Neubaugebieten (Vogelkamp Neugraben, Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen), als neues Gebiet des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt. Organisationen, Initiativen oder Vereine können finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt bekommen, damit Stadtteilprojekte realisiert werden können. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die Selbsthilfe und Eigenverantwortung fördern, nachbarschaftliche Kontakte stärken, Begegnungen ermöglichen und Netzwerke stärken.
Auf den Fischbeker Schützenverein, der im RISE-Gebiet als Sport- und Freizeitverein eingestuft wird, trafen diese Kriterien zu. Voraussetzung sei allerdings, dass der Verein, wie in diesem Fall die Fischbeker Schützen, im RISE-Gebiet liege, betonte Ulrike Jakisch vom Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit gegenüber dem Neuen RUF bei einem früheren Termin. Sie stand den Fischbeker Schützen seit Beginn der Sanierung mit Rat zur Seite. Elektriker, Fliesenleger, Maurer oder Heizungsbauer waren fleißig bei der Arbeit. Rohre, Kabel oder Fliesen wurden verlegt, Bau-Materialien gelangten mit Schubkarren in die Räumlichkeiten des Schützenheims. Auch die sanitären Anlagen wurden grundlegend erneuert, barrierefreie Böden – also behindertengerecht – inklusive. Die Arbeiten würden zu 90 Prozent ehrenamtlich getätigt. Damit alles seine Richtigkeit hat, wurden die baulichen Maßnahmen einer Sicherheitsprüfung unterzogen und fachmännisch abgenommen, erläutert Biel. Ende März 2019 war das modernisierte Schützenheim bezugsfertig. Laut Biel soll auch der Stadtteilbeirat hier ab und zu seine Sitzungen abhalten. Beim Tag der offenen Tür konnten sich die Besucher anhand einer Foto-Ausstellung auch ein Bild über die Entwicklung des Stadtteils Fischbach in den letzten hundert Jahren machen. Kaffee, Kuchen und sonstige Getränke sorgten für das leibliche Wohl.
Nach der erfolgten Modernisierung des Schützenheimes kam laut Biel 2020 der Schießstand an die Reihe. Auch dieser sollte 2020 mit RISE-Mitteln auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Die Sanierung war so weit gediehen, dass die fünf Luftgewehrstände noch ordnungsgemäß abgenommen werden konnte. Dann war wegen der Corona-Krise erst einmal Schluss. Es folgt noch die Modernisierung der sechs Kleinkaliberstände, an der zurzeit die Mitarbeiter der beauftragten Baufirmen fleißig zugange sind. Auch die für diese Materie zuständigen Schützen bringen sich langsam wieder ein, sagt der amtierende Schützenkönig und 1. Schriftwart, Arno Boltze. Darüber hinaus sollen die restlichen RISE-Mittel für einen Abstellraum zum Unterstellen von Schützen-Utensilien und Mobiliar verwendet werden, ergänzt Biel abschließend.



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