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„Die haben uns nicht auf der Rechnung“

„Die haben uns nicht auf der Rechnung“.

Heimatverein zeigt sich über Stadtreinigung verärgert.

Auch die 28. Ausgabe von Deutschlands größter CleanUp-Aktion „Hamburg räumt auf!!“ war ein voller Erfolg. Insgesamt hätten 96.128 Teilnehmer in 1.796 Initiativen Hamburg vom 28. Februar bis 9. März frühlingsfein gemacht. Ersten Hochrechnungen zufolge wären bei strahlendem Sonnenschein 135 Tonnen (t) Müll auf öffentlichen Flächen abseits der Wege und Straßen gesammelt worden. Das seien durchschnittlich 1,4 Kilogramm (kg) Müll pro Teilnehmer, vermeldete die Stadtreinigung mittels einer Pressemitteilung unter der Woche.
Knapp 100.000 Teilnehmer bedeuten auch, dass die Stadtreinigung Hamburg (SRH) 62.281 Paar Damen-, Kinder- und Herrenhandschuhe sowie 43.334 Müllsäcke verteilt habe. Darüber hinaus sammelten die freiwilligen Helfer der SRH die gefüllten Müllsäcke auch wieder ein und kümmerten sich um die umwelt- und fachgerechte Entsorgung, hob die Stadtreinigung hervor. SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau zeigte sich des Engagements der Bürger angetan: „Hamburg räumt auf!“ hat mich viele Jahre meiner beruflichen Laufbahn begleitet und ich habe keine der Veranstaltungen seit 1998 versäumt. Jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, wenn die Zahl der teilnehmenden Hamburger:innen wieder gestiegen ist und alle sich für eine saubere Stadt zum Wohlfühlen einsetzen. Sie alle tragen damit zu meinem Herzenswunsch bei, die Umwelt im Verlaufe der Zeit immer enkeltauglicher zu gestalten.“
Aber nicht überall herrscht eitel Sonnenschein. In Francop ist die 1. Vorsitzende des Heimatvereins Francop, Hanna Benitt, nicht gut auf die SRH zu sprechen. Ausschlaggebend seien schlechte Erfahrungen mit der SRH 2024 und 2025 gewesen, so die engagierte Bürgerin. Sie erzählt, dass sich die Mitglieder des Heimatvereins seit rund 15 Jahren an der Aktion „Hamburg räumt auf!“ beteiligten. Der Ärger hätte 2024 begonnen. Wie immer hätten die Bürger rund 60 bis 70 Säcke Müll zusammengetragen. Die Säcke wären auf einem Treckeranhänger gestapelt worden. Als die SRH-Mitarbeiter mit ihrem Fahrzeug kamen, hätten sie gleich abgewinkt. Von dem auf einem Privatgrundstück stehenden Anhänger dürften sie den Müll nicht mitnehmen. Die Säcke müssten auf dem Boden auf öffentlichem Grund stehen, machten die Müllwerker deutlich. Die Francoper fügten sich, die Säcke wurden abgeholt, erinnert sich Benitt. Um eventuelle Schwierigkeiten 2025 von vornherein auszuräumen, suchte Benitt den Kontakt mit der SRH. Ein Grund wäre auch die Sperrung der Hohenwischer Straße wegen Bauarbeiten vom 10. bis 21. März gewesen, so Benitt. In den Gesprächen mit dem Kundencenter und einer Fachabteilung habe sie den Eindruck vermittelt bekommen, dass diese SRH-Mitarbeiterinnen an ihrem Anliegen kein großes Interesse zeigten. Die erste hätte zunächst gar nicht gewusst, wo Francop liege, dann hätte sie wieder darauf bestanden, dass die Müllsäcke auf öffentlichem Grund stehen müssten. Als man ihr mitteilte, dass man die vielen Säcke wieder auf einem Anhänger sammeln wolle, habe die SRH-Mitarbeiterin keine Lösung gewusst. Später habe die SRH zurückgerufen und den Vorschlag gemacht, dass der Heimatverein die Müllsäcke zum Recyclinghof Neugraben-Fischbek transportieren solle. Dies habe sie unter Hinweis auf die zeitaufwendige und umständliche Fahrt mit den Treckern abgelehnt. Danach habe sie die Teilnahme des Heimatvereins Francop an der Aktion „Hamburg räumt auf!“ abgesagt. Ihr sei es zu riskant gewesen, Flyer drucken zu lassen, auf denen zum Mitmachen beim Müllsammeln aufgerufen wird und letztendlich könne der Unrat nicht entsorgt werden. Für den Heimatverein entstünden Kosten, auf denen dieser sitzenbliebe, erläutert Benitt. Ihr Fazit: „Die haben uns nicht auf der Rechnung“. Dies umso mehr, meint sie, da seit anderthalb Wochen auch der Hausmüll nicht abgeholt würde.
Der Neue RUF fragte bei der SRH nach. Man bedauere zu hören, dass die Initiative in Francop unzufrieden mit der Organisation von „Hamburg räumt auf!!“ sei, sagt SRH-Pressesprecherin Anna-Maria Jeske. „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Vorgang aus dem vergangenen Jahr von unser Fachabteilung nicht mehr nachvollzogen werden kann“, erklärt Jeske. Hinsichtlich 2025 bestätigt die SRH-Pressesprecherin, dass es Anfang März telefonischen Kontakt seitens des Kundencenters und der Fachabteilung gegeben habe. „Frau Benitt teilte uns mit, dass es eine Straßensperrung gäbe, die die Abholung der Müllsäcke erschwere. Unsere Mitarbeitende unterbreitete Frau Benitt zwei Vorschläge, wie sie dieses Problem umgehen könnte. Beide Varianten erschienen Frau Benitt allerdings zu aufwendig und sie gab an, die Teilnahme an ,Hamburg räumt auf!‘ bereits abgesagt zu haben. Wir haben daraufhin keinen weiteren Handlungsbedarf mehr gesehen“, erläuterte Jeske. Und was ist mit dem Hausmüll? „Ich gehe davon aus, dass es sich hier um eine streikbedingte Nichtabholung handelt“, so Jeske.

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Tote Frau in Wohnung gefunden

Tote Frau in Wohnung gefunden.

Polizei nahm Tatverdächtige fest.

Einsatzkräfte fanden am Vormittag des 13. März den Leichnam einer Frau in einer Wohnung im Twistering in Hausbruch. Es wird von einem Tötungsdelikt als Hintergrund ausgegangen. Eine tatverdächtige 39-Jährige wurde in polizeiliches Gewahrsam genommen.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge nahmen Einsatzkräfte des Polizeikommissariats 47 morgens am Neuwiedenthaler Teich eine verhaltensauffällige 39-Jährige in Gewahrsam. Aufgrund des gezeigten Verhaltens wollte ein Amtsarzt die Frau vorübergehend in eine psychiatrische Klinik einweisen.
Im Rahmen der Sachverhaltsklärung erfolgte auch eine Überprüfung der Wohnung der 39-Jährigen am Twistering. Hierbei fanden Polizisten einen noch nicht eindeutig identifizierten weiblichen Leichnam. Laut unbestätigten Meldungen soll es sich bei der Toten um die Großmutter der 39-Jährigen handeln.
Die Mordkommission (LKA 41) übernahm noch am Vormittag die Ermittlungen am Fundort, diese dauern an. Die 39-Jährige wird in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

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Schad- und Giftstoffe einfach entsorgen

Ein Bus der Stadtreinigung Hamburg (SRHH) ist wieder in Harburg unterwegs, um kostenlos Schad- und Giftstoffe anzunehmen. Die Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung halten am Mittwoch, 12. März, von 11 bis 12.30 Uhr an der Ecke Denickestraße/Eißendorfer Pferdeweg. Am Montag, 24. März, steht der Bus von 14.30 bis 16 Uhr in Sinstorf am Hermannsburger Weg 36-44. Anschließend fahren sie weiter, um von 16.30 bis 18 Uhr auf dem OBI-Parkplatz am Großmoordamm 98 zu stehen. Zu den Umwelt und Gesundheit schädigenden Stoffen gehören beispielsweise Farb- und Lackreste, Batterien in haushaltsüblichen Größen sowie kaputte, kleine Elektrogeräte. Kfz-Batterien und Blumenkästen aus Eternit werden nur auf Recyclinghöfen angenommen.

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Beteiligung: Umgestaltung des Spielplatzes Harburger Schulgarten

Am Donnerstag, 20. Februar, haben Kinder, Jugendliche und Anwohner die Möglichkeit, sich aktiv an der Umgestaltung des Spielplatzes Harburger Schulgarten im Harburger Stadtpark zu beteiligen.
Der Spielplatz Harburger Schulgarten im Harburger Stadtpark ist in die Jahre gekommen und soll mit einem neuen Gesamtkonzept wieder zu einem spannenden Ort für Bewegung und Naturerleben werden. Kreative Ideen und Anregungen der Kinder, Jugendlichen und Anwohner sind dafür von großer Bedeutung, daher freut sich das Bezirksamt Harburg über eine aktive Beteiligung aller Nutzenden des Spielplatzes.
Wünsche, Ideen und Anregungen nehmen die Planenden am Donnerstag, 20. Februar, von 9.30 bis 11.30 Uhr oder von 14 bis 16 Uhr direkt auf dem Spielplatz Harburger Schulgarten im Harburger Stadtpark entgegen.

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Vollsperrung

Die Jägerstraße wird vom 17. Februar bis zum 31. Mai zwischen Roseggerstraße und Mensingstraße voll gesperrt werden. Grund sind Sanierungsarbeiten der Fahrbahnoberflächen. Die Fahrbahn ist in diesem Zeitraum gesperrt. Anwohnern wird das Erreichen der Grundstücke ermöglicht. Eine Umleitung bleibt eingerichtet.