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Sehr gutes Ergebnis

Sehr gutes Ergebnis.

600 Euro für Förderverein der FF Neugraben.

Wie in jedem Jahr, fand am 30. November der Weihnachtsmarkt im ehemaligen Ortsamt Süderelbe statt. Neben den Hobbykünstlern, die mit wunderbaren Adventsgestecken und vielerlei Geschenkideen für das bevorstehende Weihnachtsfest die zahlreichen Besucher erfreuten und zum Kauf ermunterten, gab es vor dem ehemaligen Ortsamt Süderelbe weihnachtliche Klänge von den Musikern der Freiwilligen Feuerwehr Fischbek.
Auch die Mitglieder des erst im September gegründeten Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Neugraben waren vor Ort und versorgten die Anwesenden mit Glühwein und Grillwürsten. Die Musik und das passende Wetter ergaben die richtige Mischung. Die Kameraden waren über den regen Betrieb, die große Resonanz und das Interesse der Gäste an dem Förderverein sehr erfreut. Der Andrang war so groß, dass bereits um 13.30 Uhr alle Grillwürste verkauft waren und auch viele Becher Glühwein über den Tisch gingen. Da Glühwein und Würstchen gespendet wurden, konnte der gesamte Erlös an den Förderverein weitergereicht werden.
Die Übergabe des gesamten Erlöses geschah auf der noch am selben Abend stattfindenden Weihnachtsfeier der FF Neugraben. Vor den versammelten Mitgliedern der FF Neugraben und der Jugendfeuerwehr Neugraben erinnerte Arend Wiese zunächst daran, dass es schon eine schöne Tradition geworden sei, den Erlös – zumindest aus dem Glühweinverkauf vor dem Ortsamt – an die Jugendwehr Neugraben zu übergeben.
2019 wurden die Erwartungen bei weitem übertroffen. So konnte Wiese dem Vorsitzenden des Fördervereins einen Scheck in Höhe von 600 Euro überreichen. Dabei dankte er nochmals allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, jedoch vor allem den Gästen, die zahlreich erschienen waren und zum guten Zweck Würstchen und Glühwein verzehrten.
Besonders erfreut war der Vorsitzende des Fördervereins der FF Neugraben, Karl-Heinz Nerkamp: „Mit diesen ersten Einnahmen können wir nun die ersten Projekte planen und durchführen. Gleichzeitig dankte er sich bei Wiese und den Kameraden, die Glühwein und Würstchen verkauft haben, für das Engagement und den anregenden Tag.
Noch 2019 wird sich der Vorstand des Fördervereins zusammensetzen und die Planungen für das Jahr 2020 beginnen.

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Weihnachtsschießen für Jung und Alt

Weihnachtsschießen für Jung und Alt
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Schützenverein Neugraben-Scheideholz lädt ein
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Der Schützenverein Neugraben-Scheideholz lädt am 7. Dezember ab 14 Uhr zum 14. Weihnachtsschießen ins Schützenheim Neugraben ein. Die Bedingungen des Weihnachtsschießens lauten: zehn Schuss mit dem Luftgewehr Auflage;anschließend wird mit drei Würfeln einmal geknobelt und dann das Ergebnis mit der geschossenen Ringzahl multipliziert. Das Startgeld beträgt 8 Euro, für 4 Euro kann nachgelöst werden. Was eingenommen wird, geht über die Preise wieder raus. Familie, Freude und Gäste können gerne mitgebracht werden. Kinder bis zwölf Jahren werden gesondert gewertet und schießen an der Red Dot Anlage (Lichtpunktgewehr). Danach wird geknobelt und das Ergebnis mit der geschossenen Ringzahl multipliziert werden. Das Startgeld für Kinder beträgt 4 Euro. Kuchen- und Gebäckspenden werden erbeten, Kaffee und alle anderen Getränke werden von der Wirtin angeboten.

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LPT-Standorte durchsucht

LPT-Standorte durchsucht.

Aktion geht Anfangsverdacht der Tierquälerei nach.

Die Staatsanwaltschaft Stade hat am 25. November auf Grundlage eines durch das Amtsgericht Stade antragsgemäß erlassenen Durchsuchungsbeschlusses Standorte des Unternehmens LPT – Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH und Co. KG in Neu Wulmstorf, Ortsteil Mienenbüttel sowie in Hamburg und Schleswig-Holstein durch Polizeikräfte der Polizeiinspektion Harburg durchsuchen lassen. „Die Firma LPT führt dem Gesellschaftszweck gemäß in Mienenbüttel mit Gewinnerzielungsabsicht Tierversuche an Affen und Hunden durch, welche einer Genehmigung durch das oder einer Anzeige an das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) bedürfen. Im Rahmen dieser Versuche dürfen Tiere innerhalb der zulässigen Grenzen auch erhebliche Schmerzen zugefügt werden oder sie dürfen getötet werden“, hieß es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Stade und der Polizeiinspektion Harburg. Der Durchsuchungsbeschluss stütze sich auf den durch Anzeigen des Vereins „SOKO Tierschutz e.V.“, des Landkreises Harburg und des Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) begründeten
Anfangsverdachts, dass Wirbeltieren am Standort in Mienenbüttel außerhalb der im Rahmen des Versuches zulässigen Grenzen erhebliche und länger anhaltende Schmerzen zugefügt oder sie außerhalb eines laufenden Versuches und damit ohne tragfähigen Grund getötet worden sind. Ein solches Vergehen wäre gem. § 17 Tierschutzgesetz strafbar und ist grundsätzlich mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bedroht, erläuterten die Staatsanwaltschaft Stade und die Polizeiinspektion Harburg.
„Gesucht wurden Unterlagen und Präparate, welche die Haltung und Tötung verschiedener Tiere betreffen sowie von Unterlagen, die belegen sollen, welche Gelder die LPT GmbH durch bestimmte Tierversuche eingenommen hat, da diese Gelder möglicherweise als durch Straftaten erlangtes Geld einzuziehen sind. Insoweit konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden“, erklärten die Staatsanwaltschaft Stade und die Polizeiinspektion Harburg. Am Standort Mienenbüttel seien die in Frage stehenden Versuche durchgeführt worden, am Standort in Hamburg befänden sich die Verwaltung, das Dokumentenarchiv und die wissenschaftlichen Unterlagen, am Standort in
Schleswig-Holstein verfüge die LPT über ein Archiv. Die Durchsuchungen wäre durch Beamte des LAVES fachlich unterstützt worden. Zeitgleich hätten Kontrollen der LPT GmbH durch die örtlich zuständigen Veterinärbehörden stattgefunden. Die Ermittlungen dauerten an. Mit Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren könnten derzeit keine weiteren Erklärungen abgegeben werden, so die Staatsanwaltschaft Stade und die Polizeiinspektion Harburg.

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„Wollen dem wachsenden Stadtteil gerecht werden“

„Wollen dem wachsenden Stadtteil gerecht werden“.

„Süderelbe-Aktiv e.V.“ vorgestellt.

Der jüngst gegründete Verein „SÜDERELBE AKTIV e.V.“ hat sich ambitionierte Ziele auf die Fahnen geschrieben: „Wir fördern Kunst & Kultur in der Süderelbe-Region. Wir übernehmen die Organisation von Veranstaltungen zur Förderung der Attraktivität des Bezirks Harburg. Die Durchführung musikalischer, künstlerischer und kultureller Veranstaltungen stehen im Mittelpunkt“, heißt es einleitend zur Begrüßung auf dessen Internet-Auftritt. Der Neue RUF befragte das stellvertretende Vorstandsmitglied, Rüdiger Bagunk, zu Details des Vereines.
RUF: Was wollen Sie generell mit dem Verein Süderelbe-Aktiv e.V. bezwecken?
Rüdiger Bagunk: Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, insbesondere für den Süderelberaum neue Veranstaltungen zu planen und durchzuführen, als auch etablierte Veranstaltungen zu unterstützen. Dabei wollen wir dem wachsenden Stadtteil Neugraben-Fischbek gerecht werden und uns auch an größere Projekte wagen. Wir könnten uns auch gut Veranstaltungsformen vorstellen, wie sie der NDR vor einigen Jahren in Neugraben sehr erfolgreich durchgeführt hat.
RUF: Welche Personen haben im Verein Süderelbe-Aktiv e.V. das Sagen?
Rüdiger Bagunk: Grundsätzlich werden alle Ideen aus dem Kreis der Mitglieder in den regelmäßigen Versammlungen vorgetragen und diskutiert, ggf. auch gleich beschlossen. Die Mitglieder des Vorstandes prüfen dann, ob diesem Vorhaben etwas entgegensteht.
RUF: Ist Süderelbe-Aktiv einer politischen Partei verpflichtet?
Rüdiger Bagunk: Nein.
RUF: Wer entscheidet, welches Projekt Unterstützung erfahren soll und welches nicht?
Rüdiger Bagunk: Die Mitglieder in der Mitgliederversammlung entscheiden, wozu sie Lust haben und ihre ehrenamtliche Zeit aufwenden möchten.
RUF: Werden dafür Spenden gesammelt? Wie passiert das?
Rüdiger Bagunk: Als gemeinnützig anerkannter Verein können wir Spenden sammeln, haben dies aber bisher nicht wirklich verfolgt. Bisher haben wir vieles von den Mitgliedsbeiträgen, die monatlich 5 Euro pro Mitglied betragen, angeschafft. Aber sicher, langfristig werden wir ohne Spenden nicht auskommen. Wenn die Frage auf konkrete Veranstaltungen anspielt, hängt dies vom Konzept einzelner Veranstaltungen ab. Als gemeinnütziger Verein verfolgen wir zwar keine Gewinnabsicht, müssen aber die entstehenden Kosten selbstverständlich wieder ausgleichen können.
RUF: Wie läuft die Umsetzung der Unterstützung eines Projektes konkret in der Praxis? Können Sie bitte dazu Beispiele nennen?
Rüdiger Bagunk: Wir sind kürzlich mit dem Kulturhaus Süderelbe in das Gespräch eingetreten. Dort gibt es einen neuen Raum, der sich hervorragend für kulturelle Veranstaltungen eignet und diesbezüglich auch gerade ausgestattet und hergerichtet wird. Wir dürfen dort mit eigenen Veranstaltungsideen das Geschehen bereichern, möchten aber auch den Willen und Wünschen der bisherigen Akteure gerecht werden, weshalb wir uns bereits zu ersten Planungstreffen verabredet haben. Innerhalb unseres Vereins wird dann besprochen, welche Kompetenzen, Erfahrungen und Kräfte wir einbringen können. In Rücksprache mit dem Kulturhaus wird dann geprüft, ob der Raum zur Verfügung steht und zu welchen Bedingungen die Überlassung erfolgen kann. Wenn das feststeht, beginnen wir mit den konkreten Planungen der Veranstaltung.

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„Diese Aufgabe wirst du nie wieder los!“

„Diese Aufgabe wirst du nie wieder los!“.

Dorit Wilhelm für ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.

Die gute Seele des AWO-Seniorentreffs Neugraben, Dorit Wilhelm, feierte am 15. November ihr 25-jähriges „Dienstjubiläum“. Als Wilhelm 1993 mit der Leitung einer Gymnastikgruppe im AWO-Seniorentreff Neugraben ihre ehrenamtliche Tätigkeit begann, ahnte sie noch nicht, dass sie diese über 25 Jahre ausüben würde. In seiner Rede ging der stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums des AWO-Landesverbandes e.V., Horst Emmel, insbesondere auf die vielfältigen Aktivitäten, die von Wilhelm in all den Jahren angeregt und erfolgreich durchgeführt wurden, intensiv ein. Denn neben den rund 40 Stunden Öffnungszeit je Woche, was sich in den Jahren auf circa 46.000 Stunden summiert, kamen noch ungefähr 300 Tages- und 45 Mehrtagesfahrten sowie über 500 Theaterbesuche und Wanderungen dazu. Auch vom Bezirksamt Harburg wurden die besten Wünsche an die Jubilarin übermittelt. Dabei stand vor allem die Arbeit mit und für die Senioren im Mittelpunkt. „25 Jahre ehrenamtliche Arbeit für die Senioren sei eine großartige Leistung“, so die Leiterin des Sozialraummanagements im Bezirk Harburg, Sonja Wichmann. Diese Leistung kann man nicht hoch genug bewerten. In der abschließenden Rede ging der AWO-Kreisvorsitzende, Arend Wiese, insbesondere auf das Leben und Wirken von Wilhelm ein. Nach dem Krieg wurde ihre Familie von Oberschlesien nach Harburg vertrieben. Ihre erste Unterkunft war in den Nissenhütten in der Denickestraße in Harburg. Sie hatte Glück und fand bald Arbeit, allerdings in Eppendorf, was damals bedeutete, dass sie nur noch an den Wochenenden bei der Familie sein konnte. Vielleicht waren es die Erfahrungen, die sie dazu bewogen, sich hier in Neugraben, wo sie seit 1959 wohnt, ehrenamtlich im AWO-Seniorentreff zu engagieren. Denn als sie in Rente ging, kamen zwei Dinge zusammen. Zum einen suchte der AWO-Seniorentreff Neugraben gerade eine neue Leitung und bat sie, diese zu übernehmen, da sonst niemand bereit war, diese Verantwortung zu übernehmen. Ihr Mann warnte sie allerdings noch mit den Worten: „Überleg es dir gut. Diese Aufgabe wirst du nie wieder los.“ Wie er doch Recht behalten sollte – und so feiert sie heute ihr 25-jähriges Jubiläum als Leiterin des AWO-Seniorentreffs Neugraben. 25 Jahre, in denen sie die Gäste des AWO-Seniorentreffs, rund 300.000 in den Jahren, zu verschiedenen Aktivitäten animierte. Denn neben den Theaterbesuchen, Wanderungen und Ausfahrten wurden auch verschiedene Veranstaltungen, wie Tanznachmittage oder die Auftritte von Shanty-Chören oder anderen Bands, organisiert. Dazu gehören auch die drei Englischkurse sowie die Yoga- und Tanzgruppe, aber auch eine Gymnastikgruppe und Gedächtnistraining. Aber auch die Geselligkeit bei den Spielenachmittagen und der Klönschnack müssen organisiert werden. Und dann noch der ganze „Verwaltungskram“, denn die Bürokratie macht auch vor dieser – selbst verwalteten – Seniorenarbeit nicht halt. „Wenn man diese ganzen Stunden noch dazurechnet, dann ist Frau Wilhelm in den 25 Jahren auf sicherlich um die 50.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit gekommen“, so der Kreisvorsitzende Wiese weiter. „Wenn man nur den Mindestlohn zugrunde legt, kommt für diese ehrenamtliche Tätigkeit ein nicht geringer Betrag zusammen“, betonte Wiese. Dies sei sicherlich kein Grund, weshalb sich nur wenige ehrenamtlich engagieren. Aber, daüber müsse sich am heutigen Tage auch jeder im Klaren sein, wird sich die Situation von vor 25 Jahren wiederholen, dass eine Leitung gesucht wird, mahnte Wiese. Sein Appell an die anwesenden 60 Gäste lautete daher: „Schauen Sie mal in Ihrem Umfeld, in Ihren Organisationen und Vereinen, ob jemand Interesse an dieser Aufgabe hat. Heute können wir es einer Nachfolge noch einfach machen, wenn diese von der Vorgängerin lernen kann“, sagte Wiese. Bei Schnittchen und Getränken und vielen informativen Gesprächen ließen die Anwesenden die Jubiläumsfeier gemütlich ausklingen.

https://youtu.be/C0aiqTgR6Lw