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Finkenwerder

Berauschter Sattelzugfahrer

Berauschter Sattelzugfahrer.

LKW aus dem Verkehr gezogen.

Beamte der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) haben am 3. Januar gegen 18.55 Uhr den berauschten Fahrer (47) einer Sattelzugmaschine aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten hielten den Lkw (40 t) im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Finkenwerder Straße an und stellten schnell fest, dass der 47-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen dürfte. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Amphetamine, sodass eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde.
Bei der damit einhergehenden ärztlichen Untersuchung wurde bei dem 47-Jährigen eine gänzliche Fahruntüchtigkeit festgestellt. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet und der Führerschein in diesem Zusammenhang sichergestellt.
Darüber hinaus wurden diverse Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten des eigenständigen Fahrunternehmers festgestellt. Da dieser zudem in seinem Lkw wohnt, wurde der Lkw mittels einer Radkralle gesichert, um das Weiterfahrverbot zu gewährleisten.

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Finkenwerder

20-Jährige erliegt nach Unfall Verletzungen

20-Jährige erliegt nach Unfall Verletzungen.

Mit dem Mercedes zu schnell auf dert UFi.

Nach einem schweren Verkehrsunfall am zweiten Weihnachtstag auf der Umgehungsstraße Finkenwerder (UFi) sucht die Polizei nun Zeugen.
Bei dem Verkehrsunfall wurden am 26. Dezember gegen 2.10 Uhr nachts zwei Personen schwer und eine lebensgefährlich verletz. Die lebensgefährlich verletzte Frau (20) ist inzwischen ihren Verletzungen erlegen. Beamte der Verkehrsstaffel Süd (VD 42) führen die Ermittlungen zum Unfallhergang. Die Ermittler bitten Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Fahrverhalten des Mercedes-Benz vor dem Unfall machen können, sich unter der Rufnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 25-jährige Deutsche mit seinen beiden 20-jährigen Mitfahrerinnen mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße „An der alten Süderelbe“ in Richtung stadtauswärts. In einer leichten Linkskurve kam der Mercedes CLS AMG nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Betonpoller und die Leitplanke. Durch den Aufprall wurden Fahrer und Beifahrerin schwer, die Frau auf der Rücksitzbank lebensgefährlich verletzt. Alle drei Personen wurden durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Am Unfall-Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt, der Verkehr wurde örtlich abgeleitet.

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Finkenwerder

Mit 163 km/ auf der Umgehungsstraße

Im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitsmessung durch ein ProViDa-Fahrzeug der Verkehrsdirektion Innenstadt ist am 19. Dezember gegen 21.33 Uhr auf der Umgehungsstraße Finkenwerdef (UFi) in Finkenwerder ein 27-jähriger Autofahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der 27-jährige Deutsche befuhr mit seinem BMW die Finkenwerder Straße, als die Beamten der VD 2 aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf ihn aufmerksam wurden. Auf der Straße „An der alten Süderelbe““ erreichte der BMW-Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit von gemessenen 163 km/h bei erlaubten 60 km/h. Als der BMW auf eine Kolonne anderer Pkw aufschloss, musste er dadurch stark verzögern. Bei der nächstbesten Gelegenheit überholte der Mann die Kolonne und beschleunigte abermals auf weit über 100 km/h, ehe die Beamten ihn anhalten und kontrollieren konnten. Neben dem Fahrer befanden sich drei weitere Personen in dem BMW.
Der 27-Jährige muss mit einem dreimonatigen Fahrverbot sowie mit einem Bußgeld in Höhe von etwa 1400 Euro rechnen.

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Allgemein

Durchgängiger 10 Minuten-Takt für die Fährlinie 62?

Durchgängiger 10 Minuten-Takt für die Fährlinie 62?.

SPD und Grüne erwarten Senatsbericht.

Das Thema beschäftigt die Finkenwerder und die Parteien vor Ort seit Jahren: die Situation der Fährlinie 62 zwischen Finkenwerder und den Landungsbrücken. Keiner, der nicht mitreden könnte, allgemeine Betroffenheit: Die Taktung passt nicht, die Fähren sind voll, weil Hamburg und Touristunternehmen deutschlandweit mit der Linie 62 als ideale Möglichkeit, den Hafen kennenzulernen, werben, mit der Folge, dass die Finkenwerder, zumal auf ihrem Heimweg, lediglich nach langem und ermüdendem Warten, Anstehen und wildem Gedränge endlich an Bord gelangen. Das soll sich nun endlich grundlegend ändern.
Die SPD-Abgeordneten Markus Schreiber (Finkenwerder), Dorothé Martin und Martin Bill (Grüne) haben am Mittwoch ganz frisch einen Antrag für die Bürgerschaft eingereicht, die dieses Thema aufgreifen und nun für Lösungen sorgen soll. Markus Schreiber: „Wir haben verstanden, dass die Leistungsfähigkeit der Linie 62 den Fahrgastzahlen angepasst werden muss. Deshalb werden jetzt alternativ eine (kurzfristige) Expressverbindung oder sogar ein ganzjähriger 10-Minuten-Takt geprüft (Die Taktverdichtug war in den Sommermonaten getestet worden). Dafür werden wir neue Fähren anschaffen müssen und kurzfristig welche chartern. Bei einem 10-Minuten-Takt kann man aus meiner Sicht die berechtigte Hoffnung haben, dass sich die vielen Fahrgäste besser verteilen und die Überfüllung der Fähre dann endlich der Vergangenheit angehört. Auch ein obligatorischer Ausstieg auf Finkenwerder (wie an den St. Pauli-Landungsbrücken) wird geprüft“.
Insgesamt sei die Zeit reif für eine echte Lösung der Fährprobleme auf Finkenwerder. „Und das Ganze noch vor der Bürgerschaftswahl“, kündigt Schreiber an. Auch die Anzahl der maximal zulässigen Fahrgäste könne auf den vor 2009 in Betrieb genommenen Schiffen von 250 auf 380 Personen erhöht werden, wenn neben dem Schiffsführer zwei weitere schifffahrtskundige Personen zur Besatzung gehören. Fakt aber ist, so Scheiber weiter: „Die Nachfrage ist ungebrochen groß und die Situation kaum verbessert. Die Leistungsfähigkeit der Linie 62 muss deutlich gesteigert und den Fahrgestzahlen angepasst werden.“ Die Expresslinie würde beispielsweise nur in Neumühlen halten. Das würde die Fahrtzeit auf 20 Minuten verkürzen. „Soweit auf Finkenwerder Kapazitätsengpässe auftreten“, heißt es in dem Antrag weiter, „müsste über den obligatorischen Ausstieg in Finkenwerder nachgedacht werden.“ Dafür seien jedoch möglicherweise bauliche Maßnahmen an den bestehenden Pontons notwendig. Auf jeden Fall müsse sichergestellt werden, dass alle Fahrgäste ab Finkenwerder auch mitfahren können. Denkbar ist beispielsweise eine Trennung von An- und Abfahrten an einem gegebenenfalls neu zu errichtenden Ponton. Die Linie 64 würde dann den südlich gelegenen Ponton nutzen, der mittlere ausschließlich zum Aussteigen für die ankommenden Fahrgäste. Anschließend würde die Fähre vorsetzen, um am nördlichen Ponton die neuen Fahrgäste aufzunehmen.
Die neuen Fähren müssten emissionsfrei betrieben werden. Das alles soll der Senat umgehend prüfen und der Bürgerschaft bis zum 15. Januar Bericht erstatten.

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Finkenwerder

Expressbuslinie prüfen

Expressbuslinie prüfen.

Regionalausschuss tagte nach acht Monaten wieder.

Nach acht Monaten Pause hat der Regionalausschuss Finkenwerder am Dienstagabend erstmals wieder getagt. Die Bezirkswahlen im Mai, die sich anschließende Sommerpause und auch die wegen Querelen bei den Grünen sich schleppenden Koalitionsverhandlungen im Bezirk hatten dazu geführt, dass die Regionalausschüsse im Bezirk Hamburg-Mitte erst mit gehöriger Verspätung wieder eingesetzt wurden. Erste Amtshandlung war am Dienstag die Wahl eines neuen Vorsitzenden: Der bisherige Amtsinhaber Ralf Neubauer (SPD) wurde – bei Enthaltung der AfD – einstimmig wiedergewählt, seine Stellvertreterin bleibt Kerstin Fremder-Sauerbeck (Linke).
Gleich mit sieben Anträgen beschäftigten sich die Ortspolitiker in der Sitzung. So beschloss der Regionalausschuss auf Antrag von SPD, CDU und FDP eine Expressbuslinie von Finkenwerder zum neuen S/U-Bahnhof Elbbrücken prüfen zu lassen. Auf gemeinsamen Antrag von SPD, Grüne, Linke, CDU und FDP sprach sich der Regionalausschuss zudem einstimmig für den Erhalt des Vollhöfner Waldes im benachbarten Altenwerder aus, wie das zuvor schon die örtlich zuständige Harburger Bezirksversammlung getan hatte. Außerdem befasste sich der Ausschuss mit der Grabenunterhaltung im Finkenwerder Norden und beschloss die Beauftragung eines Büros zur Bestandsaufnahme und Vorbereitung einer Grabenschau. Weitere Punkte, die auf den kommenden beiden Sitzungen noch einmal aufgerufen werden sollen, sind unter anderem die knappe Zahl an Kita-Plätzen auf Finkenwerder. Dazu wird ein Vertreter der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) im Regionalausschuss erwartet. Außerdem wünschen sich Hundehalter mehr Hundeauslaufflächen.