Weil die Veranstaltungen der Bücherhallen alle ausfallen müssen, bietet die Bücherhalle Finkenweder den Kindern folgendes an:
Die Kinder holen sich in der Ostfrieslandstraße 5 eine Tüte ab. Sie enthält das Bilderbuch „Anton und das Weihnachtsgeschenk“, eine Bastelanleitung und das passende Bastelmaterial. Zum nächsten Termin bringen die Kinder die Tüte wieder mit und sie wird neu befüllt – mit einem neuen Bilderbuch und einem neuen Bastelset.
„Wer mag, kann sein Kunstwerk mitbringen, “ so Christina Neustadt, Leiterin der Bücherhalle Finkenwerder. Es können Fotos gemacht werden, die auf der Portalseite der Bücherhalle im Internet präsentiert werden. Für alle kleinen Finkenwerder ab 3 Jahren ist die Teilnahme kostenlos, Tüten gibt’s solange der Vorrat reicht.
Abholtermin für die nächste Tüte ist der 1. Dezember 2020.
Schlagwort: Finkenwerder
Heimatvereinigung Finkenwerder
Wegen der Corana -Auflagen mussten in diesem Jahr auch bei der Heimatvereinigung Finkenwerder alle geplanten Ausfahrten Reisen und Veranstaltungen abgesagt werden . Das betrifft auch das beliebte Sommerfest im Garten des Gorch-Fock-Hauses.
Aufgrund dieser Situation möchte der Vorstand den Mitgliedern die Gelegenheit bieten, sich an verschiedenen Nachmittagen im Gorch-Fock-Haus in kleinen Gruppen bis acht Personen zu einem Klönsnack bei Kaffee und Kuchen zu treffen. Dafür stehen im September folgende Termine zur Verfügung: jeweils Mittwoch, der26.8. , 9.9. 16.9. und 23.9,. Die Termine werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben, die unter der Rufnummer 30 8915 84, oder per Mail unter uhansenfkw@gmail.com erfolgen können. Mit der Begrenzung der Personenzahl hält die Vereinigung die Corona-Verfügungen ein. Achtung: Vom 17.August bis zum 20.September präsentiert sich die Heimatvereinigung in der Filiale der Hamburger Sparkasse.
Frohsinn probte Open-air
Frohsinn probte Open-air.
Neues E-Piano eingeweiht.
Vierzehn Frohsinn-Sängerinnen, einschließlich Dirigent Kazuo Kanemaki, trafen sich am 1. Juli im Garten von Marlies Loeffler am Finkenwerder Norderdeich zu einer ersten Open-air – Chorprobe. Für Abstand war gesorgt, so die Gastgeberin Marlies Löffler, obwohl es auf den Fotos nicht so aussieht. Zuerst spielte das Wetter mit, und nach einem ganz vorsichtigen Einsingen hatten die Damen wieder viel Spaß und Freude. Es wurde aber auch richtig geprobt. Bei dieser Gelegenheit konnte auch das neue E-Piano eingeweiht werden.
Leider fing es bald zu regnen an und die letzte halbe Stunde fiel buchstäblich ins Wasser. Trotzdem hatten sie gute Laune „und haben sich gefreut, dass man sich mal wieder gesehen hat. Und vor allen Dingen gesungen“, so Löffler. Jetzt folgt eine kurze Sommerpause. Am 5. August soll es dann sporadisch losgehen. Der Ort wird noch bekannt gegeben.
Wer hat denn noch sowas?
Wer hat denn noch sowas?.
Heimatvereinigung sucht Küchentisch und Putzkommode.
„Wer hat denn noch sowas?“ Das fragt sich die Heimatvereinigung Finkenwerder und sucht für das Gorch-Fock-Haus, Elternhaus von Johann (Gorch Fock), Jakob und Rudolf Kinau, noch einen alten Küchentisch und eine einfache Putzkommode, beides aus der Zeit um 1900-1914.
Die Heimatvereinigung möchte die Küche – dort hatten sich ein uralter Bauerntisch und eine neuzeitliche Putzkommode eingeschlichen – wieder so herrichten wie sie zur Zeit der Kinau-Eltern möbliert war.
Im Gegensatz dazu ist das Wohnzimmer noch komplett so erhalten, wie es sich Vater und Mutter Kinau eingerichtet hatten. „Sollten sich der gesuchte Tisch und die Putzkommode auffinden, könnten sich alle Räume wieder zeitgemäß präsentieren,“ so Helmut Vick, 1. Vorsitzender der Heimatvereinigung. Sein Aufruf: „Vielleicht befindet sich bei Ihnen liebe Leser, liene Leserinnen im Keller oder Dachboden das eine oder andere Stück noch versteckt in einer Ecke und Sie möchten es spenden oder zu einem günstigen Preis abgeben. Die ehrenamtlich geführte Heimatvereinigung Finkenwerder e.V. würde sich sehr freuen, wenn Sie dort ein diesbezügliches Angebot erhielten.“ Telefonisch ist der Verein unter (040)743 41 86 oder per E-Mail hvick@t-online.de zu erreichen.
Annegrete wird uns fehlen
Annegrete wird uns fehlen.
Mit der Geschichte Finkenwerders eng verbunen.
Kaum ein anderer Mensch war so mit der Geschichte der Elbinsel Finkenwerder verbunden wie Annegrete Feller.
Sie ist an der Süderelbe in der Nähe der Obstplantagen aufgewachsen, ihr Vater war Schumacher, ihr Mann war Seefischer, und es war fast selbstverständlich, dass sie sich sehr für das Leben und Treiben hinter den Deichen interessierte. Sie hat viele ihrer Erlebnisse aufgeschrieben und in spannende Geschichten verfasst, die sie bei verschiedenen Kulturveranstaltungen vorgelesen hat.
Für die zahlreichen historischen Fotos aus ihrer Sammlung (einschließlich Zeitungartikel-Archiv) fand sie bei verschiedenen Ausstellungen immer wieder viele Bewunderer. In den letzten Jahren hat sie – stets in Finkenwerder Tracht – im Gorch-Fock-Haus alle Führungen für die Gäste geleitet und ihnen aus dem Leben der Familie Kinau viele charmante Geschichten erzählt. Im Jahr 2017 wurde ihr für Verdienste um die Gestaltung des Kulturlebens auf der Elbinsel Finkenwerder der „Finkenwerder Apfel“ verliehen. Irmgard Maria Schwenn schrieb damals im „Kössenbitter“, herausgegeben vom Kulturkreis Finkenwerder: „… Sie wird ausgezeichnet für ihre Mitmenschlichkeit! Mit wachen Augen (sie ist auch eine gute Fotografin) und mit warmen Händen hilft diese Frau, wo Hilfe gebraucht wird. Und sie gehört mit ihrem Wissen und Bildern zu jenen, die Finkenwerders Vergangenheit bewahren.“
Dieses Wissen hat nun aufgehört zu sein: Am 19. Mai ist Annegrete im Alter von 83 Jahren gestorben. Annegrete hinterlässt eine Lücke – nur viele wissen es noch nicht.