Endlich Wasser marsch

mk -Die CDU-Bezirksabgeordnete Brit-Meike Fischer Pinz und ihr Sohn Stian warten sehnsüchtig auf das Wasser.

Endlich Wasser marsch.

Biberspielplatz wird umgebaut.

Vor Jahren wurde der Mehrgenerationenspielplatz mit großem Bahnhof am Fischbeker Holtweg eingeweiht. Ein Bestandteil des Freizeitangebotes stellte der Wasserspielplatz (Biberspielplatz) für Kinder dar. Eine überdimensionale Wasserspirale, mit der die Kids das Wasser nach oben schöpfen sollten, war ein markanter Blickpunkt. Aber bereits am Eröffnungstag war das Becken und die Zuläufe nur deswegen mit Wasser gefüllt, weil die Feuerwehr nachgeholfen hatte. Es sollte wie ein Menetekel an der Wand sein. Seit diesem Termin konnte man die Tage, an denen die Anlage mit Wasser gefüllt war, an den Fingern einer Hand abzählen. Nur infolge von Starkregen führte das Becken Wasser – aber welche Eltern schicken ihre Kinder bei Unwettern nach draußen?
Diese Frage stellte sich auch die CDU-Bezirksabgeordnete Brit-Meike Fischer-Pinz. Selbst Mutter eines Sohnes, kämpft sie seit Jahren für die Funktionsfähigkeit des Wasserspielplatzes. Mit seiner Wasserspirale sei dieser zwar schön anzusehen, mangels Wasser habe er aber keinen Spielwert für die Kinder, kritisierte die CDU-Politikerin. Ihr Ansinnen hatte Erfolg. Seit rund einer Woche haben fleißige Mitarbeiter einer Baufirma Schächte ausgehoben, circa 30 Meter Wasserleitungen gelegt und zwei Pumpschächte errichtet. Das Wasser soll nach Auskunft von Dirk Höhne (Fachamt Management des öffentlichen Raumes) in mehrere Überlaufbecken aus Granit fließen. In den Behältnissen können die Kids nach Lust und Laune planschen. Man habe extra das Material Granit genommen, da Metall oder Holz nicht zum Wasserspielplatz passe. Die Granitbecken seien handgefertigt, es sollte eine individuelle Lösung sein. Die Wasserspirale würde wieder installiert werden. Es handle sich beim einzigen Wasserspielplatz in Süderelbe lediglich um eine Optimierung, nicht um eine Neugestaltung. Die Kosten dafür lägen im fünfstelligen Bereich. In wenigen Wochen seien die Arbeiten abgeschlossen, erläuterte Höhne.



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