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Auf die Freiwillige Feuerwehr ist immer Verlass

Auf die Freiwillige Feuerwehr ist immer Verlass.

Jubiläumsfeier mit Vorführungen, „Modenschau“ und Musik.

Gemeinhin ist es die Regel, dass die Feuerwehr als erste dort eintrifft, wo Feuer(werk) gezündet wird. Diesmal war es umgekehrt. Die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder (FFF) war bereits am Ort des Geschehens, denn sie zündete diesmal selbst ein „Feuerwerk“ – der guten Laune. Sie hatte dazu einen guten Grund, denn sie feierte ihren 125. Geburtstag. Gefeiert wurde das Jubiläum in der Segelhalle des TuS Finkenwerder am Rüschweg. 2015 hatten die Kameraden mit den ersten Planungen begonnen, dann zählten sie Jahre und Monate und zuletzt Stunden und Minuten, bis die ersten der 300 geladenen Gäste am 31. August beim Jubiläumsempfang eintrafen. Zahlreiche Hände musste der Wehrführer Nico Oestreich schütteln und über das gut gemeinte Schulterklopfen „freute“ er sich ganz besonders, hatte er sich doch eine Woche zuvor bei den Cyclassics das Schlüsselbein gebrochen. Doch ein wehrhafter Feuerwehrmann lässt sich durch nichts erschüttern. Es war der Abend des gemütlichen Beisammenseins und der Grußworte.
Den Anfang machte Hamburgs 1. Bürgermeister und Schirmherr Peter Tschentscher (SPD), der nebst Gattin nach Finkenwerder gekommen war. In den Mittelpunkt seiner Rede stellte das Stadtoberhaupt das Ehrenamt, sprach über das Risiko, dem sich die Kameraden bei ihren Einsätzen aussetzen und betonte ihr unersetzliches Wirken bis tief hinein in die Gesellschaft. Die Jubiläumsfeier sei auch eine gute Gelegenheit für die FF, eine Institution, die an 365 Tagen und rund um die Uhr für alle Fälle und wie selbstverständlich da ist, sich einmal mit ihren Akteuren aus Fleisch und Blut darzustellen. Die FF Finkenwerder ist übrigens nicht nur eine der ältesten in Hamburg, sondern mit ihren 50 Mitgliedern auch eine der personalstärksten, so Nico Oestreich. Die Folge: Sie ist nicht allein für den Stadtteil da, sondern wirkt weit über ihn hinaus, wie beispielsweise bei dem Großbrand im Harburger Binnenhafen im Januar 2012. Eine der bemerkenswertesten Reden des Abends hielt Thomas Keller, Leiter der Leitstelle Feuerwehr Hamburg, der wie auch Nico Oestreich ein begeisterter Rennradfahrer ist. Beiden gemeinsam: ein langer Atem im Einsatz, der niemals von Standards geprägt ist, sondern hohe Anforderungen stellt – bei den Mitgliedern der FF auch an die Familie und die Arbeitgeber. Sein Fazit: Auf die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder kann sich die Bevölkerung jederzeit verlasen.
Für die musikalischen Einlagen sorgten an diesem Abend die Musikzüge der Freiwilligen Feuerwehren Neuenfelde und Fischbek. Grußworte sprachen auch Andreas Fick, Landesbereichsführer-Vertreter Freiwillige Feuerwehr sowie (natürlich op Platt), Adolf Fick, langjähriger FF-Wehrführer auf Finkenwerder – heute ihr Ehrenwehrführer – und aktuell 1. Vorsitzender des Kulturkreises.
Der zweite Tag der Jubiläumsfeier stand ganz im Zeichen eines bunten Familienprogramms: Fahrzeugausstellung, Kinder-Feuerwehrpass, Malwettbewerb (mit Preisen für 27 Kinder der Finkenwerder Grundschulen), Bilderausstellung, große Tombola (1500 Lose) mit attraktiven Preisen, und nicht zuletzt die FF zum Anfassen bei spektakulärern Lösch- und Rettungsvorführungen zu Lande und zu Wasser. Nico Oestreich: „Besonders gut kam an diesem Tag eine ‚Modenschau‘ der FF an, in der sie ihre Einsatzkleidung bzw. ihre Veränderung durch die Jahrzehnte vorführte.“ Denn wem war schon klar, dass die FF erst seit Anfang der 1980er-Jahre über eine regelrechte Einsatzkleidung verfügt. Gelöscht wurde bis dahin in der – leicht endzündlichen – Uniform.
Den Abend läutete die Band ehemaliger GymFi-Lehrer „Blossom Kings“ sowie die Band „Ever More“ ein, ehe als Hauptact „ZACK zillis“ die Bühne enterte und schnell 500 Feierwütige für sich gewinnen konnte. Ein Frühschoppen mit Auftritten der Finkenwerder Vereine Liedertafel Harmonie, Germania, Frohsinn, Danzkring und Finkwarder Speeldeel beendeten am Sonntag die Jubiläumsfeier, nachdem zuvor noch die 90 Tombola-Preise von den beiden Lütt-Speeldeelern Viktor und Clara Hecht gezogen wurden. Hauptpreis war die Fahrt mit einem Seenotrettungskreuzer der DGzRS ab Laboe, ein Gemälde von Hinrich Stroh sowie ein Wochenende mit einem Mercedes-Modell, gestiftet vom Autohaus Rudeloff-Wehrenberg. Die FF selbst freute sich über zahlreiche Geschenke und Spenden, darunter auch ein Scheck in Höhe von 1500 Euro von der Volksbank Hamburg bzw. 1000 Euro vom Kulturkreis Finkenwerder.
„Eine rundum gelungene Jubiläumsfeier ohne jeglichen Zwischenfälle und lauter zufriedenen Gesichtern“, so das erste Fazit von Nico Oestreich. Nach seinem Urlaub beginnen die Vorbereitungen für das Schredderfest 2019.

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Termine

Fotoausstellung: Dimitar Georgiev ‚Mitko‘

Kulturhaus Süderelbe
Am Johannisland 2, 21147 Hamburg
Tel.: 040 7967222

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Neugraben

Verbraucherzentrale in Neuwiedenthal

Seit November 2017 berät die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (vzhh) Verbraucherinnen und Verbraucher im Stadtteilbüro in Neuwiedenthal. Jeden Donnerstag können sich Ratsuchende zwischen 11 und 13 Uhr zu wechselnden Themenschwerpunkten wie „Geld und Konto“, „Handy-Verträge“ und „Versicherungen“ an die unabhängigen Experten vor Ort wenden. Die Erstberatung ist dabei kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Stadtteilbüro Neuwiedenthal, im EKZ Rehrstieg Galleria/Pavillon 1, Rehrstieg 20, 21147 Hamburg.

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Neugraben

An(ge)kommen in Deutschland?!

An(ge)kommen in Deutschland?!

Syrer erzählen ihre Ankommensgeschichten

Am Dienstag, 20. Februar, teilen im Harburger Rathaus eine Syrerin und fünf Syrer ihre eigene Geschichte des Ankommens in Deutschland mit Harburgerinnen und Harburgern. Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard spricht ein Grußwort.
Muhamed Lakms und fünf weitere syrische Geflüchtete möchten ihre „Ankommensgeschichte“ erzählen. Sie leben seit etwa drei Jahren in Deutschland und möchten darüber berichten, wie es ist in Deutschland anzukommen, welche Erfahrungen sie gemacht, welche Herausforderungen, Erfolge ihnen begegnet sind und welche große Unterstützung sie erfahren haben. Jeder nimmt seine eigene Geschichte in den Blick, wenn es z.B. ums Deutsch lernen, Arbeit oder Ausbildung finden oder um Selbstständigkeit geht. Mit kurzen Filmen und Erzählungen möchte jeder seine individuelle Geschichte darstellen und nicht nur mit alteingesessenen Harburgern ins Gespräch kommen, sondern vor allem auf diese Weise ihren Dank für die große Unterstützung ausdrücken, die sie insbesondere von vielen engagierten Menschen in Harburg erfahren haben. Beginn ist um 17 Uhr.
Im Anschluss gibt es bei einem syrischen Buffet Gelegenheit für Austausch und Dialog. Der Eintritt ist kostenlos. Für die bessere Planung des Buffets ist eine Anmeldung unter Flüchtlinge@harburg.hamburg.de oder 040 42871-2555 notwendig.

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Harburg

Tankstelle überfallen

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am 7. Februar um 6.18 Uhr morgens eine Tankstelle in der Buxtehuder Straße überfallen hat. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein maskierter Mann kurz nach Öffnung der Tankstelle den Verkaufsraum und bedrohte die 55-jährige Angestellte mit einer Waffe. Er forderte die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Nachdem dem Täter 50 Euro und eine Stange Zigaretten übergeben wurden, flüchtete er stadtauswärts. Eine Fahndung mit sechs Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Tatverdächtigen.
Dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, 25-30 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sehr schlanke Figur, schwarze Oberbekleidung, schwarze Hose, schwarze Handschuhe und Kopfbedeckung. Der Mann war maskiert und führte eine Schusswaffe bei sich. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer des Hinweistelefons der Polizei Hamburg unter 040 4286-56789 zu melden.