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TUHH im ECIU: Von EU grünes Licht die Innovation der Hochschulbildung

TUHH im ECIU: Von EU grünes Licht
die Innovation der Hochschulbildung.

ECIU wird wegweisendes Hochschulmodell pilotieren.

In einem Pilotprojekt werden die ECIU-Universitäten (Europäischen Konsortium innovativer Universitäten), unter ihnen die TUHH, zu Vorreitern für eine neue Form der Ausbildung auf europäischer Ebene sein. Das auf drei Jahre angelegte Projekt basiert auf neuen Modulen („Micro-Courses“), aus denen Qualifikationen nach individuellem Bedarf und Interesse zusammengesetzt werden, statt unmittelbar auf festgelegte Studienabschlüsse zu setzen.
Die ECIU-Universität steht Studenten und Forschern der Gesellschaft und der Industrie über die nationalen Grenzen hinweg offen. Die ECIU-Universität wird eine bedarfsorientierte, interdisziplinäre und flexible Ausbildung bieten, die auf die Bedürfnisse der Gesellschaft und der Studierenden zugeschnitten ist. Darüber hinaus konzentrieren sich die Herausforderungen auf das UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung für Städte und Gemeinden. Dies bedeutet, dass die Lernenden an der ECIU-Universität die Möglichkeit haben, echte und wichtige Probleme in der Gesellschaft anzugehen und zur Gestaltung einer besseren Welt beizutragen.
„Die Europäische Universität ist ein Meilenstein in der europäischen Universitätsgeschichte. Die TUHH unterstützt den europäischen Bildungsgedanken und macht sich stark für ein interdisziplinäres, neues Universitätsmodell“, sagt Ed Brinksma, Präsident der Technischen Universität Hamburg (TUHH). „Wir werden die Vernetzung von europäischen Universitäten vorantreiben, alternative Bildungsformate emtwickeln (z.B. Micro-Courses) und diese neuen didaktischen Formate erproben und evaluieren. Die TUHH im Verbund mit der ECIU ist auf einem neuen Weg zum Aufbau einer gemeinsamen europäischen Universität.“
Das EU-Programm „Europäische Universität“ ist Teil des EU-Erasmus-Programms. Auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron kündigte die Europäische Kommission im vergangenen Jahr einen Aufruf über 60 Millionen Euro (maximal 5 Millionen Euro pro Projekt für drei Jahre) für Universitätsallianzen an, um ihre Zusammenarbeit zu stärken. Die Allianzen sollen auf ein europäisches Curriculum mit innovativer Pädagogik, strukturierter Mobilität und einem europäischen Campus hinarbeiten. Am 26. Juni gab die Kommission die ECIU-Universität als einen von 17 erfolgreichen Bewerbern bekannt. Das Programm wurde aufgestockt auf 85 Mio Euro.
Mit der Entwicklung dieses neuen Bildungsmodells reagiert die ECIU-Universität auf die dringenden gesellschaftlichen Herausforderungen, denen sich die Welt gegenübersieht.
„Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam mit unseren talentiertesten Studierenden, unseren besten Forscherinnen und Forschern, Expertinnen und Experten aus der Gesellschaft lösen“, sagt ECIU-Präsident Victor van der Chijs (Universität Twente).
Der offizielle Start des Projekts ist im November. Ab 2020 erhalten Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externe Unterstützerinnen und Unterstützer die Möglichkeit, an der Pilotierung des bahnbrechenden Bildungssystems teilzunehmen.

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My Linh Tran: Sieg im Damendoppel mit Lilly Andres

My Linh Tran: Sieg im
Damendoppel mit Lilly Andres.

Kicker World Cup: Deutschland siegt im Gesamtwettbewerb.

Kicker World Cup 2019 in Murcia (Spanien) und die Deutschen und vor allem die Hamburger Spielerinnen konnten überzeugen und haben zahlreiche Medaillen und Titel mit nach Hause gebracht. Neben vielen überragenden Einzelleistungen ist das Team Deutschland in diesem Jahr außerdem die erfolgreichste Nation des gesamten Wettbewerbs.
Gleich drei Hamburger Damen kämpften beim Kicker World Cup im Murcia am vergangenen Freitag im Doppel um den Weltmeistertitel. In einem spannenden Match setzen sich der Hamburger Shootingstar My Linh Tran aus Harburg mit der erfahrenen mehrfachen Weltmeisterin Lilly Andres (Berlin) im vierten Satz gegen die amtierenden deutschen Vize-Meisterinnen Sandra Ranff und Maura Porrmann (beide Hamburg) durch. Die Harburgerin Tran schafft es damit gleich bei ihrer ersten WM-Teilnahme drei Titel mit nach Hause zu nehmen.
Denn was die deutschen Damen draufhaben, konnten Sie auch im Nations Cup unter Beweis stellen, bei dem sie sich am Sonntagnachmittag nur dem Team aus den USA geschlagen geben mussten und sich damit den Vize-Weltmeistertitel sicherten. Mit im Team war ebenso die Hamburgerin Steff Schmid, die im Einzel Bronze holte. Die Senioren und Junioren haben
sich im Nations Cup sogar die Goldmedaille erkämpft und die Rollstuhlfahren Bronze. Die deutschen Männer msssten sich im Viertel-Finale den Tschechen geschlagen geben. Auch bei den Männern holten die USA den Titel.
Im zweiten Nationencup auf dem spanischen 2leg-Tisch konnten sich die Damen und nochmal die Rollstuhlfahrer die Bronzemedaille sichern. Die Senioren und Junioren unterlagen im Finale beide den Spaniern, aber sicherten sich eine hart erkämpfte Silbermedaille auf dem fremden Tisch.
Mit insgesamt 10 x Gold, 9 x Silber und 16 x Bronze ist Deutschland die erfolgreichste Nation der Weltmeisterschaft. Die Goldmedaillen sind in folgenden Wettbewerben gewonnen worden: Nations Cup: Senioren und Junioren. Doppel: Damen, U19, U16 Junioren. Einzel: U19 und U16 Junioren, Classic: U16 Junioren. Rollerball: U16 Junioren. 2Leg: U16 Junioren. Alle Ergebnisse im Detail finden Sie unter folgendem Link:
https://bit.ly/2xzOEdl
Die kommende Weltmeisterschaft findet 2021 in Nantes, Frankreich statt.

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Fit für den Notfall beim Wandern, Mountainbiken oder Angeln

Fit für den Notfall beim Wandern,
Mountainbiken oder Angeln.

Johanniter haben Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs konzipiert.

Outdoorsportarten machen am meisten Spaß fernab der Zivilisation. Doch was kann man tun, wenn ein Wanderer oder Mountainbiker in abgelegenen Waldgebieten verunglückt oder sich ein Angler an einem einsamen See verletzt? Es kann Stunden dauern, bis Verletzte Hilfe bekommen. Deshalb haben die Johanniter einen Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs konzipiert, der sich an Personen richtet, die aktiv in der Natur unterwegs sind. Das dreitägige Wochenend-Event findet nicht in einem komfortablen Kursraum statt, sondern mitten in der Lüneburger Heide. Den Kurs leiten zwei outdoorerfahrene Ausbilder, die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Das Team der Realistischen Unfalldarstellung der Johanniter wird täuschend echte Verletzungen schminken und authentische Situationen nachstellen. „Die Teilnehmer lernen so unter realen Bedingungen wie man unterkühlte Patienten behandelt, mit Stöcken eine Streckschiene anlegt, eine behelfsmäßige Trage baut und erfolgreich kleinere Verletzungen versorgt“, sagt Dorit Schneider-Stegelmann Bereichsleiterin Erste-Hilfe-Kurse im Regionalverband Harburg. Weitere Kursinhalte sind die Erste-Hilfe-Ausrüstung für unterwegs, Pflanzen als Helfer und Knotentechniken.
Die Kursgebühr von 299 Euro beinhaltet zwei Übernachtungen, Vollpension für drei Tage sowie das Unterrichtsmaterial und eine anerkannte Erste-Hilfe-Bescheinigung. Der Kurs eignet sich auch als Teambuilding-Event für Vereine, Gruppen und Unternehmen. Nächster Termin: 6.-8. September im
Schullandheim Estetal, Estal 9, 21255 Kakenstorf. Anmeldung telefonisch unter 040 7686662 oder online auf www.johanniter.de/harburg im Bereich „Angebote/Outdoor-Erste-Hilfe“.

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Uhus im Eißendorfer Wald

Uhus im Eißendorfer Wald.

Leinengebot für Hunde beachten.

Das Brutgeschäft der Uhus im Eißendorfer Sunder ist augenscheinlich auch dieses Jahr wieder von Erfolg gekrönt. Aktuell haben die Jungvögel bereits das Nest verlassen und werden von den Altvögeln am Boden mit Nahrung versorgt, bevor sie komplett selbstständig werden. Für die Jungvögel ist diese Phase, wie ein Behördensprecher erläuterte, „enorm gefährlich, was anhand eines aktuellen Falls deutlich zu erkennen ist. Ein von Revierförster Arne Schulz gesichteter Jungvogel wurde leider verendet aufgefunden.“ Es sei davon auszugehen, dass ein freilaufender Hund den jungen Uhu getötet hat.
Der Uhu ist nach §7 Abs. 2 Satz 14 BNatschG und der Verordnung (EG) Nr. 338/97 eine streng geschützte Art. Wer einen Uhu tötet, dem droht nach §69 Abs. 2 Satz 1 BNatschG ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.
Dennis Imhäuser, Sprecher des Bezirksamtes Harburg: „In Anbetracht der Anstrengungen die unternommen werden, um den Uhu und andere Arten wieder flächig in Deutschland zu etablieren, ist es sehr wichtig, den Schutz der Uhus aktiv zu unterstützen. Da das Gelege des Uhus nur 2-3 Eier umfasst, ist jeder Jungvogel wichtig, um die Population vor Ort zu erhalten.“
Daher weist das Bezirksamt nochmals alle Hundebesitzer darauf hin: „Im Hamburger Wald gilt ganzjährig die Leinenpflicht. Diese Leinenpflicht wird auch nicht durch einen Hundeführerschein oder eine Leinenbefreiung außer Kraft gesetzt. Wer dagegen verstößt, muss nach Landeswaldgesetz Hamburg mit 2.500€ Strafe, in schweren Fällen mit bis zu 10.000€ rechnen. Besonders in der Brut- und Setzzeit vom 01.04.-15.07. ist es wichtig, seiner Verantwortung als Hundehalter gerecht zu werden und den Hund an der Leine zu führen.“
Weitere Infos zur Anleinpflicht finden Sie unter: https://www.hamburg.de/anleinpflicht/.
Infos und Übersichten über Hundeauslaufzonen, wo Sie Ihren Hund freilaufend herumtoben lassen können, finden Sie unter: https://www.hamburg.de/hundeauslaufzonen/.

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AWarnmeldung der Polizei

AWarnmeldung der Polizei.

Anrufe falscher Polizeibeamte im Raum Harburg.

Die Polizei Hamburg weist darauf hin, dass seit Montag, 10:00 Uhr vermehrte Anrufe falscher Polizeibeamter im Raum Harburg verzeichnet und angezeigt wurden. In den aktuellen Fällen in bereits zweistelliger Höhe, meldeten sich die Betrüger telefonisch und gaben sich als Polizei- oder Kriminalbeamte aus. Unter dem Hinweis, dass die Personalien der Angerufenen bei vermeintlichen Einbrechern aufgefunden wurden, hinterfragten sie gezielt das Vorhandensein und die Aufbewahrungsorte von Geld- und Wertgegenständen.
Die Angerufenen wurden sodann aufgefordert, ihre Vermögenswerte von den Banken abzuheben und diese mit den zu Hause aufbewahrten Wertgegenständen einem vermeintlichen Zivilbeamten zu übergeben, der die Wertgegenstände in Sicherheit bringen werde.
Hinweise der Polizei:
– Wenn die Polizei Sie anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110 im Display.
– Polizeibeamte fordern Sie am Telefon niemals zur Über- bzw. Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen auf.
– Polizeibeamte befragen Sie am Telefon niemals zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Schon gar nicht befragen Polizeibeamte Sie zu Ihren Geldverstecken und setzen Sie niemals unter Druck. Sollten Sie derartige betrügerische Anrufe erhalten, legen Sie bitte auf und informieren Sie den polizeilichen Notruf 110 oder Ihre zuständige Polizeiwache.