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Weitere 40 Millionen Euro für die Hamburger Wirtschaft

Weitere 40 Millionen Euro für die Hamburger Wirtschaft.

Senat beschließt Härtefall-Finanzierung für Unternehmen in Not.

Trotz eines weit aufgespannten Schutzschirms für Unternehmen, die durch die aktuelle Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, fallen einige Unternehmen durch das Raster der Corona-Hilfen. Für diese Fälle haben sich der Bund und die Länder im März auf einen Härtefallfonds von insgesamt 1,5 Milliarden Euro geeinigt. Finanziert wird er je zur Hälfte durch den Bund und die jeweiligen Länder, letztere sind auch für die Umsetzung der Förderung verantwortlich. An der Ausgestaltung des Programms wird aktuell intensiv gearbeitet.
Für die Hamburger Wirtschaft stehen insgesamt 38,36 Millionen Euro zur Verfügung. Unter der Woche hat der Senat die Freigabe des Hamburger Anteils von 19,18 Millionen Euro beschlossen.

Behörde für Wirtschaft und Innovation -Der Hamburger Senator für Wirtschaft und Innovation Michael Westhagemann.
Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Die aktuelle Krise trifft die Unternehmen unterschiedlich hart. Dafür haben wir im Laufe des letzten Jahres verschiedene, maßgeschneiderte Hilfen auf den Weg gebracht. Die Unternehmen, für die aber bisher keine Förderungen in Frage kommen, lassen wir selbstverständlich nicht im Regen stehen. Mit diesem Fonds wollen wir die erlittenen Härten für Unternehmen in existenziellen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten mildern, die wir mit den Hamburger- und den Bundeshilfen bislang nicht erreichen konnten. Deshalb bin ich froh, dass Hamburg mit über 19 Millionen Euro nun seinen Beitrag für den Härtefallfonds auf den Weg gebracht hat.“
Finanzsenator Andreas Dressel: „Wir wollen, dass kein Unternehmen, das unverschuldet in der Corona-Krise in Not ist, durch den Rost fällt – dieses Versprechen haben wir als Senat gerade im Plenum der Handelskammer bekräftigt. Denn: Die Bundeshilfen helfen, aber sie haben leider Lücken. Deshalb haben wir sehr dafür gekämpft, dass es einen gut ausgestatteten Härtefallfonds und eine pragmatische Härtefallregelung für Unternehmen und Soloselbstständige in Hamburg gibt. Teilweise realisieren wir das im Verbund mit anderen Ländern, teilweise gehen wir selbst in die Vorhand – vor allem für Soloselbstständige! Hamburger Soloselbstständige, die in existenzielle Not geraten sind und aufgrund spezifischer Fallkonstellationen bisher nicht von den bestehenden Hilfsprogrammen profitieren konnten, können den Hamburger Härtefallfonds direkt und ohne prüfende Dritte beantragen. Dabei orientieren wir uns an der Neustarthilfe des Bundes, mit der bereits den vielen Soloselbstständigen unserer Stadt geholfen werden konnte. Das zeigt: Der Hamburger Senat hat die Sorgen und Nöte Hamburger Soloselbstständiger besonders im Blick!“
Für den Hamburger Härtefallfonds wird es zwei Antragswege bzw. Module geben: Wie auch bei den Überbrückungshilfen des Bundes über prüfende Dritte.
Zielgruppe: (gemeinnützige) Unternehmen und Soloselbstständige mit Hauptsitz bzw. Hauptwohnsitz in Hamburg, die coronabedingt in existenzielle, wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten.
Die Förderhöhe orientiert sich an den Bundeshilfen, insbesondere an den förderfähigen Fixkosten und soll in der Regel 100.000 Euro nicht übersteigen. Zusätzlich soll Soloselbstständigen mit Hauptwohnsitz in Hamburg, die coronabedingt in existenzielle, wirtschaftliche Not geraten sind und bisher nicht von den Hilfen des Bundes und der Länder profitieren konnten, auch eine direkte Antragsmöglichkeit angeboten werden. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines Referenzumsatzes, maximal bis zu 7.500 Euro. Die Antragstellung soll Anfang Mai über das Portal www.haertefallhilfen.de sowie über die Website der IFB Hamburg, www.ifbhh.de, möglich sein.

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Neues Corona-Testzentrum im BGZ Süderelbe

Neues Corona-Testzentrum im BGZ Süderelbe.

Projekt mit geschultem Personal startete am 23. April.

Auf Initiative der HNT eröffnete am 23. April ein neues Corona-Testzentrum am BGZ Süderelbe. Angeboten wird dort der kostenlose, vom Bund finanzierte Antigen-Schnelltest. Es handelt sich hierbei um den sogenannten “Bürger-Test”, der vom Bund finanziert wird. Jedem Bundesbürger steht ein solcher Test einmal pro Woche kostenlos zu. Im neuen Testzentrum in Neugraben kann sich also jeder testen lassen. Es muss vorab allerdings ein Termin gebucht werden. Das Testzentrum Neugraben befindet sich im sogenannten „VIP-Raum“ der CU-Arena, direkt neben dem Vereinsfitnessstudio „FitHus“ an der S-Bahn-Station Neugraben. Die Anmeldung für einen Test-Termin erfolgt online unter www.corona-test-neugraben.de. Dort melden sich Bürger mit nur wenigen Klicks zur gewünschten Zeit an. Das Testzentrum Neugraben hat ab dem 23. April montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Projekt „Testzentrum“ hat die HNT gemeinsam mit dem BGZ Süderelbe und der Neuwiedenthaler Apotheke umgesetzt. Letztere bietet schon seit März die Gratis-Schnelltests in der Galleria Rehrstieg an. Die Firma Quantus Medical, die dort die Tests durchführt, wird jetzt auch in der neuen Test-Station in Neugraben mit geschultem Personal testen. Weitere Infos zum Testverfahren und den Abläufen im Corona-Testzentrum Neugraben finden Sie auf www.corona-test-neugraben.de.

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Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung.

Bebauungsplanverfahren Neugraben-Fischbek 76 (Fischbeker Heuweg).

Das Bezirksamt Harburg führt für den Entwurf des Bebauungsplans Neugraben-Fischbek 76 (Fischbeker Heuweg) die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie in Form einer öffentlichen Auslegung vom 26. April bis einschließlich 10. Mai 2021 durch. Die Planunterlagen werden in dieser Zeit montags bis donnerstags (jeweils 9 bis 15 Uhr) sowie freitags (9 bis 13 Uhr) im Bezirksamt Harburg – Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Harburger Rathausforum 2, 21073 Hamburg, im Foyer öffentlich ausgelegt. Gleichzeitig wird der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.
Aufgrund der aktuellen Situation sind Terminvereinbarungen telefonisch unter 040 42871-2342 oder -2258, oder per E-Mail an uwe.schoenherr@harburg.hamburg.de erforderlich. Für den Auslegungsort sind die besonderen Nutzungsbedingungen im Rahmen der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu beachten. Die geltenden Abstandsregelungen sind einzuhalten.
Die Unterlagen sind im Auslegungszeitraum außerdem im Internet unter https://www.hamburg.de/harburg/bebauungsplaene/14989300/neugraben-fischbek-76/ verfügbar. Stellungnahmen können auch unter Verwendung des kostenlosen Online-Dienstes „Bauleitplanung“ auf den Seiten des Hamburg-Services abgegeben werden. Vor der Nutzung ist eine kostenlose Registrierung erforderlich. Der Online-Dienst ist unter https://bauleitplanung.hamburg.de aufrufbar. Mit dem Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 76 sollen die derzeit überwiegend brachliegenden Flächen am Fischbeker Heuweg geordnet und für eine städtebauliche Entwicklung planungsrechtlich vorbereitet werden. Aufgrund der verhältnismäßig geringen städtebaulichen Dichte sollen die westlichen Teilflächen einer Wohnungsbauentwicklung zugeführt werden. Diese Nutzungsabsicht soll durch eine Kita sowie nach Möglichkeit durch die Einbindung der bestehenden gewerblichen Nutzungen ergänzt werden. Die östlichen Teilflächen, die durch Grünstrukturen und Baumstandorte geprägt sind, sollen als Grünflächen gesichert werden. Des Weiteren sollen der vorhandene Reithof, die bestehende Feuerwehr sowie die ortsbildprägenden Grünstrukturen durch entsprechende Festsetzungen in den Bebauungsplan übernommen werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bezirksamtes Harburg.

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HSV verstärkt Frauenfußball-Engagement

HSV verstärkt Frauenfußball-Engagement.

Catharina Schimpf übernimmt operative Führung.

Die Verantwortlichen der HSV Fußball AG und des HSV e.V. haben es bereits vor Monaten initiiert, nun wird das gemeinschaftliche Projekt auf die nächste Entwicklungsstufe gehoben: Der im HSV e.V. angesiedelte Frauenfußball soll künftig weiter gestärkt werden und dabei insbesondere von den vorhandenen gewachsenen Strukturen der HSV Fußball AG profitieren. „Wir wollen den Frauen- und Juniorinnenfußball im HSV gemeinsam professionalisieren“, sagt HSV-Vorstand Jonas Boldt.
Mit Catharina Schimpf besetzt ab Juli 2021 eine Mitarbeiterin der HSV Fußball AG den Posten der Koordinatorin Frauenfußball. Schimpf, selbst erfahrene Erst- und Zweiligaspielerin der HSV-Frauen, übernimmt in enger Abstimmung mit Horst Hrubesch und dem Nachwuchsleistungszentrum sowie mit Tobias Lietz, Teamleiter Spitzensport im HSV e.V., die operative Führung der neuen Mission. Horst Hrubesch hatte als ehemaliger Bundestrainer bereits zu Beginn seines Einstiegs beim HSV die Wiedererstarkung des HSV-Frauenfußballs gefordert. Knapp zehn Jahre nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga werden nun die Maßnahmen zum Erreichen der nächsten Etappenziele vorbereitet, zu denen auch die zeitnahe Rückkehr in den Bundesligafußball zählt. Alle weiteren Informationen dazu gibt es online unter www.hsv-ev.de.

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Menschen gesucht: 30 Minuten im Gespräch mit … im „JoLa-TV“

Menschen gesucht: 30 Minuten im Gespräch mit … im „JoLa-TV“
Immer mittwochs ab 18 Uhr ist offener Stadtteiltreff im „JoLa“, direkt im attraktiven Quartiersraum Am Johannisland 2 in geselliger Atmosphäre. Natürlich zurzeit aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht, aber: Das Kulturhaus Süderelbe hat sich ein neues Format überlegt, das Corona-konform produziert und vorerst wöchentlich über den YouTube-Kanal im Internet gesendet wird.
Hierbei kommen Persönlichkeiten aus Süderelbe ins JoLa, für 30 Minuten unterhalten sie sich mit Johannes Kirchberg oder Johanna Eisenschmidt vom Kulturhaus zu Themen aus dem eigenen Leben und ihrem Engagement für und im Stadtteil: Wer sind Sie? Was bewegt sie hier in Süderelbe? Was ist Ihr Herzens-Projekt? Es soll unpolitisch zugehen, aber um Themen und Anliegen aus unserer direkten Nachbarschaft gehen. Ob das liebste Geschäft, das neueste Gebäude, Erinnerungen und Veränderungen, die Tier- und Pflanzenwelt oder Musik und Kunst in Neugraben… Gefilmt und vertont wird das Ganze für den hauseigenen YouTube-Kanal, aber langfristig kann das Ganze auch in den „echten“ Stadtteiltreff „JoLa am Mittwoch“ (JoLaMi) übergehen, zu dem jeder und jede herzlich eingeladen ist.
Die ersten Folgen werden schon am 7. Mai vorproduziert, drei feste Zusagen gibt es und die vierte Person kann sich gern bewerben: einfach anrufen im Kulturhaus-Büro unter 040 796 72 22 (mit AB) oder eine Mail schreiben an info@kulturhaus-suederelbe.de.
Beschreiben Sie kurz, warum SIE genau der oder die Richtige für das neue Veranstaltungsformat im JoLaMi sind. Das Team im Kulturhaus & JoLa ist gespannt und freut sich auf Sie!