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Unzulässige Abfallentsorgung kann teuer werden

Unzulässige Abfallentsorgung kann teuer werden.

Vermüllung von Sammel-Containern wird von Stadtreinigung beseitigt.

Es ist ein weit verbreitetes Ärgernis: An vielen Standorten von Sammel-Containern (Glas, Papier usw.) wird von Zeitgenossen gerne auch anderer Müll abgestellt. Beispielhaft sind dafür die Sammel-Container am Rehrstieg oder Moorburger Ring, die an manchen Tagen zu regelrecht wilden Mülldeponien ausufern. Zahlreiche Neue RUF-Leser beschwerten sich über die Verwahrlosung. Sie forderten, dass die Stadtreinigung einmal grundsätzlich Stellung zu diesem Phänomen beziehen sollte. Der Neue RUF kontaktierte die Stadtreinigung und schickte gleich ein paar Fotos von vermüllten Container-Standorten mit.
Der Pressesprecher der Stadtreinigung, Andree Möller, erklärte, dass die angesprochenen Depotcontainerstandplätze in Neuwiedenthal mittlerweile wieder frei von herumliegendem Unrat sind. „Das hat den Grund, dass wir diese Standplätze regelhaft dienstags und donnerstags reinigen. Darüber hinaus kontrolliert der Teamleiter der Reinigungskolonne des Gebietes den Zustand, wenn er für die Papierkorbleerungen in der Nähe ist und nimmt im Mitnahmeeffekt ggf. vorhandene Beistellungen auf. Außerdem sind wir seit dem Lockdown light Ende Oktober/Anfang November fast täglich mit rund 20 Extra-Kolonnen unterwegs, um die illegalen Beistellungen an den Containern zu beseitigen und die Sauberkeit der Standplätze insgesamt aufrechtzuerhalten“, erklärte Möller gegenüber dem RUF.
Zudem habe man alle Papiercontainer mit einem großen und auffälligen Aufkleber versehen, der dazu aufrufe, die Kartons vor dem Containern einfach flach zu machen,informiert der Pressesprecher.
„Es ist nämlich so“, erläutert Möller, „dass wir bei Papier, Pappe, Karton seit letztem Jahr einen Gewichtsrückgang von insgesamt rund 2.500 Tonnen haben. Das Bild in der Öffentlichkeit suggeriert hier etwas anderes. Richtig ist aber, dass es hier ein Volumen-Thema ist: Die Hamburger*innen entsorgen Kartons häufig, ohne sie zu falten, zerkleinern oder zerreißen, und somit ist das Volumen der großen Depotcontainer schnell ausgefüllt. An den Containern sprechen wir von mehr als 500 Tonnen weniger Sammelmenge. Mit ein wenig Mithilfe durch die Bürger*innen würde viel mehr des Wertstoffs in die Container passen und es gäbe weniger Beistellungen neben den Containern.“
Unter der „Hotline Saubere Stadt“ der Stadtreinigung gingen im ersten Quartal 2021 speziell für den Containerstandplatz Rehrstieg 73 acht Verschmutzungsmeldungen ein. In den Straßen Rehrstieg und Moorburger Ring wären es insgesamt 30 Verschmutzungsmeldungen (davon 18 an Depotcontainerstandplätzen) gewesen. Im Bereich Süderelbe (mit den Stadtteilen Moorburg, Altenwerder, Hausbruch, Neugraben-Fischbek, Francop, Neuenfelde und Cranz) hatten wir insgesamt 550 Verschmutzungsmeldungen im 1. Quartal (davon 61 Verschmutzungsmeldungen an Depotcontainerstandplätzen), listet Möller auf.
„Unser Harburger WasteWatcher-Team hat allerdings keine „außergewöhnlichen“ Vorkommnisse an diesen Standplatz beobachtet. Es gibt dort zwar immer mal wieder Ablagerungen, die aber immer schnell geräumt waren“, sagt Möller. Nur in seltenen Fällen können die WasteWatcher einen Verursacher direkt bei der Begehung der Tat beobachten und anzeigen, räumt der Pressesprecher ein.
Eine unzulässige Abfallentsorgung kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden, wenn es sich um gefährliche Abfälle im Sinne des § 48 Kreislaufwirtschaftsgesetz handelt (z.B. Medikamente, Leuchtstoffröhren, Öl oder Chemikalien) und die Tat von der Staatsanwaltschaft als Straftat (§ 326 StGB) verfolgt wird. Für Kartonage, sonstigen Haus- oder Sperrmüll an z.B. Depotcontainer-Standplätzen wird, wenn die Waste Watcher Daten von Personen vor Ort vorfinden, ein solcher Verstoß mit einem Verwarnungsgeld (bis 55 Euro) oder einem Bußgeldbescheid (über 55 Euro) geahndet, teilt Möller mit.
„Unsere Bußgeldstelle hat im Jahr 2020 für Beistellungen am Standplatz Rehrstieg 73/Moorburger Ring insgesamt sieben Mal ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 oder 40 Euro verhängt“, berichtet Möller.
Was die Bußgelder angehe: hier zwei allgemeine Beispiele (haben nichts mit dem Standplatz zu tun): Sperrmüll und Restmüll, 0,3 m3 → 128,50 Euro, drei m3 Kartonage → 633,50 Euro. Je nach Sachverhalt, können Bußgelder auch vierstellig ausfallen, betont Möller abschließend.

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Unterstützung für das Ehrenamt

Unterstützung für das Ehrenamt.

Hakverdi besucht FF Kirchdorf.

Mit einer groß angelegten Plakataktion unter der Überschrift „Sei dabei – Ehrensache“ werben die Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg für ehrenamtliches Personal (der Neue RUF berichtete). Auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf (FF Kirchdorf) macht bei der Aktion mit. Metin Hakverdi, SPD, für Wilhelmsburg im Deutschen Bundestag, besuchte die FF Kirchdorf, um die Aktion zu unterstützen und für ehrenamtliches Engagement zu werben. „Ich danke allen, die sich heute schon in der Freiwilligen Feuerwehr für unsere Sicherheit engagieren. Hier wird großartige Arbeit für unser aller Schutz geleistet. Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Kampagne weitere Ehrenamtliche motiviert, mitzumachen“, erklärt Metin Hakverdi. Die Zahl der Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr steige, daher steige auch der Bedarf an Personal.
Bei seinem Besuch wurde auch über das Thema Freiwillige Feuerwehr in der Corona-Krise gesprochen. Die persönlichen Treffen wurden auf Einsätze reduziert. Übungen und Fortbildungen finden meist digital statt. Insgesamt ist die Freiwillige Feuerwehr bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. Die Einsatzfähigkeit war nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen unter www.hamburg112.de.

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Elbdome, Mobilitätshub, wie weiter im Veddeler Süden?

Elbdome, Mobilitätshub, wie weiter im Veddeler Süden?.

GRÜN im Gespräch.

Viel bewegt sich auf den Elbinseln, auch auf der Veddel. Das 16.500 Quadratmeter große Gelände vor dem S-Bahnhof Veddel ist Gegenstand aktueller Diskussionen darüber, welche Nutzung der bisherige Großparkplatz künftig bekommen könnte. Es liegen Vorschläge für eine Sportarena und einen Mobilitätshub auf dem Tisch. Aus Veddeler Perspektive ist klar: Es braucht eine bessere Nahversorgung. Doch lässt sich dies mit anderen Nutzungen verbinden? Und wie?
Am Montag, 3. Mai 2021, um 19.30 Uhr laden die Grünen-Abgeordneten von und für die Veddel zum digitalen Gespräch über Zoom. Gemeinsam mit den Bürgern von Veddel und Wilhelmsburg möchten die Grünen-Politiker Henrike Wehrkamp, Fraktionsvorsitzende und Abgeordnete für die Veddel in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und Gerrit Fuß, verkehrspolitischer Sprecher und Abgeordneter für die Veddel in der Hamburgischen Bürgerschaft, über die Entwicklungen diskutieren. Als Gast ist Jan Fischer, Geschäftsführer der Hamburg Towers, mit dabei. Die Teilnahme ist unkompliziert und ohne Anmeldung möglich unter www.zoom.us/join – Meeting-ID: 966 4956 6101.

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HSV mit Sondertrikot

HSV mit Sondertrikot.

Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC liefen die Profis des Hamburger SV mit einem speziellen Trikot auf. Anlass dieses Sondertrikots war ein ganz besonderes Jubiläum: Der schwul-bi-lesbische Fanclub „Volksparkjunxx“ feierte im April sein zehnjähriges Bestehen, und um dieses Engagement prominent zu würdigen und gleichzeitig dem schwul-bi-lesbischen Teil der Rothosen-Anhängerschaft Aufmerksamkeit, Relevanz und Wertschätzung entgegenzubringen, trugen die HSV-Profis im Heimspiel gegen den KSC dieses Sondertrikot.
„Die Volksparkjunxx und -mädels engagieren sich seit zehn Jahren in unserer Anhängerschaft und nehmen damit eine bedeutende Rolle beim HSV ein“, sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein. „Ihr langjähriger Einsatz ist ein wichtiger Teil unserer diversen Identität, die wir als Club leben.“ Und HSV-Vorstand Jonas Boldt fügte hinzu: „Als Fußballverein in einer weltoffenen Stadt wie Hamburg sind wir auch Aushängeschild für Vielfalt und Toleranz. Deshalb möchten wir unserem Fanclub herzlich zum Jubiläum gratulieren und die Gelegenheit nutzen, seinen Mitgliedern nochmals für ihr großes Engagement in der Gesellschaft – und speziell auch beim HSV – zu danken.“ Starkes Zeichen!

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Barnabas Crocker auf Platz 9

Am vergangenen Wochenende hat die FDP Hamburg ihre Kandidierenden für die Bundestagswahl aufgestellt. Aus dem Bezirk Harburg wurde Barnabas Crocker auf Platz 9 der Landesliste gewählt, ebenso wurde er als Vertreter für den Bezirk Harburg im Landesvorstand der FDP Hamburg gewählt. Als Kandidatin für den Bundestags-Wahlkreis 23 Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg ist Sonja Jacobsen, Vorsitzende der FDP-Bezirksfraktion Bergedorf, gewählt worden, so eine Pressemitteilung der Liberalen.