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„Unerwartet gering“

„Unerwartet gering“.

Kaum Nachfrage: Johanniter schließen Testzentrum.

Auf dem Weg zur Eindämmung der Pandemie sind die Testzentren – bis genügend Impfstoff unabhängig von der Alterspriorisierung zur Verfügung steht – als effektiver, wichtiger und guter Schritt ins Leben gerufen, wenngleich Vater Staat auch in diesem Fall mit Versagen „geglänzt“ hat und erst die privaten Initiativen – auch im Bezirk Harburg – das Testen erst möglich gemacht hat. Auch der Bedarf und die Nachfrage unter den Bürgern war – zumindest dem Vernehmen nach – groß. Umso überraschender jetzt die Feststellung, dass das Test-Zentrum der Johanniter in den Räumen der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche (Neue Straße 44) nach nur einer Woche schon wieder geschlossen wurde. Dabei liegt der Inzidenzwert in Harburg mittlerweile bei 200!
Nach Angaben einer Sprecherin des Regionalverbands Nord der Johanniter sei die Nachfrage „unerwartet gering“ gewesen. Das Testzentum sei für 500 Tests täglich ausgelegt gewesen, gekommen seien im Durchschnitt höchstens 50 Personen pro Tag. Von einer Auslastung habe man mithin nicht sprechen können und sei ob dieser Situation auch ein wenig „irritiert“ gewesen. Gleichwohl stehen die Johanniter bereit, falls aus Harburg doch noch zusäzlicher Bedarf angemeldet werden sollte.
Die Johanniter haben ihre Kräfte aus Harburg jetzt nach Wandsbek verlegt. Dort wird an den Ostertagen mit bis zu 1000 Personen gerechnet, die sich testen lassen wollen.

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Apostelkirche: Ostergottesdienste „to go“

Apostelkirche: Ostergottesdienste „to go“.

Predigt-Bringdienst ins Leben gerufen.

Zu Ostern lädt die Apostelkirche Harburg zu folgenden Online-Gottesdiensten ein: Ostersonntag, 11 Uhr: Punkt 11-Gottesdienst mit Bandmusik und einer Predigt von Pastor Burkhard Senf, anschließend Möglichkeit zur Teilnahme am Kirchencafé über Zoom; Ostermontag, 18 Uhr: Jugendgottesdienst „FaceToFaith“ mit Predigt von Sabrina Niehoff. Für Kinder gibt es zu Ostern einen Schatzinsel-Kindergottesdienst „to go“: Liebevoll gepackte Tüten mit Ostergeschichte, Liedern, Bastelanleitungen und kreativen Überraschungen stehen das ganze Osterwochenende über zum kontaktfreien Mitnehmen am Kirchturm bereit (Hainholzweg 52). Damit können Kinder zuhause einen Oster-Kindergottesdienst feiern. Schon seit Januar gibt es in der Gemeinde jede Woche diese „to go“-Variante für Kinder, die sich großer Beliebtheit erfreut.
Aktuell werden die Gottesdienste der Apostelkirche Harburg nur über das Internet live gestreamt und sind dort auch später noch über YouTube auf dem Kanal ApostelHarburg abrufbar. In der Kirche finden keine Präsenzgottesdienste statt. Das betrifft ausdrücklich auch die Ostergottesdienste. „Diese Entscheidung ist dem Kirchengemeinderat nicht leicht gefallen“, sagte die Diakonin Rena Lewitz.
Die Predigten zum Nachlesen oder Nachhören gibt es außerdem auf www.apostel-harburg.de im Downloadbereich. Lewitz weiter: „Wir wollen aber auch gerade die Menschen im Blick haben, die allein sind und keinen Zugang zum Internet haben. Dazu zählen etliche Seniorinnen und Senioren. Darum haben wir für sie einen Predigt-Bringdienst ins Leben gerufen.“ Wer in Eißendorf wohnt und Interesse an Lese-Predigten bzw. Andachtszetteln für die Woche hat, kann sich bei Rena Lewitz melden unter Tel. 040 76114655 oder per E-Mail rena.lewitz@apostel-harburg.de melden.

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Solides Geschäftsergebnis

Solides Geschäftsergebnis.

Sparkasse Harburg-Buxtehude kommt stabil durch die Krise.

(gd) Harburg. „Die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist solide durch das Corona-Jahr 2020 gekommen“, so lautete das Fazit des Sparkassen-Vorstands auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz. In einem äußerst herausfordernden Jahr hat die Sparkasse die Menschen und die Wirtschaft im Süden Hamburgs sicher durch die Krise begleitet. Dabei haben sich insbesondere die frühzeitigen Investitionen in die digitale Infrastruktur und die durchgängige Erreichbarkeit der vertrauten Ansprechpartner bewährt. „Wir blicken zufrieden auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr zurück“, so der Vorstandsvorsitzende Andreas Sommer. Auf der digitalen Bilanzpressekonferenz richtete Andreas Sommer den Blick sogleich auch nach vorne. „Die nächsten Jahre werden mindestens genauso anspruchsvoll. Wir haben die Corona-Krise noch nicht überwunden und auch die Niedrigzinspolitik stellt uns weiter vor große Herausforderungen. Dennoch werden wir unseren Weg konsequent weitergehen.“
Die gestiegene Nachfrage der Kunden nach Wertpapieren als Alternative zum klassischen Sparen freut Vorstandsmitglied Sonja Hausmann besonders. Die Menschen seien spürbar offener geworden für Wertpapiere. Dazu habe auch die Corona-Krise beigetragen: „Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus suchen die Menschen nach rentablen Anlagemöglichkeiten. Die Talfahrt des Dax zu Beginn der Pandemie im ersten Quartal 2020 hat das noch einmal verstärkt. Die Menschen haben gute Chancen für einen Einstieg ins Wertpapiergeschäft gesehen“, erklärt Sonja Hausmann.
Die Nähe der Firmenkundenberater zu ihren Kunden hat sich insbesondere in der Krise bewährt, bekräftigt Holger Iborg, Vorstandsvertreter und Direktor Firmenkunden. „Vor allem im ersten Halbjahr 2020, als die Krise den Mittelstand erreichte, war der Beratungsbedarf enorm. Das Gesprächsaufkommen lag um 30 Prozent über dem eines normalen Jahres. Unsere Berater standen im permanenten Austausch mit den Unternehmen – überwiegend aus dem Home-Office und über die digitalen Kanäle“, so Iborg. Mit einem guten Mix aus öffentlichen Hilfsmaßnahmen und flexiblen eigenen Lösungen hat die Sparkasse den Mittelstand sicher durch die Krise geführt.
Von den Turbulenzen nahezu unberührt zeigte sich das Immobiliengeschäft. Die Immobiliennachfrage war auch bei Privatkunden ungebrochen hoch. Laut Bodo Ihlenburg, Vorstandsvertreter und Direktor des Marktbereichs Immobilien, haben das niedrige Zinsniveau und der erhebliche Anlagedruck zu einer hohen Nachfrage geführt. „Daneben haben die Erfahrungen mit Lockdown und Home-Office den Wunsch vor allem junger Familien nach Wohnraum im Grünen nochmals verstärkt“, so Ihlenburg weiter. Den Blick nach vorne gerichtet, kündigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Sommer gezielte Investitionen in die Standorte an. „Wenngleich die Pandemie gewisse Unwägbarkeiten mit sich bringt und Zinspolitik wie auch Regulatorik uns fordern, stellen wir jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.“ Der Kostendruck nehme weiter zu, diesem werde man nachhaltig entgegenwirken müssen. „Dem widerspricht auch nicht, dass wir weiterhin gezielte Investitionen tätigen – in die Infrastruktur, in die Wirtschaftlichkeit und in die Nachhaltigkeit.“ Mit Modernisierungsarbeiten am Hauptstandort in Harburg ist der Anfang gemacht. Der Neubau des Quartiers Bahnhofstraße in Buxtehude sowie weitere Beratungscenter im Geschäftsgebiet werden folgen. Ziel sei es laut Sommer, mit intelligenten Raumkonzepten dem abnehmenden Bedarf an Büroflächen Rechnung zu tragen und nachhaltige Nutzungskonzepte zu entwickeln.
Gemeinnützige Institutionen im Geschäftsgebiet hat die Sparkasse im vergangenen Jahr über Spenden und Sponsoring mit rund 1,2 Mio. Euro unterstützt, davon allein 120.000 Euro Corona-Hilfen für Vereine. „Wir waren für die Menschen und die Wirtschaft in Krisen-Zeiten da. Von unserer Wirtschaftskraft profitieren keine Investoren, sondern die Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort. Dies zeichnet uns aus und deswegen halten wir an dieser Strategie fest“, lässt der Sparkassen-Vorstand verlauten.

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Mit 1000 Euro dotiert: SiKo lobt neuen Preis aus

Mit 1000 Euro dotiert: SiKo lobt neuen Preis aus.

Bewerbungen ab sofort möglich.

Die Sicherheitskonferenz (SiKo) Harburg schreibt für Verdienste um Sicherheit und Sauberkeit im Bezirk Harburg einen neuen Preis aus. Er wird am Mittwoch, 16. Juni erstmals verliehen. Dotiert ist er mit 1.000 Euro. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen einer der monatlichen Sitzungen des Lenkungsausschusses der SiKo durch die Vorsitzende der Sicherheitskonferenz und Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen.
Wofür wird der SiKo-Preis vergeben? Gesucht werden Einzelpersonen, Institutionen oder Vereine, die sich in der Vergangenheit in vorbildlicher Weise um Sicherheit und Sauberkeit im Bezirk Harburg verdient gemacht haben. Es kann sich dabei um eine besondere Einzelleistung (ein Projekt), aber auch eine Ansammlung von Leistungen (langjähriges Engagement) handeln. Mit dem Preis möchte die SiKo mehr Menschen, Institutionen und Vereine motivieren, sich für Sicherheit und Sauberkeit im Bezirk Harburg einzusetzen – beispielsweise im Rahmen von Projekten zur Gewaltprävention, gemeinsamen Aufräumaktionen und durch mehr Zivilcourage.
Die Teilnehmer können sich selbst bewerben. Gleichzeitig bestehtie die Möglichkeit, andere für den Siko-Preis vorzuschlagen. Für die Bewerbung oder den Vorschlag muss ein Formblatt benutzt werden, das man unter www.harburgsicher.de findet. Das ausgefüllte Formblatt sollte dann per E-Mail an siko@harburg.hamburg.de oder per Post an Sicherheitskonferenz Harburg, c/o Bezirksamt Harburg, Fachamt Sozialraummanagement, Harburger Ring 33, 21073 Hamburg geschickt werden. Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2021.

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Kiosk überfallen

Kiosk überfallen.

Zeugenaufruf der Polizei.

Die Polizei fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am späten Dienstagabend, 23.30 Uhr, einen Kiosk in der Hohen Straße überfallen hat. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen betrat ein mit einem Mund-Nasen-Schutz maskierter Mann den Kiosk und attackierte den 67-jährigen Angestellten unvermittelt mit einem zunächst unbekannt gebliebenen Gegenstand. Er erbeutete Geld aus der Kasse und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Eine sofortige Fahndung mit fünf Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Täters, der bislang wie folgt beschrieben wird: männlich, 20-25 Jahre, etwa 185 cm, deutsches Erscheinungsbild. Die Person sprach akzentfreies Deutsch, hatte einen schmalen Körper und ein schmales Gesicht. Bekleidet war der Verdächtige mit einer schwarzen Jacke, schwarzen Schuhen und schwarzen Handschuhen, er trug eine graue Hose sowie eine OP-Maske.
Der Angestellte wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, das er nach einer ambulanten Behandlung aber wieder verlassen konnte. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.