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Metin Hakverdi ist erneut Direktkandidat der SPD

Metin Hakverdi ist erneut Direktkandidat der SPD.

Große Mehrheit in Online-Abstimmung.

Jetzt steht es fest: Der aus Wilhelmsburg stammende Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi ist erneut Direktkandidat der SPD im Wahlkreis 23, zu dem Bergedorf, Wilhelmsburg und Harburg gehören. In einer Online-Abstimmung am 20. März wurde der 51-jährige Jurist, der den Wahlkreis seit 2013 im Bundestag vertritt, mit großer Mehrheit zum dritten Mal als Direktkandidat nominiert. Gemäß den infolge der Pandemie nötigen Änderungen im Bundeswahlgesetz war ein zweistufiges Verfahren zur Kandidatenaufstellung vorgeschrieben: Auf die Online-Abstimmung folgte die Briefwahl. Deren Ergebnis liegt nun vor. 54 der Delegierten stimmten für Hakverdi, 11 stimmten mit Nein, 2 enthielten sich der Stimme.
Metin Hakverdi, der in der aktuellen Legislaturperiode Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss ist, bedankte sich bei den Delegierten für das Vertrauen und zeigte sich hochmotiviert und kämpferisch: „Es ist wichtig, dass wir jetzt sicher durch die Corona-Krise kommen und die Lasten der Pandemie gerecht verteilen. Nur die SPD kann die Wirtschaft und die Gesellschaft gemeinsam wieder aufbauen und dabei die Herausforderungen durch den Klimawandel angehen.“
Auch die SPD-Kreisvorsitzenden aus Harburg und Bergedorf waren rundum zufrieden – sowohl mit dem Gelingen der ersten Online-Nominierung als auch mit dem Kandidaten. Ronja Schmager, SPD-Kreisvorsitzende aus Harburg: „Für uns alle ist das zweistufige und digitale Abstimmungsverfahren neu. Ich bin begeistert, wie gut wir uns als Partei mit den veränderten Bedingungen zurechtfinden und es uns gelingt, neue Wege beschreiten, um auch unter den schwierigen Umständen einer Pandemie Demokratie zu leben und unser Gemeinwesen zu gestalten.“ Die SPD, so Ronja Schmager, habe als erste Partei Hamburgs das neue Verfahren umgesetzt.
Paul Kleszcz, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Bergedorf, betont das hervorragende Ergebnis der Abstimmung: „Es ist großartig, dass Metin Hakverdi solch eine breite Unterstützung in der SPD erhält. Dieses Ergebnis zeigt, dass wir mit Zuversicht auf den Bundestagswahlkampf schauen können.“

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SPD: Versiegelung von Freiflächen verhindern

SPD: Versiegelung von Freiflächen verhindern.

Versiegelte Flächen wieder entsiegeln.

Gärten mit Schotter oder Kies sind in den Vorgartenbereichen vor allem von Einfamilien- und Reihenhausgebieten, aber auch in Gewerbegebieten keine Seltenheit mehr. Es sei festzustellen, so die SPD, dass offenbar ein wachsender Teil von Eigentümern solche Gärten bevorzugt, „da sie vermeintlich leicht anzulegen und zu pflegen sind.“ Außerdem weist der Fraktionsvorsitzende Frank Richter darauf hin, „dass Schotter- oder Kiesgärten allerdings sowohl für die Artenvielfalt als auch für das Stadtklima schädlich sind.“ Er zählt die Gründe auf: „Viele Wildtiere wie z.B. Vögel, Schmetterlinge, Bienen oder Hummeln brauchen naturnahe und strukturreiche Gärten als Nahrungsquelle oder Rückzugsraum. Im Sommer heizen sich Schotter- und Kiesflächen auf und speichern die Hitze, die dann in der Nacht abgegeben wird. Sie speichern kein Wasser und bieten auch keinen Schatten. In Verbindung mit gepflasterten Flächen ergibt sich daher kein Versickerungspotenzial für Regenwasser.“
In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 15. Februar hatte die Bezirksverwaltung auf Antrag der SPD-Fraktion über die Probleme von Stein- bzw. Schottergärten im Vorgartenbereich und die aktuellen rechtlichen Möglichkeiten berichtet, die Anlegung solcher „Gärten” im Vorgartenbereich zu verhindern.
Richter: „Zugleich ist bei dem Bericht auch noch einmal deutlich geworden, dass die damit einhergehenden Probleme für die Artenvielfalt, die Bodenfunktionen, die Versickerung des Regenwassers und die Aufheizung gerade im städtischen Bereich und die damit einhergehende Beeinträchtigung des Mikroklimas sich zum einen nicht nur auf den Vorgartenbereich und zum anderen nicht nur auf die Anlage von Schotterflächen beziehen. Vielmehr birgt jede Art von Versiegelung nicht überbauter Flächen eines Grundstückes diese Probleme in sich.“
Aus diesem Grund sei es notwendig, diese Problematik sowohl hinsichtlich zukünftiger Bauflächen zu regeln als auch den Weg zu beschreiten, bereits versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln.
Während eine verschärfte Auslegung der Regelungen in § 9 Abs. 1 und 2 Hamburgische Bauordnung eine Aufgabe der zuständigen Behörden sei, „können Bebauungspläne auf Bezirksebene dahingehend gestaltet werden, dass darin klare Festsetzungen über den zulässigen Grad und die Art der Versiegelung von Flächen bzw. über den Umfang notwendige Vegetationsflächen enthalten sind“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende und fuhr fort: „Derartige Festlegungen sind nicht nur in Gebieten mit hohem oder ausschließlichem Wohnanteil, sondern auch in Gewerbegebieten erforderlich, in denen vor allem eine Büronutzung zu erwarten ist. Auch dort ist in vielen Vorgartenbereichen eine vermeintlich pflegefreundliche Schotter-, Kies- oder ausschließliche Steinlandschaft vorzufinden.“
Aus diesem Grund hat der Hauptausschuss in Vertretung der Bezirksversammlung auf Antrag von SPD und Grünen beschlossen, dass zukünftig bei der Aufstellung von Bebauungsplänen verstärkt ein Augenmerk auf Regelungen gelegt wird, durch die eine Versiegelung von gärtnerischen Flächen verringert oder sogar vermieden werden kann. Auch soll dafür geworben und Anreize geschaffen werden, versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln. Bei der Entsiegelung bereits versiegelter Flächen wären, so Richter, Aufklärungs- und Informationskampagnen ebenso hilfreich wie ggf. Förderprogramme.
„Wir werden zukünftig bei der Stadtentwicklung an vielen Stellen auf eine klimagerechte Entwicklung achten müssen. Dazu gehört es auch, den Anteil der versiegelten Flächen auf Baugrundstücken zugunsten gärtnerisch angelegter Flächen zu verringern“, kündigte Richter an und machte deutlich: „Dort, wo wir neu Pläne aufstellen, können wir das regeln. Dort, wo es faktisch so ist, müssen wir Anreize schaffen, die Situation zu ändern. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein dahin, unsere Quartiere für die Klimafolgenanpassung fit zu machen. Und es wird die Lebensqualität durch mehr grüne und bunte Gartenflächen deutlich verbessern.“

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„Deshalb denken wir aktuell auch quer, über den Tellerrand und die Vereinsgrenzen hinaus“

„Deshalb denken wir aktuell auch quer, über den Tellerrand und die Vereinsgrenzen hinaus“.

Handball: TV Fischbeks Zukunft mit jungen Talenten aus der Metropolregion.

Der Spielbetrieb der 1. Herren des TV Fischbek in der Oberliga HH/SH ist für die Saison 2020/21 offiziell beendet. Richtige Punktspiele konnte das Team seit nun einem Jahr nicht mehr bestreiten. Um die Spieler nach der intensiven Vorbereitung körperlich auf einem Niveau zu stabilisieren, halten sich die Spieler seit Beginn des Lockdowns Anfang November 2020 beim Online-Athletiktraining mit Co-Trainer Patrick Taylor und regelmäßigen Laufeinheiten fit. Zukunftsgedanken machen sich seit Wochen die Verantwortlichen der 1. Herren. In regelmäßigen Telefonaten und Videomeetings arbeiten Team-Manager Michael Hägele und das Trainerteam Ingo Jonsson und Patrick Taylor an einem tragfähigen Konzept und neuen Strukturen für die nächsten Jahre.
„Hier gibt es einiges zu tun! Wir müssen nun dringend die Weichen stellen, damit in den nächsten Jahren in Fischbek auch noch leistungsorientierter Handball angeboten werden kann“, so die klare Einschätzungdes Trios.
Normale Abgänge aus dem Team, aufgrund von Studium, Job oder Familie, könnten immer schwieriger kompensiert werden. Der Sprung aus der Jugend in eine Herrenmannschaft, die in der Oberliga HH/SH spielt und 3 x wöchentlich trainiert, ist riesig. Selbst Talente benötigen viel Ehrgeiz und Geduld, bis sie in die Leistungsklasse hineingewachsen sind, erklären die Verantwortlichen. „Deshalb denken wir aktuell auch quer, über den Tellerrand und die Vereinsgrenzen hinaus. Es steht außer Frage, dass der TVF nur den konsequenten Weg mit der Jugend aus der Region Süderelbe gehen kann“, lautet die klare Aussage zur Ausrichtung von Team-Manager Hägele.
Die Lage südlich der Elbe wäre für die ambitionierte Hamburger Handballer leider wenig attraktiv. „Dies können wir nur mit handballverrückten Spielern, tollem Teamgeist, sehr guten Trainingsmöglichkeiten und Benefits, wie z.B. Unterstützung für Spieler bei der Job- oder Wohnungssuche, versuchen auszugleichen“, sagt Hägele.
In der Mannschaft habe sich im letzten Jahr, auch ohne Handballspiele ein neuer, positiver Spirit entwickelt. Das Team hat vor allem körperlich und menschlich einen Sprung nach vorne gemacht und merkte schnell, dass durch das neue Führungsteam ein positiver und anderer Wind durch die Süderelbe-Arena wehe, so der Manager. Dieser richtet einen Aufruf an alle Handball-Fans: „Wir sind für die nächste Saison aktiv auf der Suche nach interessierten, handballverrückten Spielern aus der Metropolregion, die mit uns den Weg in der Oberliga HH/SH gemeinsam gehen wollen. Egal ob ambitionierter Routinier, ehrgeiziger Jungspund oder interessierter Student mit Handballhintergrund, meldet euch gerne zu einem ersten Austausch bei unserem Trainer Ingo Jonsson mobil unter 0173 2372593.“

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Termine

Süderelbebogen wird asphaltiert

Im Auftrag des Bezirksamtes Harburg wird vom 11. April (ab 6 Uhr morgens) bis voraussichtlich den 12. April (bis 5 Uhr morgens) die Fahrbahn des Süderelbebogens asphaltiert. Der Süderelbebogen wird zwischen Torfstecherweg und Am Neugrabener Bahnhof als Einbahnstraße in Richtung Cuxhavener Straße eingerichtet. Der Ackerweg wird als Einbahnstraße Richtung Königswiesen ausgeschildert. Die Ampeln am Süderelbebogen/Ackerweg werden abgeschaltet. Eine Umleitungsstrecke über Cuxhavener Straße – Rehrstieg – Neuwiedenthaler Straße ist ausgeschildert. Der HVV hat Kenntnis und ändert den Linienweg.

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„Unverhältnismäßiger Eingriff in die Bürgerrechte“

„Unverhältnismäßiger Eingriff in die Bürgerrechte“.

FDP sieht in Ausgangssperren falsches Signal.

Am 31. März hat der Senat eine nächtliche Ausgangssperre, Beschränkungen bei körpernahen Dienstleistungen (außer Friseuren) und eine Notbetreuung von KiTa-Kindern und Schulkindern beschlossen, die Maßnahmen sollen bis zum 18. April gelten. Die FDP kann sich mit diesen Regelungen nicht anfreunden.
Barnabas Crocker, Kreisvorsitzender der FDP Süderelbe, erklärt: „Eine nächtliche Ausgangssperre ist ein drastischer und unverhältnismäßiger Eingriff in die Bürgerrechte. Gegen illegale Feiern wird sie zudem kaum helfen, sondern die Situation eher verschlimmern, weil die Feiern dann erst um 5 Uhr morgens enden oder alle Gäste beim Gastgeber übernachten. Hinzu kommt, dass die Öffnungszeiten des Einzelhandels weiter eingeschränkt werden. Dabei wäre genau das Gegenteil sinnvoll – längere Öffnungszeiten und Öffnungen auch an Sonntagen, damit sich die Kundenströme entzerren.“ Der Liberale fordert den Senat und die Bezirksverwaltung auf, endlich für Impfmöglichkeiten südlich der Elbe zu sorgen. Dazu könnten die Hausärzte eingebunden werden. Außerdem wäre mit flächendeckenden Schnell- und Selbsttests auch die Öffnung von Geschäften, Gastronomie und Kultureinrichtungen nach dem Vorbild Tübingen möglich. Crocker: „Statt eine immer härtere Lockdown-Spirale zu beschwören, sollten alle technischen und medizinischen Möglichkeiten genutzt werden, um den Menschen bei einem hohen Gesundheitsschutz so viel Freiheit wie möglich zu geben.“