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Basare und Stöberstube

Basare und Stöberstube.

Großer Dank ans LunaCenter.

Seit Jahren unterstützt der Handarbeitskreis der St. Raphael-Gemeinde in Wilhelmsburg soziale Projekte. Da die Kirchengemeinde das Gemeindehaus stillgelegt hat, standen keine Räume für Basare und die beliebte Stöberstube mehr zur Verfügung. Alma Weihe, die Organisatorin der Basare, erhielt im LunaCenter die Möglichkeit, die Basare „Für einen guten Zweck“ zu veranstalten. Dabei wurde ein Erlös von 1.150 Euro erzielt. Für Anfang März ist nochmals ein Basar geplant. Die Hoffnung besteht, dass bis Anfang April dieses Projekt weiterhin im LunaCenter stattfinden kann. „Vielen Dank an das LunaCenter-Team“, freut sich Alma Weihe über die tolle Unterstützung.

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Sonne schlägt Glatteis zum Auftakt!

Sonne schlägt Glatteis zum Auftakt!.

8. Winterlaufserie Wilhelmsburg.

Gerade noch rechtzeitig zum Start der 8. Winterlaufserie Wilhelmsburg am vergangenen Wochenende zeigte sich der Winter von seiner lauffreundlichen Seite. Das meiste Glatteis war weggetaut, das Thermometer zeigte 3,6 Grad an und kleine Lücken in der Wolkendecke ließen gar minutenweise die Sonne durch. Und gegen das, was von der nächtlichen überfrierenden Nässe übrig war, half Streusand. Nur an einigen Stellen, besonders an und auf Brücken, war ein vorsichtiger Antritt empfehlenswert. Es konnte also, anders als noch vor einigen Wochen bei der Winterlaufserie in Bramfeld, wieder im Wettkampfmodus mit Zeitmessung gelaufen werden. Kilometer sammeln und Tempo machen!
An der Startlinie im Wilhelmsburger Inselpark versammelten sich 347 winterfeste Läuferinnen und Läufer. Die meisten waren trotz offenem Start pünktlich um 9.30 Uhr beim Startschuss zur Stelle. Die 5-Kilometer-Runde durch den Inselpark ist seit der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße im Wesentlichen dieselbe geblieben und bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Asphalt, Parkwegen, langen Geraden und 90-Grad-Kurven und ist bis auf einen Mini-Hügel hinter Kilometer 4 fast top-eben.
Lauf 2 der Serie folgt am 4. Februar, der dritte und Abschlusslauf mit Krönung des Inselkönigs und der Inselkönigin am 3. März. Die Ergebnisse des ersten Laufs gibt es unter www.winterlaufserie-wilhelmsburg.de/ergebnisse.

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Lesen ist der Schlüssel zur Bildung!

Lesen ist der Schlüssel zur Bildung!.

Lesetrainer für Grundschüler gesucht.

Lesen ist der Schlüssel zur Bildung! Laut aktueller IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) hat jedes vierte Kind am Ende der Grundschulzeit Probleme beim Lesen und beim Textverständnis. Die Bücherhallen Hamburg wollen deshalb das in Wilhelmsburg 2006 gegründete erfolgreiche Projekt „Lesetraining“, auf alle Standorte ausweiten.
Ziel ist es, förderbedürftige Grundschulkinder individuell und 1:1 bei ihrer Lesekompetenz zu stärken. Hierfür stellen die Bücherhallen ihre Räumlichkeiten sowie Bücher, Spiele und Medien kostenfrei zur Verfügung.
Zum Start des neuen Projekts ab Februar 2024 beziehungsweise zur Fortführung mit weiteren Lesekindern suchen die Bücherhallen Kirchdorf, Neugraben und Wilhelmsburg engagierte Menschen, die mit einem Schulkind der zweiten oder dritten Klasse regelmäßig, einmal die Woche für eine Stunde, das Lesen üben. Die Zeiten, jeweils am Nachmittag nach Schulschluss oder zu FlexiBib-Zeiten, können pro Tandem individuell vereinbart werden.
Das sollten Lesetrainer mitbringen: Freude am Umgang mit Kindern im Grundschulalter; Bereitschaft, sich verlässlich und regelmäßig zu engagieren; Engagement über mindestens sechs Monate, bei Bedarf auch länger; Offenheit und Toleranz gegenüber Menschen unterschiedlicher sozialer Hintergründe und Kulturen; Geduld und Empathie.
Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wer Interesse hat, meldet sich in einer der beteiligten Bücherhallen, dort gibt es alle weiteren Informationen: Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, 040 754 23 58, kirchdorf@buecherhallen.de; Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45, 040 75 72 68, wilhelmsburg@buecherhallen.de; Bücherhalle Neugraben, Neugrabener Markt 7, 040 701 76 22, neugraben@buecherhallen.de.

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Maria Drope und Herta Avikainen bekommen Ansgar-Kreuz

Maria Drope und Herta Avikainen bekommen Ansgar-Kreuz.

Außerordentliches Engagement ausgezeichnet.

Da war die Freude groß: Am 1. Advent wurden im Rahmen eines Gottesdienstes die langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnnen Maria Drope und Herta Avikainen aus der Ev.-luth. Reiherstieg-Kirchengemeinde das Ansgarkreuz von Pröpstin Carolyn Decke verliehen. Die Verleihung des Ansgar-Kreuzes geschieht im Andenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Bischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ gilt und ist ausgelobt für besonderes ehrenamtliches Engagement in der Nordkirche. In den Vergabekriterien heißt es: „Das Ansgarkreuz soll grundsätzlich an Gemeindeglieder verliehen werden, die durch großen persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, vorbildliche Förderung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und deren Dienste und Werke sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Mit der Verleihung des Ansgarkreuzes wird für ein ehrenamtliches Engagement gedankt das langjährig oder in besonderen Projekten insbesondere in einer Kirchengemeinde oder in einem Dienst und Werk ausgeübt wurde.“ So geschehen bei den beiden Frauen: Maria Drope hat hauptamtlich die Kita Paul Gerhardt der damaligen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde geleitet und war langjähriges Mitglied des Kirchengemeinderates (früher Kirchenvorstand) der wiedervereinigten Reiherstieg-Kirchengemeinde und dort über viele Jahre im Bauausschuss tätig. Sie hat eine Ausbildung zur Kirchenführerin absolviert, sich unter anderem im Weltgebetstag der Frauen und früheren Besuchsdienstkreis engagiert und übernimmt regelmäßig den Küsterdienst und leitet den Seniorenkreis.
Herta Avikainen hat intensiv das Angebot der „offenen Kirche“ und die Betreuung des Winternotprogramms unterstützt. Langjährig kümmert sie sich um die Blumendekoration als Altarschmuck für den Gottesdienst, übernimmt im Seniorenkreis gern auch die notwendigen Tätigkeiten in der Küche sowie zahlreiche Küsterdienste. Im aktuellen Projekt „Herzhaft“ betreut sie jeden Montag die Ausgabe in der Suppenküche.
„Welch eine Freude, liebe Maria und liebe Herta, Euch mit Eurem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahren und Jahrzehnten in unserer Gemeinde zu haben und so vielfältig wirken zu sehen. Ihr seid damit gleichzeitig Anker und Vorbild einer ehrenamtlichen Arbeit, auf die unsere Kirche schon bisher immer angewiesen war und zukünftig mehr denn je. Auch das macht Eure Arbeit so wertvoll. Antrieb dieser Arbeit ist für Euch die gesehene Notwendigkeit und eine Selbstverständlichkeit, die ihren Dank in der Bestätigung dieser Arbeit durch die Menschen findet. Vielleicht gerade deshalb oder trotzdem ist es wichtig, diese Arbeit und Haltung mit einer genau dafür ausgelobten Auszeichnung für alle sichtbar zu markieren“, lobt Fred Schlatermund das Engagement der beiden Ehrenamtlichen in der aktuellen Ausgabe des Gemeindebriefs der Ev.-luth. Kirchengemeinden Reiherstieg und Kirchdorf.

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Industrielle Abwärme von Aurubis für das Hamburger Stadtnetz

Industrielle Abwärme von Aurubis für das Hamburger Stadtnetz.

Baustart für Wärmespeicher.

Er funktioniert wie eine riesige Thermoskanne: Um zukünftig CO2-freie Industrieabwärme des Multimetall-Anbieters Aurubis AG speichern und für die Fernwärme nutzen zu können, bauen die Hamburger Energiewerke (HEnW) aktuell einen Druckwärmespeicher am Georgswerder Damm, wie das Unternehmen kürzlich mitteilte. Der Speicher wird eine Höhe von 35 Metern, einen Durchmesser von 14 Metern haben und vier Millionen Liter heißes Wasser fassen und soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Gemäß Planung kann die HEnW ab der Heizperiode 2024/2025 mit der Abwärme von Aurubis rund 20.000 Haushalte mit klimaneutraler Fernwärme versorgen. Jährlich können so 100.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.
Das Wasser für den Speicher wird bereits auf dem Aurubis-Gelände durch die industrielle Abwärme aus der Kupferproduktion erhitzt. Mittels neu verlegter Leitungen schickt Aurubis das bis zu 105 Grad Celsius heiße Wasser in den Druckwärmespeicher der Hamburger Energiewerke. Dieser – in Verbindung mit einer Netzpumpenanlage – ist notwendig, da die Abwärme nicht immer im Moment des Wärmebedarfs der Kundinnen und Kunden anfällt. Mit der Zwischenspeicherung kann die Wärme zu jeder Zeit bedarfsgerecht abgerufen werden. Vom Druckwärmespeicher am Georgswerder Damm verläuft eine neue Leitung zur Übergabestation an der Spaldingstraße. Dort wird das heiße Wasser in das 860 Kilometer lange städtische Fernwärmenetz eingespeist und versorgt die Hamburger Kundinnen und Kunden mit heißem Wasser zum Heizen oder Duschen.
Die Lieferung der Abwärme ist Bestandteil eines Wärmeliefervertrags, den die Aurubis AG und die heutigen Hamburger Energiewerke im Dezember 2021 unterzeichnet hatten. Bereits im Frühjahr 2022 begannen die Arbeiten für den Bau der dazugehörigen Fernwärmeleitung in der Nordkanalstraße. Die insgesamt 2,5 Kilometer lange Trasse verläuft vom Wärmeumformwerk in der Spaldingstraße über den Nagelsweg und den Brandshofer Deich bis zum Anschlusspunkt in die Billhorner Brückenstraße. Die Bauarbeiten kommen sehr gut voran, zirka zwei Kilometer sind bereits verlegt. Die Technologie wird seit 2018 erfolgreich im Aurubis-Werk für die Wärmelieferung an enercity für die Versorgung der östlichen HafenCity und Rothenburgsort eingesetzt und nun deutlich erweitert.
Die Nutzung der Abwärme von Aurubis ist Teil des Ersatzkonzepts Tiefstack, mit dem bis spätestens 2030 das Heizkraftwerk Tiefstack abgelöst und Hamburgs Weg aus der Kohle besiegelt wird. Der künftige Energiepark Tiefstack ist neben dem Energiepark Hafen das Herzstück einer klimafreundlichen Versorgung der Stadt Hamburg und seiner Bürgerinnen und Bürger. Am Standort des heute noch mit maßgeblich Kohle betriebenen Heizkraftwerks werden innovative Technologien zuverlässige, klimafreundliche und bezahlbare Wärme für die Stadt erzeugen. Neben der Nutzung von industrieller Abwärme sind unter anderem zwei Flusswasser-Wärmepumpen sowie eine Wind-zu-Wärme-Anlage geplant.