Kategorien
Lokales Geschehen

Mehr Gerechtigkeit bei der ärztlichen Versorgung

Mehr Gerechtigkeit bei der ärztlichen Versorgung.

SPD-Fraktion lädt zum Gespräch.

Unter dem Titel „Mehr Gerechtigkeit bei der ärztlichen Versorgung“ lädt die SPD-Fraktion Hamburg am Montag, 10. Juli, zum Gespräch in das Hamburger Rathaus ein.
Die ambulante ärztliche Versorgung der Bevölkerung durch niedergelassene Haus- und Kinderärzte weist in Hamburg deutliche regionale Unterschiede auf. Ausgerechnet in sozial benachteiligten Stadtteilen ist die Versorgungslage unbefriedigend. Verschärfend kommt hinzu, dass die nachrückende Generation von Ärzten die klassische Niederlassung häufig scheut und eine Anstellung bevorzugt.
Senat und Bürgerschaft versuchen mit der Förderung „Lokaler Gesundheitszentren“ und innovativer Versorgungsmodelle wie dem Gesundheitskiosk, Integrierten Notfallzentren (INZ) und Portalpraxen an den Krankenhäusern gegenzusteuern. Welche Rolle können Eigenbetriebe der Kassenärztlichen Vereinigung, finanzielle Anreize oder kommunale medizinische Versorgungszentren spielen? Wie stellt sich die Kassenärztliche Vereinigung die Gewährleistung der medizinischen Versorgung der gesetzlich Versicherten vor? Wie stellt sich aus Sicht einer gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgungssituation ihrer Versicherten dar?
Diese und weitere Fragen diskutieren die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, John Afful, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen in Hamburg und Matthias Mohrmann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Durch den Abend wird Claudia Loss, Harburger Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg, führen. Der Eintritt ist frei. Anmelden kann man sich über die Internetseite der SPD-Fraktion „spd-fraktion-hamburg.de“ und per E-Mail an info@spd-fraktion-hamburg.de.

Kategorien
Lokales Geschehen

Grips Giganten 2023

Grips Giganten 2023.

„Stübi“ beim Live-Quiz der IdeenExpo.

Kommen die „Grips Giganten 2023“ aus Hamburg? Das wird bei einem Event der IdeenExpo am Freitag, 30. Juni, entschieden, das zeitgleich an Schulen in vier deutschen Städten stattfindet: in Hamburg, Hannover, Frankfurt (Oder) und Friedrichshafen. Dabei werden bundesweit rund 600 Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in den Bereichen MINT, Klimaschutz und Wirtschaft live miteinander messen. Aus Hamburg geht dabei die Schule Stübenhofer Weg (Stübi) aus Kirchdorf-Süd an den Start. „Ein Jahr vor der IdeenExpo in Hannover wollten wir einmal etwas ganz Neues ausprobieren und DJs, Unternehmen und Spaß an MINT-Themen an Schulen in ganz unterschiedlichen deutschen Städten bringen“, erklärt Martin Brüning, Geschäftsführer der IdeenExpo. Mit dabei sind in Hamburg das Unternehmen Aurubis, größter Kupferproduzent Europas und der weltweit größte Kupferrecycler, der NDR und die Bundesagentur für Arbeit.
Bei dem Event gibt es insgesamt Preisgelder im Wert von 10.000 Euro zu gewinnen. Die zentrale Veranstaltung wird auf der Website der IdeenExpo live gestreamt. „Die Show dauert rund 75 Minuten. Und wir sind mit Kameras bei allen Veranstaltungen dabei, schalten immer wieder live alle vier Standorte zusammen. Am Ende werden wir wissen, in welcher deutschen Stadt die Grips Giganten 2023 zu Hause sind“, freut sich Brüning.
Die Show selbst ist nicht die einzige Neuerung bei der IdeenExpo. „Wir werden zum ersten Mal die brandneue IdeenExpo-App nutzen“, kündigt Brüning an. In der neuen App, die nach der Show ab August bei der IdeenExpo-Roadshow ständig im Einsatz sein wird, können Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen, im Quiz gegeneinander antreten und Preise für ihre Schulklassen gewinnen. „Wir wollen jungen Menschen einmal mehr die Möglichkeit geben, mit dem Thema MINT auf eine Art und Weise in Kontakt zu kommen, die Spaß macht. Und unsere Hoffnung ist, dass Schülerinnen und Schüler durch die Quiz-Fragen und ihre Antworten auch etwas über ihre eigenen Stärken lernen“, so der Geschäftsführer. „Für uns gehören MINT, Berufsorientierung und Spaß zusammen.“

Kategorien
Lokales Geschehen

Kulturtage Süderelbe 2023

Kulturtage Süderelbe 2023.

Kulturhaus bittet um Anmeldung der Programmbeiträge.

Das Kulturhaus Süderelbe startet seinen Aufruf für die diesjährigen Kulturtage Süderelbe vom 2. bis 19. November 2023. Das Team bittet Kulturveranstalter aus Süderelbe um baldige Anmeldung ihrer Programmbeiträge für das Süderelbe-Festival, bitte bis spätestens 8. August an info@kulturhaus-suederelbe.de.
Ob Lesung, Konzert, Ausstellung, Performance, Vortrag, Theaterstück oder Tanzveranstaltung – die gemeldeten Veranstaltungen werden auf die „Bühne“ der Kulturtage gebracht. Es erscheint ein attraktives Programmheft, das Team des Kulturhauses kümmert sich auch um die Plakatierung und sonstige Belange des Festivals.
Seit 2010 bringen die Kulturtage Süderelbe Menschen an verschiedenen Orten in der Nachbarschaft zusammen und haben sich zu einem „Markenzeichen“ für Süderelbe entwickelt. Kultur wird hier für jeden zugänglich. Kulturtage-Programme der Vorjahre sind unter www.kulturtage-suederelbe.de zu finden.

Kontakt: Johanna Eisenschmidt
Tel. 7967222
info@kulturhaus-suederelbe.de

Kategorien
Lokales Geschehen

Erstmals wieder satzungsgemäss durchgeführt Förderverein der FF Neugraben tagte

Erstmals wieder satzungsgemäss durchgeführt

Förderverein der FF Neugraben tagte.

Die Mitgliederversammlung des „Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Neugraben e.V.“ ging am 25. März im Musikraum der Grundschule Neugraben über die Bühne. Nach Corona konnte die Versammlung zum ersten Mal satzungsgemäß bis zum Ende durchgeführt werden. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Karl-Heinz Nerkamp, wurden die üblichen Tätigkeitsberichte durch den Vorstand gegeben. Nach dem Bericht des Kassen- und Rechnungsprüfers Dirk Volkmann wurde dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2022 einstimmig die Entlastung erteilt. Als besonderen Punkt gilt es zu erwähnen, dass sie Michael Neumann als neues und junges Mitglied der Wehr für die Mitarbeit im Vorstand gewinnen konnten. Neumann wird zukünftig die Belange der Jugendfeuerwehr im Vorstand vertreten.
Ein besonderes Highlight ist in jedem Jahr die Vorstellung der Projekte, bei denen der Verein die aktive Wehr und die Jugendfeuerwehr unterstützen konnte. Hervorzuheben ist die Beschaffung eines Defibrillators, bei der die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit einer Spende den Förderverein unterstützt hat. Die Überreichung des Defibrillators zur Nutzung in der Feuerwehr fand bereits am 13. März in dem Gerätehaus unter Anwesenheit des Leiters des Beratungscenters an der Neugrabener Bahnhofstraße, Matty Neumann, statt.
Des Weiteren überreichte der Vorsitzende dem Wehrführer symbolisch eine Grillzange zum dazugehörigen Grill; hierdurch ging für die Mitglieder der Wehr ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Dieser Grill wird zukünftig seine guten Dienste zur Stärkung der Kameradschaft leisten. Anschließend schloss der Vorsitzende die Versammlung und lud zum geselligen Beisammensein im Gerätehaus ein.

Kategorien
Lokales Geschehen

Wo können Harburgs Hunde laufen?

Wo können Harburgs Hunde laufen?.

Katzenfreund rettet Hundeantrag der Opposition.

Hunde haben keine Lobby. Das wissen Harburgs Hundehalter allzu genau, seit Jahren hoffen sie vergeblich, dass der Bezirk endlich die Globalrichtlinie des Senats einhält, nach der die Hundehalter höchstens zwei Kilometer Fußweg bis zur nächsten Hundeauslauffläche auf sich nehmen müssen. Da gibt es im Bezirk noch erhebliche Lücken.
Immerhin wird inzwischen über diese Lücke gesprochen, und es gibt auch Ideen, wo noch Platz für zwei weitere Hundeausläufe wäre – nämlich am Neuländer See und an der Nordseite des Schwarzenbergparks unten an der B73.
Die Ideen sind da, das Geld zu ihrer Umsetzung fehlt allerdings. Außerdem ist die Abteilung Stadtgrün, die dafür zuständig ist, seit Jahren chronisch unterbesetzt. Der Hundehalter und CDU-Bezirksabgeordnete Lars Frommann sorgt unermüdlich dafür, dass die Ideen nicht vergessen werden. Deshalb hatte er in der Bezirksversammlung den Antrag gestellt, nun endlich für die Finanzierung der beiden neuen Hundewiesen zu sorgen und sie dann auch fertigzustellen. Der Antrag hatte nur einen Haken: Es war ein Antrag der Opposition!
Anders als offenbar in der rot-grünen Koalition vorab besprochen, meldete sich plötzlich Michael Dose von der SPD zu Wort und betonte erst einmal, dass er Katzenhalter ist. Trotzdem schwärmte er von den vorhandenen Hundewiesen: „Wir haben in Harburg wirklich wunderbare Ausläufe.“ Das mag sein, er verschwieg aber auch, dass der Hundeauslauf im Göhlbachtal im Winter kaum nutzbar ist, weil man vor vielen Jahren mal den benachbarten Lohmühlenteich – im Volksmund „Ütschendiek“ – ausgebaggert und den Kleieboden auf der heutigen Hundewiese aufgetragen hatte. Da Kleieboden aber nur schwer wasserdurchlässig ist, bilden sich in feuchten Jahreszeiten Pfützen und Schlammwüsten.
Immerhin wollte Katzenfreund Dose den Antrag nicht ablehnen. Statt einer Finanzierung schlug er eine „Konkretisierung und Vorstellung“ im nächsten Regionalausschuss vor. Was immer das heißt. In dieser Form wurde der Antrag schließlich angenommen.