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Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam

Hamburger Stadtmeisterschaften im Poetry Slam.

Halbfinals in der Honigfabrik.

Hamburgs beste Slam-Poeten treten in der kommenden Woche gegeneinander an, um herauszufinden, wer den begehrtesten Preis der Stadt gewinnt. An insgesamt vier Festivaltagen werden sowohl ein U20- als auch Ü20-Champion gekrönt. Die Gewinner ernten Ruhm, Applaus und den Titel als Hamburger Stadtmeister im Poetry Slam.
Ob Lyrik oder Prosa, Politisches oder Klamauk: Auf dieser Bühne ist alles erlaubt und am Ende entscheidet eine siebenköpfige Jury aus dem Publikum, wer die Bühne als Sieger verlässt. Es geht nicht nur um einen prestigeträchtigen Titel, sondern auch darum, wer die Stadt Hamburg bei den deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften in Bielefeld vertreten darf. Ehre, wem Ehre gebührt.
Den Startschuss übernimmt die Hamburger Nachwuchs-Szene am 14. August beim U20-Finale im Haus 73. Hier treffen die neun vielversprechendsten Poeten unter 20 aufeinander, um herauszufinden, wem die Zukunft des Poetry Slams und eine großartige Trophäe gehören wird.
Den Ü20-Wettbewerb bilden die beiden Halbfinals am 15. August in der Honigfabrik Wilhelmsburg, Industriestraße 125-131 sowie am 17. August im LOLA Kulturzentrum in Bergedorf. Von neun Auftretenden pro Runde qualifizieren sich jeweils drei für das Finale in der Fabrik. Die Veranstaltung in Wilhelmsburg beginnt um 20 Uhr, Einlass ist 19.30 Uhr. Moderiert wird der Slam von Hannes Maaß.
Hier sieht man übrigens die Hamburger Slam-Szene in ihrer Reinform: Die Qualifizierten wurden nämlich von 18 unterschiedlichen Hamburger Slams nominiert und treffen nun, teilweise zum ersten Mal, auf der Bühne aufeinander. Das Highlight der Meisterschaft bildet natürlich das Finale in der Fabrik in Altona am 18. August. Hier kommt die Crème de la Crème der letzten Slam Saison zusammen und findet heraus, wer den goldenen Elbsegler mit nach Haus nehmen darf. Abgerundet wird das Ganze durch die fantastische Moderatorin Mona Harry und einen Text außerhalb der Wertung vom frisch gekürten U20-Champ.
Vorverkauf für alle Veranstaltungen unter Bereicherungsbetrieb.de.

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Jüngster Bezirksabgeordneter in Hamburgs Geschichte

Jüngster Bezirksabgeordneter in Hamburgs Geschichte.

Markus Sass (SPD) bricht Rekord.

Am 9. Juni wurde die Bezirksversammlung neu gewählt. Unter den Gewählten ist auch Markus Sass, der mit 18 Jahren als jüngster Abgeordneter in die Harburger Bezirksversammlung einzieht. Damit bricht er den bisherigen Rekord von Alexander Mohrenberg aus Bergedorf, ebenfalls SPD.
Mit 2.825 Stimmen wurde der Schüler und Sprecher aller katholischen Schulen in Hamburg, der auf Platz 19 der SPD-Bezirksliste stand, in die Bezirksversammlung Harburg gewählt. Er erzielte das viertbeste Ergebnis aller SPD-Bezirkslistenkandidaten. Mit diesem starken Stimmenergebnis möchte sich Markus Sass in den kommenden fünf Jahren vor allem für die Belange junger Menschen im Bezirk einsetzen. „Mir ist es besonders wichtig, jungen Menschen eine Perspektive im Harburger Rathaus zu bieten, damit ihre Anliegen Gehör finden. Als ehrenamtlicher Schiedsrichter setze ich mich auch für den Erhalt sportlicher Angebote und die Verbesserung der Sportplätze im Bezirk ein.“

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Aus Neugraben in die Uckermark

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Aus Neugraben in die Uckermark.

DGM-Preis für Müllermeister Franz Rosenkranz.

Mit dem traditionellen Müllergruß „Glück zu!“ und dem Zusatz „herzlichen Glückwunsch, lieber Franzl“ haben die Mühlenfreunde vom Verein Wassermühle Karoxbostel „ihrem“ Müllermeister Franz Rosenkranz zur Verleihung des DGM-Preises 2024 gratuliert. Der Preis aus der Anneliese-Schücking-Stiftung wird seit 1990 alljährlich von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung an einen verdienten Ehrenamtlichen verliehen und gilt als höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet.Rosenkranz brachte die Ehrenurkunde jetzt mit zum samstäglichen Mühlenputz an der Wassermühle Karoxbostel, wo er von seinen Mühlenfreunden gebührend gefeiert wurde.
DGM-Ehrenpräsident Erhard Jahn aus Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) hatte Rosenkranz den mit 500 Euro dotierten Preis bei der offiziellen Eröffnungsfeier für den 31. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag an der 300 Jahre alten Wassermühle von Gollmitz (Brandenburg) überreicht. Der DGM-Ehrenpräsident würdigte Rosenkranz „als einen ganz besonderen Streiter für unsere historischen Mühlen und die Handwerksmüllerei“. Hunderte Neugierige waren zur historischen Wassermühle mit Mühlenmuseum, in Gollmitz geströmt, um bei der bundesweiten Eröffnung des Mühlentages dabei zu sein. Zeitgleich wurde der Mühlentag auch an der Wassermühle Karoxbostel gefeiert, wo sich ebenfalls Hunderte von Besuchern eingefunden hatten.
„Am Deutschen Mühlentag werden Mühlen als Begegnungsstätten in den Blickpunkt gerückt“, sagte Ehrenpräsident Jahn, bevor er den diesjährigen Träger des DGM-Preises auf die Bühne bat. Dafür war der ehemalige Berufsmüller Rosenkranz extra aus Neugraben in die Uckermark gekommen. Mit der Urkunde in der Hand rief der 78-jährige Müllermeister den Zuschauern enthusiastisch zu, er werde bis zu seinem Ende dabeibleiben. Das ist mal eine Ansage: Denn obwohl längst im Ruhestand, kümmert sich der gebürtige Österreicher seit 25 Jahren darum, dass gleich drei historische Mühlen im Süden Hamburgs erhalten und funktionstüchtig bleiben: Die Wassermühle in Karoxbostel, die Amtsmühle in Moisburg und die Wassermühle in Ovelgönne.
Trotz seines schon damals vielfältigen ehrenamtlichen Engagements in den Mühlen Ovelgönne und Moisburg hatte Rosenkranz keinen Moment gezögert, als es darum ging, die Ruine Wassermühle Karoxbostel wieder zum Leben zu erwecken. Kurzerhand wurde er 2012 Gründungsmitglied beim Verein Wassermühle Karoxbostel, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die historische Mühle zu erhalten und zu sanieren. „Der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. hätte ohne das Engagement von Müllermeister Franz Rosenkranz sein Ziel, das Denkmal-Ensemble Wassermühle Karoxbostel zu sanieren und zu einem lebendigen Ort der Begegnung zu machen, nicht erreichen können. Dass das denkmalgeschützte Gebäude-Ensemble jetzt eine funktionstüchtige Wassermühle und eine Sägemühle hat, verdankt unser Mühlenverein zu großen Teilen seinem Müllermeister Franzl!“, beschreibt die Gründungsvorsitzende des Mühlenvereins, Emily Weede, die Verdienste des ausgezeichneten Müllermeisters. Von Beginn an habe Rosenkranz mit unglaublich viel Engagement und Zielstrebigkeit darauf hingearbeitet, dass aus einer über drei Stockwerke offenen Mühlenruine wieder eine funktionstüchtige Mühle wird. „Mit seiner Begeisterung und seiner positiven Art hat er etliche Menschen dazu gebracht, auch für dieses Ziel zu arbeiten und Kenntnisse zu erwerben. Wer einmal erlebt hat, mit welcher Begeisterung er Besuchern das Müllerhandwerk und seine Mühle erklärt, wird verstehen, dass Rosenkranz die gute Seele der Karoxbosteler Wassermühle geworden ist“, betont die Vereinsvorsitzende.
Neben der Mühlenerhaltung und der Müllerei widmet sich Rosenkranz auch der Ausbildung von Freiwilligen Müllern. Bis heute hat er sein Wissen an über 20 Mitglieder des Vereins Wassermühle Karoxbostel sowie an zahlreiche Aktive aus den Mühlen Ovelgönne, Moisburg und Holm weitergegeben und sie erfolgreich der Prüfungskommission der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen vorgestellt.

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Lebenslust bleibt auch im Alter

Lebenslust bleibt auch im Alter.

Neue Themen-Reihe in Kirchdorf.

Ältere Menschen, die sich gern mal verwöhnen lassen möchten, sind willkommen bei der neuen Veranstaltungsreihe „Themen-Cafés“. An fünf Samstagen organisiert die AG Älterwerden in Kirchdorf-Süd Begegnungen und Informationen für alle rund ums Älterwerden. Neben viel Raum für Gespräche sowie kostenlosem Kaffee und Kuchen stehen an diesen Samstagen vor allem Themen im Vordergrund.
Los geht es am heutigen Samstag, 23. März, von 14 bis 17 Uhr mit dem Thema „Lebenslust bleibt – Sexualität beim Älterwerden“ mit Tanja Drusell und Hannah Wittmer-Haas vom Sozialkontor.
Weiter geht es am 20. April mit Anke Holtmann aus dem Museum Elbinsel Wilhelmsburg, die über „Museum auf Wanderschaft – Leben in Wilhelmsburg, gestern und heute“ spricht. Um Einbürgerung und Rente geht am 11. Mai in türkischer Sprache. Sosyal danışma Cumartesi, Ali Yüce vom Sozialkontor spricht über „vatandaşlığa kabul ve emeklilik“. Am 20. Juli steht das Thema „Demenz“ auf dem Programm. Jörn Wieking von der Alzheimer Gesellschaft Hamburg spricht darüber, was man tun kann und welche Hilfen es gibt. Beim vorerst letzten Termin, am 10. August, wird es eine Überraschung geben.
Die Themen-Cafés finden im Treffpunkt Kirchdorf-Süd, Kirchdorfer Damm 6, jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht nötig.