Kategorien
Neugraben

Behördenvertreter sollen zum Quartiersbeirat

Behördenvertreter sollen zum Quartiersbeirat

AfD begrüßt Dialogbereitschaft der Behörde

Behördenvertreter sollen im Quartiersbeirat Neugraben-Fischbek über die Konzepte zur Querung der B73 zwischen Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen berichten und Fragen beantworten. Dafür hat sich der Regionalausschuss Süderelbe ausgesprochen. Nach kontroverser Diskussion folgte der Ausschuss am Ende fast einstimmig der Empfehlung des Beirats, berichtet der AfD-Politiker Matthias Arft.
Der Beirat will laut Arft mit den Behördenvertretern darüber sprechen, ob die Überquerung der B73 für Fußgänger an den beiden vorgesehenen Kreuzungen sicher genug sein wird, oder ob eine Brücke oder ein Tunnel besser wären. Einzelne Mitglieder des Regionalausschusses meldeten trotz ihrer Zustimmung erhebliche Zweifel an, ob Behördenvertreter in einen Beirat kommen würden. Arft habe nach eigener Aussage im Regionalausschuss Süderelbe auf die gute Gelegenheit für das unmittelbare Gespräch zwischen Bürgern und Behörde, die man unbedingt nutzen sollte, hingewiesen. Ein ähnlicher Antrag der AfD-Fraktion wäre im März in der Bezirksversammlung mit den Stimmen von SPD, CDU und Linken noch abgelehnt worden, erklärte Arft.

Kategorien
Neugraben

Bürgerschaftsabgeordnete stehen Rede und Antwort

Bürgerschaftsabgeordnete stehen Rede und Antwort

Am Sonnabend, 23. Juni, sind die beiden Bürgerschaftsabgeordneten Jasmin Hilbring und Matthias Czech ab 10 Uhr in der Neugrabener Marktpassage vor Ort. Die kürzlich beschlossenen Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr werden sicherlich Thema sein Auf der S-Bahn-Linie 3 werden ab Fahrplanwechsel im Winter verstärkt Langzüge zwischen Neugraben und Harburg eingesetzt. Die beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten freuen sich auf Fragen, Anregungen, Zuspruch, aber auch Kritik.

Kategorien
Neugraben

DRK-Mitarbeiter werden bedroht

DRK-Mitarbeiter werden bedroht

DRK stellt Strafanzeige und Strafantrag in Aussicht

Nach den Berichten in der Hamburger Morgenpost und anderen Medien über angebliche Gefährdungen des Kindeswohls in der DRK-Kindertagesstätte Plaggenmoor werden, so DRK-Vorstand Harald Krüger, seit heute (1. Juni – die Red.) „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere in den sozialen Medien, bedroht.“ Krüger: „Das Deutsche Rote Kreuz als Träger der Kita hat deshalb ab sofort zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Wachdienst beauftragt. Außerdem werden bei jeder Bedrohung Strafanzeige und Strafantrag gestellt.“
„Morddrohungen sind die Folge der ständigen Wiederholung auch von Vorwürfen, für die es bislang keine Beweise gibt“, so Harald Krüger. Er fährt fort: „Das ist völlig inakzeptabel und erschwert dazu die pädagogische Arbeit in der Kita, die jetzt im Interesse der Kinder und Eltern im Vordergrund steht.“
Die Mehrheit der Eltern hatte sich laut Krüger bei einem Elternabend am vergangenen Mittwoch eher positiv über die Kita geäußert. Bislang wurde ein Kind abgemeldet, ein weiteres Kind soll in einer anderen DRK-Kita weiter betreut werden.
„Die verbliebenen und neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kita leisten sehr gute Arbeit, gerade vor dem Hintergrund der derzeit schwierigen Situation. Dafür danke ich ihnen ausdrücklich“, so Krüger.

Kategorien
Neugraben

Lebensgefährliche Verletzungen mit Schere zugefügt

Lebensgefährliche Verletzungen mit Schere zugefügt

Blutiger Streit zwischen zwei Männern eskalierte

Blaulicht und Polizeisirenen auf der Cuxe im Sekundentakt: Bei einem Streit zwischen zwei Männern soll am Mittwoch ein 39-Jähriger einen 21-Jährigen gegen 13.47 Uhr im Lupinenacker mit einer Schere angegriffen und diesem lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission (LKA 41).
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es bereits vor vier Wochen zu Streitigkeiten zwischen einer 26-Jährigen und dem späteren Täter, einem 39-jährigen Deutschen. Am 6. Juni traf die 26-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt in Begleitung ihres 21-jährigen Freundes befand, erneut auf den Mann. Zunächst entwickelte sich eine Schlägerei zwischen den beiden Männern, in deren Verlauf der Tatverdächtige mehrfach mit einer mitgeführten Schere auf den 21-Jährigen einstach. Die Frau versuchte, die beiden Kontrahenten zu trennen und erlitt hierbei eine Schnittverletzung an der Hand. Weitere Zeugen wurden nun auf die Auseinandersetzung aufmerksam, trennten die beiden Männer und nahmen dem Täter die Schere ab. Der 39-Jährige flüchtete anschließend vom Tatort und wurde von einem Zeugen verfolgt. Der jüngere Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert. Er erlitt unter anderem eine Lungenstichverletzung.
Die alarmierten Beamten des Polizeikommissariats 47 konnten auf Hinweis des verfolgenden Zeugen den Tatverdächtigen in seiner Wohnung am Distelacker antreffen und vorläufig festnehmen. Der 39-Jährige hatte sich im Rahmen der Auseinandersetzung ebenfalls Verletzungen zugezogen. Er wurde zunächst zum Polizeikommissariat 47 und von hier aus in ein Krankenhaus transportiert und dort stationär aufgenommen. Auch die Frau musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Die weiteren Ermittlungen wurden von der Mordkommission übernommen. Die mutmaßlich als Tatwerkzeug genutzte Schere wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugen, die die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Kategorien
Neugraben

Klimafreundliches Heizen

Klimafreundliches Heizen

Grüne fordern neue Konzepte für Fischbeker Reethen

Die Grünen dringen auf eine umweltverträgliche Wärmeversorgung der Gebäude des Neubaugebietes Fischbbeker Reethen.
Die vorläufigen Planungen für das Neubaugebiet Fischbeker Reethen wurden im Stadtplanungsausschuss und im Gebiet den Anwohnern vorgestellt. Über die zukünftige Wärmeversorgung der Gebäude konnte die IBA bisher noch keine Auskünfte erteilen, so die Grünen.
Diese lassen einen Experten zu Wort kommen. Zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung äußerte die „Agentur für Erneuerbare Energien“: „Erneuerbare Energien sorgen für ein warmes Zuhause. Sie reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und schaffen eine Absicherung gegen immer höhere Kosten. Beim Heizen machen sich die steigenden Öl- und Gaspreise besonders bemerkbar. Die Wohn-Nebenkosten sind zur zweiten Miete geworden. Mit einer Solarthermieanlage, einer Holzpelletsheizung oder einer Erdwärmepumpe werden Ein- und Mehrfamilienhäuser unabhängig von fossilen Brennstoffen. Siedlungen und Stadtteile können über Nahwärmenetze effizient mit Wärme aus Biogas oder Holz versorgt werden. Schon heute ist es günstiger, mit Erneuerbaren Energien zu heizen – auch wenn eine solche Anlage in der Anschaffung noch teurer ist als eine Öl- oder Gasheizung. Rasant steigende Preise sorgen jedoch dafür, dass Erneuerbare Wärme über die Laufzeit der Heizung weniger kostet.“
Im Wärmesektor sei es das Ziel der Bundesregierung, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verpflichte Bauherren seit 2009, den Wärmebedarf von Neubauten anteilig aus Solarenergie, Biomasse oder Erdwärme zu decken. Ersatzmaßnahmen wie eine verbesserte Dämmung des Hauses, der Anschluss an ein Fernwärmenetz oder Kraft-Wärme-Kopplung seien möglich. Über den Pflichtanteil hinaus wird das Heizen mit Erneuerbaren Energien durch das Marktanreizprogramm gefördert. Eine sogenannte „Klimaprämie“ erhält, wer eine Solarthermieanlage, einen automatisch beschickten Holzpellet- oder Scheitholzofen oder eine Erdwärmesonde einbaut. Je nach Größe und Beschaffenheit der Anlage variiert dieser Investitionskostenzuschuss. Zinsgünstige Darlehen vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)“, zählen die Grünen an Möglichkeiten zum umweltbewussten Einsatz von alternativen Heizmöglichkeiten auf. Eine hier nicht genannte, aber in Harburg bereits vom Eisenbahnerbauverein für einige Hundert Wohnungen umgesetzte Wärmeversorgung sei die Eisspeicherheizung, die klimafreundlich und langfristig kostensparend wäre, wissen die Grünen ebenfalls zu berichten.
Deswegen fordern die Grünen die Bezirksversammlung auf, sie möge beschließen, „dass Vertreter der Behörde für Umwelt und Energie, der IBA und des Eisenbahnerbauvereins in den Stadtplanungsausschuss eingeladen werden, um mögliche Konzepte zur klimafreundlichen und kostensparenden Wärmeversorgung mit Erneuerbaren Energien des Neubaugebietes Fischbeker Reethen vorzustellen.“