Jät-Roboter soll die ökologische Landwirtschaft stärken

Jät-Roboter soll die ökologische Landwirtschaft stärken.

HOOU fördert vier Projekte der TU Hamburg.

Die University Innovation Fellows (UIF) haben unter dem Motto „Keep calm and let’s get sustainable“ Studierende, Mitarbeitende sowie Forschende der Technischen Universität Hamburg zu einem digitalen Nachhaltigkeits-Event zusammengerufen. Dort konnten die Teilnehmenden ihre Ideen in Workshops und Vorträgen vorstellen. Ziel des Events war es, Projekte und Menschen miteinander zu vernetzen, um neue umweltfreundliche und kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Die vier innovativsten Ideen werden nun von der Hamburg Open Online University (HOOU) mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro gefördert.
Vier Ideen der TU Hamburg haben es in das Förderprogramm der HOOU geschafft, darunter drei Projekte von Studenten. Dazu zählt zum einen ein Jät-Roboter, der die ökologische Landwirtschaft stärken soll. Mithilfe des Roboters können die Feldreihen von Unkraut befreit werden, was den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtern überflüssig macht. Das zweite studentische Projekt „Innovativer Mülleimer“ von Nicola van Elten und Florian Lehmkuhl beschäftigt sich mit dem Umgang von Plastikmüll. Gemeinsam mit der Recyclinginitiative Precious Plastic gestalten sie einen einen Plastikschredder, der mit einem Fahrrad angetrieben wird. So soll vermittelt werden, wie anstrengend und aufwendig Recycling sein kann.
Auch die TU-Forscher Steffen Walk und Ina Körner befassen sich mit dem Thema Abfall. Mit der HOOU-Fördersumme wollen sie ihre Forschung zur Bioabfallsammlung und -verwertung der Öffentlichkeit digital zugänglich machen und die Bedeutung guter Abfallsortierung sowie innovativer Lösungsansätze vorstellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verschwendung von Lebensmittelabfällen und deren Vermeidung. Das Projekt „BikeDock“ hingegen möchte die nachhaltige Mobilität in Hamburg vorantreiben und eine innovative Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt auf dem TU-Campus aufbauen. Die Werkstatt kann von allen TU-Angehörigen und Radfahrenden in Hamburg genutzt werden. Zusätzlich soll das TU-interne Bikesharing-Angebot modernisiert und Lernangebote bereitgestellt werden.
„Es freut uns, dass wir als HOOU so spannende und neuartige Innovationen an der TU Hamburg fördern und unterstützen dürfen. Ziel ist es, die Teilnehmer*innen darin zu begleiten, dass ihr Wissen, ihre Expertise und ihr Engagement einem breiten Publikum durch die HOOU-Plattform zur Verfügung gestellt werden können “, sagt Dr. Tina Ladwig, HOOU-Koordinatorin an der TU Hamburg. Auch UIF-Mitglied Merle Marie Doliwa und ihr Team sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Mit unserem Event konnten wir vielen interessanten Persönlichkeiten eine Plattform geben, um sich auszutauschen und zu inspirieren. Wir sind davon überzeugt, dass sich das Thema Nachhaltigkeit dadurch stärker an der TU Hamburg festigen wird.“



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