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15.000 Euro für das DRK-Hospiz

15.000 Euro für das DRK-Hospiz.

Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe mit großzügiger Spende.

Mit einer großzügigen Spende unterstützt die Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe eG das DRK-Hospiz für Hamburg Süden. Die Vorstände Gerd Höft, Christian Mengler und Holger Rullmann besuchten vor wenigen Tagen das Haus am Blättnerring und überreichten der Hospizleiterin einen symbolischen Scheck über 15.000 Euro. „Anlässlich unseres 75-jährigen Jubiläums haben wir uns dazu entschlossen, soziale Einrichtungen im Bezirk Harburg mit insgesamt 75.000 Euro zu unterstützen, darunter auch das DRK-Hospiz“, so Gerd Höft.
In diesen Tagen feiert die Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe eG, die heute 8.800 Mitglieder hat, ihr 75-jähriges Bestehen. „Aufgrund der unsicheren Corona-Lage haben wir uns gegen eine größere Feier entschieden“, begründet Christian Mengler. „Stattdessen spenden wir die dafür vorgesehene Summe genau dort, wo wir tätig sind: im Süden Hamburgs. Denn vor Ort gibt es genügend unterstützenswerte Projekte“, ist er überzeugt.
„Regional zu spenden, das passt auch zu der genossenschaftlichen Verantwortung, die wir für unsere Mitglieder tragen, auch gerade dann, wenn sie pflegebedürftig werden. Allein 301 Pflegeplätze sind momentan in unserem Bestand“, ergänzt Holger Rullmann. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten erläuterte DRK-Hospizleiterin Britta True den drei Vorständen die aktuelle Situation im Haus. „Unsere zwölf Zimmer sind regelmäßig belegt, wir haben täglich Anfragen, ob etwas frei ist“, erklärte sie. Die Verweildauer der Gäste im Hospiz ist unterschiedlich. „Manche leben über Monate bei uns, manche begleiten wir nur wenige Tage. Doch egal, wie viel Zeit wir miteinander haben: Jeder Gast ist uns herzlich willkommen und soll die Nähe und Fürsorge unseres Teams spüren. Darum geht es immer“, betonte sie.
Die Spende wird für eine Klimaanlage verwendet, um an heißen Sommertagen einige Zimmer besser kühlen zu können.

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Kundenzentren jetzt „Hamburg Service“

Kundenzentren jetzt „Hamburg Service“.

Hamburgs Verwaltung will digitaler und weiterhin bürgernah sein.

Hamburgs Kundenzentren starten im kommenden Jahr mit neuer Organisationsform und neuem Namen. Damit soll das bereits jetzt hohe Niveau der Services für die Hamburger noch weiter verbessert werden sowie digitale und ortsnahe Angebote künftig besser miteinander verzahnt werden. Die bisherigen Kundenzentren für das Einwohnermeldewesen sowie für Ausländerangelegenheiten werden daher organisatorisch bei der für die Bezirke zuständen Behörde (BWFGB) angebunden. Alle Bezirksamtsleitungen sind über einen Verwaltungsrat in die künftige Ausrichtung der Serviceangebote eingebunden. Zudem soll das erfolgreiche Sonderkundenzentrum Hamburg City in zentraler Innenstadtlage temporär fortgeführt werden und dort weitere neue Dienstleistungsangebote unkompliziert erprobt werden.
Mit dem neu aufgestellten Hamburg Service soll auch bei immer mehr digitalen Dienstleistungsangeboten der Hamburgischen Verwaltung ein zuverlässiges Servicelevel überall in der Stadt garantiert werden, das schnelle Terminverfügbarkeit, kurze Wartezeiten und einfache und gut verständliche Service-Angebote miteinander verzahnt. Die Kundenzentren bleiben als Hamburg Service vor Ort ein bürgernaher Raum für individuelle Beratung und Verwaltungsdienstleistungen im gesamten Stadtgebiet. Zusammen mit dem digitalen Serviceportal Hamburg Service und der telefonischen Beratung unter der Behördennummer 115 bilden diese drei Säulen Anlaufstellen auf verschiedenen Plattformen. Ziel ist es, dass alle Menschen in Hamburg die sie betreffenden Verwaltungsdienstleistungen schnell und möglichst niedrigschwellig wahrnehmen können – ob vor Ort, telefonisch oder künftig immer mehr digital.
Bezirkssenatorin Katharina Fegebank sagte zu disen Neuerungen: „Wir machen den Service für die Bürgerinnen und Bürger fit für die Zukunft. Immer digitaler und gleichzeitig kompetent vor Ort – die Mischung machts. Indem wir die bisherigen Kundenzentren zu einem echten Hamburg Service weiterentwickeln, stellen wir sicher, dass die Angebote überall in Hamburg zukünftig aus einer Hand kommen. Die Neuorganisation ist ein wichtiger Schritt hin zu einer noch moderneren Verwaltung, die flexibel auf Veränderungen reagieren kann. Unser Sonderkundenzentrum Hamburg-City in der Spitalerstraße ist ein tolles Beispiel hierfür und zeigt, wie ein bürgernahes Angebot von morgen aussieht. Denn: Nicht jedes Problem oder Frage passen in eine digitale Eingabemaske. Gerade dann ist ein gut erreichbarer, freundlicher und bürgernaher Anlaufpunkt wichtig, ein Ort, an dem gezielt auf diese Anliegen eingegangen werden kann.“
Zur Neuorganisation der Kundenzentren unter dem Namen ‚Hamburg Service‘ erklärt indessen André Trepoll aus dem Bezirk Harburg, Sprecher für Verfassung und Bezirke der CDU-Fraktion: „Das Ziel, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und mehr Serviceangebote aus einer Hand anzubieten, ist richtig, aber es kommt auch auf die Umsetzung an. Gerade die katastrophale Erreichbarkeit der Servicenummer 115, bei der die Anrufer, wenn sie überhaupt jemanden erreichen, viel Geduld mitbringen müssen, zeigt mehr als deutlich, dass Worten auch Taten folgen müssen. Außerdem darf dieses Vorhaben nicht zur Reduzierung des Kundenangebotes in der Fläche unserer Stadt führen. Bis zum Jahreswechsel müssen nach dem Onlinezugangsgesetz alle Verwaltungsleistungen digital angeboten werden. Ich erwarte vom Senat, dass er diese gesetzliche Verpflichtung auch erfüllt, um den Bürgern das Leben so einfach wie möglich zu gestalten. Daneben muss er dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter in den Bezirksämtern nachhaltig verbessern, denn wie kürzlich erneut bekannt wurde, liegen die Fehlzeiten dort deutlich über dem Durchschnitt.“
Vor allem lange Terminvorlaufzeiten und Wartezeiten in den Kundenzentren waren vor einigen Jahren Anlass für erste Überlegungen für eine grundlegende Neuorganisation der Kundenzentren in Hamburg. Eine Einstellungsoffensive und erweiterte Servicezeiten haben daraufhin zu deutlichen Verbesserungen beigetragen. Handlungsbedarf wurde ebenfalls im Bereich Ausländerangelegenheiten festgestellt. Beide Bereiche werden nun organisatorisch zusammengeführt und der Erfolg der bisherigen Maßnahmen damit nachhaltig gesichert.
In Planung sind weitere Dienstleistungen unter anderem aus dem Sozialbereich. Dazu gehören etwa die Beratung zur Nutzung der Online-Dienste zu Kita-Gutschein- und Elterngeldanträgen. Diese zusätzlichen Dienstleistungen werden in den kommenden Wochen zum Angebot hinzukommen. Das Angebot von Dienstleistungen orientiert sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger und nicht an den Zuständigkeiten von Verwaltungsbereichen. Um die zahlreichen Vorteile auch noch im Jahr 2023 nutzen zu können, soll der Standort weiter betrieben werden.

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Kulturhaus Süderelbe zeigt Fotoausstellung

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Selbstmord auf Raten aus Angst vorm Tod?

Selbstmord auf Raten aus Angst vorm Tod?
SPD: Katholisches Schulsystem schafft sich ab

„Man muss den Eindruck gewinnen, dass das Erzbistum Hamburg aus den eklatanten Fehlern der Vergangenheit nicht lernen will“, stellt Jürgen Heimath, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung, fest. Dabei bezieht er sich auf die Ausführungen von Ansgar Thim (seit 2013 Generalvikar im Erzbistum Hamburg) und Dr. Anne Hutmacher (Leitung Schulaufsicht und schulfachliche Beratung) im Bistum über die Planungen zu den katholischen Schulen in Hamburg, die sie auf der Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration am 6. Februar im Rieckhof tätigten (siehe Seite 1 ff.).
Tenor war, so Heimath, „dass die Schließung von fünf Schulen und die sofortige Aussetzung von Neuaufnahmen unumstößlich sei. Ferner, dass drei weitere Schulen zwar noch in dieser Anmelderunde neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen, jedoch nur dann auch in einem Jahr weitergeführt werden, falls Dritte gewonnen werden können, die die Investitionslücken schließen. Dabei soll die Trägerschaft durch das Erzbistum beibehalten werden. Dies klingt nach einemweiter so“ mit fremdem Geld.“ Das aber sei die Vergesellschaftung der Kosten ohne Teilung oder Abgabe der Steuerungsverantwortung, so Heimath.
„Das würde jedoch nichts daran ändern, dass das Erzbistum und vordem der damalige katholische Schulverband seinen Fürsorgepflichten zur Bildung von Pensionsrückstellungen nicht nachgekommen sind. Diese Verpflichtungen bestehen weiter, und die daraus resultierende Belastung kann auch durch Schulschließungen nicht vermieden werden“, betont Claudia Loss, stellv. Fraktionsvorsitzende. Auch die einseitige Interpretation zu der Höhe und Angemessenheit der Zuwendungen seitens der Stadt müssten als Versuch verstanden werden, von der eigenen Verantwortung für die finanzielle Misere abzulenken, meint Loss und kommt zu dem Schluss: „Aufnahmestopps reduzieren nicht die Kosten, aber sie reduzieren die Erlöse.“
Ohne eine grundlegende Umsteuerung und Neuaufstellung sei zu befürchten, dass es in wenigen Jahren die nächsten Standorte treffen werde. Heimath: „Ob das durch das Erzbistum Hamburg geleistet werden kann, erscheint nach der Sitzung fraglicher als vorher. Wer derart die Axt an das katholische Schulsystem in Hamburg legt, nimmt den Rückzug der ehrenamtlichen Gemeindearbeit durch Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schüler billigend in Kauf. Und sägt damit auch an dem Ast, auf dem er sitzt.“
Mit der Initiative ‚Hamburger Schulgenossenschaftformiere sich ein gesellschaftliches Bündnis zur Fortführung des Gesamtsystems der katholischen Schulen in Hamburg. Der breite Konsens zum Erhalt und die gesellschaftliche Verankerung der Initiatoren biete neue Chancen für alle 21 katholischen Schulen in Hamburg, heißt es von der SD weiter, und: „Im Gegensatz zum Erzbistum Hamburg würde nicht die Schließung aller Standorte in Harburg das Konzept dominieren, sondern vielmehr ein Prinzip der Solidarität zwischen den Schulen untereinander und der Hamburgerinnen und Hamburger mit dem Gesamtsystem der katholischen Schulen in Hamburg.“
Warum nicht auch von Hamburg lernen und das System handlungsfähig gestalten?“ fragt indessen Loss und ergänzt: „Die Liegenschaften können in ein Sondervermögen übertragen werden. Mit den entsprechenden dinglichen Sicherheiten wäre eine Vermögensverwaltung zur Sanierung und auch Erweiterung denkbar, die analog zum Hamburger Vermieter-Mieter-Modell für die Gebäude zuständig ist und diese an den Schulträger vermietet.“
Die im Kirchendienst verbeamteten Lehrerinnen und Lehrer könnten laut Heimath und Loss bis zu ihrer Pensionierung über Regelungen der Mitarbeiterüberlassung an den Trägerverliehen‘ werden. Aus den laufenden beamtenrechtlichen Verpflichtungen käme das Erzbistum sowieso nicht raus und eine sinnvolle Weiterbeschäftigung gegen zumindest teilweiser Kostenübernahme könne man als win-win-Situation werten.
Besonders betroffen mache jedoch die Aussage, dass die Garantie zur Beendigung der Schullaufbahn nur für den ersten erreichbaren Schulabschluss gelten solle. Heimath: „Wer jetzt oder in den vergangenen Jahren seine Kinder am Niels-Stensen-Gymnasium eingeschult hat, kann sich dann nach der zehnten Klasse eine andere Schule suchen, sofern es Abitur machen möchteeine Annahme, die bei einer Anmeldung am Gymnasium naheliegend ist. Sogar eine mögliche Fortsetzung an der Sophie-Barat-Schule oder der Sankt-Ansgar-Schule kann nicht garantiert werden. Lediglich für die Jahrgänge, die direkt vor der Oberstufe stehen, wird eine Garantie gewährt. Das ist eindeutig zu wenig.“ Heimath und Loss fordern das Erzbistum Hamburg auf, „allen Schülerinnen und Schülern, die am Niels-Stensen-Gymnasium eingeschult sind, den Weg am Niels-Stensen-Gymnasium bis zu ihrem endgültig angestrebten Abschlussalso auch dem Abitur – zu garantieren.“
Wenn Generalvikar Thim sagt, er wolle die ‚Politik in’s Boot holen‘, so verkennt er die Lage.“ Heimath: „Das Boot ist Leck geschlagen und gehört in die Werft zur Reparatur. Mit Loch im Boden und dem alten Kapitän weiterrudern führt zum Untergang des gesamten katholischen Schulsystems. Hier ist sicher eine Agilität erforderlich, die das Erzbistum missen lässt. Seit 2013 ist Thim in der Verantwortung. Seit Jahren und Jahrzehnten ist die falsche Steuerung des Systems offensichtlichohne dass sich etwas geändert hätte. Soviel Glauben aufzubringen, dass sich künftig etwas ändert, fällt schwer.“
Das Problem liege sicherlich nicht in der pädagogischen Qualität der katholischen Schulen. Diese sei unbestritten. Allerdings, so Loss, „liegt das Problem in der ökonomischen Qualität des Steuerungssystems. Dieser Systemfehler muss behoben werden.“

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Rechtzeitig informiert?

Rechtzeitig informiert?
SPD und CDU üben Kritik an Verwaltung

CDU und SPD hatten sich vor einigen Wochen darüber beschwert, dass sie über die vorbereitenden Arbeiten zur Modernisierung des Ehestorfer Heuweges von der Verwaltung nicht informiert worden seien. Vor allem CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer hatte kritisch angemerkt, dass er vor Monaten in einem CDU-Antrag extra darauf gedrungen hätte, dass Straßenbauarbeiten wie beispielsweise im Ehestorfer Heuweg von den Behörden in Hamburg und Niedersachsen vorher koordiniert werden müssten, damit es keine Verkehrsstaus gebe. Zudem hatte Fischer exakte Terminangaben über die bevorstehenden Bauarbeiten angemahnt. Hinsichtlich des Ausbaus des Ehestorfer Heuweges habe man ihm vor geraumer Zeit versichert, erst 2019 werde mit dem Arbeiten begonnen. Dass es nun bereits 2018 gewesen sei, wäre nicht nachzuvollziehen, so Fischer.
Vor diesem Hintergrund wurde von der Großen Koalition aus SPD und CDU folgender Antrag auf den Weg gebracht: „Die Bezirksverwaltung möge zukünftig sicherstellen, dass bei beabsichtigten Straßenbaumaßnahmen grundsätzlich der zuständige Ausschuss rechtzeitig vor Auftragsvergabe über Inhalte der geplanten Maßnahme informiert wird und gegebenenfalls bei Kritik mitwirkend eingreifen kann. Dabei ist jeweils dem Ausschuss auch im Einzelnen darzustellen, welche konkreten positiven oder negativen Auswirkungen die Maßnahme für Gruppen von Verkehrsteilnehmern, insbesondere auch Fußgänger und Radfahrer hat.“
Das Bezirksamt Harburg seinerseits ist sich seinerseits keiner Schuld bewusst. Es nahm zu gemeinsamen SPD-CDU-Antrag wie folgt Stellung: Die Verwaltung nutze aktuell folgende Möglichkeiten, über Straßenbaumaßnahmen zu berichten: In jeder Sitzung des Ausschusses für Verkehr (IBV) wird die aktualisierte Liste der Straßenbaumaßnahmen vorgelegt, Veränderungen zum Vormonat würden angesprochen und Nachfragen beantwortet. Die Verschickungsunterlagen von Straßenbaumaßnahmen würden an die BV-Mitglieder verschickt und im jeweils zuständigen Ausschuss (Regionalausschüsse Harburg und Süderelbe, im IBV) angesprochen. Auf Wunsch der Ausschussmitglieder würden Planungsbüros und die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter eingeladen, um die Planungen vorzustellen. Die entsprechenden Unterlagen seien über diesen Weg auch in den Gremiendienst des Bezirksamtes eingestellt und der Öffentlichkeit zugänglich, erläuterte das Bezirksamt.
„Das Straßenbauprogramm des Bezirks wird von der Verwaltung vorbereitet, mit den verkehrspolitischen Sprechern der Fraktionen intern beraten und dem IBV zur Beschlussfassung vorgelegt. Über Themen des Radverkehrs wird regelmäßig im IBV berichtet. Seit Besetzung der Stelle des Radverkehrskoordinators erfolgt dies auch wieder häufiger. Im Wesentlichen betreffen die Berichte die Veloroutenplanung, Fahrradstraßen und Schnellwege und Abstellmöglichkeiten wie Bike and Ride.Über diese Wege ist die Bezirkspolitik frühzeitig, meistens schon mit Beginn der Planungsphase, in die Maßnahmen eingebunden, wird über Details des Ausbaus, notwenige Sperrungen und Umleitungen informiert und kann eigene Wünsche, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer betreffend, einbringen“, verteidigt sich das Bezirksamt.