Kategorien
Harburg

Von PKW angefahren

Von PKW angefahren

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht

Bei einem Verkehrsunfall ist am 18. Februar gegen 21.20 Uhr im Küchgarten ein 46-jähriger Fußgänger schwer verletzt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde der alkoholisierte Fußgänger von einem Pkw angefahren.
Durch den Zusammenstoß soll der Fußgänger auf die Motorhaube des Pkw geschleudert worden sein, bevor er auf die Fahrbahn stürzte und verletzt liegen blieb. Der Unfallverursacher sei nach Angaben des Geschädigten dann vom Unfallort geflüchtet. Bei dem Fahrzeug könnte es sich mutmaßlich um einen schwarzen Audi gehandelt haben. Der schwer verletzte 46-Jährige soll sich anschließend zum S-Bahnhof begeben haben und mit der Bahn bis zum S-Bahnhof Neuwiedenthal gefahren sein. Dort soll er ausgestiegen und im Fußgängertunnel vor Schmerzen zusammengebrochen sein.
Der schwer verletzte Mann befindet sich seither auf der Intensivstation eines Krankenhauses.
Die Verkehrsermittler bitten Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher oder einen schwarzen Audi machen können, der im Bereich Küchgarten/Am Werder/Schloßmühlendamm eventuell mit überhöhter Geschwindigkeit davon gefahren ist und/oder Beschädigungen im Frontbereich aufwies, sich unter der Rufnummer 040 4286-54961 beim Verkehrsunfalldienst Süd oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Kategorien
Harburg

TUHH: Nur 8.750 statt der geplanten 10.000 Studienplätze?

TUHH: Nur 8.750 statt der geplanten 10.000 Studienplätze?

Ovens: Rot-Grün spielt mit falschen Zahlen

Seit Dezember verkündete der rot-grüne Senat, die Technische Universität Hamburg mittelfristig auf 10.000 Studenten ausbauen zu wollen (der Neue RUF berichtete). Dr. Anjes Tjarks, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft, habe in einem Interview sogar von 15.000 Studenten, die zukünftig im Hamburger Süden studieren und leben sollen, gesprochen, so der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Carsten Ovens, Fachsprecher für Wissenschaft und Digitale Wirtschaft der CDU-Fraktion. „Nach einer Schriftliche Kleine Anfrage der CDU-Fraktion muss der Senat diese Zahlen nun deutlich nach unten korrigieren“, sagt nun Ovens und stellt fest: „SPD und Grüne spielen mit falschen Zahlen. Das schadet dem Vertrauen in die Wissenschaftspolitik des Senats. Wie nun bekannt wurde, sollen an der TUHH bis zum Jahr 2022 höchstens 8.750 Studenten immatrikuliert sein. Das wäre zum heutigen Stand lediglich ein Aufwuchs von rund 900 Studenten, kein großer Sprung. Ein Konzept zur inhaltlichen Entwicklung der TUHH existiert derweil nicht. Zudem gibt es bislang keinerlei Pläne für den Ausbau der Infrastruktur. Noch schlimmer: es fehlt bereits heute an Gebäuden für Forschung und Lehre sowie sozialer Infrastruktur wie einer zweiten Mensa und Wohnheimen für Studenten. Sollte die TU Hamburg bis Ende des nächsten Jahrzehnts tatsächlich doch noch auf 10.000 Studenten anwachsen, wie SPD und Grüne heute suggerieren, würde dies nach den bislang bekannten Plänen zudem eine deutliche Verschlechterung des Betreuungsverhältnisses zwischen Professoren und Studenten bedeuten.“
Die heute schon „miserable Grundfinanzierung“ so Ovens weiter, „würde sich ebenfalls weiter verschlechtern.“ Aktuell seien deshalb ohnehin nur 91 von 141,5 Professuren besetzt. Der CDU-Abgeordnete macht deutlich, wie es auch anders gehen kann: „Bayern zeigt, wie nachhaltiges Hochschulwachstum funktioniert. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die TU München 20 neue BWL-Professuren von der Dieter-Schwarz-Stiftung erhält – gestiftet mindestens für die nächsten 30 Jahre. Das US-Unternehmen Google wird zudem Exzellenzpartner der TU München und stiftet ebenfalls eine Million Euro für Forschung und Ausgründungen.“

Kategorien
Harburg

Keine Teilnahme am Schulausschuss

Keine Teilnahme am Schulausschuss

Bistum will nicht öffentlich berichten

Das Erzbistum Hamburg hat seine Teilnahme an der heutigen Sitzung des Schulausschusses der Hamburger Bürgerschaft die für Donnerstag, 15. Februar, anberaumt war, abgesagt. „In mehreren Gesprächen ist es nicht gelungen, die Bedingungen für eine Teilnahme des Erzbistums zu klären“, sagte Manfred Nielen, Sprecher des Erzbistums. „Dies bedauern wir. Wir betonen zugleich unsere Bereitschaft, dem Ausschuss Rede und Antwort zu stehen. Wir können aber zu aktuellen Fragen – wie beispielsweise dem Stand der Gespräche mit der Genossenschaftsinitiative Hamburger Schulen – nur in einem nicht öffentlichen Teil der Ausschusssitzung berichten, da wir strenge Vertraulichkeit der Gespräche zugesichert haben“, so Nielen. Dies habe die Vorsitzende des Ausschusses, Stefanie von Berg, allerdings abgelehnt.
Es sei auch nicht gelungen, die durch eine Pressemitteilung von SPD und Grünen entstandenen Irritationen vor der Sitzung auszuräumen. „Mit Befremden mussten wir die am Dienstag veröffentlichten Zitate der SPD-Fraktion und der Fraktion der Grünen zur Kenntnis nehmen. Der Versuch, von Seiten der Politik in die Entscheidungshoheit und das Selbstbestimmungsrecht der Kirche einzugreifen, untergräbt die Vertrauensbasis, die für Gespräche notwendig ist“, betonte der Sprecher. SPD und Grüne hatten laut Nielen das Erzbistum „ermahnt“, „ernsthaft“ in Gesprächen mit der Genossenschaftsinitiative nach „vernünftigen“ Lösungen für den Erhalt aller 21 Schulen zu suchen und vorher keine Fakten zu schaffen. Dazu habe man eine Erklärung der betreffenden Bürgerschaftsfraktionen erbeten, um den Eindruck der politischen Vorfestlegung und der Verletzung des Selbstbestimmungsrechts der Kirche auszuräumen. Diese sei aber nicht erfolgt.
Zudem liege aufgrund der Äußerungen der beiden Fraktionen der Schluss nahe, so Nielen weiter, „dass die bislang zwischen Erzbistum und der sich gründenden Genossenschaft vereinbarte Vertraulichkeit der Gespräche nicht gewahrt worden ist. Dies stellt aus Sicht des Erzbistums eine ernsthafte Belastung der gerade erst begonnenen Gespräche dar. „Um unser Interesse an der gemeinsamen Erarbeitung von weitergehenden Lösungen zu unterstreichen, lädt der Erzbischof sowohl den Schulausschuss als auch – zu einem anderen Termin – die sich gründende Schulgenossenschaft zu einem Gespräch ins Bischofshaus ein“, kündigte Nielen an und betonte ausdrücklich, dass das Erzbistum Hamburg die einzige Institution sei, „die nach intensiver und sorgfältiger Analyse ein tragfähiges Konzept zum Erhalt katholischer Schulen entwickelt und in der Öffentlichkeit vorgestellt habe. Das Erzbistum Hamburg stehe zu seiner Verantwortung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Lehrerinnen und Lehrern. Es sei erklärtes Ziel, ein funktionierendes System katholischer Schulen mit mindestens dreizehn Schulen auch für die Zukunft weiterzuentwickeln.“ Für drei Schulen hat das Erzbistum ein Moratorium ausgesprochen, um nach Lösungen zu suchen, wie auch diese Schulen erhalten bleiben können. „Wir begrüßen weiterhin jede Initiative, die uns bei unserem Ziel unterstützt, mindestens dreizehn Schulen zu einem nachhaltigen, modernen Schulsystem zu entwickeln“, sagte der Sprecher.

Kategorien
Harburg

Tankstelle überfallen

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am 7. Februar um 6.18 Uhr morgens eine Tankstelle in der Buxtehuder Straße überfallen hat. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein maskierter Mann kurz nach Öffnung der Tankstelle den Verkaufsraum und bedrohte die 55-jährige Angestellte mit einer Waffe. Er forderte die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Nachdem dem Täter 50 Euro und eine Stange Zigaretten übergeben wurden, flüchtete er stadtauswärts. Eine Fahndung mit sechs Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Tatverdächtigen.
Dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, 25-30 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sehr schlanke Figur, schwarze Oberbekleidung, schwarze Hose, schwarze Handschuhe und Kopfbedeckung. Der Mann war maskiert und führte eine Schusswaffe bei sich. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer des Hinweistelefons der Polizei Hamburg unter 040 4286-56789 zu melden.

Kategorien
Harburg

TUHH Bachelor-Award für drei Nachwuchswissenschaftlerinnen

TUHH Bachelor-Award für drei Nachwuchswissenschaftlerinnen

Drei Firmen loben den Preis aus

Exzellente Leistungen in kürzester Zeit: Drei Nachwuchswissenschaftlerinnen der Technischen Universität Hamburg (TUHH) wurden für die besten Bachelorabschlüsse ihrer Gruppe in den Studiengängen Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik sowie Energie- und Umwelttechnik ausgezeichnet. Ausgelobt wurde der TUHH Bachelor-Award von den Firmen Dow Deutschland, GEA Deutschland und Hamburg Energie.
„Die drei Wissenschaftlerinnen für ihre hervorragenden Arbeiten auszuzeichnen, ist mir eine Freude“, sagt Professor Andreas Liese, Leiter des Instituts für Technische Biokatalyse und Initiator der Veranstaltung. „Ich danke auch unseren langjährigen und engagierten Partnern, die diesen Preis möglich machen.“
Die Preisträger des TUHH Bachelor-Awards 2018 sind Marie Schottroff, Sophie Warnecke und Philine Sophie Klostermeyer, die sich über jeweils 1000 Euro freuen. Marie Schottroff absolvierte ihr Bachelor-Studium der Bioverfahrenstechnik mit exzellenten Leistungen. Die Hamburgerin war StartING- und Fachtutorin an der TUHH und schließt derzeit ihrem Abschluss ein Masterstudium in der Verfahrenstechnik an. Mit hervorragenden Noten schloss Sophie Warnecke ihr Bachelor-Studium in der Verfahrenstechnik ab. Die gebürtige Rotenburgerin engagiert sich darüber hinaus als Nachhilfelehrerin und Jugendgruppenleiterin. Auch Warnecke studiert nun auf den Masterabschluss. Der Preis für die beste Arbeit in der Energie- und Umwelttechnik ging an Philine Sophie Klostermeyer. Die Nachwuchswissenschaftlerin entschied sich nach einigen Semestern Umwelttechnik für ein Studium an der TUHH und legt nach ausgezeichnetem Abschluss derzeit ein Masterstudium Internationales Wirtschaftsingenieurwesen nach.