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SPD Harburg-Mitte stellt sich neu auf

Der SPD Distrikt Harburg-Mitte hat am 12. März einen neuen Vorstand gewählt.
Als Vorsitzender wurde Rainer Laugwitz wiedergewählt, wie auch seine Stellvertreterin Oksan Karakus. Neu gewählt als Kassenwart wurde Matthias Marx, der die Nachfolge von Doris Müller antritt. Diese wechselte nach über 20-jähriger Tätigkeit als Kassenwartin in den SPD-Distrikt Neuenfelde. Sie wohnt bereits im Süderelberaum.
Ergänzt wird der Vorstand durch acht neu gewählte Beisitzer: Ayten Can, Nina Piontek, Jonathan Grunewald, Nübahar Günel, Aziz Aygün, Jürgen Heimath, Gunter Dörsam und Hauke Paul.

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Überfall auf Spielhalle

Überfall auf Spielhalle

Polizei fahndet nach unbekannten Mann

Der Täter betrat zur Tatzeit die Spielhalle am Reeseberg, setzte sich zunächst an einen Automaten und spielte dort kurz. Nach wenigen Minuten ging er zum Tresen, zog ein Messer hervor und bedrohte damit die 35-jährige Angestellte. Dabei führte er Stichbewegungen in ihre Richtung durch, ohne die Aufsicht zu treffen. Gleichzeitig forderte er die 35-Jährige auf, die Verkaufskasse zu öffnen, eine Aufforderung, der die Frau nachkam. Der Täter griff in die Kasse, entnahm einen mittleren zweistelligen Geldbetrag und flüchtete aus der Spielhalle in Richtung Winsener Straße.
Eine Sofortfahndung mit neun Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme des Täters. Dieser kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 30 Jahre, ca. 180 cm, dünne Statur, dunkle gelockte Haare, dunkel gekleidet.
Zeugen, die Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes geben können oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286-56789 zu melden.

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Verfolgungsfahrt nach Verkehrsverstößen

Verfolgungsfahrt nach Verkehrsverstößen

Fahrer beging Unfallflucht

Nach einem Verkehrsverstoß am Montagabend, 5. März, flüchtete der bislang unbekannte Fahrer eines VW Polo gegen 23:58 Uhr Uhr vor einer Verkehrskontrolle und beging auf seiner Flucht diverse Verkehrsverstöße sowie Verkehrsunfallflucht.
Beamte hatten in der Straße Veritaskai einen Verkehrsverstoß beobachtet und forderten den Fahrer des VW Polo mittels Anhaltesignal und Blaulicht zum Anhalten an. Statt stehen zu bleiben, beschleunigte der Fahrer des Polo und fuhr entgegengesetzt in die Einbahnstraße Neuländer Straße, kollidierte dort mit einer Absperrbarke und missachtete im weiteren Verlauf diverse Rotlicht anzeigende Ampeln. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes im Großmoordamm stoppte das Fahrzeug. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Im Rahmen der Sofortfahndung mit insgesamt sieben Funkstreifenwagen konnten noch in Tatortnähe eine 24-jährige Mitfahrerin sowie ein 37-jähriger Mitfahrer gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Fahrer konnte nicht mehr angetroffen werden.
Erste Ermittlungen ergaben, dass der VW Polo mit gestohlen gemeldeten Kennzeichen gefahren wurde und das Fahrzeug zuvor dem 20-jährigen Halter unterschlagen worden war. Die Originalkennzeichen des VW befanden sich im Fahrzeug. Die zwei Mitfahrer waren stark alkoholisiert und machten widersprüchliche Angaben zum Sachverhalt und zum Fahrer. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie entlassen. Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers dauern an.

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Ehemalige Gefängnisszellen können nicht genutzt werden

Ehemalige Gefängnisszellen
können nicht genutzt werden

Ex-Zellen als Probenräume nicht geeignet

Seit Oktober 2015 steht das ehemalige Gerichtsgefängnis in der Buxtehuder Straße 9a leer. Seit dem Auszug der Möbelhilfe Harburg, die den Betrieb wegen Überalterung einstellen musste, wird das Gebäude nicht mehr genutzt. Das Gebäude ist in städtischem Besitz und verfügt als ehemaliges Gefängnis über zahlreiche kleinere und größere Räume – die ehemaligen Zellen. Diese Räume könnten sinnvoll genutzt werden. Nicht erst seit dem Antrag der CDU und der dazugehörigen Stellungnahme des Bezirksamtes ist bekannt, dass beispielsweise Proberäume für Musiker und Atelierräume für lärmintensive Kunstformen in Harburg Mangelware sind.
Deshalb formulierte die Partei Die Linke in der Bezirksversammlung einen Antrag, demzufolge zu prüfen sei, inwieweit „das ehemalige Gerichtsgefängnis für die Nutzung als Probe- und Atelierräume in Frage kommt und mit welchen Kosten für den Bezirk zu rechnen ist.“ Auch entsprechende Vorschläge sollten unterbreitet werden.
Jetzt kam heraus, dass der Eigentümer des Flurstücks 4033 (Buxtehuder Straße 9, 9a, 11, 11a und Bleicherweg 1) nicht die Stadt Hamburg sondern ein privater Eigentümer ist, die Alstria Office Reit AG, Bäckerbreitergang 75, in Hamburg. Auf deren Internetseite www.alstria.de heißt es weiter, in der Behördenantwort sei die Buxtehuder Straße 9a im Portfolio als vermietbare (und teilweise) verfügbare Fläche aufgeführt. Auf Nachfrage habe die Alstria Office Reit AG mitgeteilt, dass die Räumlichkeiten des ehemaligen Gerichtsgefängnisses derzeit nicht nutzbar seien. Eine entsprechende Herrichtung für den gewünschten Zweck als Atelier- und Proberäume stünde in keinem Verhältnis.

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BV lehnt VHS-Umzug ab

BV lehnt VHS-Umzug ab

Standort Ebert-Gymnasium statt Feuervogel?

Mit großem Unverständnis und vor allem vielen offenen Fragen haben die Abgeordneten in der Bezirksversammlung Hinweise aufgenommen, „dass die Volkshochschule (VHS), die zu den Gründungsmitgliedern des Feuervogels gehört und ein Grundpfeiler des Hauses ist, den Standort verlassen und sich an das Gelände des Friedrich-Ebert-Gymnasiums angliedern will.“ Unverständlich sei dies insbesondere, weil die VHS bei den damaligen Planungen und vorbereitenden Gesprächen die Leitziele des Centers Feuervogel mit entwickelt „und sich selbst als eine der Kerneinrichtungen der Einrichtung beschrieben hat.“
Aus Sicht der Abgeordneten werde der Auszug negative Auswirkungen auf den Stellenwert des Feuervogels und auf das Umfeld und insbesondere das Phönixviertel haben. Dieses habe gerade in den vergangenen Jahren eine Entwicklung erfahren, „die als positiv beschrieben werden kann.“
Insgesamt betrachtet, werfe der Auszug der VHS viele Fragen auf, zumal auch schon deshalb, „weil die Volkshochschule bislang die kommunalen Gremien nicht über diese Absichten unterrichtet hat“, heißt es in einem parteienübergreifenden Antrag für die Bezirksversammlung.
Die Bezirksversammlung (BV) bittet deshalb einen Vertreter der Volkshochschule, die Gründe für den Standortwechsel gegenüber der Kommunalpolitik im Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration zu erläutern. Die Bezirksversammlung lehnt außerdem den geplanten Umzug ab, „sofern nicht weiterhin adäquate Angebote am bisherigen Standort offeriert werden.“