Rudern ist ein vielfältiger Sport: Er verbindet Kraft und Ausdauer, Teamgeist und Dynamik. Man kann allein rudern oder in der der Mannschaft, auf Wettkämpfen oder Wanderfahrten, um gesund zu bleiben oder nur zum Spaß. Die Wilhelmsburger Kanäle bieten dabei ein einfaches und ein besonders schönes Ruderrevier. Der Wilhelmsburger Ruder Club bietet vom 12. bis 14. Mai und vom 2. bis 4. Juni in diesem Frühsommer zwei Ruderkurse für Anfänger an. Die Ausbildung findet im Skiff – langes, schmales Einzelboot – statt. In beiden Kursen sind noch freie Plätze. Gerudert wird auf dem Aßmannkanal, Treffpunkt ist das Clubhaus am Vogelhüttendeich 120. Weitere Informationen unter www.wrc1895.de/anfängerkurse.
Schlagwort: Sport
Als Stadtderbysieger nach Magdeburg
Als Stadtderbysieger nach Magdeburg.
HSV hat noch eine Rechnung offen.
Das Volksparkstadion erstrahlt in Blau, die Rothosen und ihre Fans feiern ausgelassen – kurz zuvor pfiff Schiedsrichter Sven Jablonski am vergangenen Freitagabend (21. April) das Stadtderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli ab. Ausverkauftes Haus, sagenhafte Stimmung, zahlreiche Tore und Spannung bis zum Schluss: im 109. Stadtderby war wirklich alles dabei. Ein absolutes Gefühlschaos im Volksparkstadion, das nach Abpfiff zugunsten der Heimmannschaft aufgelöst wurde. Der HSV gewinnt das Hamburger Stadtderby mit 4:3.
Mit diesem wichtigen Sieg im Rücken geht es für die Rothosen nun wieder auf Reisen. Am Sonnabend (29. April, Anstoß: 13 Uhr) tritt die Walter-Elf beim 1. FC Magdeburg an und trifft dabei auf einen alten Bekannten: Christian Titz steht an der Seitenlinie der Magdeburger. Von 2015 bis 2018 war der gebürtige Mannheimer beim HSV tätig – erst bei der U17, später bei der U21 und im Jahr 2018 dann als Trainer der Profi-Mannschaft. Seit Februar 2021 leitet Titz nun die Geschicke in Magdeburg, führte den Club zur Drittliga-Meisterschaft und damit zurück in die 2. Fußball-Bundesliga. Am 30. Spieltag ist nun der HSV in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zu Gast – und nach dem Hinspiel im Volksparkstadion haben die Rothosen noch eine Rechnung offen. Denn: Trotz spektakulärer Aufholjagd und einer unglaublich kuriosen Schlussphase verlor man im vergangenen Oktober am Ende unglücklich mit 2:3. Ein ähnliches Ergebnis würde der 1. FC Magdeburg, der noch vom 2:1-Auswärtssieg am letzten Spieltag über Eintracht Braunschweig zehrt, mit Sicherheit unterschreiben. Tim Walter und seine Jungs werden jedoch alles daransetzen, die Heimreise mit drei Punkten im Schlepptau anzutreten, um die Erfolgsspur Richtung Aufstieg zu festigen.
Abstieg abgewendet
Abstieg abgewendet.
Towers verteidigen Ligazugehörigkeit.
Mit einer beeindrucken Defensive haben sich die Veolia Towers am Dienstag nicht nur den77:66-Sieg gegen den Tabellennachbarn HAKRO Merlins Crailsheim gesichert: Der Erfolg beschert den Hamburgern zudem den sicheren Verbleib in der Liga. Headcoach Benka Barloschky: „Ich bin extrem zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute verteidigt haben. Wir haben nur in einem Viertel zugelassen, dass Crailsheim 20 Punkte erzielt. In den restlichen konnten wir das gut kontrollieren. Die Trefferquoten waren heute auf beiden Seiten nicht gut, daran hatte auch unsere defensive Leistung einen Anteil gehabt. Wir haben heute erneut das Rebound-Duell gewonnen, das war ein großes Ziel nach dem letzten Spiel. Auf den Ball haben wir ebenfalls heute gut aufgepasst und am Ende durch unsere Defensive und die Energieleistung den Heimsieg erkämpft. Ich bin sehr froh und stolz auf die Mannschaft, dass sie heute diese Reaktion zeigen konnte.“
Das war auch bitter notwendig, denn am vergangenen Sonnabend wurden die Hanseaten vom Offensiv-Feuerwerk von hungrigen Wölfe in Weißenfels überrannt und kassierten ihre bisher höchste BBL-Niederlage (80:123)! -43 Punkte, obwohl der MBC seine letzten sieben Spiele in Folge verloren hatte.
Bei aller Freude über den Klassenerhalt: Die Towers hatten – wenn auch nur mit einem Punkt Unterschied – das erste und das dritte Viertel „verloren“, hatten aber im zweiten Drittel einen 21:12-Vorsprung herausgespielt, der beinahe bis zum Schluss hielt, weil ein 11:0-Start der Crailsheimer die Dramatik der Partie zu Beginn der letzten zehn Minuten zuspitzte. Während sich der Knoten bei den Gästen zur Unzeit gelöst hatte, steckte die Hamburger Offensive weiter im Krampfmodus fest. Mit einem 12:0-Lauf holten sich die Hamburger im letzten Heimspiel der Saison 2022/23 das Momentum wieder zurück. Und brachten sich knapp drei Minuten vor dem Ende erneut auf acht Punkte in Front. Die entscheidenden Big Plays sollten allerdings noch folgen – bei den Towers. Kapitän Seth Hinrichs verwandelte zum perfekten Zeitpunkt den dritten Hamburger Dreier, Yoeli Childs ließ einen Lay-Up folgen. Mit blutendem Auge verließ der Big Men anschließend das Parkett. Seinen Jubel über den sicheren Verbleib in der easyCredit BBL konnte aber auch das Veilchen nicht trüben.
Fairness-Preis für die 1. Fußball-Senioren
Fairness-Preis für die 1. Fußball-Senioren.
Ehrung der TuS-Kicker im Steigenberger.
Keine gelbe Karte, keine rote Karte, geschweige denn ein Platzverweis: Die 1. Fußball-Senioren des TuS Finkenwerder sind eine der fairsten Mannschaften im Hamburger Fußballverband. Nach Abschluss der Hinrunde 2022/23 wurden insgesamt 21 Teams für faires Verhalten in ihren jeweiligen Ligen belohnt. Für die Bewertung der Hinrunde kamen alle Spiele bis zum 30. November 2022 in die Wertung.
In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Fußball-Verband (HFV) vergibt die Genossenschaftsbank nach Abschluss der jeweiligen Hin- und Rückrunde einer jeden Saison seit 2008 den Sparda-Bank Hamburg Fairnesspreis. Die Sparda-Bank Hamburg unterstützt damit auch weiterhin den Hamburger Amateurfußball, um das Fair-Play auf den Fußballplätzen nachhaltig zu fördern. Für die Kicker aus Finkenwerder heißt das: Sie dürfen sich über 750 Preisgeld freuen. „Das kam ganz überraschend“, so der Mannschaftsführer Wolfgang Drinkhahn. Den Preis nahm er gemeinsam mit dem Trainer Folker Richter zusammen mit Vertretern der anderen Teams im Hotel Steigenberger entgegen. Auch 15 Jahre nach der ersten Prämierung des ehemals freundlich & fair-Preises der Sparda-Bank Hamburg im Februar 2008 wurde die Ehrung stilvoll gefeiert.
Ehrengäste bei der Preisverleihung waren Ex-Nationalspieler Thomas Helmer und Sportstaatsrat Christoph Holstein. Sie nahmen die Ehrungen gemeinsam mit Stephan Liesegang (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg) und Christian Okun (Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes) vor. Er führte u.a. aus: „Die Belohnung von fairem Verhalten ist ein wichtiger Aspekt, um Unfairness zu bekämpfen. Es ist schön zu sehen, dass sich oft gute Leistungen und Fairness ergänzen.“
Einen Teil des Preisgeldes stellen die „Alten Herren“ dem neu gegründeten B-Mädchenteam des TuS zur Verfügung, sie selbst gönnen sich ein paar neue Sporttaschen und der Rest wandert in die Kasse zur Finanzierung der Saison-Abschlussfeier.
Knapper Sieg mit Schluss-Sirene
Am Mittwoch haben die Towers einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Sie setzten sich in einer äußerst physischen Partie vor heimischem Publikum mit 90:86 gegen die MLP Academics Heidelberg durch. Und landen damit einen Big Point im Kampf um den Ligaverbleib. Headcoach Barloschky: „Das war ein Big Play, das am Ende den Deckel draufgemacht hat. Ich bin natürlich super happy über den Sieg, da wir auch über lange Strecken unseren defensiven Gameplan umgesetzt haben.“
Die Spannung in der edel-optics.de-Arena erreichte 75 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit ihren Höhepunkt. Völlig freistehend vollendete Kesteloot per Dreier einen 10:2-Lauf der Gäste. Der Vorsprung war auf zwei Punkte geschrumpft. Auf den Sitzen hielt es niemanden mehr. Ein Dreier von Ryan Taylor wirkte 12,6 Sekunden vor dem Ende schon fast wie der sichere Dagger, ehe Heidelberg eher zufällig noch einmal zum Korberfolg kam. So musste Topscorer Anthony Polite von der Freiwurflinie den hart umkämpften elften Saisonsieg sichern.