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Jetzt wird gehandelt!

Jetzt wird gehandelt!.

Gemeinsam gegen das Bienensterben.

(gd) Neugraben. Manche Zeitgenossen mögen sich darüber freuen – die Windschutzscheibe bleibt länger sauber und das hektische Gefuchtel an der sommerlichen Kuchentafel auf der Terrasse könnte demnächst weniger heftig ausfallen. Für die biologische Vielfalt jedoch ist das Bienen- und Insektensterben eine schlechte Nachricht. Rund 75 Prozent aller Kulturpflanzen, von denen wir uns ernähren, wachsen nur mit der Unterstützung der Insekten. Die Tiere bestäuben die Blüten der Nahrungspflanzen (und die Blüten von 90 Prozent aller Wildpflanzen) und sorgen so dafür, dass überhaupt Früchte entstehen.
Bei Warncke’s EDEKA Frischecenter hat man das Problem bereits vor langer Zeit erkannt und den Entschluss gefasst, aktiv gegen das Bienen- und Insektensterben anzukämpfen. Schon vor einem Jahr wurde auf dem Dach des Supermarktes in Neugraben versucht, ein Bienenvolk anzusiedeln – leider ohne den gewünschten Erfolg. „In diesem Jahr werden wir neu angreifen“, so die Worte der Geschäftsführerin Stephanie Beier, „und die Kunden des Supermarktes können dabei helfen.“ Bei jedem Einkauf ab einem Wert von 10 Euro erhalten die Kunden in Warncke’s EDEKA Frischecenter ein Samentütchen für Wildblumen. Diese Samen können sie dann aussäen, um den Nahrungsbedarf der Bienen und Insekten zu decken. Und im Übrigen – ist es nicht wunderschön, wenn wir am Wegesrand wieder Mohnblumen, Gänseblümchen & Co. in ihrer ganzen Farbenpracht und Blüte zu sehen bekommen?
„Wir starten mit dieser Aktion am 1. April und werden von den Einkäufen unserer Kunden einen kleinen Spendenbeitrag an den Deutschen Imkerbund weiterleiten“, verspricht Stephanie Beier. Außerdem, so sagt sie, soll auf einer Grünfläche neben dem Supermarkt ein „Bienenhotel“ aufgestellt werden. Die Kundschaft des Supermarktes hat zudem die Möglichkeit, dort kleine Bienenhotels des WWF zu kaufen oder sich darüber hinaus auch mit dem Kauf einer Blumenmischung für die Umwelt und gegen das Insektensterben zu engagieren.

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„Kersche“ feiert ihren neuen Namen

„Kersche“ feiert ihren neuen Namen.

Schule Kerschensteinerstraße heißt nun Georg-Kerschensteiner-Grundschule.

Die Schule Kerschensteinerstraße (Baererstraße 81) heißt nun Georg-Kerschensteiner-Grundschule. Das feiert die Schule am 12. April ab 18 Uhr mit einem großen Namensfest in der Friedrich-Ebert-Halle. Seit Anfang des Schuljahres laufen schon die Vorbereitungen für das große Fest. Die Kinder aller Klassen bereiten eine große Show vor: Sie singen und tanzen, dabei begleitet sie die Musik AG des Friedrich-Ebert-Gymnasiums. Außer der lebendigen-farbenfrohen Show wird ein kurzer Film der Schule gezeigt und eine Büste von Georg Kerschensteiner des Künstlers Rudolf Belling an die Schule übergeben. Der Schulsenator Ties Rabe und der Leiter des Amtes für Bildung, Thorsten Altenburg-Hack, sind als prominente Gäste eingeladen. Eingeladen sind ehemalige Schüler und Lehrer, Eltern und Kinder, ebenso die Kooperationspartner, Freunde und Förderer der Schule sowie die Öffentlichkeit. Einlass ist um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

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„Jeder kann ein bisschen richtig machen!“

„Jeder kann ein bisschen richtig machen!“.

‘Müllchallenge‘ gegen zu viel Plastikmüll.

Ein Video geht viral und alle sind erschüttert: Auf den Philippinen ist ein junger Wal gestrandet und verendet. Biologen untersuchten den Wal anschließend und fanden Erschreckendes: Der Wal hatte 40 Kilogramm Plastik im Bauch! Diese und viele weitere Berichte sind mittlerweile fast täglich in den Schlagzeilen zu finden. Plastikmüll überschwemmt unsere Meere und bedroht nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch uns Menschen. Dabei ist das Problem hausgemacht: 2016 haben die Deutschen laut Umwelt Bundesamt durchschnittlich 220,5 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf produziert!
Mit der Müll-Challenge wollen Charly Zacher und weitere Mitglieder von Minitopia, der Stadtfarm in Wilhelmsburg, für dieses Thema sensibilisieren. Dafür wird auf Minitopia den ganzen März über der angefallene Plastikmüll gesammelt, um anschließend Bilanz zu ziehen. „Wieviel Müll ist angefallen und welche Art von Müll? Und welchen Müll hätte man sich eigentlich auch sparen können? Wo und wie man sich Müll sparen kann, damit beschäftigen sich Zacher und Team dann im April und geben Tipps zur Müllvermeidung, die jeder im Alltag umsetzen kann!
Tupperdosen, Stoffbeutel, unverpackte Ware kaufen: Bereits seit einer Weile ist Charly Zacher dabei, Plastikmüll zu vermeiden. Während der Müllchallenge schaut sie noch mal genauer hin, wo schafft sie es vielleicht nicht immer, auf Plastik zu verzichten. „Ich habe immer einen Büddel dabei, kaufe auf dem Markt oder im Unverpackt-Laden ein. Und wenn ich mal die entsprechenden Behältnisse vergesse, trage ich die Konsequenzen, sprich, es wird nichts gekauft!“ Um solche Fälle zu vermeiden, wird dementsprechend im Vorwege gut geplant!
Dabei sind es die kleinen Dinge im Alltag, die jeder zur Müllvermeidung umsetzen kann, findet die 32-Jährige. Denn „es muss nicht jeder alles richtig machen, aber jeder kann ein bisschen richtig machen“, lautet ihre Devise. Weniger von allem ist schon mal ein guter Anfang: Alternativen zu Plastiktüten mitnehmen, Shampoo oder Deo selber machen, um Mikroplastik zu verhindern, auf dem Markt einkaufen… Und wie reagieren die Markthändler, wenn man mit der Tupperdose in der Hand auftaucht? „Ich hab bisher nur positive Rückmeldungen erhalten“, so Zacher. Weitere Informationen und Tipps unter www.facebook.com/versorgt oder www.minitopia.de.

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Die Todesfrage

Christine Hannich ist im Hamburger Süden zuhause und hat ihr erstes Buch geschrieben. Anfang April wird der Thriller als Taschenbuch und E-book erscheinen. Titel „Die Todesfrage“. Das Buch erscheint unter dem offenen Pseudonym „Hanney Hill“. In dem Buch geht es zunächst um die Frage:
„Was tust du, wenn ein geliebter Mensch spurlos verschwindet?“ Dann die Erkenntnis: ​Sie sind tot. Daran hatte Alexander irgendwann geglaubt, als die Polizei die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn einstellte. Bis zu dem Tag, an dem er ein Video erhält, das genau das Gegenteil beweist. Zusammen mit seiner besten Freundin Maria macht er sich auf die Suche nach seiner Familie und spürt dabei am eigenen Leib, dass es noch etwas Schlimmeres gibt, als den Tod.​

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60 Jahre „Bäcker Becker“

60 Jahre „Bäcker Becker“.

Eine Harburger Institution feiert Jubiläum.

„Die Arbeit macht unverändert Spaß, anders kann ich es mir gar nicht vorstellen“, sagt Peter Becker, dessen Lebensinhalt die Bäckerei „Bäcker Becker“ mit dem Stammhaus in Marmstorf war – und teils noch ist, denn auch mit seinen mittlerweile 72 Jahren ist der Bäckermeister noch (beinahe) jeden Tag zwischen 9 und 12 Uhr in der Backstube zu finden. Während unseres Gesprächs sprechen ihn die Kunden alle mit Namen an, man hat Zeit für einen kurzen Gedankenaustausch, denn man kennt sich seit Jahrzehnten. Genauer gesagt, seit 60 Jahren, so lange ist „Bäcker Becker“ schon ein Name in Harburg. 1959 haben Peter Beckers Eltern Walter und Gertrud den Betrieb am Ehestorfer Weg gegründet, 1967 erfolgte der Umzug in das Einkaufszentrum Marmstorf. Nach zweimaligem Ausbau vergrößerte sich die Backstube mit angechlossenem Laden auf 350 Quadratmeter. „Hinten produzieren, vorne verkaufen“, lautet das Motto. Brot und Brötchen in unterschiedlichster Größe, vielfacher Geschmacksrichtung und beeindruckender (Teig)Vielfalt sowie Kuchen und Torten, alles verbunden mit einem Duft nach frischem Brot, der über allem schwebt, machen hier bereits das Einkaufen zu einem Erlebnis, ganz zu schweigen vom Genuss.
Peter Becker ist 1975 gemeinsam mit seiner Frau Elfi in den Betrieb eingetreten und hat ihn 1981 dann von seinen Eltern übernommen. Heute prangt über sieben Geschäften der Firmenname „Bäcker Becker“. Seit über einem halben Jahrhundert, genauer 60 Jahren, ist „Bäcker Becker“ aus Harburg nicht mehr wegzudenken, 60 erfolgreiche Jahre, dank auch der zahlreichen Stammkunden, weiß Peter Becker. Und doch gibt es einen Unterschied zu früher: Die Zuständigkeit liegt jetzt in den Händen von Tochter Wiebke Krüger, deren Mann Martin mittlerweile ebenfalls in den Betrieb eingetreten ist. „Wir sind ein lupenreiner Familienbetrieb, jetzt in dritter Generation“, so Wiebke Becker, die in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist.
Gebacken wird hier nach traditionellen Rezepten: die Garantie für Qualität. Das belegen auch zahlreiche Urkunden, mit denen Peter Becker ausgezeichnet wurde. Stolz ist man hier auf das „Lürader Vollkornbrot“ aus Korn und Zutaten aus heimischem Anbau. „Bei uns gibt es die meisten Brotsorten harburgweit“, sind sich Wiebke Krüger und Peter Becker sicher, Der Vater ist richtig stolz auf seine Tochter, und betont es auch ausdrücklich. Dann verschwinder er wieder in der Backstube. Der Beruf ist das Hobby. Unvorstellbar für ihn, nur im Garten rumzupuzzeln oder Golf zu spielen. Rückblickend sagt er: „Mein Leben war bisher gut und es ist jetzt gut.“ Und als ob ihn der Betrieb nicht zur Genüge gefordert hätte, war Peter Becker zwischenzeitlich Innungsmeister in Hamburg, Präsident des Zentralverbands des Bäckerhandwerks, Präsident des internationalen Verbandes der Bäcker und nicht zuletzt auch Präsident der Handwerkskammer. Das alles war mit vielen Auslandsreisen verbunden – trotzdem eine Zeit, die er nicht missen möchte. Jetzt ist es an Wiebke und Martin Krüger, „Bäcker Becker“ in die Zukunft zu führen. Dann verabschiedet sich auch Wiebke Becker. Der nächste Termin ruft.