Rückschlag für den HSV: Im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang Mitkonkurrent Greuther Fürth nach einem Rückstand noch ein 3:2-Sieg gegen den SV Sandhausen. Gegen das abstiegsgefährdete Team aus Süddeutschland spielet der HSV lediglich 1:1.
Bei einer Niederlage der Franken hätten die Rothosen es wieder in der Hand gehabt, den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Nun ist Greuther Fürth vorerst auf sechs Punkte davongezogen. Zuvor gab es schon einen anderen Schock. Bei Verteidiger Stephan Ambrosius wurde erneut ein Kreuzbandriss diagnostiziert. HSV-Trainer Daniel Thioune tat derweil, was er tun muss. Er redete seine Spieler vor dem Duell gegen den Karlsruher SC am Donnerstag im Volkspark um 18.30 Uhr stark. Das hatte vor den vergangenen Spielen allerdings nichts genützt. Das Spiel war bei Drucklegung noch nicht beendet.
Monat: April 2021
Spitzenforschung in Hamburg
Eine der wichtigsten Einrichtungen zur Erforschung von Viren befindet sich in Hamburg. Auch das Coronavirus (Covid-19) wurde in seiner Wirkung auf den menschlichen Körper untersucht. Auf dem Gelände von DESY – Deutsches Elektronen-Synchrotron – befindet sich einer der leistungsfähigsten Röntengeräte der Welt. Mit Petra III – so hießt die Anlage – kann bei DESY zugeschaut werden, wie Viren auf molekularer Ebene agieren. Die Forscher von Biontech haben ihre Impfmittel bei DESY auf ihre Wirkungsweise untersucht. Metin Hakverdi, für Harburg, Süderelbe und Wilhelmsburg im Deutschen Bundestag und Mitglied des Haushaltsausschusses, besuchte DESY, um sich über die Arbeit, aber auch um künftige finanzielle Bedarfe der Einrichtung zu informieren. Hakverdi: „DESY ist ein wichtiges Fundament für die deutsche Spitzenforschung. Die Nähe zu einer solchen Forschungseinrichtung hilft auch unserer Technischen Universität Hamburg in Harburg. Wenn wir in der weltweiten Spitzenforschung dabei sein wollen, müssen wir unsere Institutionen ausreichend finanzieren. Ich kämpfe dafür, dass wir in Hamburg, in Harburg und Süderelbe den Anschluss an die Spitzenforschung behalten.“
CDU: Für Bundestagswahl ist Uwe Schneider Direktkandidat.
76,3 Prozent für den Eißendorfer.
Am Samstag fand die Wahlkreismitgliederversammlung zur Nominierung eines Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 23 (Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg) statt. Bis Dienstagabend konnten die fast 900 Mitglieder des Wahlkreises ihre Stimme abgeben. Nun steht das Ergebnis fest. Uwe Schneider aus Eißendorf geht mit 76,3 Prozent der Stimmen für die CDU als Kandidat in die Bundestagswahl 2021.
Der Harburger Kreisvorsitzende Uwe Schneider sagte nach seiner Nominierung: „Ich freue mich über dieses Ergebnis. Das ist ein großer Vertrauensbeweis, für den ich sehr dankbar bin. Jetzt können wir geschlossen in den Wahlkampf ziehen. Die Folgen der Corona-Pandemie werden uns noch lange begleiten, für die die CDU aus meiner Sicht die richtigen Antworten hat. Es ist Zeit, unsere Wirtschaft unter ökologischen Gesichtspunkten wieder leistungsfähig zu machen. Auch die Bereiche Digitalisierung und Klimaschutz müssen deutlich Fahrt aufnehmen.“
Dennis Gladiator, Bürgerschaftsabgeordneter, Kreisvorsitzender und Bürgerschaftsabgeordneter der CDU Bergedorf, sagte seinerseits nach der Wahl: „Gerade in schwierigen Zeiten kommt es darauf an, dass wir auf allen Ebenen handlungsfähig sind. Mit Uwe Schneider gehen wir nun gemeinsam und entschlossen in den Bundeswahlkampf. Wir wollen, dass unser Wahlkreis künftig stark im Bundestag vertreten wird. Dieser Wahlkampf wird anders sein als bisher. Denn nicht nur die Formate werden deutlich digitaler. Unser Schwerpunkt liegt weiter darauf, dass wir alle unsere Aufgaben erfüllen, um unsere Stadt möglichst gut durch die Pandemie zu bringen. Genau das erwarten die Menschen von uns.“
Falko Droßmann soll für die SPD Hamburg-Mitte nach Berlin.
Entscheidung am Wochenende gefallen.
Das Rennen um die Direktkandidatur der SPD im Bundestagswahlkreis 18 Hamburg-Mitte ist entschieden. Zum Wahlkreis 18 gehören unter anderem die Stadtteile Kleiner Grasbrook, Steinwerder, Waltershof, Veddel und Finkenwerder. Bei der digitalen Wahlkreisvertreterversammlung am vergangenen Wochenende haben 39 der 71 Wahlkreisvertreter (54,93 Prozent) für Falko Droßmann (47), derzeitiger Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, votiert. Die übrigen Bewerber Meryem Dagmar Celikkol (51) und Mahmut Cinar (38) haben aufgrund dieses Votums ihre Kandidatur um die SPD-Direktkandidatur für die Bundestagswahl am 26. September zurückgezogen.
„Ich freue mich über das Ergebnis. Ich kenne den Wahlkreis wie kein Zweiter und werde in den nächsten Wochen jeden Stadtteil persönlich besuchen und um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler werben. Ich bin Sozialpolitiker aus Überzeugung. Nur ein starker Sozialstaat sorgt für Chancengleichheit und Sicherheit in einer Welt des Wandels. Das werde ich auch weiterhin in den Mittelpunkt stellen“, erklärt Falko Droßmann.
„Die vergangenen Monate waren für die SPD im Wahlkreis eine spannende Zeit. Wir hatten viele Hearings mit den Kandidierenden mit einer extrem hohen Beteiligung, bei denen sich die Bewerbenden präsentieren konnten. Nun ist die Zeit der innerparteilichen Auseinandersetzung beendet. Jetzt starten wir mit dem Wahlkampf. Unser Ziel ist es, den Wahlkreis auch weiterhin direkt zu gewinnen. Mit Falko Droßmann haben wir eine sehr bekannte und in Hamburg-Mitte beliebte Persönlichkeit. Falko Droßmann wird den Wahlkreis mit Bravour erobern“, so der der Kreisvorsitzende der SPD Hamburg-Mitte, Hansjörg Schmidt.
Pandemiebedingt konnte die Wahl nicht in Präsenz stattfinden. Wie auch in den anderen Wahlkreisen fand die Vorwahl digital statt. Nun werden die Delegierten das Ergebnis per Briefwahl bestätigen. Das offizielle Ergebnis wird am 10. Mai bekannt gegeben.
Die vielfältigen Facetten des Hafenlebens.
HAFENGEBURTSTAG@HOME.
Die Corona-Pandemie lässt die Durchführung des traditionellen Hamburger Hafengeburtstages auch in diesem Jahr nicht zu. Der Hafengeburtstag wird deshalb als HAFENGEBURTSTAG@HOME im Auftrag der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg und in Zusammenarbeit mit hamburg.de von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Mai digital lebendig – und zwar auf der Website www.hafengeburtstag.hamburg. Das neue digitale Format zeigt die vielfältigen Facetten des Hafenlebens. Das Kernstück des digitalen Formates bilden die Live-Shows am Samstag, dem 8. Mai, sowie Sonntag, dem 9. Mai, zwischen 19 und 21 Uhr. Schon jetzt können kleine HAFENGEBURTSTAG HAMBURG-Fans auf www.hafengeburtstag.hamburg aktiv werden: Bis zum 3. Mai, 12 Uhr können Kinder bis 14 Jahre ein Bild ihres selbstgemalten Schiffes hochladen, aus dem dann eine digitale Einlaufparade erstellt wird.
Beliebte Klassiker wie das Schlepperballett, das Feuerwerk, Grußbotschaften von Traditionsseglern und die Ein- und Auslaufparade runden das virtuelle Angebot ab. Auch wenn im Hamburger Hafen kein Programm stattfindet, kann man die Elbkante über die interaktive Hafenkarte erleben. Nur einen Klick ist der Besucher von einer 360-Grad-Erkundung verschiedener Attraktionen entfernt.