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Hilfe bei gesundheitlichen Problemen

Beratung bei BAG

Das BHH-Sozialkontor bietet am Dienstag, 6. März, von 16 bis 18 Uhr im BAG-Büro (Marktkauf-Center, 1. Stock), eine Beratung zu Wohn- und Assistenzangeboten bei geistiger Behinderung an.
Bereits am Dienstag, 27. Februar informiert Stefan Kinzel vom Betreuungsverein Insel e.V. von 9 bis 10.30 Uhr in Einzelberatungen zum Thema Betreuung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungen an. Am 26. Februar berät Roswitha Kiers an gleicher Stelle von 11 bis 13 Uhr zum Thema Multiple Sklerose.

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Leben mit Demenz

Demenz: Um die Belastung der Pflegepersonen zu verringern, bietet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)mit Unterstützung der BARMER GEK und ASBplus einen kostenlosen Pflegekurs an. Am Dienstag, 6. März beginnt der Kurs mit dem Thema „Ein Leben mit Demenz“ in der ASB-Sozialstation Finkenwerder, Butendeichsweg 2. Der Kurs findet vier Mal bis zum 27. März, jeweils dienstags von 18.30 bis 20.45 Uhr statt. In dem Kurs wird über das Krankheitsbild, Behandlungs- und Entlastungsmöglichkeiten sowie über den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen informiert und zahlreiche Fragen beantwortet. Anmeldung und weitere Informationen zu den Pflegekursen unter Telefon 83398245.

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Machen Sie den Knochen-Check

Machen Sie den Knochen-Check

Aktionswoche in der Damian Apotheke

Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Knocheninstabilität bis hin zu Knochenschwund erkrankt, aber nur die wenigsten werden medizinisch ausreichend versorgt. Vielfach wird die Krankheit (Osteoporose) zu spät festgestellt – erst wenn es bereits zu Knochenbrüchen gekommen ist. Dabei lässt sich gerade im Anfangsstadium durch richtige Lebensführung und die Einnahme entsprechender Medikamente einem Fortschreiten der Krankheit vorbeugen.
Die Messung der Knochenqualität mit Hilfe eines Ultraschall-Osteodensiometers macht es möglich, ein eventuelles Frakturrisiko frühzeitig abzuschätzen und sich auf dieser Grundlage fachlich beraten zu lassen. Dabei unterscheidet der Ultraschall am Fersenbein gesunde von an Osteoporose erkrankten Menschen. Bereits nach wenigen Minuten erhält man relevante Ergebnisse über den Knochenstatus.
Die Damian Apotheke am Sand (Sand 35, Tel. 777929, Info@damian-apotheke.de oder www.damian-apotheke.de) bietet deshalb auch dieses Jahr wieder vom 26. Februar bis 2. März einen Ultraschall-Knochen-Check am Fersenbein an. Gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro können Sie einfach, schnell und schmerzfrei Ihre Knochengesundheit überprüfen lassen. Einen eventuell nötigen Arztbesuch ersetzt dieser Schnelltest nicht. Da die Anzahl der Messtermine begrenzt ist und diese erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sind, wird um eine rechtzeitige Voranmeldung gebeten.

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Grippewelle hat die Süderelberegion fest im Griff

Alles hustet, keucht und röchelt

Grippewelle hat die Süderelberegion fest im Griff

Wer sich in diesen Tagen halbwegs gesund fühlt, kann von Glück reden. Vielen Zeitgenossen macht die seit Wochen grassierende Grippewelle arg zu schaffen. Auch der RUF ist nicht verschont geblieben – aber das nur am Rande.
Husten, niesen, röcheln und keuchen: Wer diese Symptome aufweist, den hat die Grippe heimgesucht. Erst versucht man es mit den üblichen Hausrezepten, dann wechselt man zu den allseits bekannten „leichten Medikamenten“. Meist hilft alles nichts, und dann bleibt nur noch der Gang zum Arzt. Hier trifft man im Wartezimmer auf zahlreiche Leidensgenossen mit einem Tempo in der Hand und Hustenbonbon im Mund. Die Wartezimmer sind überfüllt, das Warten auf den erlösenden Einlass in die Behandlungsräume zieht sich quälend in die Länge. Nach rund fünf Minuten ist man wieder draußen, nun aber mit einem Rezept, mit dem man meistens ein stärkeres, verschreibungspflichtiges Medikament bekommt. Die „Leiden“ sind oft erst nach circa zwei Wochen restlos vorbei.
Solche Erfahrungen machte ebenfalls das Ehepaar Marsand. „Die hübschen braunen Augen der Liebsten blickten glanzlos, schwere Atemzüge waren zu vernehmen und die sonst angenehme Stimme flüsterte nur noch heiser. Einem Bellen ähnelnde heisere Hustenanfälle gaben Zeugnis von unangenehmen Dingen, die sich im Hals lösten. Schüttelfrost und Fieberschauer lösten sich ab. Altbewährte Hausmittel – wie beispielsweise Wärmeflasche, Wadenwickel, warmer Tee mit Zitrone und Honig brachten keine Besserung. Auch das heiße Kamille-Dampfbad mit dem über den Kopf gelegten Handtuch zeigte außer nassen, verklebten Haaren keinen Erfolg. Der Seele helfende Dinge – wie z.B. Schokolade oder bunte Blumensträuße vom Neugrabener Markt – verpufften ohne Wirkung. Hustensaft und verordnete Medikamente lagerten auf dem Nachtschrank. Höhnisch grinsend schwang der grippale Infekt die Siegesfahne über dem wichtigsten Teil unserer Wohngemeinschaft“, schildert Walter Marsand anschaulich die Krankheitsgeschichte seiner Ehepartnerin Bärbel.
Ganz Gentlemen hielt Walter Marsand die Stellung. Er bemutterte seine Frau nach Lebenskräften, bis es ihn erwischte.
„An einem der folgenden Tage erwachte ich mit Gliederschmerzen, Heiserkeit und erhöhter Temperatur. Die inzwischen genesene Liebste stand wie eine Eiche im Sturm, tätigte Einkäufe, bereitete kräftigende Fleischbrühen und Eintöpfe zu, versorgte mich mit vitaminhaltigen Südfrüchten und versprühte gute Laune. Mit einem Lächeln in ihren glänzenden, hübschen braunen Augen kümmerte sie sich um mein Seelenheil. Zwischen Schüttelfrost und Fieberschauern meinte ich sogar schwach den erfrischenden Geruch von chemischen Reinigungsmitteln verspürt und die Geräusche von Staubsauger, Schrubber und Feudel gehört zu haben“, lässt Walter Marsand seine Grippe-Eindrücke Revue passieren.
Mit einer Influenza ist aber nicht zu spaßen, warnt die Pressestelle des Landkreises Harburg. Meldungen von nachgewiesenen Grippeerkrankungen (Influenza) sind im Landkreis Harburg in der letzten Woche wie auch in Hamburg angestiegen. Bei einer echten Virusgrippe komme es oft zu hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl über mehrere Tage. In Einzelfällen können sich auch ernste Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündungen entwickeln. Wer also an Symptomen leide, die auf eine Influenza hindeuten, sollte seinen Hausarzt aufsuchen, mahnt der Landkreis. „Auf eine Influenzavirusinfektion weist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn die Erkrankung besonders schwer verläuft, sollte das weitere Vorgehen mit einem Arzt abgestimmt werden. Wenn eine Person erkrankt ist, sollte sie sich ausruhen und Kontakte zu anderen Menschen meiden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist bei einer Influenza-Erkrankung nicht sinnvoll, da die Krankheit nicht durch ein Bakterium, sondern durch ein Virus ausgelöst wird. Der Körper verfügt über zahlreiche sehr wirkungsvolle Abwehrmechanismen gegen solche Virusinfektionen. Um diese Abwehrkräfte zu fördern, ist es sinnvoll, sich körperlich zu schonen. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Husten und Fieber zeigen aktive Abwehrreaktionen des Körpers an.
Einen guten Schutz gegen die Influenza bietet die Impfung mit einem Vierfachimpfstoff. Eigentlich sollte diese Impfung im Oktober und November erfolgen. Wer sich bislang jedoch noch nicht hat impfen lassen und zu einer Risikogruppe (ältere Menschen, schwangere Frauen, Pflegekräfte) gehört, sollte dies jetzt noch nachholen. Da die Grippewelle oft bis Anfang April dauert, ist eine Impfung auch jetzt noch sinnvoll, obwohl der volle Impfschutz erst 14 Tage nach der Impfung besteht“, rät der Landkreis.
Informationen zur Influenza und zum Infektionsschutz gibt es im Internet unter: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/ und http://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/akute_respiratorische_erkrankungen_are/akute-respiratorische-erkrankungen-are-19408.html.

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Demenz – ein Thema, viele Fragen

Demenz – ein Thema, viele Fragen

Patientenforum im Groß-Sand

Wann ist jemand „tüddelig“, wann ist es schon Demenz? Kann man sich vor dem Vergessen schützen? Wo finden Betroffene Unterstützung? Diesen und weiteren Fragen rund um das Leben mit Demenz widmen sich die Experten für Altersheilkunde aus dem Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand am Mittwoch, 21. Februar, um 17.30 Uhr beim Patientenforum in der Cafeteria im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand, Groß-Sand 3.
Rund 1,6 Millionen Deutsche leben mit Demenz. In Hamburg sind gut 26.000 Menschen betroffen, schätzt die Landesinitiative Demenz der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. „Mit dem demografischen Wandel werden die Zahlen weiter steigen“, sagt Dr. Georg Schiffner, einer der Chefärzte des Geriatriezentrums im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand. „Demenz ist längst Teil unserer Gesellschaft und wir alle müssen lernen, damit umzugehen.“ Das nächste Patientenforum in der Klinik-Cafeteria steht daher ganz im Zeichen von Demenzerkrankungen.
Diagnose Demenz – wie geht es weiter? Wie gelingt das Leben mit Demenz – und wer kann dabei helfen? Gibt es eigentlich Vorsorgemöglichkeiten? „Demenz wirft viele Fragen auf, bringen Sie Ihre eigenen gern mit“, ermutigt Dr. Schiffner. „Im Patientenforum wollen wir Verständnis schaffen – für ein Thema, das uns alle beschäftigt und für Menschen, die es verdient haben, verstanden zu werden.“
Auch Krankenhäuser stellen sich mit zunehmendem Bedarf vermehrt auf die besonderen Bedürfnisse von Demenz-Patienten ein. In Groß-Sand steht der Stationsbereich „Kognitive Geriatrie“ Patienten offen, die akut erkrankt und zusätzlich von Demenz betroffen sind. Dr. Schiffner: „Neben einem speziellen Einrichtungskonzept steht hier ein besonderes Maß an menschlicher Zuwendung im Fokus. Unsere ehrenamtlichen Demenz-Begleiter sind ein wichtiger Teil des Teams.“ Der Chefarzt hofft auf weitere Verstärkung für die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen. „Als Demenzbegleiter schenken Sie unseren Patienten vor allem Zeit. Zeit für Gespräche, Gesellschaftsspiele oder auch kleine Spaziergänge – kleine Dinge, die für unsere Patienten ungeheuer wertvoll sind. Auch dazu erklären wir im Patientenforum gern mehr!“
Fragen sind auch im Vorfeld herzlich willkommen unter 040 75205-284 oder frage@gross-sand.de.