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Hilfe bei gesundheitlichen Problemen

AWO-Krebsberatung erweitert Angebot

AWO-Krebsberatung erweitert Angebot.

Betroffene werden nun auch sozialrechtlich beraten.

Die Krebsberatung der AWO Hamburg erweitert die bisher rein psychologischen Beratungsangebote um Beratungsleistungen zum Sozialrecht. Ratsuchende erhalten ab dem 1. Juni zum Beispiel Unterstützung bei der Beantragung eines Reha-Aufenthaltes oder auch Auskünfte zu Themen wie Krankengeld, Schwerbehinderung und Gleichstellung. Dafür verstärkt ab jetzt eine psychoonkologisch qualifizierte Sozialpädagogin das Team der AWO Krebsberatung.
Viele Menschen erleben in der Auseinandersetzung mit einer Krebserkrankung eine tiefe Verunsicherung, die oft verbunden ist mit Ängsten vor dem weiteren Verlauf, aber auch mit der Hoffnung auf Veränderung und einen Neubeginn. Betroffene und deren Angehörige können sich mit den Diplom-Psychologinnen der AWO über die Erkrankung und deren Folgen austauschen und dadurch Entlastung erfahren.
Ratsuchende können kurzfristig und ohne bürokratischen Aufwand eine oder auch mehrere Beratungen wahrnehmen. Termine können über die Rufnummer 040 414023300 oder per E-Mail an krebsberatung@awo-hamburg.de vereinbart werden. Das Angebot ist für die Klienten kostenfrei. Mehr Informationen unter www.awo-hamburg.de/krebsberatung.

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Hilfe bei gesundheitlichen Problemen Tipps für 60+

„Forum für Senioren“

„Forum für Senioren“

Leider ist traurige Gewissheit, dass die Corona-Pandemie bei älteren Mitbürgern zu einer Isolation führt, die das psychische Wohl gefährden kann. Das Internet ist hier eine Lösung. So nutzen mehr als die Hälfte (53%) der Senioren bereits mindestens einmal pro Woche soziale Netzwerke.
Die Online-Community 50Plus „Forum für Senioren“, https://www.forum-fuer-senioren.de/, bietet Senioren einen sicheren sozialen Austausch mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten in einer geschützten Umgebung nach deutschen Rechts- und Sicherheitsstandards und mit neuester Webtechnologie.
Sonst isolierte Menschen können in Foren diskutieren, sich in Gruppen organisieren, im Chat unterhalten (neuerdings auch per Video) und dadurch leicht neue Freunde finden. Das Ende der Corona-Krise ist nicht absehbar. Der aktuelle Lockdown verdeutlicht das Problem nun noch einmal auf dramatische Weise. Alle Angebote des Forums für Senioren sind zu 100% kostenlos, verschlüsselt, DSGVO-konform und moderiert.

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Hilfe bei Pflegenotstand

Hilfe bei Pflegenotstand.

24h-Betreuung zu Hause kann eine Lösung sein!.

(H.M.) Buxtehude. Wie bekannt, gibt es extreme Schwierigkeiten bei der Versorgung älterer Menschen oder pflegebedürftiger Patienten. Das Bundesgesundheitsministerium teilt mit, dass die Zahl der Senioren bis zum Jahr 2060 auf circa 4,7 Millionen Menschen anwachsen wird. Doch wer kümmert sich um diese große Anzahl? Schon jetzt steigt die Nachfrage nach ausgebildeten Fachkräften in der Pflege dramatisch und ist durch das derzeitige Angebot nicht zu decken. Somit sind Altenheime und ambulante Pflegedienste häufig überlastet und die Pfleger/innen selbst an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit! 24h-Betreuung durch osteuropäische Betreuungskräfte und Haushaltshilfen können da eine Lösung sein.
Die sogenannte „24-Stunden-Pflege“ zu Hause hat entscheidende Vorteile für die Betroffenen, aber auch für deren Angehörige. Hierdurch kann der pflegebedürftige Senior so lange wie möglich zu Hause bleiben, sein Leben weiterhin ganz individuell führen und trotzdem gut versorgt sein. Die ständige Anwesenheit einer Betreuungskraft, die mit dem Betroffenen in häuslicher Gemeinschaft lebt, gibt ein Gefühl der Sicherheit – auch für die Angehörigen, die heutzutage oft weit entfernt wohnen oder durch das eigene Leben nicht so viel Zeit investieren können. Ein weiterer Faktor ist die Vereinsamung vieler alter Menschen. Auch hier kann eine Person, die in häuslicher Gemeinschaft mit dem Betroffenen lebt, hilfreich sein.
Teilweise bringt das Modell der 24h-Betreuung auch Kostenvorteile, zum Beispiel gegenüber einem Altersheim. Die Kosten für Betreuung und Pflege im Alter werden durch den Gesetzgeber entlastet. Nicht nur luxuriöse Seniorenresidenzen sind teuer, auch Altersheime verlangen hohe Selbstbeteiligungen. Viele Senioren und ihre Angehörigen wissen, dass für ein Einzelapartment Zuzahlungen von 2.000 bis 2.500 Euro absolut üblich sind. 24h-Betreuung zu Hause ist in vielen Fällen sogar preiswerter und das Leben der Senioren ist individueller als im Heim.
Die Zuschüsse der Kosten sind grundsätzlich im Sozialrecht (Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, Pflegegesetz) und im Steuerrecht (Steuererleichterungen bei der Einkommensteuer) geregelt. Für Personen mit Pflegegrad 3 beträgt das Pflegegeld derzeit pauschal 545 Euro pro Monat. Zusätzlich kann einmal im Jahr die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden und die Beiträge für die Kurzzeitpflege können ebenfalls genutzt werden. Wer dann noch steuerliche Abschreibungen geltend macht, senkt die Kosten für die 24h-Betreuung schnell auf 1.600 Euro im Monat oder sogar weniger.

Im Alter versorgt durch Pflege zu Hause.

Hier gibt es verschiedene legale Möglichkeiten, wobei wir zum Modell der Entsendung durch osteuropäische Firmen raten, da hier weder Arbeitgeberpflichten zu erfüllen sind, noch Probleme mit der Rentenversicherung wegen Scheinselbstständigkeit entstehen können. Auch der Organisationsaufwand für die Betroffenen wird stark verringert, da seriöse Agenturen die Planung und den Wechsel der Betreuungskraft bei Urlaub oder Krankheit organisieren.

Wie finde ich eine seriöse Vermittlungsagentur?.

Die Vermittlungsagenturen sollten Wert auf Partnerunternehmen im Ausland legen und diese auf Legalität und Qualitätsstandards hin prüfen.
Eine seriöse Vermittlungsagentur in Deutschland berät kostenfrei, transparent und ehrlich über die Möglichkeiten, aber auch über die Grenzen des Angebotes. Seriöse Betreuungskräfte arbeiten für ein Partnerunternehmen in ihrer Heimat, bei denen sie angestellt und versichert sind und bei denen der Mindestlohn eingehalten wird. Die Basis ist dabei ein offizieller Vertrag zwischen dem Partnerunternehmen im Ausland und Ihnen.
Ein preisliches Angebot unter 2.000 Euro monatliche Betreuungskosten ist auf Grund gesetzlicher Vorgaben (Mindestlohn usw.) nicht seriös.
Eine verlässliche weitere Betreuung durch die Agentur nach erfolgter Vermittlung sollte für jede seriöse Agentur selbstverständlich sein.
Weitere Informationen zum Thema „24h-Betreuung“ finden Sie auf www.24h-gut-betreut.de oder rufen Sie uns gerne an unter 04161 5099069.

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Unterstützung in der Krise

Unterstützung in der Krise.

Asklepios Klinikum Harburg: stationäre PTBS-Behandlung.

Die ambulante Behandlung von Traumafolgeerkrankungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen – kurz PTBS – ist am Harburger Zentrum für seelische Gesundheit der Asklepios Klinik Harburg fest etablierter Bestandteil des Angebots. Auslöser für die Entwicklung einer PTBS können unterschiedliche Traumata sein: Kriegstrauma, sexueller Missbrauch, aber auch der Raubüberfall in der Sparkasse, den der Betroffene vor Ort miterlebt hat oder ein schwerer Verkehrsunfall. Wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, haben die Experten am Harburger Asklepios Klinikum seit Kurzem zusätzlich die Möglichkeit der stationären Behandlung eingerichtet: Der Bedarf ist hoch, wie die Warteliste auf die vorhandenen fünf Plätze belegt. Das Angebot ist eines der wenigen spezialisierten Angebote im Umkreis.
Das Konzept für die stationäre Behandlung von Patienten mit PTBS haben Katja Eßlinger, Leitende Psychologin im Zentrum für seelische Gesundheit, und Katharina Hein-Damdounis, Psychologin und Traumatherapeutin in der Psychiatrischen Institutsambulanz, gemeinsam entwickelt. „Für manche Patienten ist die Belastung durch die Therapie – auch aufgrund der Komplexität und Schwere der Traumatisierungen – zu groß. Das stationäre Umfeld bietet diesen Patienten einen geschützten Raum“, so Hein-Damdounis, die für die Behandlung aller PTBS-Patienten in der Harburger Klinik Verantwortung trägt. Gemeinsam mit ihr ist ein multidisziplinäres Team an der Behandlung beteiligt: Psychologen, Ärzte, Sozialarbeiter, Fachtherapeuten und ein Pflegeteam. Alle Mitarbeiter sind ausgebildet in traumaspezifischen Techniken und Interventionen zur Unterstützung. Eßlinger und Hein-Damdounis sind darüber hinaus speziell in EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing – ausgebildet. Dabei handelt es sich um ein spezielles Expositionsverfahren, das die fehlerhafte Informationsverarbeitung erlittener Traumata im Hirn auflöst.
Nur wenn die Traumafolgen im Vordergrund der Symptomatik stehen, können die Patienten an der speziellen Behandlung teilnehmen. Nach einer ambulanten Stabilisierungsphase werden die Patienten dann stationär zur spezifischen Traumaverarbeitung aufgenommen. Die stationäre Behandlung dauert in der Regel zwölf Wochen. Anschließend werden die Patienten über die Psychiatrische Institutsambulanz weiterbehandelt. „Für die Patienten ist es ein langer Weg zurück in den Alltag, doch die Zahl der Therapieabbrüche ist gering. Die Tapferkeit dieser schwerst traumatisierten Patienten ist zutiefst beeindruckend“, so Katja Eßlinger.

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„Was heißt denn hier Demenz…!?“

„Was heißt denn hier Demenz?“ Die Angehörigenschule bietet am Montag, 29. Juli, von 17 bis 20 Uhr einen kostenfreien Orientierungskurs zum Thema Demenz an. Er wendet sich an pflegende Angehörige, an ehrenamtlich Helfende und an alle, die sich auf eine mögliche Betreuungs- und/oder Pflegesituation vorbereiten möchten. Der Orientierungskurs „Demenz“ bietet in drei Stunden eine Kompakteinführung zum Thema. Auch aktuelle Fragen der Teilnehmer werden – soweit möglich – geklärt. Veranstaltungsort ist die Asklepios Klinik Harburg, Eißendorfer Pflerdeweg 52, 21075 Hamburg. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter bzw. Tel./E-Mail 040 2576745-0 | anmeldung@angehoerigenschule.de gebeten.
Die Teilnahme am Kurs ist aufgrund geeigneter Verträge mit den Pflegekassen für die Teilnehmer kostenfrei.