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Fahrer stirbt an Unfallstelle

Fahrer stirbt an Unfallstelle.

Göhlbachtal: PKW fährt in Straßengraben.

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Hamburg gegen 19:31 Uhr nach Eißendorf in die Straße Göhlbachtal gerufen. Dort hatte es einen Verkehrsunfall gegeben, bei dem ein PKW in einen Straßengraben gefahren war. Da der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, wurde ein umfangreiches Kräfteaufgebot alarmiert. Als die ersten Kräfte an der
Unfallstelle eintrafen, stellte sich heraus, dass ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen ist, eine ca. 2,5m hohe Böschung heruntergefahren und nun direkt an einer Hauswand zum Stehen gekommen war. Der Fahrer war nicht ansprechbar in seinem PKW eingeklemmt. Ein Zugang zu dem Patienten war aufgrund der Lage des PKW zunächst nicht möglich und konnte schließlich durch den Kofferraum geschaffen werden.
Dabei wurde bei dem Fahrer ein Herz-Kreislaufstillstand festgestellt, was eine sofortige Rettung erforderlich machte. Die umgehend eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen wurden jedoch leider ohne Erfolg noch vor Ort durch den
Notarzt eingestellt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt über
eineinhalb Stunden

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Wohnungsbau in Hamburg

Wohnungsbau in Hamburg.

Harburg genehmigte 1.004 neuen Wohnungen.

Mit dem Bündnis für das Wohnen in Hamburg haben Senat, Wohnungswirtschaft und Bezirke 2019 erneut das gesetzte Ziel erreicht, jedes Jahr den Bau von mindestens 10.000 neuen Wohnungen zu ermöglichen. Seit 2011 wurden in Hamburg insgesamt Baugenehmigungen für über 96.000 Wohnungen erteilt. Bürgermeister Peter Tschentscher: „Keiner anderen Metropole in Deutschland gelingt es so gut wie Hamburg, das Angebot an Wohnraum zu vergrößern, viele günstige Wohnangebote zu schaffen und den Anstieg der Mieten dadurch zu stoppen. Die Erhebung des Mietenspiegels hat gezeigt, dass die Mieten in Hamburg in den vergangenen zwei Jahren im Durchschnitt nur noch um 1,3 Prozent pro Jahr gestiegen sind. Das ist weniger als die Inflationsrate und niedriger als der Anstieg von Löhnen, Gehältern und Renten in diesen Jahren. Bezahlbares Wohnen ist eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit.“
Im Bezirk Harburg wurden 2019 genau 1.004 Wohnungen genehmigt. „Alle Bezirke haben ihre Zielzahlen erreicht und größtenteils deutlich übertroffen“, sagte ein Sprecher der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

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Wieder zugänglich machen

Wieder zugänglich machen.

Vollhöfner Wald: Grüne stellen Antrag.

Nach der Räumung eines Baumhauses durch die Polizei Ende Oktober 2019 im Bereich der Vollhöfner Weiden verbot die Besitzerin des Areals, die Hamburg Port Authority (HPA), danach die sogenannten „Sonntags-Spaziergänge“. Diese waren von der Klimaschutzinitiative „Vollhöfner Wald“ ins Leben gerufen worden, um die Bevölkerung über den ihrer Ansicht nach schützenswerten Baumbestand zu informieren. Die Klimainitiative darf keine naturkundlichen Waldspaziergänge mehr durchführen und auch Anliegern, die im Wald spazieren gehen möchten, wird es untersagt, den Wald zu betreten. Dagegen wehrt sich die grüne Cranzer Bezirksabgeordnete Dr. Gudrun Schittek. „Laut dem Hamburger Waldgesetz „darf jeder Wald zum Zwecke der Erholung betreten werden“. Das trifft auch für Wälder im Privateigentum und für Wälder im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg zu“, zitiert die Grüne aus dem Landeswaldgesetz. In ihrem Antrag plädiert Schittek dafür, dass die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) das Verbot, den Vollhöfner Wald Altenwerder-West zu betreten, aufheben möge. Der Zugang auf eigene Gefahr solle wieder zum Zwecke der Erholung und zu naturkundlicher Bildung ermöglicht werden.

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1.445 Kinder in Harburg geboren

1.445 Kinder in Harburg geboren.

Fünf Krankenhäuser überschritten die 3.000er-Marke.

Die Zahl der Geburten in Hamburg blieb auch 2019 hoch: Bei 24.619 Geburten kamen in den Hamburger Geburtskliniken und dem Geburtshaus 25.063 Kinder zur Welt. Dabei wurden erneut in fünf Hamburger Krankenhäusern jeweils über 3.000 Geburten verzeichnet. Zwar wurden 2019 nicht mehr die Spitzenwerte von 2017 und 2018 erreicht, aber die Zahl der Geburten liegt immer noch über dem Wert von 2015 (24.151 geborene Kinder in allen geburtshilflichen Einrichtungen insgesamt).
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Dass im vergangenen Jahr wieder fünf Hamburger Krankenhäuser die Grenze von 3.000 Geburten überschritten haben, ist ein Beleg für die Leistungsfähigkeit der geburtsmedizinischen Versorgung in Hamburg. Die Zahlen dokumentieren das große Vertrauen, das die Eltern den geburtshilflichen Abteilungen unserer Krankenhäuser und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegenbringen. Viele Eltern aus dem Umland kommen zur Geburt ihres Kindes in ein Hamburger Krankenhaus.“
2019 registrierten erneut die Geburtshilfen des Katholischen Marienkrankenhauses (3.769 Kinder), der Asklepios Klinik Altona (3.655) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (3.324) – wenngleich im Gegensatz zum Vorjahr in veränderter Reihenfolge – die höchsten Zahlen an geborenen Kindern.
In der Helios Klinik Mariahilf in Harburg erblickten 1.445 Kinder das Licht der Welt. Im Jahr davor (2018) waren es 2.081. Die Asklepios Klinik Harburg verfügt über keine Entbindungsstation.

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Feuer in der Mariahilf Klinik

Feuer in der Mariahilf Klinik.

Brandmeldeanlage löste Alarm aus.

Am frühen Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg um 5.16 Uhr zum Krankenhaus Mariahilf in die Stader Straße gerufen. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Bereits auf der Anfahrt wurde durch das Krankenhauspersonal telefonisch eine Rauchentwicklung im Bereich einer Deckenlampe im ersten Obergeschoss gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten nach dem Eintreffen fest, dass ein Elektroheizgerät und Teile einer Rohrisolierung in einem Lagerraum brannten. Das Feuer konnte schnell mit einem Kleinlöschgerät gelöscht werden. Die Entrauchung und Belüftung gestalteten sich hingegen schwierig und dauerte längere Zeit an, da die Gefahr bestand, dass sich der Rauch auf die Kinderintensivstation ausbreitet. Eine Evakuierung von Personal und Patienten war nicht erforderlich, da das Feuer durch die frühzeitige Meldung der Brandmeldeanlage schnell gelöscht werden