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Kulturflut-Festival gesichert

Kulturflut-Festival gesichert

Politik steuert 8.000 Euro bei

Der Kulturausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Kulturflut Open Air 2018 auf Finkenwerder mit 8.000 Euro zu unterstützen.
Das Festival soll am 17. Und 18. August beim Museumshafen am Köhlfleet stattfinden. Am Samstagnachmittag ist ein Kinderprogramm geplant, an den Abenden gibt es jeweils ein Live-Musikprogramm. In einem Zelt werden zudem Bilder und Fotografien lokaler Künstler ausgestellt. Das gesamte Festival wird in diesem Jahr kostenlos zugänglich sein. Veranstalter des Kulturflut Open Air ist der Verein „Stacksignale“, der das gesamte Festival ehrenamtlich organisiert.
Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen-Bezirksfraktion Mitte: „Finkenwerder ist ein aktiver Stadtteil mit hervorragendem Engagement der Bewohner. Im Kulturflut Open Air steckt viel ehrenamtliche Arbeit, welche wir von Seiten der Politik honorieren und sehr gerne fördern.“

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Finkenwerder

„Alaska“ auf dem Kulturschiff MS Altenwerder

„Alaska“ auf dem Kulturschiff MS Altenwerder

Claudia und Bodo Fischer stellen aus

Mit Alaska-Bildern, aufgenommen in diesem extravaganten Landschaftsteil der Erde, vermitteln Claudia und Bodo Fischer erstaunliche Einblicke. Zu sehen ist die Ausstellung auf dem Kulturschiff MS Altenwerder im Museumshafen Finkenwerder, Köhlfleet-Haupdeich. Bodo Fischer: „Die Schönheit und Weite der Landschaft, die Vielfalt der Natur und der Reichtum der Tierwelt sind einzigartig. Alaska ist das einzige Land, in dem alle großen Bärenarten zu sehen sind. Damit sind sehr aufregende Begegnungen vorprogrammiert. Wer konnte schon mal einem Braunbären unter die Fußsohle schauen?“
Die Fotografie hält nicht nur Ereignisse in Sekundenschnelle fest, sondern ist auch immer eine „Kunst“ der Fähigkeit des Sehens, Gestaltens und Hineinlesens.
Nebenbei erzählt jedes Bild, wenn es gut komponiert ist, eine Geschichte, wie bei Bodo und Claudia Fischer. Allerdings: Der Betrachter muss die Geschichte beim Betrachten selber weiter entwickeln. Außerdem vermittelt ein Film von Claudia Fischer sehr tiefe Einblicke – und auch Einsichten – in ein mögliches Urlaubsziel für jeden Betrachter. Die Bilder und der Film sind während mehrerer Reisen über tausende Kilometer durch Alaska und das Yukon-Territorium entstanden und ziehen den aufmerksamen Betrachter in seinen Bann.
Öffnungszeiten: 16./17./18. Februar, jeweils von15 Uhr bis 20 Uhr. Der Film wird bei Bedarf mehrmals täglich gezeigt (Laufzeit ca. 1 Stunde). Die letzte Filmvorführung beginnt an den drei Tagen jeweils um 20 Uhr. Kostenbeitrag: Bilderausstellung 2 Euro, Bilderausstellung und Film: 8 Euro.

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Finkenwerder

Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit zu Gast

Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit zu Gast

Neujahrsempfang der SPD Wilhelmsburg

Was die Politiker auf der großen Bühne in Berlin bewegt, erhitzt ebenso die Gemüter auf regionaler Ebene: Das wurde deutlich beim Neujahrsempfang der Wilhelmsburger SPD – Distrikt Ost und West – am vergangenen Sonntag im Bürgerhaus Wilhelmsburg, bei dem rund 30 Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger anwesend waren. Auch hier war eines der vorherrschenden Themen die zur Zeit heiß diskutierte „GroKo“ – die große Koalition auf Bundesebene. Bürgerschaftspräsidentin und Ehrengast Carola Veit ließ keinen Zweifel daran, dass sie für die GroKo ist, denn man müsse jeden Tag Kompromisse machen, so ihre Aussage. Außerdem sei in den Sondierungspapieren mehr soziale Politik zu finden, als die 20,5 Prozent von der Bundestagswahl vermuten ließen.
Der Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich und Metin Hakverdi, Wilhelmsburger Bundestagsabgeordneter, zeigten sich noch von dem Farbanschlag auf ihr gemeinsames Büro schockiert (siehe Seite 3), stellten aber auch eine große Solidarität der Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger fest. Weinreich richtete zudem auch noch mal ein Blick in die Vergangenheit und was politisch auf lokaler Ebene erreicht wurde. So sieht er in der Bebauuung des Kleinen Grasbrook eine große Entwicklung. Außerdem habe man es geschafft, bei der viel und heiß diskutierten A26 „eine große Veränderung zu bewirken“, so Weinreich. Nichtsdestrotrotz „liegt noch viel Arbeit vor uns. Es gibt noch viele Themen und Ecken in Wilhelmsburg, wo etwas getan werden muss“, erklärte Weinreich weiter. So seien zum Beispiel die großen Wohnungsbauprojekte und bezahlbare Mieten ohne Verdrängung wichtig.
Natürlich durften die Ehrungen für langjährige SPD-Mitglieder nicht fehlen: Für 40 Jahre Parteizugehörigkeit wurde Wolfgang Klee geehrt, Christian Hänscheid und Tunay Tiryaki für 25 Jahre und Sylvia Rickert gehört der Partei seit zehn Jahren an.

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Finkenwerder Spezial

Sprechstunde mit Markus Schreiber

Am Freitag, 9. Februar, lädt der Bürgerschaftsabgeordnete Markus Schreiber von 17 bis 19 Uhr zur Bürgersprechstunde ein. Der Fraktionsvorsitzende im Regionalausschuss Finkenwerder, Lennart Losekamm und der Bürgerschaftsabgeordnete stehen den Bürgern Rede und Antwort zu aktuellen Themen aus Orts- und Landespolitik. Bei Kaffee und Kuchen werden Interessierte im SPD-Abgeordnetenbüro Finkenwerder in der Ostfrieslandstraße 26 willkommen geheißen.

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Grünkohl satt

Grünkohl satt

Hinrich Stroh lud zum 31. Mal Senioren ein

Kohlwürste, Kasseler, Bauchspeck und Grünkohl aus dampfenden Schüsseln: 23 (noch mobile) Senioren aus dem Bodemannheim ließen sich auf Einladung von Hinrich Stroh sen. im Restaurant „Landungsbrücke“ dieses zünftige Gericht schmecken. Seit 31 Jahren lädt Malermeister Stroh die Senioren aus dem Pflegeheim zu diesem leckeren Essen ein.
„Tue Gutes und lass‘ auch andere daran teilhaben“, könnte seine Devise lauten, denn alljährlich lädt Stroh in der Adventszeit zu einer Kunstausstellung in seiner Galerie am Köhlfleet Hauptdeich ein. Dort können auch Lose erworben werden, denn eine Reihe von Bildern (zumeist von Finkenwerder Künstlern, und das sind nicht wenige) sowie Gutscheine werden für den guten Zweck verlost. Vom Erlös aus dem Losverkauf kann dann – traditionell immer im Januar – dieses zünftige Grünkohlessen finanziert werden. Der Dankk von Dagmar Thiessen, Leiterin des Bodemannheims, ging an Hinrich Stroh und Ehefrau Luise, die es sich nicht nehmen lassen, diese Aktion jahrein jahraus durchzuführen.
Die anwesenden Senioren genossen dieses Festmahl sichtlich. Mit einem Klaren prosteten sie Hinrich Stroh zu, ehe es noch rote Grütze und Kaffee zum Ausklang gab.