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Ein gar rauschend Spektakel

Ein gar rauschend Spektakel

Mittelalterliches Treiben im Wildpark Schwarze Berge

Geheimnisvolle Gaukler, stimmgewaltige Barden, Schankmaiden mit leckerem Gerstengebräu, wagemutige Feuerjongleure, mittelalterliche Marktmusik, spannende Schwertschaukämpfe und Handwerker, die ihr Können zeigen und den Schaulustigen gerne auch mal ihr Werkszeug reichen: Am 9. und 10. Juni schlägt eine illustre Schar von Vagabunden im Wildpark Schwarze Berge ihr Lager auf. Sie verwandelt das Tal im Freigehege in ein großes mittelalterliches Dorf voller Zerstreuung, Gaukelei, Wein, Spaß und Gesang und lädt zu einer erlebnisreichen Zeitreise ins gar nicht so finstere Mittelalter ein.
Um wohlriechende Kräuter und Essenzen, knuspriges Brot, Handgefertigtes aus Leder, Schmuckstücke oder um die Grundausstattung für kleine Ritter wird auf dem bunten Marktplatz gefeilscht. Einige Meter weiter lässt eine Schar von Menschen sich vom Gaukler verzaubern – und erhascht mit etwas Glück einen Blick auf seine Tricks. Vom Lager der Heerleute erklingt plötzlich lautes Schreien: Die Ritter brauchen tatkräftige Unterstützung bei der Schlacht um das Dorf! Doch bevor es soweit ist, werden die kleinen Ritter in der Knappenschule ausgebildet. Für müde Krieger bieten Stände mit mittelalterlichen Speisen und Getränken viele Erfrischungen und Leckereien zur Stärkung. Freuen Sie sich am 9. und am 10. Juni auf ein gar rauschend Spektakel, von dem Kindlein, Weib und Kerl sich noch lange die Münder wundreden werden!
Die Veranstaltung ist kostenlos, es fällt lediglich der Wildpark-Eintritt an. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wildpark-schwarze-berge.de.

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HeideHelden

HeideHelden

Neue Naturgruppe des Infohauses Fischbeker Heide

Im Infohaus Fischbeker Heide, Fischbeker Heideweg 43a, startet am 31. Mai eine neue Naturgruppe. Sie richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Die HeideHelden gehen auf Erkundungstour und Spurensuche im Wald und in der Heide. Gemeinsam wird experimentiert, gespielt und gelacht. Ist die Begeisterung für die besondere Landschaft erst einmal entfacht, engagieren sich die HeideHelden auch aktiv im Naturschutz, indem sie zum Beispiel eigene Biotoppflegeeinsätze planen und durchführen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig jeden letzten Donnerstag im Monat von 15 bis 16.30 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 040 7026618 oder per E-Mail unter fischbek@loki-schmidt-stiftung.de. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Rap, Tanz, Gesang und vieles mehr…

Rap, Tanz, Gesang und vieles mehr…

Großveranstaltung: Motto:„Eine Bühne für alle“

Die Veranstalter laden am 3. Juni zu einem beschwingten Sonntagsbummel und fröhlichem Miteinander in die Harburger City ein!
Durch die Kooperation mit Inklusive Süd, dem Integrationsrat (Bezirk) und der Sicherheitskonferenz Lawaetz-Stiftung wird Harburg zu einer „Bühne für Alle“ mit einem zentralen Schauplatz am Lüneburger Tor. Zahlreiche Akteure aller Couleur – ob mit oder ohne Behinderung, mit Migrationshintergrund oder nicht – werden die Besucher in einer bunten Zusammenführung und mit darstellender Kunst begeistern.
Eröffnet wird die Veranstaltung am 3. Juni um 13 Uhr von Senatorin Dr. Melanie Leonhard auf der Bühne am Lüneburger Tor. Die Aktionen sind barrierefrei zu erreichen. Sitzgelegenheiten vor der Bühne laden die Besucher zum Verweilen ein. Zu Gast sind der Rapper Graf Fidi, die Band „Bitte lächeln“, die Tanzgruppe Grazia, die Band „Die Gäste“ sowie das Theaterensemble Minotauros Kompanie.
Wie bei jeder Sonntagsöffnung ist auch für die kleinen Gäste viel Spaß dabei. Neben dem beliebten Kinderschminken werden die Kinderanimationsgeräte wieder umlagert sein. Nicht fehlen dürfen die Oakleaf-Stelzenkünstler; mit den bunten Kostümen sind sie ein beliebtes Fotomotiv und sorgen mit ihrer Fröhlichkeit für beste Sonntagsstimmung. Durch die vielfältigen Aktionen wird das Bewusstsein für ein Leben mit einer körperlichen Einschränkung geschaffen.
Auch die Center bieten wie immer ein buntes Unterhaltungsprogramm. Die Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr. In den Fachmärkten von Roller, Poco, OBI, Bauhaus und Kabs gibt es ebenfalls viele Aktion rund um das Tagesthema.
Mit einem mitreißenden und temperamentvollen Bühnenprogramm, vielen Aktions- und Informationsständen und tollen Kinderanimationen wird die Innenstadt von der Hölertwiete über den Herbert-Wehner-Platz, die Lüneburger Straße, der Seevepassage und dem Seeveplatz für die Gäste und
Besucher zu einer abwechslungsreichen und farbenfrohen Flaniermeile.

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Zustimmung für „Yes – we swim“ ?

Zustimmung für „Yes – we swim“ ?

BV signalisiert positives Votum

Juliane Eisele hatte sich viel Mühe gegeben, sehr viel Mühe sogar. Eine Folie nach der anderen präsentierte sie am Mittwoch den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit. Dieser war in einer Sondersitzung zusammengetreten, um einer Formalie Genüge zu tun. Juliane Eisele hatte das Bürgerbegehren „Yes – we swim“ mit weiteren Mitstreitern ins Leben gerufen und dafür nach intensivem Einsatz, selbst bei ungemütlichsten Minustemperaturen, weit mehr als die notwendigen Unterschriften gesammelt. Das Gesetz will es, dass der Initiator den Inhalt des Bürgerbegehrens, bevor die Bezirksversammlung darüber abstimmt – das wird am Dienstag, 29. Mai in der Sitzung, die um 17.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Harburger Rathauses der Fall sein – im Fachausschuss noch einmal vorstellt.
Eisele machte noch einmal deutlich, dass mittlerweile jeder zweite Grundschulabsolvent kein sicherer Schwimnmer sei. Einer der Gründe: 20-25 Prozent aller Grundschulen böten mittlerweile kein Schwimmen mehr an. Zwanzig Grundschulen gebe es in Harburg, und auch für sie gelte: Schwimmunterricht ist schwierig, denn das MidSommerland komme dafür nicht in Frage. Die Schüler der Grundschule Marmstorf führen mit ihren Schülern gar nach Wilhelmsburg. Nicht zuletzt hob Eisele auf den niedrigen sozialen Status zahlreicher Familien in Harburg ab, um ihre Forderung nach einem entsprechenden Schwimmbad zu untermauern. Sie legte Zahlen über Wassertiefe, Bahnen oder Nutzungszeiten vor, alles in einem ersten Entwurf auf einem Butterbrotpapier festgehalten.
Seitens der meisten Parteien und auch von externen Fachleuten habe sie sehr viel Zuspruch erfahren, verbunden mit der Aufforderung, am Ball zu bleiben.
Ralf-Dieter Fischer, Vorsitzender des Fachausschusses, tat seine Erkenntnis kund, derzufolge keine Partei zu erkennen gegeben habe, dem Bürgerbegehren in seiner jetzigen Form nicht zustimmen zu wollen. Lediglich die SPD hat sich bisher bedeckt gehalten und könnte, wie zwischen den Zeilen zu hören und zu lesen war, sich eventuell der Stimme enthalten. Eine Mehrheit für „Yes – we swim“ dürfte aber nicht in Gefahr sein. Der Beschluss der Bezirksversammlung wird an den Senat weitergeleitet, in dessen Händen dann alles weitere – Geld, Bau, Betrieb – liegt.

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„Natur und Wir – Jugend aktiv“

„Natur und Wir – Jugend aktiv“

Preise der Naturschutzstiftung des Landkreises Harburg verliehen

Die Preise der Naturschutzstiftung des Landkreises Harburg wurden jetzt in Winsen (L.) überreicht. An der feierlichen Veranstaltung nahmen 96 Kinder, Jugendliche und ihre Begleiter teil. Mit dem Wettbewerb fördert die Stiftung die Auseinandersetzung mit unserer natürlichen Umwelt und den Naturschutzgedanken. Was in der Natur gesehen und erlebt wurde, konnte aufgeschrieben, fotografiert, gezeichnet, gestaltet und modelliert werden. Ebenso konnten auch Maßnahmen zur Verbesserung der natürlichen Lebensräume oder der Neuanlage von Biotopen für Tiere und Pflanzen in den Wettbewerb eingebracht werden. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Rainer Böttcher, verantwortlich für den Wettbewerb, freute sich ganz besonders: „Es ist großartig, wie engagiert die Kinder und Jugendlichen das Thema aufgenommen haben. Forschergeist, Neugier und wunderbare Ideen zeichnen die Wettbewerbsbeiträge aus“.
In ihrer Eröffnungsansprache betonte Christa Beyer, Vorsitzende des Kuratoriums: „Es ist unglaublich wichtig, dass sich bereits Kinder und Jugendliche mit dem Thema Natur beschäftigen und den Wert und die Vielfalt erkennen. Durch die Wettbewerbsbeiträge wird deutlich, dass dies in wunderbarer Weise gelungen ist“. Brigitte Somfleth, Botschafterin der Bingo-Umweltstiftung, fügte hinzu: „Aus meiner landesweiten Sicht kann ich nur bestätigen, dass die Beiträge ein ganz besonderes Engagement zeigen und sicherlich auch andere motivieren, auf Erkundungstour zu gehen. Mit den attraktiven Preisen in Höhe von 5.000 Euro sollen die Beiträge gewürdigt und auch die künftigen Aktivitäten weiter unterstützen werden“.
Die Grußworte des Landkreises überbrachte der Erste Kreisrat, Kai Uffelmann. Er verdeutlichte, dass gerade in der Jugend Themen aus der Natur auf fruchtbaren Boden fallen. In späteren Jahren erinnert man sich dann an das früher Erlebte und tritt für einen pfleglichen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen ein.
Die Freude war groß, als die Urkunden und Schecks von Beyer und Somfleth überreicht wurden. Es wurden acht Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro vergeben. Der Wettbewerb wurde von der Bingo-Umweltstiftung unterstützt. Deren Botschafterin, Somfleth, überraschte mit zwei Sonderpreisen von insgesamt 1.500 Euro. Diese gingen an die Gruppe der AWO-Stelle, mit dem Beitrag „Den Ameisen auf der Spur“ und dem Film „Die Ameise auf Wanderschaft“ und an die DRK-Jugend Winsen, mit dem Filmbeitrag „Klimahelfer – Die Teletubbies im Kampf gegen den Klimawandel“.
Weiterhin gewannen in den jeweiligen Altersstufen: 3-6 Jahre: 1. Preis, DRK-Kindertagesstätte Stöckte; 6-10 Jahre: 1. Preis NAJU Salzhausen, 2. Preis BUND-Jugend Neu Wulmstorf, 3. Preis BABU-Kindergruppe Buchholz; Sonderpreis der Bingo-Umweltstiftung AWO-Hort Stelle; 10-15 Jahre 1. Preis DRK-Jugend Winsen; 15-19 Jahre Sonderpreis der Naturschutzstiftung DRK-Jugend Winsen. Beim anschließenden Empfang konnten noch einmal alle ausgestellten Wettbewerbs-Beiträge bestaunt und auch die beiden Filmbeiträge der AWO-Gruppe Stelle und der DRK-Jugend Winsen bewundert werden. Die musikalischen Beiträge brachte Juri Davidoff von der Musikschule Winsen (L.) mit seiner Bläsergruppe ein. Für die Stiftung sind diese Jugendlichen wahre Naturbotschafter. Sie zeigen die Vielfalt und die Besonderheiten der Natur, aber auch ihre empfindsamen Seiten auf.