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„Dieses Bauwerk macht das Umsteigen zu einem Erlebnis!“

„Dieses Bauwerk macht das Umsteigen zu einem Erlebnis!“

Gläserner „Skywalk“ erfolgreich eingehoben

Noch wird überall gewerkelt, die Bauarbeiter wuseln herum, bis Dezember gibt es noch viel zu tun. Dann soll die neue U4/S-Bahnhaltestelle „Elbbrücken“ in Betrieb genommen werden. Am Pfingstwochenende wurde dafür nun ein weiterer Meilenstein gesetzt: Die Hamburger Hochbahn AG (Hochbahn) hat das Verbindungsbauwerk zwischen der U4-Elbbrücken und der gleichnamigen S-Bahn-Haltestelle eingehoben. Der sogenannte „Skywalk“ überbrückt künftig den rund 65 Meter breiten Abstand zwischen der U4 und der S-Bahn und schafft so einen wettergeschützten Übergang zwischen beiden Haltestellen. In einer Höhe von rund neun Metern überquert er dabei die Straße Freihafenelbbrücke und die Fernbahngleise der Deutschen Bahn. Die 65 Meter lange und sechs Meter breite Fußgängerbrücke ist bis auf den Boden komplett verglast und schließt direkt an das Haltestellendach der U4 an. Von dort aus führt sie über die Fernbahngleise der Deutschen Bahn direkt zur künftigen S-Bahn-Haltestelle Elbbrücken.
Die von der Firma H. Lamparter Stahlbau GmbH &Co. KG gebaute gläserne Stahlkonstruktion wurde in der Woche vor Pfingsten zunächst von der Pella Sietas-Werft in Finkenwerder in Richtung Elbbrücken verschifft. Am Baakenhöft erfolgte ein Umladen auf Schwerlasttransporter, von wo aus die beiden Elemente möglichst nah an die U4-Elbbrücken herangefahren wurden. Parallel dazu erfolgte bereits der Aufbau der Autokräne für den Einhub. Dafür musste die Straße Freihafenelbbrücke voll gesperrt werden. Während des nächtlichen Einhubs der Brückenteile war auch die Sperrung der Ferngleise der Deutschen Bahn nötig. Kurios: Bereits drei Jahre im Voraus musste der genaue Termin angemeldet werden. „Wir freuen uns, dass der „Skywalk“ nun in vorgesehener Position liegt. Es hat ein hohes Maß an Koordination erfordert, dass der Einhub der beiden Brückenteile so reibungslos geklappt hat. Ein echter Kraftakt, bei dem viele Einzelmaßnahmen vor allem zeitlich so aufeinander abgestimmt werden mussten, dass am Ende alles passt“, so Jens-Günter Lang, Technikvorstand der Hochbahn.
Mit dem direkten Übergang zwischen der U4 und den S-Bahn-Linien 3 und 31 soll an den Elbbrücken in Zukunft ein wichtiger Knotenpunkt für Fahrgäste aus dem Hamburger Süden entstehen. Die neue Verbindung schaffe einen zweiten Weg vom Süden Hamburgs in die Innenstadt und sorge so auch für eine Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofes, so die Hochbahn. Fahrgäste aus dem Süden können dann bereits an den Elbbrücken in die U4 umsteigen, ohne über den Hauptbahnhof fahren zu müssen. Allein „dieses Bauwerk macht das Umsteigen zu einem Erlebnis“, weiß Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer S-Bahn Hamburg mit Hinblick auf die beeindruckende Glaskonstruktion.
Mit dem Einhub des „Skywalks“ biegt das Projekt U4-Elbbrücken auf die Zielgerade ein. Ende dieses Jahres wird die U4-Haltestelle Elbbrücken in Betrieb gehen. Noch im Herbst starten dafür erste Testfahrten auf der fertiggestellten Strecke zwischen HafenCity Universität und Elbbrücken. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wird die Haltestelle dann auch für den Betrieb mit Fahrgästen freigegeben. „Wir sind sehr optimistisch, das wir den Termin 9. Dezember einhalten können“, erzählt Dirk Göhring,‎ Projektleiter U-Bahn-Neubau der Hochbahn.
„Mit den Stationen an den Elbbrücken schaffen wir eine attraktive Anbindung der HafenCity an den öffentlichen Nahverkehr, der durch die Umsteigemöglichkeit zwischen U- und S-Bahn noch einmal deutlich an Wert gewinnt. Die Metropolregion Hamburg wächst so weiter zusammen, weil der Sprung über die Elbe so für viele tausende Hamburger jeden Tag noch einfacher wird“, so Kay Uwe Arnecke.
Für viele Wilhelmsburger geht die U4 und der damit verbundene „Sprung“ jedoch nicht weit genug, da diese an den Elbbrücken endet: Immer wieder werden Forderungen laut, die U4 bis nach Wilhelmsburg oder Harburg zu verlängern, besonders im Hinblick auf den intensiven Wohnungsbau in Wilhelmsburg und dem damit einhergehenden Bevölkerungszuwachs auf der Elbinsel. Schon jetzt seien die S-Bahnen S3/S31 immer vollkommen ausgelastet beziehungsweise häufig auch überlastet. Zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer ist für viele leidgeplagte S-Bahn-Pendler in Sicht: Die Bürgerschaft treibt die zusätzliche Einrichtung der S32 als zusätzliche S-Bahnlinie zur Entlastung der bereits vorhandenen Linien an.

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Ateliers zeigen ihre Arbeiten

Ateliers zeigen ihre Arbeiten

Open House im Atelierhaus23

Am Samstag, 2. Juni, öffnen die Künstler und Kreativen des farbenfrohen Hauses „Atelierhaus23“, Am Veringhof 23, am Veringkanal ihre Türen zum diesjährigen Sommerfest. Von 14 bis 19 Uhr finden die Besucher drinnen und draußen ein buntes Kultur-, Ausstellungs- und Mitmach-Programm. Bereits seit 2014 feiert das Atelierhaus23 sein traditionelles Open House, dieses Jahr erstmalig mit Outdoor-Aktivitäten für Familien. Die Kids dürfen sich auf Karussell, Hüpfburg-Elefant, Luftballon-Künstler, Tattoo-, Schmink- und Bastelstationen freuen.
Verschiedene Ateliers zeigen ihre Arbeiten und laden bei Sekt und Salzstangen zum Gespräch mit den Künstlern ein. Zu sehen sind Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Design, Illustration, Druck, Papierschnitt, Monotypie, Skulptur, Fotografie und Schmuck. Wer den Tag bildlich festhalten möchte, lässt im Fotostudio von Jörg Wissowski ein professionelles Polaroid machen. Das Gemeinschaftsatelier von Miriam Böhler, Mia Löb, Wiebke Lüneburg, Josefine Taape und Anna Unterstab erstellt temporäre Tattoos auf sommerlich nackter Haut.
Wer schon immer mal Yoga ausprobieren wollte, ist bei den Schnupperkursen von Elbinsel Yoga herzlich willkommen (16 bis 17 Uhr Yoga, 17.30 bis 18 Uhr Entspannung). Auch im Scheinwerfer Dance Center darf munter ausgetestet werden (Breakdance Schnupperworkshop 14.30 bis 16.30 Uhr, Pilates Barre Workout 17 bis 17.45 Uhr).
Heiß her geht es beim Capoeira Angola, wo sich Kinder in der brasilianischen Kampfkunst erproben können. Musikalische Unterhaltung kommt vom Pop-Electrolore-Rock-Duo Dingz & Dongz. Für das leibliche Wohl sorgen das hauseigene Galerie-Café Kaffeeliebe, Lotse Leckereien mit Marmeladen, Bayram’s Grill und Don Matteo mit italienischen Spezialitäten.

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Lernen, wie man erfrischend unkorrekt lacht

Lernen, wie man erfrischend unkorrekt lacht

Kabarett im Moorburger Wasserturm

„Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt“ ist der Titel des Programms, mit dem der mehrfach preisgekrönte Kabarettist Sebastian Schnoy am 27. Mai ab 17 Uhr im Moorburger Restaurant Wasserturm auftritt. Nach der sensationell erfolgreichen Auftaktveranstaltung der neuen Kabarett- und Kleinkunstreihe „Sonntags um fünf“ bietet der Verein „Moorburger Art“ damit wieder ein Highlight. Kritiker schreiben: „Sebastian Schnoy seziert die Geschichte des Geldes mit so viel Spaß an der Provokation, dass man dabei fast nicht merkt, wie viele fundierte Antworten auf aktuelle Wirtschaftsfragen das Kabarettprogramm bereit hält.“ Sebastian Schnoy ist u.a. Träger des Hamburger Comedy-Preises und war auch schon in Fernseh-Talkshows zu Gast. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte sein Programm „politisch erfrischend unkorrekt“. Drei seiner Bücher, darunter „Von Napoleon lernen, wie man sich vor dem Abwasch drückt“ und „Heimat ist, was man vermisst“ waren Spiegel-Bestseller. Der Eintritt kostet 12 Euro an der Abendkasse. Reservierungen unter www.wasserturm-moorburg.de oder Tel. 040 43188950.

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„Leinen los“ – laute Sause und coole Typen

„Leinen los“ – laute Sause und coole Typen

Das maritime Familien-Event im Harburger Binnenhafen

Mit jeder Menge Live-Musik, spektakulären Aktionen auf dem Wasser, einer Stempel-Regatta, Hafenrundfahrten mit historischen Schiffen, dem Veritas-Hafenlauf, verschiedenen Mitmach-Aktionen, einem bunten Programm für die Kinder, findet vom 1. bis 3 Juni rund um den Lotsekanal das 18. Harburger Binnenhafenfest statt. Harburger Kunsthandwerker werden sich präsentieren, es gibt wieder einen Boot-Shuttle, ein „BücherCafé“, diverse Info-Stände, Kulinarisches und vieles mehr rund um den Lotsekanal. Viele ehrenamtliche Helfer, Freunde und Mitglieder der KulturWerkstatt Harburg haben das beliebte Binnenhafenfest organisiert und freuen sich nun auf viele Besucher und eine tolle Stimmung. Mit großem „Tuten und Pfeifen“ während der Einlaufparade werden am Samstag ab 11 Uhr alle Schiffe und Boote vorgestellt.
Die Besucher dürfen sich an allen drei Tagen auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm freuen. Live-Musik auf vier Bühnen – der KulturWerkstatt-Bühne am Kanalplatz, sowie auf der Bühne des HTB am Lotseplatz (Schlossinsel). Kleinkunst – Musik und Theater – wird auf der schwimmenden Bühne der „MS Gruendiek“ präsentiert und Walking Acts beziehungsweise Straßenmusik auf dem Kanalplatz und dem Lotsekai. Auch in der Fischhalle Harburg können die Besucher ein interessantes Musik-Programm erleben. Jede Menge Überraschungen – und das alles bei freiem Eintritt.
Im Rahmen von „Leinen los“, dem Harburger Binnenhafenfest, gibt es ein maritimes Programm, angefangen bei „Open-Ship“ für alle, über Mitmachangebote für kleine und große Leichtmatrosen bis hin zur Rum- und Craftbeer-Verköstigung an Deck für die großen Seebären. An den Liegenplätzen Lotsekai und Kanalplatz kann man die schönen, historischen Schiffe bestaunen und selber auch ein Beiboot ausleihen, um auf dem Lotsekanal zu rudern.
Für das leibliche Wohl und viele Attraktionen ist auf dem Lotseplatz, dem Kanalplatz und dem Lotsekai natürlich ebenfalls gesorgt. Speisen und Getränke – nationale und internationale Spezialitäten, Deftiges oder Süßes – Leckereien zum Genießen findet man überall auf dem großen Festgelände. Dabei kommen auch die Feinschmecker voll auf ihre Kosten. Das Bücher-Cafe der KulturWerkstatt lädt zu Kaffee und selbstgemachtem Kuchen ein. Und die Freiwillige Feuerwehr Harburg hat bei der Klappbrücke etwas Leckeres im Biergarten für die durstigen und hungrigen Besucher. Das Cafe-Bistro in der Fischhalle bietet geschmackvolle Gerichte und kühle Drinks an. Im Hafen-Cafe des Yachtclub-Hansa Harburg an der östlichen Binnengraft gibt es zudem leckere Torten und ebenfalls aromatischen Kaffee.
Die diesjährigen Themenschwerpunkte des Binnenhafenfestes sind Aktivitäten für Kinder. Für die jüngeren Besucher gibt es tolle Angebote auf der Harburger Schlossinsel: Dosenwerfen, Indianer-Tipi-Zelt, Entenangeln, Kinderschminken und Wasserlaufbälle. Es wird auch ein kleines, buntes Zirkuszelt im Schlossinselpark aufgebaut – dort gibt es am Samstag und Sonntag, speziell für die Kids, ein unterhaltsames Programm. Am Kulturkran können Kinder eigene Buttons basteln, den großen Kran malen – sowie einmal Kranführer sein und die faszinierende Technik erleben oder mit Sackkarre und Last einen Geschicklichkeitskurs abfahren und einen „Sackkarren-Führerschein“ erwerben. Auf der Schlossinsel kommt der Spaß nicht zu kurz. Karussells, Hüpfburg und Bungee-Trampolin bietet der Harburger Turnerbund zum Binnenhafenfest an.
Unter dem Motto „Kiek mol in“ beteiligt sich das Wasserschutzpolizeikommissariat 3 am Sonntag von 11 bis 17 Uhr aktiv mit einem „Tag der offenen Tür” am diesjährigen Binnenhafenfest. Den kleinen und großen Gästen wird neben den vielfältigen Darstellungen der Aufgabenbereiche der WSP auch ein kleiner Imbiss zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Das Polizei-Orchester Hamburg wird mit einem Platzkonzert von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr die Besucher unterhalten. Am Sonntag ist ein Boots-Shuttle vom Kanalplatz zur Wasserschutzpolizei „Dienststelle am Harburger Hauptdeich“ hin und zurück eingerichtet.
Nicht nur Kinder können bei der Stempel-Regatta den Harburger Binnenhafen entdecken. Wer mindestens 12 Orte besucht und sie mit einem Stempeldruck belegt, kann sich Samstag und Sonntag bis 18 Uhr ein schönes Geschenk beim Kulturkran abholen. Die Teilnahme-Karten für die Stempel-Regatta gibt es in der KulturWerkstatt oder am Kulturkran. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Am Sonntag, 3. Juni, findet der Veritas Hafenlauf – organisiert vom HTB und pb-Konzept Hamburg – ab 9 Uhr im Binnenhafen statt. Start ist an der KWH-Bühne am Kanalplatz und Ziel ist bei der HTB-Bühne beim Lotseplatz auf der Schlossinsel. Die Auslaufparade mit Abschieds-„Tuten & Pfeifen“ ist für Sonntag 18 Uhr vorgesehen.

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Helios Mariahilf Klinik informiert

Helios Mariahilf Klinik informiert

Diagnostische Verfahren im Überblick

Am Dienstag, 29. Mai, erklären Dr. Gerhard Gänge, Chefarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie Dr. Thomas Leineweber, Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin, Patienten, welche diagnostischen Verfahren in der Helios Mariahilf Klinik (Stader Straße 203c) angewendet werden. Im Rahmen des interdisziplinären Patientenforums „Von A bis Z: Diagnostische Möglichkeiten in der Helios Mariahilf Klinik“ sind alle Interessenten ab 18 Uhr in die Cafeteria der Klinik eingeladen.
EKG, CT oder MRT: Was verbirgt sich hinter diesen Kürzeln? Was muss ich als Patient beachten, wenn ich zu einer Magenspiegelung muss? Ist Röntgen schädlich? Diese und andere Fragen stellen sich viele Patienten, die zu einem Diagnose-Verfahren in ein Krankenhaus kommen. Dabei entscheidet eine zuverlässige Diagnose über die weitere Behandlung des Patienten und somit über seine Genesung.
Dr. Gänge und Dr. Leineweber erklären anhand anschaulicher Patientenfälle, wie dank Ultraschall, Endoskopie, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) ein Blick in den menschlichen Körper erfolgen kann. Dabei zeigen die beiden Experten auf, welche diagnostischen Verfahren in der Helios Mariahilf Klinik Hamburg durchgeführt werden und klären über den Ablauf der Untersuchungen auf. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit den beiden Experten ins Gespräch zu kommen und Ihre Fragen zu stellen.
Das Patientenforum der Helios Mariahilf Klinik Hamburg findet regelmäßig um 18 Uhr in der Cafeteria der Klinik statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Termine finden Sie auf der Internetseite der Klinik unter www.helios-gesundheit.de/mariahilf.