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10. Vereins-Ehrenamtspreis

10. Vereins-Ehrenamtspreis

HFV und sein Partner Holsten verleihen den Preis an drei Vereine

Es ist ein ganz besonderes Jubiläum. Zum 10. Mal wurden Clubs des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) mit dem Vereins-Ehrenamtspreis für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt. In diesem Jahr dürfen sich der SC Vorwärts-Wacker 04 Billstedt, der FC Süderelbe und der TSV DuWO 08 über die Auszeichnung freuen.
Projektpate Lotto King Karl, Sebastian Holtz, Vorstandsvorsitzender Holsten-Brauerei und Dirk Fischer, Präsident Hamburger Fußball-Verband e.V. konnten den drei Siegervereinen je einen Scheck im Wert von 5.000 Euro für die Umsetzung dringender Projekte überreichen. Der SC Vorwärts-Wacker 04 Billstedt wird sein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro in ein zusätzliches Trainingslicht sowie die Ausstattung von Jugendmannschaften mit Trainingstoren und Bällen investieren. Der FC Süderelbe möchte seine 5.000 Euro für den Aufbau eines Inklusions-Projektes verwenden. Der TSV DuWO 08 setzt das Preisgeld für die Umgestaltung seiner Sportanlage in einen Kunstrasenplatz ein.
Sebastian Holtz, Vorstandsvorsitzender bei Holsten: „Es gibt Menschen, die sind da – über das normale Maß hinaus. Sie packen an, helfen mit, fördern hier und ermutigen dort. Ohne sie könnte unser Miteinander und damit auch das Zusammenspiel in den Vereinen des Hamburger Fußball-Verbands nicht so funktionieren, wie es für das Wohle unserer Gesellschaft wichtig ist. Wie viele andere essentielle Dinge lässt sich auch das freiwillige Engagement nicht kaufen – belohnen jedoch schon! Das tun wir von Holsten nun seit vielen Jahren und ich bin stolz darauf, ein Zeichen für die tolle Leistung der hier gewürdigten Menschen zu setzen, die nicht nur an sich selbst denken und damit ein riesiger Gewinn für uns alle sind.“
Auch für Projektpate Lotto King Karl ist die Würdigung des Ehrenamtes eine wichtige Maßnahme: „Das Ehrenamt ist das Fundament der Organisation, es ist das, was alles andere erst möglich macht!“
Der Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes, Dirk Fischer, erklärt: „Fußball übernimmt Verantwortung in der Gesellschaft, gestaltet die Zukunft und ist innovativ und leistungsstark. Mit der Preisauslobung des „Vereins-Ehrenamtspreises“ fördert unser Partner Holsten in vorbildlicher Weise die drei Kraftquellen unserer Fußballvereine: Ehrenamt, Fair-Play und Integration. Für diese vorbildliche nachhaltige Unterstützung unseres Amateurfußballs sagt der HFV bereits zum zehnten Mal ein herzliches Dankeschön.
Mehr als 20 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich, eine Vielzahl von ihnen in Vereinen, wie zum Beispiel beim Sport. Sie fungieren als Trainer oder Schiedsrichter, sorgen für Vereinsheime, Plätze und Ausrüstung und schaffen durch ihr unentgeltliches Engagement eine lebendige Vereinsstruktur. Um die Leistungen dieser aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter öffentlich anzuerkennen und auszuzeichnen sowie weitere Menschen dafür zu begeistern, ehrenamtliche Tätigkeiten anzunehmen, wurde zum bereits 10. Mal der Vereins-Ehrenamtspreis für Vereine des Hamburger Fußball-Verbandes ausgelobt. Die Sieger wurden durch eine Experten-Jury ausgewählt.
Mit der gemeinnützigen Initiative fördert der HFV-Partner Holsten bereits seit Jahren nachhaltig ausgewählte Vereinsprojekte. Der Preis, dotiert mit insgesamt 15.000 Euro, ist ausschließlich für sportliche Zwecke der Clubs zu verwenden. Holsten ist langjähriger Partner des HFV. Neben dem Amateursport unterstützt das Unternehmen im Rahmen seiner CSR-Philosophie zudem viele Events in Hamburg und der Region. Weitere Informationen zu der Sponsoring-Initiative und dem nachhaltigen Projekt „Vereins-Ehrenamtspreis“ finden Interessierte unter www.hfv.de.

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Mo & Friese

Mo & Friese

Hamburger Kinderfilm-Festival zu Gast im Kulturhaus Süderelbe

Mit einem Programm von Kurzfilmen für Kinder zwischen 0 und 8 Jahren ist das Kinderfilm-Festival Mo&Friese am 8. Juni im Kulturhaus Süderelbe zu Gast – zum ersten Mal im Hamburger Süden. Um 17 Uhr beginnt die Vorstellung, der Eintritt kostet 2,50 Euro. Das Kulturhaus Süderelbe, direkt am S-Bahnhof Neugraben, bietet mit seinem Rückprojektions-Kino eine gute Bildqualität für junges und älteres Publikum.

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Positive Jahresbilanz 2017

Positive Jahresbilanz 2017

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg erfolgreich

Die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg hat auch im Jahr 2017 erfolgreich gewirtschaftet: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt mit 16.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich weiter positiv entwickelt und ist auf 2,25 Millionen Euro angewachsen. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer berichtete jetzt über das positive Ergebnis auf der Stiftungsratssitzung. Es ist der erste Jahresabschluss, den sie zusammen mit Museumsdirektor Stefan Zimmermann vorlegt. Stefan Zimmermann verantwortet seit dem 1. November 2017 die inhaltliche Ausrichtung der gesamten Stiftung.
„Wir freuen uns über dieses positive Ergebnis, zumal wir 2017 aufgrund des durchwachsenen Wetters nicht an die Rekord-Besuchszahlen von 2016 herangekommen sind. Rund 239.000 Besucher hatten das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen“, sagt Klaus-Wilfried Kienert, der seit Anfang 2017 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg ist.
Mit den Erträgen von insgesamt 3.208.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Personalkosten für die rund 70 Mitarbeiter, die Betriebskosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Häuser und die Infrastruktur. Ein Beispiel dafür ist das neue WC-Häuschen am historischen Heidebauernhof, das die Barrierefreundlichkeit des Museums erheblich erweitert. Über 100.000 Euro investierte die Stiftung hier. „Die regelmäßige Instandhaltung der Infrastruktur und unserer historischen Gebäude ist von enormer Bedeutung“, erläutert Carina Meyer: „Unsere Gebäude sind mehrere hundert Jahre alt, da ist immer etwas zu tun“
Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter erfreulich. Viele große und kleine Beträge von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen fließen direkt hinein. Das Stiftungskapital in Geld- und Sachwerten betrug zum Jahresabschluss 2017 2,25 Millionen Euro. Es ist die Basis einer Stiftung: Es darf nicht für die tägliche Arbeit angerührt werden, aber seine Erträge fließen in die Museumspädagogik, den Ankauf von historischen Objekten oder den Erhalt der großen Gebäude.
Schon seit mehreren Jahren forscht das Freilichtmuseum am Kiekeberg zum Leben in der Nachkriegszeit. Am 15. Juni 2018 wird der 1. Spatenstich zum Großprojekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“ gesetzt. Bereits im Jahr 2017 beschäftigte das Projekt das Museumsteam erheblich: Recherchen nach historischen Gebäuden und Gespräche mit Zeitzeugen, Planungen und Bauanträge und vor allem die Gewinnung von Förderern: Über sechs Millionen Euro Drittmittel wurden für das deutschlandweit einmalige Projekt eingeworben.
Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 1953 von der Hansestadt Hamburg auf niedersächsischem Boden gegründet. Am 1. Mai 1987 kaufte der Landkreis Harburg „sein“ Freilichtmuseum. Im Jahr 2003 wurde die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg gegründet. Das Museum ist weiterhin die zentrale Kulturinstitution des Landkreises.

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„Hier gehört er hin“

„Hier gehört er hin“

„Kulturkran“ wechselt den Verein

Mit dem am Sonnabend unter dem gelben Kran im Binnenhafen unterzeichneten Vertrag geht das bisher unter dem Dach der Kulturwerkstatt laufende Kranprojekt auf den Museumshafen Harburg über.
Damit wechselt die Kranwerkstatt mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement ihr Zuhause und bringt für den Museumshafen Harburg den 2006 unter Denkmalschutz gestellten gelben Liebherr-Portalkran von 1972 (ehemals Mulch Güterservice) mit. Dieser Übergang vom „Retter-Verein“ KulturWerkstatt Harburg e.V. auf den „Betreiber-Verein“ Museumshafen Harburg e.V. schließt alle damit verbundenen Projekte (insbesondere das Vorhaben zur Restaurierung des blauen Peiner-Krans am Lotsekai) und Gegenstände (wie z.B. die Eisenbahnwaggons am Lotsekai) mit ein.
Gorch von Blomberg als Mitglied der Kranwerkstatt sagte dazu: „Wenn es 2006 den Museumshafen schon gegeben hätte, wäre der Kran sicherlich direkt dort gelandet. Hier gehört der Kran hin – spricht doch die MuHaHar-Satzung vom Erhalt des maritimen Kulturguts zu Wasser und zu Lande. Aber die KulturWerkstatt hat den Kran gerettet und mit Herz und Engagement und Riesen-Arbeitsleistung zu einem Identifikationssymbol des Hafenstadtteils Harburg gemacht“.
Hartmut Vogel betonte für den Vorstand der Kulturwerkstatt, dass er sich über die äußerst einvernehmliche Gestaltung dieses Übergangs besonders freue. Helgo Mayrberger, Vorsitzender MuHaHar, dazu: „Gemeinsam werden wir als Vereine weiterhin diesen schönen öffentlichen maritimen Raum in Harburg mitgestalten und wir freuen uns – ganz wie bisher – auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Neben dem materiellen Übergang des Kranprojektes ist es insbesondere toll, dass durch die Menschen, die weiterhin hinter diesem Projekt stehen, viel Sachverstand und ehrenamtliches Engagement der Kranwerkstatt im MuHaHar ein neues, passendes „Zuhause“ finden werden.“
Bei der feierlichen Unterzeichnung des Äbergabevertrages und der symbolischen Schlüssel-Verladung per Kran war als besonderer Gast Hannelore Mulch anwesend. Ihre Firma war der ursprüngliche Spender des gelben Kranes.

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„Es war zu kurz!“

„Es war zu kurz!“

Schüleraustausch zwischen Prag und Harburg

In diesem Mai jährt sich zum 400. Mal der Prager Fenstersturz von 1618. Die Revolte der protestantischen böhmischen Stände gegen die katholischen Statthalter des Habsburger Kaisers war Ausgangspunkt des Dreißigjährigen Krieges und damit auch Beginn jahrzehntelanger grausamer Kämpfe. Die Europäer erinnern sich daher lieber an 1648, als an 1618: Der Westfälische Frieden mit seiner Neuordnung Europas sollte endlich ein friedliches Miteinander durch einen Ausgleich der Interessen ermöglichen.
Ebenso friedlich und interessiert war das Miteinander der Hamburger und Prager Schüler beim diesjährigen Schüleraustausch des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und des Novy-Porg-Gymnasiums in Prag.
Bereits im Februar waren 14 Schüler aus Hamburg zu Besuch in Prag, jetzt im Mai, kamen die Austauschgäste zum Gegenbesuch. Ein aufregendes Familienwochenende in den Gastfamilien bildete beider0rts einen gelungenen Einstieg. In beiden Städten stand neben der Entdeckung der Partnerstädte das Erkunden der Stadt unter dem Blickwinkel der technischen Entwicklung auf dem Ausflugsprogramm. So besichtigten die Teilnehmer in Prag gemeinsam die Glashütten, die Skoda-Werke, ein altes Spiegelkabinett und das technische Museum. In Hamburg erlebten sie das Airbus-Werk, das U-Boot und das Segelschiff Rickmer Rickmers, die Salzwerke in Lüneburg und als süßer Abschluss stand der Besuch des Chocoversums auf dem Programm.
Angeregt und unterstützt wird dieser Austausch nicht nur von den beiden Gymnasien, sondern auch vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Er will helfen, Brücken zu bauen zwischen Deutschen und Tschechen. Er fördert gezielt Projekte, welche die Menschen beider Länder zusammenführen und Einblicke in die Lebenswelten, die gemeinsame Kultur und Geschichte ermöglichen und vertiefen.
Hier die Meinung der deutschen und tschechischen Schüler nach den gegenseitigen Austauschwochen:
– Einfach nur schön, wir haben viele tolle Leute kennengelernt und viel Spaß miteinander gehabt
– beeindruckend die Gastfreundschaft der Familien
– Eine sehr schöne bereichernde und spannende Erfahrung, in einer anderen Familie zu wohnen
– Toll, auf diese Weise so viele unterschiedliche Seiten Prags kennengelernt zu haben
– Hamburg ist so schön und die Menschen hier so freundlich
– tolles Programm! Perfekt! Aber anstrengend!
– Spannend, in den Werken auch mal hinter die Kulissen zu sehen
– Ich bin jetzt viel sicherer und motivierter, Deutsch zu sprechen
– Mein Englisch hat sich in den beiden Wochen enorm verbessert
– Ich habe viele neue Freunde kennengelernt
– Eine super unvergessliche Erfahrung, die ich nur jedem weiterempfehlen kann
– Es war zu kurz!!