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Werkschau Holzbildhauerei

Kulturhaus Süderelbe
Werkschau Holzbildhauerei

Immer dienstags und donnerstags wird im Kulturhaus Süderelbe unter Kursleiter Ulrich Gauerke zu Klüpfel, Hohleisen oder Geißfuß gegriffen, um damit aus Holz die unterschiedlichsten Objekte entstehen zu lassen.
Die Kursteilnehmer*innen, die teilweise schon seit vielen Jahren dabei sind, zeigen nun am Samstag, den 12. November, von 14.30 bis 18 Uhr ihre Arbeiten.

Auf einem kleinen Rundgang um 15.30 Uhr werden die einzelnen Werke vorgestellt und Erläuterungen zu Material, Werkzeugen und Verarbeitung gegeben.
Wer danach Interesse hat, sich selbst am Werkstoff Holz zu versuchen, erhält im Kulturhaus alle Informationen zur Teilnahme an den Kursen.

12. November, 14.30 bis 18 Uhr, Kulturhaus Süderelbe (1. Stock, Foyer), Am Johannisland 2, 21147 Hamburg

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Citizen Science auf die Plätze bringen: Drei ausgezeichnete Projekte gehen an den Start

Citizen-Science-Wettbewerb in Städten und Kommunen

Citizen Science auf die Plätze bringen:
Drei ausgezeichnete Projekte gehen an den Start.

Sprache checken in der Neckarstadt-West, Geschichten vom Stadtrand aus dem Hamburger Süden und Baukultur und klimagerechte Architektur in Dresden erforschen: Darum geht es bei den drei Projektideen, die heute im Rahmen des Citizen-Science-Wettbewerbs Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt in Berlin ausgezeichnet werden.

Die drei Projekte erhalten für die Umsetzung ihrer Citizen-Science-Konzepte jeweils ein Preisgeld von 50.000 Euro. Gefördert werden Ideen, die Forschung für alle erlebbar machen und gleichzeitig Impulse für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft setzen. Im Anschluss an die Preisverleihung findet für die Projekte eine Auftaktveranstaltung mit verschiedenen Workshops zu Kommunikation, Evaluation und Wirkungsmessung statt, um die Verbundprojekte – bestehend aus Akteuren der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und kommunaler Verwaltung – gut auf die kommenden Monate vorzubereiten.

Der Wettbewerb Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt wird von Wissenschaft im Dialog und dem Museum für Naturkunde Berlin in enger Zusammenarbeit mit der Citizen-Science-Plattform Bürger schaffen Wissen umgesetzt. Gefördert wird das Verbundprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die ausgezeichneten Projekte:

Baukultur und klimagerechte Architektur in Dresden – Gebäudewissen kartieren, erforschen und vermitteln
Über die digitale Plattform „Colouring Dresden“ können Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen zur Gebäudevielfalt Dresdens kartieren, erforschen und vermitteln. So helfen sie, nachhaltiges und klimagerechtes Bauen und Sanieren zu fördern und die Baukultur zu bewahren.
Einreichende Institution: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.

Die Sprach-Checker – So sprechen wir in der Neckarstadt
Als Sprach-Checker können Kinder und Jugendliche aus dem Vielfaltsquartier Neckarstadt-West in Mannheim gemeinsam mit Sprachforschenden ihre individuelle Sprache(n) und die Sprache(n) in ihrer direkten Umgebung neu entdecken. In dem Dialog auf Augenhöhe können Fragen der Kinder und Jugendlichen thematisiert werden, die für sie in ihrem Leben mit und in verschiedenen Sprachen wichtig sind. Forschende erfahren so mehr über die mehrsprachige Wirklichkeit in der Stadtgesellschaft.
Einreichende Institution: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache

Die eingereichten Konzepte sind in Kooperationsverbünden mit Einrichtungen und Institutionen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und kommunaler Verwaltung entwickelt worden. Hier aufgeführt sind die einreichenden Institutionen.

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten sowie zum Wettbewerb: www.citizenscience-wettbewerb.de

Über den Wettbewerb:
Der Wettbewerb lädt engagierte Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, kommunaler Verwaltung sowie Wirtschaft ein, im Verbund Citizen-Science-Aktionen zu entwickeln, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vor der eigenen Haustür zu forschen. Der Wettbewerb wurde in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren durchgeführt: Aus allen Bewerberinnen und Bewerbern wählte die Jury fünf Finalistinnen und Finalisten aus, die jeweils 5.000 Euro zur Weiterentwicklung ihrer Konzepte erhielten. Die drei abschließend ausgezeichneten Konzepte erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 Euro für die Umsetzung ihrer Citizen-Science-Ideen vor Ort. Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft zusammen und bringt ihre vielfältigen Perspektiven und Praxiserfahrungen ein. Anfang 2023 startet die zweite Ausgabe des Wettbewerbs.
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„Fest der Vielfalt und Kulturen“

„Fest der Vielfalt und Kulturen“.

Positives Fazit zum Schulfest des Gym Süderelbe.

Das Schulfest des Gymnasiums Süderelbe am 29. September stand unter dem Motto „Fest der Vielfalt und Kulturen“. Wo sonst auf die nächste Unterrichtsstunde gewartet wird, wurde ausgelassen zu internationaler Musik getanzt. In acht von der Schülerschaft liebevoll gestalteten Länderräumen gab es von marokkanischem Minztee über türkischen Volkstanz bis zu russischem Gebäck einiges zu entdecken. In anderen Räumen wurde zu Europa gerätselt oder Handbemalung mit Henna angeboten. Ein internationales Buffet rundete die Feierlichkeiten ab. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfenden und Besucherinnen und Besuchern für das schöne Fest“, betonte Josephine Pasura vom Team Öffentlichkeitsarbeit.

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Rolf Hinze ist Gemeindekönig 2022/ 23

Rolf Hinze ist Gemeindekönig 2022/ 23.

Beim Gemeindepokalschießen konnte der Schützenverein Neu Wulmstorf alle drei Wettkämpfe für sich entscheiden.
Am ersten Oktoberwochenende eines jeden Jahres treffen sich Abordnungen aus den Schützenvereinen Elstorf, Neu Wulmstorf und Rade zum Gemeindepokalschießen. Nach zwei Jahren „Pandemiepause“ konnte diese Veranstaltung endlich wieder stattfinden. In diesem Jahr war der Schützenverein Elstorf Ausrichter.
Neben dem Mannschaftswettkampf der drei Schützenvereine der Gemeinde Neu Wulmstorf und dem Wettkampf der ehemaligen Gemeindekönige, wird der Gemeindekönig ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind alle ehemaligen Vereinskönige.
Sieger des Wettkampfes um die Würde des Gemeindekönigs (3 Schuss auf 20er Scheibe /50 Meter Kleinkaliber) wurde Rolf Hinze. Im Stechen konnte er sich gegen Dirk Köster (SV Neu Wulmstorf) durchsetzen. Beide hatten zuvor 59 Ringe vorgelegt. Für Rolf ist es gleich die nächste Würde, denn im Sommer hatte er erst als Neu Wulmstorfer Schützenkönig „Rolf, der Traditionelle“ abgedankt.
Den Pokal der ehemaligen Gemeindekönige gewann Hartmut Wiegers mit 59 Ringen.
Das Triple für den Schützenverein Neu Wulmstorf machten die Mannschaftsschützen komplett. Sven Neumann, Michael Köppen, Sascha Pohl, Dirk Köster, Peter Hinze, Wolfgang Wittrin, Klaus Meier und Gerd Peters legten eine souveräne Leistung hin und gewannen zur Freude aller Neu Wulmstorfer Schützen mit 375,8 Ringen den Gemeindepokal.

Nach der Siegerehrung klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein in der Elstorfer Schießsportanlage aus.

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SPD: Machbarkeitsstudie für die U4 in Auftrag geben

SPD: Machbarkeitsstudie für die U4 in Auftrag geben.

Nachhaltige Verbesserung der Schienenanbindung Harburgs.

In zwei Anträgen, die die SPD-Fraktion gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner in die Bezirksversammlung eingebracht hat, beschäftigt sie sich mit der Situation der S3 – gerade auch vor dem Hintergrund der kürzlichen Beeinträchtigungen des S-Bahnverkehrs – sowie mit der Notwendigkeit einer weiteren schienengebundenen Anbindung Harburgs über die Elbe.
„Der Lkw-Brand unter der Zweibrückenstraße hat das ÖPNV-Problem im Hamburger Süden verdeutlicht“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Richter. Es fehle an leistungsfähigen Alternativen (U4 bis Harburg und S-Bahn-Elbtunnel). Richter weiter: „Solange diese nicht in Betrieb sind, muss die bestehende Strecke besser geschützt werden und Ersatzkonzepte vorgehalten werden, die im Störungsfalle sehr schnell umgesetzt werden können. An Über- oder Unterführungen könnten möglicherweise Sprinkleranlagen installiert werden, die einen Brand schnell löschen können und damit Schäden an der S-Bahnstrecke relativ klein halten. Auch sollte geprüft werden, ob ein ausreichend dimensionierter Anprallschutz vor Brücken und anderen wichtigen Bauwerken (z. B. Gleichrichterwerken, Signaltechnik etc.) vorhanden ist.“
Des Weiteren sollte laut SPD die S-Bahnstrecke vorausschauend auf weitere Störereignisse wie z. B. Starkregen oder Überschwemmungen untersucht werden, „ob mit entsprechenden Maßnahmen mögliche Schäden abgewendet oder zumindest reduziert werden können.“
Frank Wiesner, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Nach der gravierenden Störung hat es relativ lang gedauert, bis Ersatzkonzepte in Betrieb gegangen sind. Hier muss es vorbeugend Konzepte geben, damit auch in einem Störungsfall künftig schnell eine ausreichende Kapazität zwischen Harburg, Wilhelmsburg und Hamburg zur Verfügung steht.“ Die Öffnung der Fernzüge für HVV-Fahrgäste, die Verlängerung der Linie 13 zu den Norderelbbrücken seien beispielhaft sinnvolle Bausteine, um eine Verbesserung zu erreichen. Aber: „Angesichts der sehr hohen Fahrgastnachfrage waren die getroffenen Maßnahmen aber nicht ausreichend.“
Was erwartet die SPD?
Durch die verkürzte S31 werden etwa zehn Kurzzüge nicht benötigt. Diese Züge könnten grundsätzlich für einen Pendelverkehr zwischen Harburg und Hauptbahnhof auf den Fernbahngleisen eingesetzt werden. Für den S3-Betrieb zwischen Hammerbrook und Pinneberg müssen keine 2-Strom-Züge zum Einsatz kommen. Mit einem entsprechenden Tausch können so drei S-Bahn-Langzüge auf der Fernbahn zum Einsatz kommen. Mit einer Fahrzeit von maximal 15 Minuten pro Strecke könnte mit den 3 Zügen bis zu 4 Bahnfahrten mehr pro Stunde angeboten werden; vorausgesetzt, es gibt freie Trassen.
Diese Prüfung sollte, so die Sozialdemokraten, „regelmäßig für den Fahrplan vorgenommen werden. Mit einem Freihalten dieser Trassen könnten sehr kurzfristig deutlich mehr Kapazitäten geschaffen werden, als jeder Schienenersatzverkehr mit Bussen es zu leisten vermag. Auch würden die Regionalzüge deutlich entlastet.
Ein zusätzlicher Halt des RE5 in Neugraben sollte nicht nur im Störungsfall dauerhaft vorgesehen werden.
Weitere neue X-Buslinien im Regelverkehr, wie z. B. zwischen Neugraben und Altona oder auch von Harburg zum Berliner Tor entlasten grundsätzlich die S-Bahn und böten im Störungsfall gute Ersatzverbindungen. Mit der Einrichtung von Pop-Up-Busspuren im Elbtunnel oder der B75 würden die ÖPNV-Fahrgäste am Stau vorbeifahren können.“
Wiesner sagt zu diesen Vorschlägen: „Die vorgeschlagenen Maßnahmen hätten, wenn sie im Regelverkehr bereits vorhanden wären oder im Störfall schneller hätten umgesetzt werden können, bereits in den ersten Tagen, als noch nicht alle Maßnahmen umgesetzt waren, zu einem deutlich entspannteren Notverkehr und weniger Ärger und Zeitverlust für die Fahrgäste geführt. Um zukünftig schneller reagieren zu können, bedarf es eines Notfallplans, indem alle effektiven Maßnahmen bereits beschrieben sind, damit sie zügig umgesetzt werden können. Langfristig wird allerdings nur eine zweite Elbquerung bei zukünftigen Störfällen eine Situation wie diese effektiv verhindern können.“
Bereits in der Sitzung vom 25. Februar 2020 hatte die Bezirksversammlung einen Antrag der Harburger Koalition beschlossen, in dem eine Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der U4 nach Harburg verlangt wurde. In ihrer Antwort vom 1. April 2020 hatte die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) erklärt, die Weiterführung der U4 sei eine langfristige Option und eine Machbarkeitsstudie würde zunächst – allerdings auch ohne zeitliche Konkretisierung – für einen ersten Teilabschnitt, nicht jedoch bis Harburg, erstellt.
Mittlerweile scheine sich zumindest die Ansicht des zuständigen Senators zur Notwendigkeit einer weiteren Schienenanbindung des Hamburger Südens geändert zu haben, glauben die Genossen erkannt zu haben. Denn dort habe er erklärt, dass der LKW-Unfall in der Zweibrückenstraße und dessen Auswirkungen gezeigt hätten, „dass weitere Elbquerungen für den Schienenverkehr benötigt werden.“
Auch der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion habe sich mittlerweile öffentlich für eine weitere Elbquerung und eine Verlängerung der U4 nach Harburg ausgesprochen.
Deshalb hat die Fraktion einen Antrag eingebracht, jetzt eine Machbarkeitsstudie für die U4 in Auftrag zu geben, die den gesamten Streckenverlauf bis nach Harburg untersucht, um die finanziellen, technischen und zeitlichen Fragen des Baus der U4 bis Harburg zu untersuchen. Zugleich solle die U4-Linie auch in den Prioritäten des Schnellbahnausbaus in Hamburg einen entsprechenden Stellenwert erhalten.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Frank Richter, erläutert: „Wir wollen eine zweite Elbquerung für den Hamburger Süden. Dies kann die Verlängerung der U4 bis nach Harburg sein. Alternativ hatte die SPD eine neue westliche Querung der S-Bahn in Richtung Altona vorgeschlagen. Mit dem Antrag wollen wir, dass die Maßnahme umgesetzt wird, die am schnellsten und effektivsten zu einer solchen zweiten Anbindung führt. Deshalb sollte bei einer Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der U4 bis nach Harburg als Variante auch die westliche Querung einer S-Bahnverbindung geprüft werden. Im Ergebnis muss aber eine solche zweite Anbindung Harburgs jetzt auf den Weg gebracht werden und auch in den Prioritäten des Schnellbahnausbaus verankert werden.“ Die Planungen der Verkehrsbehörde enden aktuell jedoch in Wilhelmsburg.
Anlässlich eines Pressetermins vor einem Monat in Harburg hatte der Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) im Gespräch mit dem Neuen RUF zum wiederholten Mal für die Stärkung der S-Bahn als leistungsfähigstes Verkehrsmittel plädiert.
Auch die Fraktion Die Linke. forderte: „Die perspektivische Verlängerung der U4 bis nach Harburg muss nun endlich angedacht werden.“ Eine alternative Bahnstrecke, das habe sich gezeigt, sei zwingend erforderlich. Denn wenn eine Strecke gesperrt werden müsse, könnten die Menschen immer noch über die andere in die Hamburger Innenstadt und zurückkommen – ohne den unerträglichen Schienenersatzverkehr.
Die Koalition aus SPD und Grünen in der Harburger Bezirksversammlung hatten wenig später Anträge von CDU und FDP, auch einen Fährverkehr zwischen Harburg und Landungsbrücken zu ermöglichen, abgelehnt.