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Stadtteilschule Süderelbe wurde ausgezeichnet

Vorbildliche Berufsorientierung
Stadtteilschule Süderelbe wurde ausgezeichnet

 (mk) Neuwiedenthal. Wie schon in den Vorjahren erhielt die Stadtteilschule Süderelbe erneut das Siegel für vorbildliche Berufsorientierung. Der Koordinator für Berufsorientierung, ein Schülervertreter und die Abteilungsleitung nahmen die Auszeichnung gemeinsam im Institut für Lehrerfortbildung in Empfang.
Die Berufsorientierung an der Stadtteilschule Süderelbe gliedert sich in drei Schwerpunkte: Die praktischen Arbeiten im Rahmen des Unterrichts im Lernbereich Arbeit und Beruf sowie im Wahlunterricht. Hier werden die umfangreichen und gut ausgestatteten Werkstätten für Holz, Metall und Textil sowie die Lehrküche intensiv genutzt.
Der zweite Schwerpunkt liegt in der unmittelbaren beruflichen Orientierung sowie in einer intensiven Berufsberatung. Besuche im Berufsinformationszentrum, selbstverständlich das Betriebspraktikum in Jahrgang 9, das Bewerbungsseminar und der Berufsinformationstag gehören zu verbindlichen Angeboten für die die Schüler.
Im Bereich der beruflichen Orientierung gibt es eine enge Kooperation mit Kollegen aus der beruflichen Schule H1 und der Arbeitsagentur. Erstes Ziel sei dabei, dass Schüler der Stadtteilschule Süderelbe zum Ende des 9. Schuljahres ein realistisches Bild davon haben, was sie nach Ende der 10. Klasse machen und zudem eine gewisse Betriebsreife entwickeln.
Auch in der Oberstufe ist die berufliche Beratung sowie eine Berufs- und Studienorientierung mit verschiedenen verbindlichen Veranstaltungen gewährleistet.
Ein dritter Ansatz ist der, den 10. Jahrgang so zu organisieren, dass Schüler entweder besonders intensiv unterstützt werden, um den Übergang in den Beruf zu finden, oder aber den Übergang in die Oberstufe zu schaffen. In den auf beruflichen Anschluss orientierten 10. Klassen folgt die Stadtteilschule Süderelbe dabei dem Modell der TransFer-Klassen, die an drei Schulen im Bezirk Eimsbüttel zu erheblich besseren Übergängen in die Berufsausbildung geführt haben, sowie gleichzeitig die Schulabschlüsse verbessert haben. Im Bezirk Harburg sei die Stadtteilschule mit dieser anschlussbezogenen Organisation des Jahrgangs 10 Vorreiter.

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Freiwillige Feuerwehren im Großeinsatz

S-Bahn evakuiert
Freiwillige Feuerwehren im Großeinsatz

(mk) Neu Wulmstorf.Auf der Bahnstrecke Cuxhaven-Hamburg stürzte im Grenzgebiet zwischen den Landkreisen Harburg und Stade am 26. Dezember ein durch eine Sturmböe entwurzelter Baum auf die Oberleitung. Diese wurde schwer beschädigt. Eine in diesem Moment vorbeifahrende S-Bahn wurde ebenfalls von dem Baum getroffen und in Mitleidenschaft gezogen. Die

Auch die Windschutzscheibe des S-Bahn-Triebwagens wurde in Mitleidenschaft gezogen.

 

 

Windschutzscheibe des S-Bahn-Triebwagens zersplitterte unter der Wucht des umstürzenden Baumes.
Der Lokführer löste umgehend eine Notbremsung aus. Der Zug kam kurz nach der Unfallstelle auf offener Strecke zum Stehen. Die Rettungsleitstelle in Winsen alarmierte gegen 21 Uhr Einsatzkräfte der Feuerwehr Rübke (LK Harburg) zu dem gemeldeten Sturmschaden. Da am Einsatzort schnell klar wurde, dass eine Evakuierung des Zuges unumgänglich war, wurden die Feuerwehren Ovelgönne/Ketzendorf (LK Stade) und Neu Wulmstorf (LK Harburg) nachalarmiert. Die Feuerwehr Ovelgönne fuhr die Einsatzstelle direkt an. Die anrückenden Kräfte der Feuerwehr Neu Wulmstorf bezogen einen Bereitstellungsraum in dem neuen Gewerbegebiet Ovelgönne. Von dort aus wurden die benötigten Einsatzkräfte zur schwer erreichbaren Einsatzstelle zugeführt.
Unverzüglich wurde am Einsatzort die stromlos geschaltete, beschädigte Oberleitung von den Feuerwehren geerdet. Parallel wurde der Bahndamm ausgeleuchtet und der nasse Schotter mit Leiterteilen gesichert. In der Folge konnten alle 18 Fahrgäste aus der S-Bahn befreit und mit Mannschaftstransportfahrzeugen der Feuerwehren zum nächsten Bahnhof in Neu Wulmstorf gebracht werden. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß und der Evakuierung niemand.
Der Baum wurde im Beisein des Notfallmanagers der DB mit Motorsägen zerkleinert und vom Bahndamm geräumt.
Nach zweieinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Die Reparaturarbeiten begannen bereits in der Nacht. Die Bahnstrecke Cuxhaven-Hamburg zwischen Buxtehude (LK Stade) und Neu Wulmstorf blieb bis in den folgenden Mittag voll gesperrt.