Gespräche mit schwerkranken und sterbenden Menschen

Wie spricht man mit dem Nachbarn, der Freundin oder dem Kollegen, wenn sie schwerkrank sind oder sterben? Was sagt man, wenn einem die Worte fehlen? Wie geht man miteinander um, dass es hilfreich und wohltuend ist?


Pastorin Anne Rieck ist Beauftragte für Hospiz- und Palliativseelsorge im Kirchenkreis Hittfeld.
Fotograf: C. Wöhling

Antworten dazu versucht Pastorin Anne Rick am 17. Januar um 19.30 Uhr bei einem Gesprächsabend in Elstorf im Gemeindehaus der Elstorfer Nikolaikirchengemeinde zu geben. Im Rahmen von 90 Minuten wird die Gruppe über diese Fragen sprechen und mit Hilfe von zwei Fallbeispielen versuchen, verschiedene Gesprächsmöglichkeiten zu finden und auszuprobieren. Pastorin Rick ist Beauftragte für Hospiz– und Palliativseelsorge im Kirchenkreis Hittfeld. Die Teilnahme ist kostenlos und auf zwölf Teilnehmer begrenzt. Bei großer Nachfrage wird es einen zweiten Termin geben.
Es wird um eine Anmeldung gebeten, telefonisch unter Tel. 04108 598220 oder per E-Mail an: anne.rieck@ginsterhof.de.

Neue ehrenamtliche Begleiter
Landkreis bietet Kurs am 5. Februar an

Mit dem Freiwilligenprogramm DUO unterstützt der SeniorenStützpunkt des Landkreises Harburg seit mittlerweile fünf Jahren erfolgreich Senioren, die ihren Alltag zuhause eigenständig gestalten. Dabei helfen ehrenamtliche Alltagsbegleiter, die der Landkreis Harburg in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule (KVHS) in zertifizierten Kursen ausbildet.
Anfang Dezember 2017 haben 14 begeisterte Teilnehmer den Duo-Kurs in Buchholz abgeschlossen. Die Ehrenamtlichen ließen sich an insgesamt 13 Schulungsabenden und in zusätzlichen 20 Stunden Praktikum zu Themen wie Ernährung im Seniorenalter, Biographiearbeit, typische Alterserkrankungen, Sturzprophylaxe oder dem Umgang mit Rollator und Rollstuhl schulen, um sich auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorzubereiten. Alle Kursteilnehmer freuen sich nun darauf, durch ihre Besuche den Alltag von Senioren zu bereichern. Dabei begleiten sie Spaziergänge oder einen kleinen Einkauf, lesen aus der Zeitung vor, backen gemeinsam einen Kuchen oder kommen einfach zum Klönen regelmäßig vorbei. Für viele Senioren sind diese Aktivitäten ein Höhepunkt in der Woche.
Der nächste Kurs zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter startet am 5. Februar und findet jeweils montags von 18.45 bis 21.45 Uhr in den Räumen der KVHS in Maschen, Schulkamp 11, 21220 Seevetal, statt. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich vorab am Montag, 8. Januar, um 19 Uhr in der KVHS Maschen unverbindlich über die Schulung zu informieren.
Auch nach Abschluss des Lehrgangs bietet der SeniorenStützpunkt des Landkreises Harburg regelmäßige Vernetzungstreffen für alle bisherigen Kurs-Absolventen an, sodass die Freiwilligen stets von Unterstützung und Weiterbildungsmöglichkeiten profitieren können.
Anmeldung und Fragen zum Kurs an die Kreisvolkshochschule über Frau Leroux, Tel. 04105 5994050, E-Mail: c.leroux@lkharburg.de. Bei Fragen zu DUO oder zum SeniorenStützpunkt informieren Alina Freese und Andreas Breitenfeld vom Landkreis Harburg, Telefon: 04171 693788 oder 04171 693533 oder per E-Mail unter seniorenstuetzpunkt@lkharburg.de.

Tablets und Smartphone
Kurs für Senioren

Auch in diesem Jahr bietet die Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelsraße 47a, Einsteiger-Seminare zum Thema „Tablets und Smartphones“ an. Diese Schulung richtet sich speziell an Senioren ab 65 Jahren. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Das Lernen erfolgt in kleinen Gruppen von maximal acht Senioren bei zwei bis drei Betreuern. Bei Bedarf kann ein Tablet gestellt werden. Die Schulung ist kostenlos. Die nächsten Termine:
– 18.01.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
– 15.02.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
– 15.03.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
– 19.04.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
– 17.05.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
– 21.06.2018, 10:00 – 13:00 Uhr
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter Tel.: 43 26 37 83 oder medienboten@buecherhallen.de ‚Silber & Smart‘ ist ein Kooperationsprojekt mit Wege aus der Einsamkeit e.V.

Kultur im Koffer

www.kultur-im-koffer-hamburg.de
rufen Sie an: Heidrun Wörle, Tel. 040 519000 827

im Striepensaal, Striepenweg 40, Neuwiedenthal

am 26. Oktober 2017 : Es war einmal – Märchen und Geschichten lebendig erzählt
am 25. Januar 2018   : Wanderer zwischen den Welten – die Weisheit der Schamaninnen und Schamanen

 

Blind durch Hamburg
Die Großstadt mit anderen Augen sehen

(pm) Hamburg. Kann man eine Stadt wie Hamburg auch ohne Augenlicht erkunden und wahrnehmen und sich in ihr orientieren? Bei „Blind durch Hamburg“ finden sehende Tourteilnehmer es heraus!
Seit Juli vergangenen Jahres zeigt Christian Ohrens sehenden Hamburginteressierten die ’schönste Stadt der Welt‘ aus der Sicht eines Blinden.
Unter einer Augenbinde und mit Blindenstock ausgestattet, erkunden Sehende gemeinsam mit Christian Ohrens (seit Geburt blind) die Hamburger Innenstadt, den Hafen, St. Pauli oder ein Gebiet nach Wahl.
Über „Blind durch Hamburg
Sehende Besucher der „schönsten Stadt der Welt“ erhalten die Möglichkeit, diese facettenreiche Metropole einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben und zu erkunden. Denn im Auge des sehenden Betrachters ergeben Stadterkundungen oftmals nur dann einen Sinn, wenn man seine Umgebung auch mit dem Auge begreifen kann. Dass eine Stadt wie Hamburg aber nicht nur aus Bildern, sondern auch aus Tönen, Geräuschen, Gerüchen und weiteren Dingen, die auch ohne Augenlicht wahrnehmbar sind, besteht und sich Hamburg somit auch quasi blind erleben lässt, gerät unter sehenden Menschen gerne mal in Vergessenheit.
Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt von Christian Ohrens, freier Journalist (u. A. mit Freizeitparktestreihe für das Magazin parkerlebnis.de), Web-, Foto- und Videoblogger aus Hamburg, welcher seit zehn Jahren bereits in „der schönsten Stadt der Welt“ lebt und ihre Angebote nutzt, aber auch als blinder Alleinreisender schon in Städten wie Prag, Budapest, Oslo, Stockholm, Kopenhagen oder Wien unterwegs gewesen war. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit durch freiberufliche (blinde als auch sehende) Gästeführer. Eine Kooperation besteht zudem mit dem Sankt Pauli Museum, welches Startpunkt der Reeperbahn-Führungen ist und auch bei der weiteren Tourdurchführung unterstützend zur Seite steht.
Seit ebenfalls zehn Jahren arbeitet Christian Ohrens auch bei der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Hier, während zahlreicher Gespräche mit seinen Tourgästen, entstand auch die Idee, Sehende einmal nicht Alltagssituationen in einem geschützten Raum erleben zu lassen, sondern ihnen einen kleinen Teil des Alltags im „realen“ Umfeld näher zu bringen. Jedoch geht es bei diesem Touren-Angebot nicht darum, Sehenden generell etwas über die Alltagsbewältigung blinder Menschen zu erklären. Es geht hier um das Erlebnis Großstadt aus der Sicht eines Blinden; somit grenzt sich „Blind durch Hamburg“ deutlich vom Angebot des „Dialog im Dunkeln“ ab, in dem zum Schluss einer jeden Führung ganz klar der Dialog zwischen Blinden und Sehenden im Vordergrund steht.
Die Anzahl der Gäste ist, im Gegensatz zu vielen Stadtführungen, mit 1-6 Teilnehmern eher gering gehalten. Gründe hierfür sind der höhere, personelle Aufwand sowie die Sicherheit der Teilnehmer, die an erster Stelle steht. Darum läuft auch kein Gast allein mit seinem Stock durch den Großstadtdschungel. Trotz Stock haken sich die Teilnehmer immer bei Ohrens oder einem seiner Tourbegleiter ein.
Weitere Informationen und anmeldung unter www.blind-durch-hamburg.de

Zurück – Tipps für 60+

Google Analytics