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Solidarität mit der Ukraine undden ukrainischen Hochschulen

Solidarität mit der Ukraine und
den ukrainischen Hochschulen.

HRK verurteilt russischen Angriff.

In einer Stellungnahme verurteilte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Peter-André Alt, den russischen Überfall auf die Ukraine scharf. „Dies ist ein zutiefst bedrückender Tag. Unsere Solidarität gilt der gesamten ukrainischen Bevölkerung und vor allem unseren hochschulischen Partnern. Wir sind in großer Sorge um das Leben und Wohlergehen der ukrainischen Wissenschaftler:innen und Studierenden. Die deutschen Hochschulen werden ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beistehen. Absehbar ist auch, dass diese Entwicklungen den deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen schweren Schaden zufügen werden. Wir werden entsprechende Konsequenzen eingehend prüfen müssen.“
„Als Gründungszentrum der Technischen Universität Hamburg schließen wir uns der Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz vom 24. Februar 2022uneingeschränkt an. Wir verurteilen jegliche Form von Gewalt und stehen für ein friedliches Miteinander aller Menschen überall auf der Welt,“ heißt es in einer Presseerklärung des Gründungszentrums.
Im Sommersemester 2021 studierten über 8.200 ukrainische Studierende an deutschen Hochschulen (Quelle: destatis). Die Hochschulen beider Länder sind auch institutionell vielfältig verbunden: Derzeit gibt es 257 Kooperationen mit der Ukraine, an denen 113 deutsche und 89 ukrainische Hochschulen beteiligt sind (www.internationale-hochschulkooperationen.de).

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HNT holt drei Titel bei Ballett-Vorentscheid

HNT holt drei Titel bei Ballett-Vorentscheid.

Gute Aussichten auf Qualifikation für den Deutschen Ballettwettbewerb.

Nach genau zweijähriger Unterbrechung fand am 19. Februar erstmals wieder der Regionalvorentscheid Nord zum Deutschen Ballettwettbewerb statt. Dort präsentierten sich die Tänzerinnen der HNT-Ballett-Compagnie gewohnt erfolgreich der internationalen Jury. Die von Daria Sukhorukova und Anna Krüger trainierte vierköpfige Kaderauswahl der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) erreichte auf der Bühne des Sachsenwaldforums Reinbek bei sechs Starts drei Siege, zweimal Platz zwei sowie einen fünften Rang.
Für frischen Wind sorgten Pauline Brenke und Susanne Sikorski mit ihrer modernen Eigenkreation zu Michael Jacksons „Don‘t stop ‘til you get enough“. „Es ist das erste Mal, dass wir bei einem Wettbewerb mit einer Kreation zu moderner Popmusik angetreten sind“, sagte Trainerin Anna Krüger. „Das ist ein tolles neues Element und zeigt, was im Ballett alles möglich ist. Pauline und Susanne haben da viel Initiative gezeigt und das mit der Unterstützung von Daria super umgesetzt.“ Für ihren schwungvollen Auftritt wurden sie in der Kategorie Duett Erwachsene Ballett mit dem ersten Platz belohnt.
Ihr choreographisches Talent stellte Sikorski auch bei den freien Ballett-Soli der Junioren unter Beweis. Mit dem ebenfalls selbst kreierten Tanz „The Game“ wurde sie dort erneut Erste. Ihre Teamkollegin Klara Schwemer belegte Rang zwei. Erstmals auf Spitze überzeugte sie bei ihrer Interpretation von „Ophélie“ durch starken Ausdruck.
Bei den Repertoire-Soli verfehlte Sikorski gegen starke Konkurrenz nur knapp das oberste Podest und kam auf Rang zwei. Sie konnte sich in ihrer technisch anspruchsvollen „Grand pas Classique“-Variation aber nochmals steigern. „Sie war souverän in der Ausführung und gereift in der Präsentation“, analysierte Trainerin Krüger. Arina Seibel belegte hinter Sikorski mit der „2. Feen-Variation“ aus Marius Petipas Ballett „Dornröschen“ Rang fünf. Sie debütierte ebenfalls auf Spitze in der Junioren-Altersklasse.
Gemeinsam zeigten die vier HNT-Tänzerinnen im Quartett Daria Sukhorukovas Choreographie „Aubade“, mit der sie im vergangenen September den Titel bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen hatten. Auch beim norddeutschen Vorentscheid reichte es zu Platz eins.
Ob sich die HNT-Tänzerinnen mit „Aubade“ und auch in den Solo- und Duett-Kategorien für den Deutschen Ballettwettbewerb qualifizieren konnten, steht erst nach Abschluss aller fünf regionalen Vorentscheide fest. „Da heißt es jetzt Daumen drücken“, sagte Krüger. „Wir haben mit unseren sehr guten Darbietungen aber beste Aussichten auf die Reise nach Süddeutschland.“ Das Bundesfinale soll in diesem Jahr Anfang April wieder in Fürstenfeldbruck bei München ausgetragen werden.

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„Ferienspaß“ für Kinder

„Ferienspaß“ für Kinder.

Mitmachaktionen im Freilichtmuseum.

Familienausflug aufs Land: Beim „Ferienspaß“, dem offenen Mitmachprogramm im März und im April, backen, kochen und gärtnern Kinder ab vier Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die Aktionen finden ohne Anmeldung von Sonnabend bis Sonntag, 12. bis 20. März, und von Sonnabend bis Donnerstag, 2. bis 7. April, statt. Informationen zum Ferienspaß gibt es unter www.kiekeberg-museum.de/ferienangebote.
Beim „Ferienspaß“ lernen die Kinder spielerisch die Tischkultur früher und heute kennen: An wechselnden Stationen backen sie „Toast Hawaii“, basteln Pflanzbehälter und säen Senf aus, gestalten Tisch-Sets oder verzieren Leinen-Servietten. In der neuen Sonderausstellung „Herdanziehungskraft. Küche und Kochen“ im Agrarium entdecken Familien Küchengeräte, Rezepte und persönliche Koch-Geschichten der vergangenen 150 Jahre.
Ein Ferienausflug ins Freilichtmuseum am Kiekeberg lohnt sich bei jedem Wetter: Im „Agrarium“, der Ausstellungswelt über Landwirtschaft und Ernährung am Kiekeberg, kommen kleine und große Traktorenfreunde bei 30 historischen Schleppern und sechs Dampfmaschinen ins Schwärmen. In den „Spielwelten“ entdecken Kinder, Eltern und Großeltern die Spielzeuge der 1950er bis 1980er-Jahre – mehr als 2.000 Objekte regen zum Austausch über die Kindheit früher und zum Ausprobieren und Mitmachen an.
Auf dem weitläufigen Museumsgelände entdecken Familien das Landleben von früher: Historische Bauernhäuser, Gärten und alte Haustierrassen wie Rinder, Ziegen, Schweine, Schafe, Gänse und Hühner. Spielplätze, Picknick-Stellen und die Museumsgastronomien laden zum Verweilen ein.
Das Museum ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

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Mit fairen Rosen für Frauenrechte

Mit fairen Rosen für Frauenrechte.

Frauentag: „Neugraben fairändern“ verschenkt Blumen.

Freuen können sich Besucherinnen des Neugrabener Wochenmarktes am 5. März: Ab 10 Uhr verschenkt das Team von „Neugraben fairändern“ an seinem Info-Stand fair gehandelte Rosen – solange der Vorrat reicht. Anlass ist der Internationale Frauentag, der jedes Jahr am 8. März weltweit gefeiert wird und der auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam machen soll. Über faire Rosen können sich neben den Beschenkten vor allem diejenigen freuen, die die Blumen anbauen. Sie profitieren von festen Arbeitsverträgen, Arbeitsschutz und Mindestlöhnen. Fair-Trade-Farmen achten auf streng regulierten Pestizideinsatz und auf wassersparende Maßnahmen. Steve Butt, Blumenhändler auf dem Neugrabener Markt, beliefert die Initiative mit fairen Rosen aus Kenia. „Wir möchten während unserer Flower-Power-Kampagne mit vielen Marktbesucherinnen – und natürlich auch mit Besuchern – ins Gespräch kommen“ sagt Wolfgang Zarth, Sprecher der Initiative. „Wir informieren z.B. darüber, woran man fair gehandelte Blumen erkennt und wo man sie in Neugraben kaufen kann“. Daneben können am mobilen Verkaufsstand wie jeden ersten Samstag im Monat fair gehandelte Produkte erworben werden. Weitere Infos unter www.neugraben-fairaendern.de.

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1962 brachen die Scheiben der Fähre schon einmal

1962 brachen die Scheiben der Fähre schon einmal.

Auch damals Wassereinbruch und keine Panik.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Donnerstag vergangener Woche – zunächst in den sozialen Medien – die Nachricht von der gebrochenen Frontscheibe eines HADAG-Dampfers, der auf der Strecke Teufelsbrück – Airbus unterwegs war (siehe gesonderter Bericht). Eine gewaltige Welle, aufgetürmt von einer Orkan-Böe, war gegen die Scheibe gekracht, entsprechend spektakulär waren die Bilder.
Doch es war – anders als zunächst angenommen – nicht der erste Zwischenfall dieser Art. Wenige Tage später meldete sich sich Ernst-August Plötz (87) aus Finkenwerder bei der Presse. Er berichtete, dass sich ein annähernd gleicher Vorfall auch am 15. Februar 1962, einen Tag vor der veheerenden Sturmflut-Nacht jenes Jahres, ereignet hatte. Plötz war gegen 18 Uhr mit einer der MS Altenwerder (die heute als Kulturschiff am Stack liegt) baugleichen Hafenfähre auf dem Heimweg nach Finkenwerder gewesen. Die Elbe sei sehr kappelig gewesen und rau und das Schiff schaukelte in den Wellen. Aber gedacht habe sich niemand etwas dabei, denn auch solche Wetterkapriolen habe man auf Finkenwerder bereits mehrfach erlebt. Bis es plötzlich krachte und die Scheiben im vorderen Bereich der Fähre zu Bruch gingen und Wasser ins Passagierdeck strömte. Nein – Panik sei zu keinem Zeitpunkt aufgekommen, die Fahrgäste hätten sich ruhig und ohne Hektik in den hinteren Bereich des Schiffes sowie aufs Oberdeck begeben und seien auf Finkenwerder über die wackelige Brücke an Land gegangen. „Der Kapitän hat in der Situation ruhig Blut bewahrt“, erzählt Plötz. Vierundzwanzig Stunden später dann das nächste einschneidende Erlebnis: Die Sturmflut brach auch über Finkenwerder herein und bei Familie Plötz stand das Wasser im Haus 4 m hoch. Auch daran erinnert sich der Senior heute ganz genau.