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90 Prozent der Besucher sind zufrieden

90 Prozent der Besucher sind zufrieden.

Gästebefragung im Inselpark.

Ob summende Blumenwiese, Rasenflächen für Sport- und Spiel oder naturnahe Gehölze und Wasserflächen – die Besucher lieben den Wilhelmsburger Inselpark für seine Natur und die Pflanzen. Das hat eine Gästebefragung ergeben, die im vergangenen Jahr durchgeführt worden ist (der Neue RUF berichtete). Insgesamt 870 Menschen haben sich online und vor Ort im Park an der Befragung beteiligt. Dabei mussten sie 19 Fragen zu den Themen Besuchsverhalten, Grad der Bedeutung und Zufriedenheit, Bewertung der Angebote im Park und Wünsche/Ideen für die Parkentwicklung. Zwar seien die Ergebnisse der Umfrage nicht repräsentativ, aber sie lieferten wichtige und richtungsweisende Hinweise für die Arbeit des Teams des Wilhelmsburger Inselparks, erklärt Parkleiter Sören Stein.
So hat die Umfrage zum Beispiel ergeben, dass 90 Prozent der Befragten mit dem Inselpark zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. 82 Prozent kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn in den Park. Vor allem die Sportangebote gefallen den Parkbesuchern: Der Skatepark, die Spielplätze und die Multifunktionsplätze kommen gut an. Aber es wurde auch einiges kritisiert: So wurden Verschmutzungen, zu wenige Toiletten und die Gastronomie genannt bei der Frage, was weniger gut im Inselpark gefalle. Für die Zukunft wünschen sich die Bewohner unter anderem, dass die Anzahl der Toiletten erhöht wird, der Ausbau des Skateparks, eine eingezäunte, größere Hundeauslaufzone sowie Beteiligungsmöglichkeiten im gärtnerischen Bereich. Die vollständigen Befragungsergebnisse sind zu finden unter https://inselpark.hamburg/publikation.

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Kompetente Hilfe zur Bewältigung des Alltags

Kompetente Hilfe zur Bewältigung des Alltags.

Sozialausschuss: Positives Echo auf Wohnprojekt Marktpassage.

Der Verein für psychosoziale Hilfe Harburg e.V. „Der Hafen“ hat sich an die Fraktionen der Bezirksversammlung gewandt und ein Konzept für ein Wohnprojekt zur Betreuung psychisch kranker Menschen gemeinsam mit der Asklepios Klinik Harburg entwickelt.
Mit dem Wohnprojekt Marktpassage möchte „Der Hafen“ als freier Träger in Zusammenarbeit mit der Asklepios Tagesklinik und dem Klinikum Harburg eine Vollversorgung für zwölf Personen ab Mitte 2022 in der Marktpassage 7-9 zur Verfügung stellen. Dem Wunsch der Fraktionen, dass Pilotprojekt Marktpassage im Sozialausschuss vorzustellen, kamen am 7. Februar die Geschäftsführerin des Vereines für psychosoziale Hilfe Harburg e.V. „Der Hafen“, Frauke Hennings, und der Chefarzt der Asklepios Klinik Harburg, Dr. Unger nach. Beide erläuterten den Politikern, dass die geplante Einrichtung die Funktion besitze, Patienten nach der Beendigung ihrer psychiatrischen Behandlung im Krankenhaus für einen gewissen Zeitraum ein Zuhause zu bieten. Hier würden sie unter der Aufsicht und Betreuung eines kompetenten Personals ihren Heilungsprozess fortsetzen. Man habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass psychisch Kranke oft im „normalen“ Alltag nicht zurechtkommen. Während sie im Krankenhaus täglich einem speziellen Tagesablauf mit kompetent therapeutischer und medikamentöser Behandlung folgen mussten, könnten einige Patienten mit ihrer „Freiheit“ im Alltag nicht umgehen. Folgen könnten unter anderem die Nichteinnahme der Medikamente, das Scheitern an den vielen Anforderungen des Alltages (Behörden, Haushalt usw.) oder auch der vollkommene Verlust von sozialen Kontakten sein. Kurz auf den Punkt gebracht: sie scheitern an der Strukturierung des Tagesablaufes. Das geplante Pilotprojekt soll dieser Abwärtsspirale entgegenwirken. In der Wohngruppe wartet auf die Patienten ein Tagesprogramm von individuellen wie auch gemeinsamen Elementen. Individuell seien beispielsweise die Therapiestunden vor- und nachmittags. Zu diesen Terminen würden sich zusätzlich Gruppentherapien gesellen, teilte Hennings mit. Abgerundet wird dieses „Hafen“-Projekt durch die enge räumliche Verzahnung mit der psychiatrischen Tagesklinik der Asklepios Tagesklinik. Probleme mit der Nachbarschaft sehen beide Referenten nicht. Man habe mit zahlreichen Bürgern gesprochen, Einwände habe es nicht gegeben, so Hennings und Unger. SPD-Ausschussmitglied Peter Bartels sprach wohl aus, was Tenor im Sozialausschuss war: Das Pilotprojekt wäre eine sehr gute Sache, die unbedingt in Süderelbe umgestzt werden müsste.

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Die Linke: Poller des Grauens

Die Linke: Poller des Grauens.

Grüne: Es ist höchste Zeit für ein Umdenken.

Mitte November 2021 ließ das Bezirksamt Harburg alle Parkplätze auf einer Seite der Zimmermannstraße sperren. „Ohne Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern“, wundert sich Jörn Lohmann, Fraktionsvorsitzender Die Linke. in der Bezirksversammlung. Er erläutert: „30 Parkplätze gesperrt in einer Gegend, wo es keine Parkplätze gibt. Die Beschwerde eines einzigen Aktivisten, der nicht in Harburg wohnt, und dessen Hobby es ist, falsch parkende Autos bei der Polizei anzuzeigen, gab den Anstoß für die Sperrung.“
Die Betroffenen in der Zimmermannstraße haben sich jetzt zusammengeschlossen. Fast alle Haushalte der Straße – und mittlerweile auch benachbarter Straßen – sind beteiligt. Am 19. Dezember fand die erste öffentlichkeitswirksame Aktion statt: „Die ‚Poller des Grauens‘ wurden liebevoll geschmückt. Es gab Gespräche, etwa mit dem Eisenbahnbauverein Harburg, und offizielle Anfragen bei dem Bezirksamt“, erläutert Lohmann.
Was passiert am 13. Februar?
Am 13. Februar wollen die Anwohner Teile der Straße liebevoll „dekorieren“, um ihre „Begeisterung“ für die Maßnahme des Bezirksamts zu zeigen. Natürlich unter strikter Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Die Linke hat alle Fraktionen der Bezirksversammlung eingeladen, darüber am 13. Februar mit den Anwohnern vor Ort zu sprechen.
Die Fraktion der Grünen nimmt diese Gelegenheit wahr, um vor Ort den Dialog über Mobilitätswende und Parkraummanagement der Zukunft und die Parkraumsituation vor Ort zu führen.
Bianca Blomenkamp, Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Es geht um eine gerechtere Verteilung des öffentlichen Raums. Denn dieser ist ein Gemeingut, das allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen zur Verfügung stehen sollte. Doch nehmen parkende Autos überproportional viel öffentliche Fläche ein. Dabei gibt es große Parkplatzreserven, zum Beispiel in Tiefgaragen, Parkhäusern oder an Supermärkten. Im Durchschnitt wird ein Auto eine Stunde pro Tag bewegt, manche Fahrzeuge stehen sogar wochenlang herum und besetzen währenddessen dringend benötigten Platz. Der Anblick zugeparkter Straßen ist für uns so vertraut, dass es manchen schwer fällt, ihn in Frage zu stellen. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken. Für Klimaschutz, lebenswerte Städte und eine nachhaltige Mobilität.“ Es gebe mittlerweile reichlich Beispiele aus anderen Städten in Deutschland und Europa, wo weniger ruhender Verkehr zu mehr Lebensqualität führt.
Michael Sander, Vorsitzender im Ausschuss für Mobilität und Inneres, ist zuversichtlich, diese Botschaft am Sonntag vermitteln zu können: „Ich freue mich, dass wir am 13. Februar die Gelegenheit haben, in den persönlichen Austausch mit den Anwohnenden der Zimmermannstraße in Wilstorf zu gehen. Uns geht es natürlich nicht um die Schikanierung von PKW-Besitzer*innen. Vielmehr sehen wir gute Gründe, den ruhenden Verkehr zu reduzieren. Neben dem Aspekt, dass die Gehwegeinengungen durch immer breiter werdende PKW über die Jahre zugenommen haben, spielt z. B. auch eine Rolle, dass für den Platz eines parkenden PKW etwa zehn Fahrräder nicht auf dieser Fläche abgestellt werden können, sondern in die Keller oder Hinterhöfe getragen werden müssen. Wir brauchen deshalb eine andere Verteilung der Flächen und für den dann verfügbaren Parkraum ein gutes Parkraummanagement. Ich bin sicher, dass viele Bewohner*innen des Viertels die Mobilitätswende begrüßen und unterstützen.“
Sander äußert auch Verständnis für den Missmut der Anwohnenden: „Die dort jetzt aufgestellten Poller sind sicher noch keine überzeugende Lösung. Wir möchten gemeinsam mit den Anwohner*innen Ideen entwickeln, mit welchen Mitteln auch in diesem Quartier etwas für die Mobilitätswende erreicht werden kann. Klar ist, dass die Ansprüche der Fußgänger*innen auf uneingeschränkte Nutzung der Gehwege eingelöst werden müssen.“

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Immer mehr Erstklässler: Erneuter Anmelderekord an Grundschulen

Immer mehr Erstklässler: Erneuter Anmelderekord an Grundschulen.

Schulen Grumbrechtstraße und Alte Forst sind größte Grundschulen.

Grundschule Am Johannisland mit höchsten Zuwächsen.

Bildungssenator Ties Rabe hat am Montag die Anmeldezahlen für das nächste Schuljahr bekanntgegeben. Für die ersten Klassen an Hamburgs staatlichen Grundschulen haben sich mit Stichtag vom 1. Februar insgesamt 16.918 Schülerinnen und Schüler angemeldet, das sind 639 mehr als im letzten Jahr (+ 3,9 Prozent). „Ich freue mich darüber, dass die Zahl der Kinder in Hamburg stetig wächst. Hamburg ist eine attraktive und familienfreundliche Stadt, in der Familien gerne leben. Alle Kinder sollen gut lernen können. Deshalb werden wir entsprechend der steigenden Schülerzahl auch die Zahl der Lehrkräfte weiter erhöhen und mit unserem ambitionierten Schulbauprogramm die Schulen gut auf die wachsende Kinderzahl vorbereiten“, so der Senator. Geplant sind im aktuellen Schulentwicklungsplan insgesamt 44 neue Schulen und ein deutlicher Ausbau von mehr als 120 bestehenden Schulen. Drei neue eigenständige Grundschulen sind im aktuellen Schuljahr an den Start gegangen: Die Grundschule Am Baakenhafen in der HafenCity, die Schule am Park in Harburg und die Schule Fabriciusstraße in Bramfeld. Die Entwicklung der Anmeldzahlen für die ersten Klassen ist je nach Bezirk sehr unterschiedlich: Die stärksten Zuwächse im Vergleich zum letzten Jahr gab es in den Bezirken Mitte (+198), Harburg (+134), Wandsbek (+118), Hamburg-Nord (+108), Altona (+87) und Bergedorf (+21). In Eimsbüttel war ein leichter Rückgang (-27) zu verzeichnen.
Die größten staatlichen Grundschulen im laufenden Schuljahr sind die Schule Grumbrechtstraße (Heimfeld) mit 681, die Fridtjof-Nansen-Schule (Lurup) mit 678 und die Schule In der Alten Forst (Eißendorf) mit 645 Schülerinnen und Schülern. Kleinste staatliche Grundschulen sind in diesem Schuljahr die Ganztagsschule an der Elbe (Altona-Altstadt) mit 81, die Schule Cranz mit 85 und die Schule Mittlerer Landweg (Billwerder) mit 97 Schülerinnen und Schülern. Die traditionell kleinste Schule Hamburgs, die Inselschule Neuwerk, hat im neuen Schuljahr auch weiter keine Schüler und lässt ihren Betrieb daher vorübergehend ruhen.
Die meisten Anmeldungen für die erste Klasse verzeichnen die Fridtjof-Nansen-Schule (Lurup) mit 175, die Adolph-Schönfelder-Schule (Barmbek) mit 163, die Louise-Schroeder-Schule (Altona) mit 160, die Schule Nettelnburg mit 144, gefolgt von der Elbinselschule (Wilhelmsburg) mit 142 Anmeldungen. Die höchsten Zuwächse für die erste Klasse verzeichnen die Fridtjof-Nansen-Schule (Lurup) mit +34, die Schule Kamminer Straße (Rahlstedt) mit +33 und die Ganztagsgrundschule Am Johannisland (Neugraben-Fischbek) mit +32, sowie die Schule Trenknerweg (Othmarschen), die Brüder-Grimm-Schule (Horn) und die Schule Stockflethweg (Langenhorn) mit jeweils +31 Anmeldungen.
Die Zahl der Anmeldungen für die Vorschulklassen (VSK) ist um 77 Anmeldungen leicht auf 10.638 gestiegen und hat damit erneut die Marke von 10.000 übersprungen. Anders als die Zahl der Erstklässler sind die Anmeldezahlen an den Vorschulklassen seit Jahren stets höher als die Zahl der tatsächlich nach den Sommerferien eingeschulten Kinder, weil es für die Vorschulklassen keine Schulpflicht gibt und sich eine Reihe von Eltern noch in letzter Minute für den Verbleib der Kinder in der Kita entscheidet. Insofern bestätigt zwar die Zahl der Anmeldungen für die Vorschulklassen den Wachstumstrend, ist aber nicht mit der Zahl der Vorschulkinder nach den Sommerferien gleichzusetzen.
In Hamburg können Eltern die Schule für ihr Kind frei wählen. Sie geben dazu einen Erstwunsch, aber auch zusätzlich einen Zweit- und einen Drittwunsch an. Grundsätzlich gilt, dass alle Kinder gemäß ihren Wünschen aufgenommen werden, eine Prüfung der Wünsche, zum Beispiel nach der Länge des Schulweges, erfolgt nicht. Erst wenn an einer Schule mehr Kinder angemeldet werden, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Verteilung nach gesetzlich festgelegten Kriterien. Dann werden zuerst die Kinder aufgenommen, deren Geschwister bereits die Schule besuchen. Danach entscheidet die Schulweglänge über die Aufnahme in der Wunschschule: Wer am nächsten wohnt, bekommt den Schulplatz. In den allermeisten Fällen werden diese Kriterien nicht angewendet, fast alle Kinder können ihre Wunschschule besuchen. Die Erfüllungsquote für den Erstwunsch liegt seit Jahren deutlich über 90 Prozent. Möglich wurde das unter anderem auch durch das Schulbauprogramm der letzten Jahre.
Bei allen Daten handelt es sich um die vorläufigen Anmeldezahlen, diese werden sich erfahrungsgemäß bis zur endgültigen Organisation noch verändern, zum Beispiel durch eingehende schulmedizinische Gutachten in Verfahren zur Zurückstellungen vom Schulbesuch. Zudem werden wie immer bis zur endgültigen Einschulung nach den Sommerferien mehrere hundert Familien aus der Stadt wegziehen und etwas mehr Familien in der gleichen Zeit in die Stadt ziehen.
Alle genannten Zahlen sind Anmeldezahlen nach Erstwunsch. Bei überangewählten Schulen erfolgt in den nächsten Wochen die Umverteilung unter Berücksichtigung der Zweit- und Drittwünsche. Der Versand der Aufnahmebescheide an die Familien ist für Ende März geplant. Hamburgs Grundschüler lernen in kleinen Klassen. Keine Grundschulklasse soll mehr als 23 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Bei einem Drittel aller Grundschulen ist die maximale Klassengröße sogar auf 19 Kinder begrenzt, weil diese Schulen viele Schüler aus sozial benachteiligten Familien aufnehmen. Tatsächlich werden diese Obergrenzen oft noch unterschritten, so beträgt die Klassengröße aktuell durchschnittlich nur 17,9 Schülerinnen und Schüler in Grundschulen in schwierigem sozialen Umfeld, an allen anderen Grundschulen beträgt die Klassengröße aktuell durchschnittlich 21,8.
Zurzeit besuchen 78.758 Kinder die Grundschulen, davon 70.991 die staatlichen Grundschulen. Rund 90 Prozent lernen damit in den 194 staatlichen Grundschulen oder den 15 Grundschulabteilungen von staatlichen Stadtteilschulen. Damit die Kinder gut lernen können, wird die Zahl der Lehrkräfte und Pädagogen an den staatlichen Grundschulen stetig erhöht. Zurzeit haben die staatlichen Grundschulen 5.540 Stellen für Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal (+161), das entspricht im Durchschnitt einer pädagogischen Kraft auf 12,3 Schülerinnen und Schüler.

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Radschnellweg Neugraben – Stade

Die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses – er tagt diesmal zum Tagesordnungspunkt 1 gemeinsam mit dem Ausschuss für Mobilität und Inneres – findet am Montag, 14. Februar, ab 18 Uhr via Skype statt Die Sitzung wird als Video-/Telefonkonferenz abgehalten.
Die Abgeordneten befassen sich u.a. mit dem Sachstand bezüglich des Radschnellwegs Neugraben – Stade. Eine
Berichterstattung durch Vertreter der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende sowie der Verwaltung ist vorgesehen. Außerdem steht die Blockarrondierung Rote-Kreuz-Straße (Konzeptvorstellung durch die STEG) auf der Tagesordnung.