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Aufenthaltsqualität steigern

Aufenthaltsqualität steigern.

Hundeauslaufwiese: FDP fordert Aufstellung von Sitzbänken.

Die Hundeauslaufwiese Neuwiedenthal am Rehrstieg ist ein gut besuchter Platz für viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern. Sie dient dabei nicht nur als Auslaufplatz für Hunde, sondern auch als Treffpunkt vieler Hundebesitzer.
Die Anzahl der Hundebesitzer steigt seit Jahren stetig an, allerdings fehlt es im Süderelbe-Raum an attraktiven Auslaufplätzen für Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern. Daraus resultiert, dass viele Hundebesitzer ihre Hunde frei in Parkanlagen laufen lassen, was nicht nur verboten ist, sondern auch gefährlich werden kann, heißt es in einem FDP-Antrag. Hausbrucher Bürger haben nun in einer Petition an das Verbraucherschutzamt Harburg Wünsche geäußert, um die Wiese noch attraktiver und besser zu machen. Die Hundeauslauffläche besteht nämlich nur aus einer Wiese mit einer Umzäunung. Eine zentrale Forderung sei die Schaffung von Sitzmöglichkeiten. Gerade bei längeren Aufenthalten und für ältere Personen wären Sitzmöglichkeiten nötig und lassen die Aufenthaltsqualität der Auslaufwiese wieder steigen, erklären die Liberalen. Sie bitten die Verwaltung, „zügig dafür zu sorgen, dass auf der Hundeauslaufwiese Neuwiedenthal Bänke aufgestellt werden“. Über die Umsetzung soll im Regionalausschuss Süderelbe informiert werden, so die FDP-Antragsteller.

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Ziel ist: „Harburg für alle“

Ziel ist: „Harburg für alle“.

Jörn Lohmann und Ulla Taha als Fraktionsvorsitzende bestätigt.

Die Partei Die Linke. in der Bezirksversammlung Harburg hat ihre Fraktionsvorsitzenden einstimmig bestätigt. So gestärkt werden Jörn Lohmann und seine Stellvertreterin Ulla Taha in die zweite Hälfte der Legislatur ziehen.
„Unser Ziel ist: Harburg für alle“, sagt Jörn Lohmann. „Und das bedeutet nicht nur, dass Harburg ein lebenswerter Bezirk werden soll, sondern auch, dass auf dem Weg dahin niemand zurückgelassen werden darf. Dies sehen wir bei der rot-grünen Koalition aber weder in der Sozialpolitik, noch in anderen Bereichen wie Umwelt-, Schul-, Migrations-, Verkehrs- und Gesundheitspolitik oder der Kultur gegeben.“
„Gerade in der Pandemie hat die rot-grüne Koalition gezeigt, dass sie nicht bereit ist, die sozial schwächer gestellten Bürger:innen wirklich mitzunehmen. Die Auswirkungen haben gerade die Menschen in den ärmeren Stadtteilen schwer getroffen – und SPD und Grüne hatten nicht mehr als ein paar warme Worte und bunte Bildchen zu bieten – mit der Ermahnung, sich richtig zu verhalten und impfen zu lassen. Das ist nicht verkehrt, geht aber an der Lebensrealität vieler Menschen meilenweit vorbei. Wer dabei kein Wort über Probleme mit gleichzeitiger Home-Office-Pflicht und Home-Schooling in kleinen Wohnungen oder einem noch kleiner werdenden Einkommen durch Kurzarbeit verliert, der verschärft die schlechten Lebensbedingungen der Menschen“, sagt Ulla Taha.
„Auch in den anderen Bereichen bieten SPD und Grüne kein gutes Bild“, stellt Jörn Lohmann fest. „Der Schutz der Moore im Bezirk ist ihnen offensichtlich nicht so wichtig wie die Profite großer Konzerne. Und der Kultur in Harburg haben sie durch ihre Attacken auf den Rieckhof nachhaltig geschadet.“
„Wir werden deshalb weiter daran arbeiten, Alternativen zur unsozialen Politik von Rot-Grün aufzuzeigen und für diese Alternativen zu streiten“, versprechen Jörn Lohmann und Ulla Taha.

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„Das ist eine so tolle Aktion“

„Das ist eine so tolle Aktion“.

Schule Elfenwiese: 16.800 Euro für Rollstühle und Snozelenraum
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„Das ist eine so tolle Aktion“, freute sich Peter Holtz, Schulleiter der Schule Elfenwiese, als Sportreporter Ingo Brussolo und Jörn Stolle von der Sparkasse Harburg-Buxtehud eine Spende in Höhe von 16.800 Euro überreichten. Schon im vergangenen Jahr hatten Brussolo und die Sparkasse der benachbarten Schule Nymphenweg eine Spende von 13.200 Euro übergeben können.
Zusammengekommen sind die beiden enormen Spenden auf Initiative von Ingo Brussolo, der seine Bekanntheit als langjähriger Fußballer, Fußballtrainer und Sportjournalist mit seiner eigenen Website www.harburg-fussball.de nutzte, um als Ersatz für den wegen Corona ausgefallenen Harburger Hallencup eben einfach so Spenden zu sammeln. Denn der Erlös des Hallencups geht immer abwechselnd an eine der beiden Schulen. Schon als Spieler und Trainer war Brussolo beim Harburger Hallencup dabei, dann als Sportjournalist. „Ich habe eine Leidenschaft für die Kinder dieser Schulen entwickelt“, sagt Brussolo, der bei den Einlagenspielen der beiden Schulen beim Hallencup dann auch immer die Zuschauer zum Beifall motiviert hat.
Auch Jörn Stolle von der Sparkasse Harburg-Buxtehude ist mit Herz bei der Sache. „Für uns ist Kindern mit Beeinträchtigungen zu helfen sehr wichtig“, betont er. „Das ist ein ganz wichtiger Topf bei uns bei den Spenden.“ Wie auch bei der Schule Nymphenweg hat die Sparkasse den Inhalt des Spendentopf für die Elfenwiese um 3.500 Euro ergänzt..
„Die Spendenbereitschaft der Leute ist ungewöhnlich“, berichtet Ingo Brussolo von seinen Erfahrungen beim Sammeln. „Es sind so viele, die gespendet haben. Viele, viele hundert Personen, ganze Mannschaften beispielsweise, auch Unternehmen.“ Der gute Wille sei bei den Menschen spürbar gewesen. „Und er ebbt nicht ab.“ Auch aufgrund dieser Erfahrung ist Brussolo dem FC Süderelbe dankbar, der ihn dazu ermunterte.
Die Spende fließt zum einen Teil in die Anschaffung von Sportrollstühle für die Kids. Zum anderen in den Snozelenraum, der bei der Wahrnehmungsförderung der Kids hilfreich ist. Außerdem gibt es jetzt noch durch eine Sonderspende der Sparkasse einen Jockey-Therapiestuhl, der die Kids dabei unterstützt, mehr Körperspannung aufzubauen. „Die Spenden kommen den Schülerinnen und Schülern ohne Umwege zu Gute“, berichtet Schulleiter Holtz. „Wir sind darauf auch angewiesen und können darüber Sachen realisieren, die ohne die spenden nicht möglich gewesen wären.“
Insgesamt sind bei beiden Aktionen von Ingo Brussolo für die Schulen Nymphenweg und Elfenwiese in zwei Jahren und der Sparkasse 30.000 Euro zusammengekommen. Eine Leistung, der man Respekt zollen darf und sollte.

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Zukunftsfeld Altersmedizin: Verstärkung für die Geriatrie:

Zukunftsfeld Altersmedizin:
Verstärkung für die Geriatrie:.

PD Dr. Matthias Görnig wechselt aus Braunschweig an die Elbe.

Der demografische Wandel macht sich auch im Asklepios Klinikum Harburg bemerkbar: Der Bedarf an spezialisierten Behandlungsplätzen für ältere Menschen wächst seit Jahren kontinuierlich. Schätzungen zufolge soll die Zahl der Hochbetagten über 80 Jahre in Deutschland bis 2030 auf zehn Millionen Menschen ansteigen. Die Klinik für Geriatrie verfügt derzeit über 56 Betten im stationären und zehn Plätze im tagesklinischen Bereich, in denen schwerpunktmäßig Patienten aus den Bereichen Alterstraumatologie, Neurologie und Innerer Medizin weiterbehandelt werden. Die Behandlung älterer Patienten stellt durch ihre Komplexität eine besondere Herausforderung dar und setzt auf einen multiprofessionellen Ansatz. Mit PD Dr. Matthias Görnig holt das Harburger Klinikum einen ausgewiesenen Experten der Altersmedizin an die Elbe. Der bisherige Chefarzt der Geriatrie am Städtischen Klinikum Braunschweig leitet zukünftig gemeinsam mit Karl Hameister, der die Geriatrie in Harburg vor zehn Jahren begründet hat, die Abteilung im Team-Modell.
„In Zukunft wird die Altersmedizin zunehmend wichtiger werden. Schon jetzt beobachten wir eine zunehmende Nachfrage in diesem Bereich. Wir freuen uns, dass wir mit Herrn PD Dr. Görnig unsere Klinik für Geriatrie kompetent verstärken konnten – und unsere älteren Patienten von seiner umfassenden Erfahrung profitieren“, erläutert Prof. Dr. Rudolf Töpper, Ärztlicher Direktor des Asklepios Klinikums Harburg. Der gebürtige Neumünsteraner Görnig hat sein Studium der Medizin in Hamburg absolviert und war nach verschiedenen Stationen – u. a. am Universitätsklinikum Jena – zuletzt als Chefarzt am Städtischen Klinikum Braunschweig tätig.
PD Dr. Görnig hat sich gemeinsam mit Chefarzt Karl Hameister zum Ziel gesetzt, Nachwuchs für ihr Fachgebiet auszubilden und weiterhin die Zusatzweiterbildung Geriatrie anzubieten – denn für eine adäquate Versorgung der Patienten werden perspektivisch auch in Hamburg noch mehr Fachärzte benötigt. „Das Spannende an unserem Fachgebiet ist, dass der multiprofessionelle Ansatz selbst nach schweren Erkrankungen und Unfällen im hohen Alter wieder ein weitgehend selbstständiges Leben ermöglichen kann“, erklärt PD Dr. Görnig. Daneben arbeiten die beiden Chefärzte bereits an nachhaltigen Konzepten für zusätzliche ambulante Angebote am Standort Harburg. „Unser Ziel ist, unsere Patienten möglichst lange mobil und unabhängig zu halten und so eine häusliche oder stationäre Pflegesituation möglichst zu vermeiden “, ergänzt Karl Hameister.

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Den CO2-Fußabdruck der Menschen entscheidend verringern

Den CO2-Fußabdruck der
Menschen entscheidend verringern.

Sohan Lal ist neuer Professor an der TU.

„Ich möchte dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck der Menschen entscheidend zu verringern“, sagt Sohan Lal. Nur ist das Ergebnis seiner Tätigkeit nicht so offensichtlich, wie die Forschung an E-Autos oder Solarzellen. „Ich entwickle Techniken zur Verbesserung der Leistung und Energieeffizienz von Parallel- und Vielkernprozessoren wie Grafikprozessoren. Mit anderen Worten: Ich freue mich, wenn wir mit diesen Geräten mehr Arbeit mit weniger Energie erledigen können“, so Professor Lal. Inzwischen sind solche „massiv-parallelen Systeme“ überall präsent – in Smartphones, Autos und Supercomputern. Sie helfen den Menschen, viele Dinge zu tun, die vor einiger Zeit noch unmöglich gewesen wären.
„Wir nutzen Technologie in jedem Moment unseres Lebens und sind daher in der einen oder anderen Form ständig von Computern umgeben, von denen jeder eine zentrale Verarbeitungseinheit für Daten besitzt. Ich interessiere mich für die Architektur dieser Einheiten, die oft mehrere Kerne enthalten, um die Arbeit schneller zu erledigen“, erläutert der TU-Wissenschaftler seine Tätigkeit. Das ist der größte Erfolg des maschinellen Lernens, der hauptsächlich auf die exponentielle Zunahme der Rechenleistung zurückzuführen ist. Die Methoden des maschinellen Lernens gibt es bereits seit den 1950er Jahren. Sohan Lal sagt: „Wenn diese Prozessoren nicht richtig genutzt werden, sind sie sehr teuer, was den Strom- und Energieverbrauch angeht. Mein Ziel ist es, die Prozessoren so zu konstruieren, dass sie leistungsfähiger und energieeffizienter sowie leichter zu programmieren sind“. Würde man beispielsweise die Energieeffizienz jedes Prozessors um lediglich fünf Prozent steigern, so ließen sich 4,5 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen. Anders ausgedrückt würde diese Menge ausreichen, um 11,3 Millionen Haushalte in Deutschland eine Stunde lang mit Strom zu versorgen!
„Ja“ zur Forschung
Bevor Sohan Lal zur TU Hamburg kam, war er an der Technischen Universität Berlin tätig. Davor studierte er Informatik und Ingenieurwesen am Indian Institute of Technology Delhi (IIT Delhi) und im nordindischen Jammu. Den Grund, eine akademische Laufbahn an der Universität zu wählen, kann Sohan Lal genau benennen: „Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen, in der mehrere Mitglieder an Universitäten arbeiten, aber es war nicht klar, dass ich diesen Weg ebenfalls einschlagen würde“, so Lal. „Der eigentliche Wendepunkt war eine kurze Lehrtätigkeit als Universitätsdozent in Indien, die mich dazu motivierte, zu promovieren und in die Forschung zu gehen. Der TU-Professor freut sich auf die Arbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen und auf das Leben mit seiner Frau und zwei Kindern in Hamburg. Und neben Fahrradfahren und Lesen auf ein Hobby, das sich im windigen Hamburg gut ausüben lässt: Drachensteigen.