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Imfpangebote für Kinder an vier Standorten

Imfpangebote für Kinder an vier Standorten.

Corona: Landkreis Harburg weitet Angebote aus.

Impfangebote für Kinder an vier Standorten: Angesichts der großen Nachfrage, gerade für die Fünf- bis Elfjährigen, weiten der Landkreis Harburg und die Impfteams das Angebot aus und bieten künftig nicht nur in den Impfstützpunkten Winsen und Buchholz, sondern auch in Neu Wulmstorf und Fleestedt regelmäßig die Impfung gegen das Coronavirus für Kinder an. Dort wird die Impfung für Kinder ab 5. Februar, jeweils samstags von 11 bis 16 Uhr, angeboten. Auch ansonsten setzen die Mobilen Impfteams von Johannitern und DRK die Impfkampagne in den kommenden zwei Wochen mit einer Vielzahl von Impfangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene fort – und erweitern die Abendimpfungen. Nach dem schönen langen Dienstag (SchlaDi) im Impfstützpunkt Winsen und dem schönen langen Donnerstag (SchlaDo) im Impfstützpunkt Fleestedt gibt es ab 11. Februar auch im Impfstützpunkt Neu Wulmstorf freitags den kleinen Piks mit großer Wirkung bis 20 Uhr.
Die Corona-Impfungen und eine hohe Impfquote sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg aus der Pandemie. Der Landkreis appelliert daher an alle, sich impfen zu lassen. Die Impfung schützt vor einer Infektion und insbesondere vor schweren Krankheitsverläufen. Expertinnen und Experten raten gerade angesichts der Omikron-Variante zur Impfung, mit der die Geimpften sich und andere schützen.
Für die Impfstützpunkte der Johanniter in Buchholz und Neu Wulmstorf sowie für die Stützpunkte des DRK in Winsen und in Fleestedt können Termine für die kommenden 14 Tage gebucht werden. Das geht ganz einfach unter www.landkreis-harburg.de/impfzentren. Nach der Terminbuchung erhält man eine Terminnummer – bitte bringen Sie diese zum Termin mit, da der Aufruf über die Nummer erfolgt. Die Impfteams bitten darum, wirklich erst zum vereinbarten Termin zu kommen und nicht früher. Die Termine werden im Viertelstundentakt vergeben – entsprechend kurz ist die Wartezeit. An den Impfstützpunkten werden aber – je nach Buchungsaufkommen – auch weiterhin Spontantermine über das bekannte Wartenummernsystem möglich sein. Ansonsten findet für die Impfangebote keine Terminvergabe statt, die Teams vor Ort vergeben teilweise ab Beginn der jeweiligen Impfaktion Zeitfenster an die Wartenden. Bei den Terminen besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske, bei Kindern ist eine medizinische Maske ausreichend.
Neu Wulmstorf – Impfstützpunkt (Marktplatz 24)
• dienstags von 11 bis 18 Uhr
• mittwochs von 9 bis 16 Uhr
• donnerstags von 9 bis 16 Uhr
• freitags von 11 bis 18 Uhr (ab 11. Februar: 11 bis 20 Uhr)
• samstags 9 bis 16 Uhr

Kinderimpfungen (ausschließlich Fünf- bis Elfjährige):
• samstags von 9 bis 16 Uhr

Fleestedt – Impfstützpunkt (Fleester Hoff)
• montags von 10 bis 17 Uhr
• dienstags von 10 bis 17 Uhr
• mittwochs von 10 bis 17 Uhr
• donnerstags von 14 bis 21 Uhr
• freitags von 10 bis 17 Uhr
• sonntags (ungerade Wochen) 10 bis 16 Uhr
Kinderimpfungen (ausschließlich Fünf- bis Elfjährige):
• samstags von 11 bis 16 Uhr

Für die Kinderimpfungen gilt: Mitzubringen sind der ausgefüllte Anamnese- und Impfeinwilligungsbogen. Das Aufklärungsblatt ist nur zur Information der Eltern vorgesehen und braucht nicht mitgebracht zu werden. Die Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten ist erforderlich. Der Anamnesebogen beziehungsweise eine Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt können unter www.landkreis-harburg.de/impfzentren heruntergeladen werden.
Die MIT organisieren fortwährend neue mobile Corona-Impfangebote im Kreisgebiet. Informationen über alle Impfaktionen finden sich in der regelmäßig aktualisierten Übersicht auf der Internetseite des Landkreises, www.landkreis-harburg.de/impfzentren.

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„Das Wasser kommt“ – Lesung mit musikalischer Begleitung

„Das Wasser kommt“ – Lesung mit musikalischer Begleitung.

60. Jahrestag der Sturmflut in Hamburg.

Am 16./17. Februar 1962 erlebte die Stadt Hamburg die schlimmste Flutkatastrophe ihrer Geschichte. Ganze Stadtteile wurden geflutet, das Elbwasser überraschte die Menschen im Schlaf und forderte viele Opfer. Die Elbinsel Wilhelmsburg war tagelang von der Außenwelt abgeschnitten, Hubschrauber stellten die Versorgung der Menschen sicher. Die Bücherhalle Wilhelmsburg erinnert mit einer szenischen Lesung mit Musik und einer Ausstellung an die verheerende Sturmflut.
Aufgrund des großen Interesses an der Lesung am 10. Februar (ausgebucht) gibt es einen Zusatztermin am Samstag, 12. Februar, um 16 Uhr in der Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45. Mit Texten und Fotos von Zeitzeugen erinnern fünf Vorleser an den Orkan „Vincinette“ (die Siegreiche), an Dunkelheit und Eiseskälte, an Einzelschicksale, an Hilfe und Solidarität, aber auch an den damaligen Ortsamtsleiter Hermann Westphal und den „Herrn der Flut“, Helmut Schmidt. Die Lesung wird musikalisch begleitet von Ulrich Kodjo Wendt (Diatonisches Knopfakkordeon) und Matthias Lorenz (Mandoline & Gitarre). Eintritt frei! Die Plätze in der Bücherhalle sind begrenzt! Eine Anmeldung unter wilhelmsburg@buecherhallen.de oder persönlich in der Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45, ist erforderlich. Die Veranstaltung findet unter 2G-Plus-Bedingungen statt.

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Partie gegen Lietkabelis Panevezys verlegt

Wegen mehrerer Corona-Fälle im Team von Lietkabelis Panevezys musste die für Dienstag angesetzte Partie des 13. Spieltages im 7DAYS EuroCup verlegt werden. Die Neuansetzung muss noch terminiert werden. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Dem litauischen Team hätten weniger als acht Spieler zur Verfügung gestanden.

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Bürgerhaus mit zwei Projekten für Stadtteilkulturpreis nominiert

Bürgerhaus mit zwei Projekten für Stadtteilkulturpreis nominiert.

Entscheidung fällt Anfang April.

Gleich zwei Projekte der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg – „Das Herz wird nicht dement“ und „Maker Island – Zwei Tage Digitalisierung zum Selbermachen“ – wurden für den wichtigsten Preis der Stadtteilkultur, den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Stadtteilkulturpreis, nominiert. Mit dem Hamburger Stadtteilkulturpreis werden Projekte und Programme gewürdigt, deren Konzeption, Umsetzung und Resonanz besondere Qualität zeigen und die besonders geeignet sind, als anregendes Beispiel auf Initiativgruppen auch in anderen Stadtteilen zu wirken
Mit den Mitsing-Konzerten „Geh aus, mein Herz“, dem Musik-Theaterprojekt „Konfetti-Plus“ mit Schulkindern und Menschen mit dementieller Erkrankung, dem Tanztee „Tanzen möcht’ ich“, dem Jazzfrühschoppen, den selbstorganisierten offenen Treffpunkten für Senioren und dem Bilderbuchkino zum Thema Demenz für Schulklassen ist das umfassende Programm der Kulturgeragogik des Bürgerhauses Wilhelmsburg nominiert. Das Programm ermöglicht die Teilhabe älterer Menschen am öffentlichen Leben, rückt das Thema Demenz in den Fokus, enttabuisiert es und fördert die gesellschaftliche Entwicklung zu einem sensibleren Umgang mit den betroffenen Menschen.
#Sozialraumdigitalisierung beschreibt die selbstgestaltete Erweiterung des physischen Stadtteiles in den digitalen Raum mit Open-Source-Technologie, Open-Data und agilen Methoden. Die Einbeziehung von interkulturellen und inklusiven Bedarfen in Design und Code ist dabei Grundvoraussetzung für eine demokratische, auf Commons angelegte digitale Infrastruktur, die zu einem echten Dialog zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen des Stadtteils führt. Maker Island ist eine Veranstaltung, bei der im Dezember 2021 gemeinsam Ideen für eine solche digitale Infrastruktur für den Stadtteil entwickelt wurden. Eine unabhängige Jury wird aus den zehn Finalisten den Preisträger auswählen, die findet voraussichtlich Anfang April statt. Weitere Informationen unter www.stadtteilkulturpreis.de.

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Schüler sorgen für richtigen Schutz

Schüler sorgen für richtigen Schutz.

Maskenverteilung an der NMS.

Als sie merkten, dass viele ihrer Mitschüler ihren Mund-Nasenschutz, im allgemeinen Sprachgebrauch „Maske“ genannt, längere Zeit tragen, sie vergessen oder die Masken kaputt sind, haben die Schüler der 9D der Nelson-Mandela Schule (NMS) beschlossen, diesen Umstand zu ändern. „Außerdem fällt den Schülern die Maske oft unter die Nase, weil sie zu groß sind oder die Schüler sie einfach nicht richtig tragen wollen. Wir, die 9D, haben dieses Problem im Klassenrat angesprochen und sind dann zum Entschluss gekommen, einen Sponsor zu suchen und dieses Projekt zu starten“, erklären Suejla Mustafa und Sudenaz Sezmis. „Dieses Projekt“ heißt konkret: Die Schüler suchten sich mit Eyüp Külünk von Bizim Ausbau Hamburg einen Sponsor, der ihnen 1.500 FFP2-Masken spendete. Außerdem dokumentierten die Schüler ihre Projektidee und deren Umsetzung mit einem Video, das sie an die Lehrerschaft und die Schüler weiterleiteten. Anschließend verteilten sie dann die Masken in den Klassen, 30 Stück pro Klasse. „Wir als Schule sollten ein Vorbild sein und unsere Masken richtig tragen. Wir schützen uns durch FFP2-Masken“, appellieren die Jugendlichen in dem Video an die anderen Mitschüler. „Für uns war es interessant zu lernen, wie man ein Projekt auf die Beine stellt. Zudem hatten wir großen Spaß beim Video drehen. Zuerst war es nur ein Wunsch von uns, Masken in der Schule zu verteilen, doch durch das viele Planen hatten wir plötzlich unser großes Ziel vor Augen“, so die 9D. Nach den positiven Rückmeldungen haben sich die Schüler dafür entschieden, das Masken-Projekt fortzusetzen. Im zweiten Durchgang bekommen sie weitere 1.000 FPP2-Masken gesponsert und werden diese für einen guten Zweck an die Schüler der Nelson-Mandela-Schule verkaufen. Der Erlös von 20 Cent pro Maske wird an den Schulverein gespendet.