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Wie geht Online-Demokratie für ältere Menschen?

Wie geht Online-Demokratie für ältere Menschen?.

Online-Diskussion mit Dagmar Hirche.

Der digitale Distrikt „Dockland“ der SPD in Hamburg diskutiert am Donnerstag, 15. April, ab 19 Uhr über Zoom mit Dagmar Hirche, wie eine bessere Beteiligung in Verein und Partei, gerade auch die Online-Demokratie für ältere Menschen funktioniert und worauf Vereine und Parteien achten sollten, um ältere Menschen bestmöglich einzubinden. Dagmar Hirche ist die Gründerin des Vereins „Wege aus der Einsamkeit e.V.“, mit dem sie prominent für mehr Aufmerksamkeit für die Belange von älteren Menschen wirbt. Sie hat das Buch “Wir versilbern das Netz” geschrieben, in dem sie älteren Menschen Mut für den Umgang mit dem Internet zuspricht.
In einem Jahr Pandemie hat sich viel verändert. Dazu gehört, dass ein Austausch im Ehrenamt und in Parteien zunehmend im Internet stattfindet. Mitgliederversammlungen, Parteitage, Wahlkampf-Veranstaltungen und Sitzungen finden über Zoom, WebEx oder Youtube statt. Für ältere Menschen kann das bei fehlender Technik oder mangelndem Technik-Verständnis zu einem Problem werden. Auf der anderen Seite ermöglicht Digitalisierung auch, dass ältere Menschen, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind, an Veranstaltungen in ganz Deutschland teilnehmen können.
Die Veranstaltung wird öffentlich sowohl bei Facebook, über Zoom und per Telefon übertragen. Anmeldung und weitere Informationen unter www.dockland-hamburg.org/event-details. Fragen an Dagmar Hirche können im Vorfeld an julius@dockland-hamburg.org oder über die Dockland-Website eingereicht werden.

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Ohne menschliches Blut läuft nichts!

Ohne menschliches Blut läuft nichts!.

Blutspende am 15. und 16. April im Gymnasium.

Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig. Daher lädt das DRK Neu Wulmstorf seine Spender zur nächsten Blutspende am 15. und 16. April – jeweils von 16 bis 20 Uhr – ins Gymnasium Neu Wulmstorf ein (Ernst-Moritz-Arndt-Straße 20 in 21629 Neu Wulmstorf).
So erstaunlich es klingt, erklärt Thomas Grambow, 2. Vorsitzender vom DRK Neu Wulmstorf, der heute hohe Bedarf an Blut sei in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren wären einfach erst auch nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden, so Grambow.
„Daher ist es gut, dass ein großer Teil von uns mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen ist. So liegt es doch nahe, einmal im Leben sein Blut einen anderen zu geben“, sagt Grambow.
Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Daher sollen Spender mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen nicht zur Blutspende erscheinen. Zudem wird darum gebeten, dass Personen den Blutspendetermin nicht besuchen, die innerhalb der letzten vier Wochen mit dem Coronavirus infiziert oder daran erkrankt waren, in den letzten zwei Wochen Kontakt mit einer Coronavirus-infizierten Person hatten und/oder unter Quarantäne steht oder innerhalb der letzten zwei Wochen aus einem ausländischen Risikogebiet wiedergekehrt wären, betont Grambow. Achtung: Spender möchten bitte ihren Personal- und, wenn vorhanden, ihren Blutspendeausweis dabei haben. „Neuspender sind uns in Neu Wulmstorf immer herzlich willkommen!“, hebt Grambow abschließend hervor.

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Towers zermürben Bamberg auch ohne Head-Coach

Towers zermürben Bamberg auch ohne Head-Coach.

Siebter Erfolg in Serie: 88:82-Auswärtssieg bei RASTA.

Ohne den Head Coach Pedro Calles, den ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt hatte – er musste das Spiel seiner Truppe in den heimischen vier Wänden in Neugraben verfolgen – fanden die Hamburg Towers nach schnellem Fünf-Punkte-Rückstand ihr Spiel und erdrückten fortan in Bamberg die Gastgeber mit ihrem defensiven Powerplay förmlich. Nachdem Maik Kotsar – der in den ersten zwanzig Minuten bereits 15 seiner 22 Punkte auflegte – für den Führungswechsel gesorgt hatte, setzten sich die Towers durch einen 8:0-Run erstmalig ab und verteidigten ihren Sechs-Punkte-Vorsprung bis zum Ende des ersten Abschnittes (16:22). Im zweiten Viertel offenbarte die dominante Towers Defensive dann gnadenlos die Bamberger Schwächen an diesem Nachmittag. Weil das von Co-Trainer Miguel Zapata gecoachte Towers-Team den Bambergern keine Freiräume gestattete, versuchten die Oberfranken ihr Glück aus der Distanz – mit nur drei Treffern bei 21 Versuchen bis zur Pause allerdings zumeist erfolglos. Die Hamburger dagegen powerten sich vornehmlich zum Korb, gewannen das zweite Viertel mit 20:9, auch weil Bamberg in den letzten viereinhalb Minuten vor der Pause kein Punkt mehr gelang. Mit einer 17-Punkte-Führung (42:25) ging es in die Kabinen.
Mit einem Fünf-Mann-Wechsel sorgten die Bamberger nach der Pause kurzzeitig für Verwirrung und nutzten Hamburger Unachtsamkeiten zu einem 7:0-Lauf. Doch davon erholten sich die Towers schnell, auch weil sie dem unglücklichen Hundt gleich drei Mal in Folge den Ball klauten, wie überhaupt die Steals an diesem Tag eine der Stärken der Wilhelmsburger Basketballer waren. Von der Freiwurflinie sorgte Marvin Ogunsipe dann zunächst für die höchste Führung der Partie, ehe Serie mit einem Dreier das dritte Viertel (43:63) beendete. Im Schlussabschnitt zeigte sich die Defensive, das Hamburger Sahnestück zur Kaffeezeit an diesem Ostersonntag, dann nicht mehr so erdrückend. Was Bamberg prompt nutzte und mit einem 7:0-Lauf den Vorsprung nochmals merklich schrumpfen ließ. Doch eine Auszeit und ein anschließender Hamburger 5:0-Run waren dann Balsam auf die Hamburger Seele und die Vorentscheidung zum 76:64-Auswärtssieg in Bamberg, bei dem Kameron Taylor von der Freiwurflinie den Schlusspunkt erzielte. Es war der sechste Sieg der Towers in Folge. Er festigte Tabellenplatz 6 mit 32 Punkten, hinter Crailsheim (36 Punkte). Die Teilnahme an den Playoffs ist nur noch eine Frage des Wie, nicht des Ob.
Den siebten Streich ließen die Towers am Mittwoch in Vechta folgen. Die Hamburg Towers führen fast 32 Minuten und sichern sich mit dem 88:82-Auswärtssieg bei RASTA den siebten Erfolg in Serie, obwohl die Konstanz in der Verteidigung diesmal fehlte. Am Samstag (18 Uhr) steht bereits die nächste Partie gegen Alba in Berlin an.

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Zum Glück Basketball und nicht Lacrosse

Zum Glück Basketball und nicht Lacrosse.

Towers verpflichten Patrick Spencer.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Mit dem US-Amerikaner Patrick Spencer (21) können die Hamburg Towers – ungeachtet des Aprilscherzes über die Rückkehr von Geschäftsführer Marvin Willoughby auf das BBL-Parkett – mit dem Ablauf der Wechselfrist doch einen echten Zugang verkünden. Insgesamt sind bis Ende März maximal vier Nachverpflichtungen möglich. Nach Einreichung aller Unterlagen ist Patrick Spencer demnach ab sofort spielberechtigt.
Seit Ende Februar befindet sich Pat Spencer im Teamtraining der Hamburg Towers. „Durch ihn konnten wir sofort die Lücken, die durch einige Verletzungen entstanden sind, wieder schließen. Die Hauptrunde dauert noch sechs Wochen, daher haben wir uns entschlossen, zur weiteren Unterstützung – nicht nur im Training, sondern auch während der Spiele – seinen Status von dem eines Trainingsspielers zu upgraden“, so der Coach Pedro Calles. „Er spielt auf den Guard-Positionen. Es hilft uns hier besonders in der Defensive, da er mehrere Positionen verteidigen kann. In der Offensive hat er die Fähigkeit, das Spiel zu lenken“, so der Head Coach weiter.
An der The Boys‘ Latin School of Maryland spielte der in North Wales, Pennsylvania geborene Spencer zunächst Basketball und Lacrosse. Nach seinem Abschluss im Sommer 2019 wurde er in den beiden führenden Lacrosse-Ligen der USA an erster Stelle im Draft gewählt. Doch statt einer Lacrosse-Karriere entschied sich der 1,91 Meter-Mann für einen Wandel – er wechselte an die Northwestern University und tauschte Schläger gegen Sneaker. „Obwohl er nur ein Jahr am College gespielt hat, agiert er auf einem guten Level. Dass er mehrere Sportarten ausgeübt hat, hilft ihm. Für mich war es schon eine Überraschung, wie gut er, trotz der fehlenden Erfahrung, das Spiel versteht. Er ist sehr reif und hat unsere Spielweise in dem einen Monat bereits verinnerlicht“, erklärt Pedro Calles.

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Sträucher wurden zurückgeschnitten

Sträucher wurden zurückgeschnitten.

Verwahrlosung des Minnerwegs wird behoben.

Bereits seit Längerem beklagen sich Anwohner des Minnerwegs auf Höhe des Neubaus des Hauses der Jugend (neuer Standort für Haus der Jugend, der Straßensozialarbeit Neuwiedenthal, das ReBBZ, IN VIA und „heimspiel“) unter anderem über Verwahrlosung und unzureichende Beleuchtung des Weges. Die SPD-Bezirksabgeordnete Beate Pohlmann nahm sich der Beschwerden an und machte sich überdies bei einem Lokaltermin mit einigen Bürgern ein Bild über die Situation. Die von den Anwohnern geschilderten Missstände entsprachen der Wirklichkeit. Daraufhin verfasste Pohlmann mit weiteren Genossen einen Antrag, der die Kritik an den Zuständen widerspiegelte, Forderungen der Anwohner wiedergab und Lösungen vorschlug. Das Bezirksamt Harburg kündigte daraufhin den Rückschnitt von wuchernden Sträuchern nördlich des Minnerwegs (angrenzend an die Reihenhäuser) an. Diese Maßnahme ist zwischenzeitlich unter Berücksichtigung des Vogelschutzes im Frühjahr umgesetzt worden. „Bei der Unterhaltung des Schulgeländes wird dieser Bereich mit erhöhter Frequenz in die regelmäßigen Pflegemaßnahmen aufgenommen“, versicherte die Gebäudemanagement Hamburg (GMH) der SPD-Politikerin. Zudem sollen laut GMH die Bereiche südlich des Minnerwegs nach der Fertigstellung des Neubaus Haus am Quellmoor im Rahmen der Erstellung der Außenanlagen gepflegt bzw. zurückgeschnitten werden. Zudem strebe die GMH an, die Beleuchtungssituation zu verbessern und zu prüfen, weitere Lampen am Minnerweg aufzustellen, lautete die Antwort zu diesem Aspekt an Pohlmann.