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Sensationeller 4. Platz für Lena Schroeder bei den „Deutschen“

Sensationeller 4. Platz für Lena Schroeder bei den „Deutschen“

Krönung ihrer bisherigen sportlichen Karriere

Beim Saisonhöhepunkt, den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am 24./25. Februar in Halle/Saale, belegte Lena Schroeder (18) vom SV Grün-Weiss Harburg völlig unerwartet den 4. Platz im Hürdenfinale der weiblichen Jugend U20 und pulverisierte dabei ihre bisherige Bestzeit von 8,93 Sek.
Mit der neuen phantastischen Bestmarke von 8,71 Sek. war sie zeitgleich mit der Drittplatzierten Sabrina Häßler von Eintracht Hannover. Eine akribische Auswertung des Zieleinlaufs war hier nötig.
Mit der 16. besten Zeit unter 35 Teilnehmerinnen gemeldet, ließ sie bereits im Vorlauf (8,72) sowie im Halbfinale (8,75) erkennen, wozu sie an diesem für sie so denkwürdigen Tag in der Lage war. Der Aufwand mit bis zu drei Trainingseinheiten pro Woche allein in der Hamburger Leichtathletikhalle hat sich somit voll ausgezahlt. Alle drei Läufe von Lena waren technisch sehr sauber, kein „Wackler“ und kein einziges Touchieren der Hürden. Übrigens: ein 45-Sekunden-Video vom Hürdenfinale gibt es auf YouTube unter leichtathletik.de zu sehen.

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VTH verliert im Tie-Break gegen Dingden

VTH verliert im Tie-Break gegen Dingden

Hamburgerinnen verlangen Tabellendritten alles ab

Das Volleyball-Team Hamburg hat gegen den Tabellendritten SV Blau-Weiß Dingden mit 2:3 (27:25, 12:25, 23:25, 25:22, 13:15) verloren. In einer spannenden Partie vor 337 Zuschauern waren die Hamburgerinnen ebenbürtig und mussten sich erstmals in dieser Saison im Tie-Break knapp geschlagen geben. Der magere Lohn: 1 Punkt.
Die Hamburgerinnen begannen stark und konnten auch die langen Ballwechsel immer wieder zu ihren Gunsten entscheiden, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. So blieb der Satz bis in die Schlussphase hinein spannend, in der sich die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier insgesamt vier Satzbälle erspielte und den Durchgang mit 27:25 für sich entscheiden konnte.
Nach dem Satzgewinn für das Volleyball-Team Hamburg zeigten allerdings die Gäste, warum sie in dieser Saison in der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga stehen: Mit druckvollem Spiel und mit starken Aufschlägen kam die Mannschaft vom Niederrhein zu schnellen Punkten. Die Hamburgerinnen fanden in dieser Phase des Spiels keine Lösungen, um den Gästen Paroli bieten zu können. Nach nur 20 Minuten ging der Satz klar mit 25:12 an die Damen aus Dingden.
So kam die Zehnminutenpause genau im richtigen Moment für die Gastgeberinnen. Danach begann VTH so, wie das Team den ersten Satz beendet hatte und erspielten sich schnell einen Fünfpunkte-Vorsprung. Zwar wurde dieser von den Gästen im Laufe des Satzes wieder egalisiert, aber die Hamburgerinnen hatten den zweiten Durchgang abgehakt und waren zurück im Spiel. Das glücklichere Ende hatten allerdings die Gäste für sich und gewannen den Durchgang mit 25:22.
Auch im vierten Satz waren beide Teams gleichwertig. Diesmal waren es die Hamburgerinnen, die in der Schlussphase die wichtigen Punkte machten und des Satz mit 25:22 gewannen.
So ging es für das Volleyball-Team Hamburg in den sechsten Tie-Break der Saison. Fünfmal gingen die Hamburgerinnen als Siegerinnen vom Feld. Und auch gegen Dingden war die Chance auf den Sieg da, doch die Gäste bewiesen in der Endphase des Tie-Breaks Nervenstärke und gewannen mit 15:13.
Nach der ersten Enttäuschung über den verpassten Sieg fand VTH-Cheftrainer Jan Maier versöhnliche Worte: „Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können. Leider war Dingden heute in den entscheidenden Momenten besser. Wir haben teilweise zu hektisch agiert und haben uns damit selbst um den möglichen Lohn gebracht. Ich bin dennoch zufrieden mit dem Punkt, auch weil wir Dingden alles abverlangt haben.“ Lisa Schwarz wurde zum dritten Mal in dieser Saison als beste Spielerin der Heimmannschaft ausgezeiechnet.

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„Ein ganz normaler Vorgang“

„Ein ganz normaler Vorgang“

Kabuse: Keine Problme bei Hanballern

Was passiert bei den Handballern des TV Fischbek, warum hört das Gespann Hug/Steinkamp auf ? Gibt es Probleme in der Handballabteilung? Viele Fragen, die im Moment durch die Medien wandern, „aber ein Trainerwechsel am Ende der Saison ist ein ganz normaler Vorgang“, sagt der Teammanager der 1. Herren, Jens Kabuse.
Es sei beim TV Fischbek, wie auch in allen anderen Vereinen üblich, im Januar/Februar die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Kabuse: „Die Installation des Trios Hug/Steinkamp/Hägele zielte nicht nur auf das Team der Herren I ab, sondern auf ein umfassendes Konzept, das die Ausbildung sämtlicher Trainer, evtl. Etablierung eines Handball-Stützpunktes Süd beim TVF etc. zum Ziel hatte. Das Ganze sollte über mehrere Säulen finanziert werden, die durch verschiedene Umstände vorerst nicht umgesetzt werden kann.“ Er fährt fort: „Die Herren I werden zukünftig von Marius Kabuse und Torsten Siemens trainiert, das Management wird wieder bei mir (Jens Kabuse – die Red.) liegen.
Beide Trainer haben, wie jens Kabuse erläutert, jahrelange Trainererfahrung. Marius Kabuse hat schon vor Jahren seine Trainerlizenz beim HHV erworben, konnte schon die Herren II zum Aufstieg in die Landesliga führen und hat zuletzt als Co-Trainer in der Oberliga fungiert. Hinzu kommt seine Erfahrung als Spieler, wo er zur Hoch-Zeit des HSV Handball unter Bob Hanning mittrainieren durfte und sich aber für seine berufliche Karriere entschied. Torsten „Teddy“ Siemens war schon für viele Teams im TVF und trainiert noch aktuell die Junioren in der Hamburg-Liga.
Ziel wird es sein, so der Teammanager weiter, „Fischbeker Talente an die 1. Mannschaft heranzuführen und in Kombi mit dem jetzigen Team und Talenten aus dem Süderelberaum weiter an einem mittelfristigen Aufstieg zurück in die Oberliga zu arbeiten.“ Kabuse: „Das dieses Konzept und die Trainerentscheidung gut ankommt, kann man z.B. daran erkennen, dass schon jetzt die Zusage von Vito Clemens vorliegt, in der kommenden Saison wieder beim TVF zu spielen.“ Das Angebot an Matthias Steinkamp, sich um den Aufbau eines Handball-Stützpunktes zu kümmern, hat der zum Bedauern der Handballabteilung im TV Fischbek nicht angenommen.

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Hamburger Meister im Ju-Jutsu Fighting

Hamburger Meister im Ju-Jutsu Fighting

Eduard Heinz ganz oben auf dem Treppchen

Eduard Heinz (HNT) wurde bei den Hamburger Meisterschaften im Ju-Jutsu Fighting Hamburger Meister. Eddy trat in der Klasse bis 15 Jahre bis 55 Kilogramm an. Er konnte alle seine Kämpfe gewinnen. Beim Ju-Jutsu Fighting wird im Leichtkontakt gekämpft, das heißt, Treffer dürfen den Gegner nicht verletzen. Die Besonderheit des Fighting liegt in seinen drei Phasen (Phase 1 im Stand mit Tritten und Schlägen, Phase 2 im Stand mit Griffen und Würfen und Phase 3 in Bodenkampf), in denen Punkte gesammelt werden müssen, um zu gewinnen. Fighting Training findet jeden vierten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr in der Vereinshalle 2 statt, die Leitung hat Alexander Jost.

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Towers verlieren in letzter Sekunde

Towers verlieren in letzter Sekunde

Unglückliche Niederlage in Trier

Beim Debüt von Benka Barloschky als Headcoach mussten die Hamburg Towers eine dramatische 83:84 (64:59, 40:44, 18:17)-Niederlage bei den Römerstrom Gladiators hinnehmen. Vor 2971 Zuschauern in der Arena Trier entglitt den Norddeutschen erst in allerletzter Sekunde der Auswärtssieg. Erfolgreichste Scorer waren Anthony Canty und Jonathon Williams mit jeweils 18 Punkten.
Barloschky, der erstmals Thore Pinkepank als neuen Co-Trainer an seiner Seite hatte (sein Vertrag geht zunächst bis Saisonende), änderte die Starting Five im Vergleich zur Vorwoche, setzte auf eine relativ große Formation mit Hrvoje Kovacevic, Lars Kamp, Adin Vrabac, Enosch Wolf und Jannik Freese. Dieses Quintett hatte sich offensichtlich viel vorgenommen und verteidigte äußerst intensiv, mitunter sogar übers ganze Feld. Trier konterte mit erfolgreichen Dreiern und setzte sich auf 12:5 ab. Die Hamburger Antwort wiederum lautete Canty. Von der Bank kommend, erzielte der Floor General sieben Punkte in Serie (12:12/7. Minute). Energizer René Kindzeka brachte die Gäste per Steal und folgendem Korbleger mit der Schlusssirene des ersten Viertels 18:17 in Führung.
Canty kühlte an alter Wirkungsstätte auch im zweiten Abschnitt nicht ab und erhöhte zwischenzeitlich auf 26:20 (13.). Sein Pendant fand er auf der Gegenseite in Triers Aufbauspieler Simon Schmitz, der an seinem 28. Geburtstag besonders gut aufgelegt war und bis zur Halbzeit fünfmal von jenseits der Dreipunktelinie erfolgreich war. Insgesamt brachten es die Gladiatoren auf zehn Distanztreffer, was den 44:40-Pausenstand zugunsten der Gastgeber maßgeblich beeinflusste.
Nach dem Seitenwechsel tauten nun auch Williams und Vrabac auf und hielten die Wilhelmsburger auf Kurs. Wann immer jedoch das Barloschky-Team die Führung vor Augen hatte, besserten die Rheinland-Pfälzer ihre geradezu kriminell gute Dreierquote weiter auf. Doch die Towers blieben beharrlich, ließen sich von den Rückschlägen nicht entmutigen und zogen defensiv weiter an. Ein 9:2-Zwischenspurt sorgte für einen 64:59-Vorsprung vor den finalen zehn Minuten.
In diesen erwischten die Norddeutschen einen brillanten Start. Zehn Zähler blieben unbeantwortet, die Führung war beim 74:61 (35.) vermeintlich komfortabel. Doch die Hausherren gaben sich nicht geschlagen und verkürzten Punkt um Punkt. 15 Sekunden vor Schluss ließ Bucknor von der Freiwurflinie das Momentum wieder in Richtung Triers pendeln (82:81). Williams änderte dies postwendend mit Freiwürfen zum 83:82. Ein Angriff blieb den Gladiators allerdings noch. Zwar war Schmitz mit seinem Dreierversuch nicht erfolgreich, doch wie schon im Hinspiel zwang ein Tip-In in letzter Sekunde die Towers in die Knie. Diesmal war es der Luxemburger Thomas Grün, der Nuancen vor Ertönen des Buzzers traf.
„Das war eine extrem unglückliche Niederlage. Allerdings habe ich vor dem Spiel gesagt, dass ich mit einem Lächeln in den Bus einsteigen werde, wenn wir alles gegeben haben. Das kann ich jetzt machen, was mich stolz auf die Mannschaft macht“, kommentierte Barloschky.
Heute, Samstag, 24. Februar, empfangen die Towers das Spitzenteam Crailsheim Merlins in der edel-optics.de Arena. Tip-Off ist ausnahmsweise erst um 20 Uhr.