Kategorien
Sport

10. Jubiläumsausgabe

10. Jubiläumsausgabe

Tennisturnier von Grün-Weiss Harburg

Der Frühling steht zwar noch vor der Tür, aber die Tennisabteilung von Grün-Weiss Harburg arbeitet seit Wochen an den Vorbereitungen für das wegen seiner freundlichen und entspannten Atmosphäre beliebte Freiluft-Doppelturnier für Erwachsene. Ausgetragen wird die Jubiläumsausgabe vom 10. bis 22. April wieder auf der Club-Anlage am Rosenkäferweg – vorausgesetzt, der Winter lässt es zu. Turnierleiter Günter Seizow kann jetzt schon über 200 Meldungen verzeichnen. Seizow: „Der Landkeis Harburg wird wieder stark vertreten sein, nicht nur zahlenmäßig, sondern auch durch viele leistungsstarke Tennisspielerinnen und Tennisspieler.“ Das macht es für die Harburger Spieler auch interessanter, weil sie nicht nur auf Gegner treffen werden, die sie ohnehin bereits seit Längerem kennen. Ausgeschrieben und zur Teilnahme angeboten wird das Turnier, das zur Vorbereitung auf die Freiluft-Saison und als Leistungstest für die folgenden Medenspiele dient, deshalb für Spieler des Bezirks Hamburg-Süd sowie Vereinsspieler des Landkreises Harburg.
Die Standortbestmmung für Harburgs Tennisspieler soll in insgesamt zwölf Altersklassen eröffnet werden: fünf Damenkonkurrenzen (Damen, Damen 30, Damen 40, Damen 50 und Damen 60) werden von sieben Konkurrenzen für die Herren (Herren, Herren 30, Herren 40, Herren 50, Herren 60, Herren 65 und Herren 70) begleitet. Da jedes Team mindestens drei Spiele absolvieren kann, gilt das Turnier zu Recht für immer mehr Aktive als willkommene Vorbereitung auf die danach anstehenden Medenspiele. Seizow: „Erfreulich fnden wir, dass aus den bereits jetzt vorliegenden Anmeldungen in diesem Jahr offensichtlich ein gewachsenes Interesse aus dem Damen- und Herrenbereich, den jüngeren Tennisspielerinnen und Tennisspielern, erkennbar wird.“ So hat beispielsweise auch die mit der höchsten deutschen Leistungsklasse (LK 1) dekorierte Trainerin der Damen-und Herrenmannschafen von Grün-Weiss Harburg, Malina Walter, ihre Teilnahme zugesagt. Zur 10. Jubiläumsausgabe des Turniers werden die Veranstalter noch einmal neue Höhepunkte bieten. So wird den Teilnehmern am sog. Turnierabend (Freitag. 13. April) nicht nur freies Essen und Trinken geboten, sondern das Duo „Flammenspuk“ wird eine Feuershow vom Feinsten darbieten. Das Angrillen beim traditonellen „Bratwurstabend“ (Donnerstag, 19. April) wird in diesem Jahr aufgewertet durch eine WEBER-Grill-Vorführung des Hauptsponsors BELLANDRIS MATTHIES aus Hittfeld mit ausgesuchten Grill-Leckereien. Die Verlosung eines hochwertgen WEBER-Gasgrills bildet den Höhepunkt des Abends. „Diese Symbiose von Sport und Geselligkeit ist der Garant für die grandiose Erfolgsstory dieses Turniers“, drückt es Turnierleiter Seizow aus.
Alle weiteren Informationen und Hinweise über die Möglichkeit der Anmeldung bis zum 3. April 18 Uhr (auch elektronisch unter „seasonsopen@web.de) finden sich auf der Webseite des Vereins www.gwh-tennis.de.

Kategorien
Sport

Towers gewinnen in Nürnberg

Towers gewinnen in Nürnberg

Wilhelmsburger machen 17 Punkte Rückstand wett

Den Hamburg Towers ist der zweite Sieg in Folge gelungen. Beim Nürnberg Falcons BC feierten die Basketballer von Headcoach Benka Barloschky einen 83:76-Comebacksieg (54:55, 31:41, 14:24).
In Abwesenheit der verletzten Hrvoje Kovacevic (Ellbogenblessur), Anthony Canty (Zerrung im Knie) und Lars Kamp (muskuläre Probleme im Oberschenkel) begann Barloschky mit René Kindzeka, Lucas Gertz, Jonathon Williams, Enosch Wolf und Jannik Freese. Die Wilhelmsburger kamen nur mühsam in die Partie und kassierten einen 0:6-Lauf, ehe Wolf an alter Wirkungsstätte die ersten Gästezähler markierte. Doch auch in Folge fanden die Hamburger nicht ihren Rhythmus, Nürnberg erhöhte auf 16:6, und Barloschky sah sich genötigt, die erste Auszeit zu nehmen. Wie schon im Hinspiel lief der erst 18-jährige Nils Haßfurther (8 Punkte im ersten Viertel) heiß und war für die 24:14-Viertelführung des Falcons BC hauptverantwortlich.
Im zweiten Viertel zeichneten sich die Kräfteverhältnisse noch deutlicher ab. Das Heimteam setzte sich zwischenzeitlich auf 35:18 ab. Den Towers waren die verletzungsbedingten Ausfälle auf den Guard-Positionen anzumerken. Ein kleines Zwischenhoch dank Williams, dem häufig den Ball bringenden Adin Vrabac sowie einem Buzzerbeater-Dreier von Kindzeka ließ den Rückstand zur Halbzeit zumindest auf 31:41 schrumpfen.
Davon motiviert, startete das Barloschky-Kollektiv ausgezeichnet in den dritten Spielabschnitt. Intensive Defensivarbeit gestattete den Falken erst nach exakt vier Minuten den ersten Feldkorb. Bis dahin hatten die Norddeutschen aufgeschlossen und kamen wenig später durch einen Vrabac-Dreier sogar zum 46:46-Ausgleich (26.). Der Bosnier übernahm die Begegnung nun beinahe im Alleingang, war als Scorer, Vorbereiter sowie Verteidiger allgegenwärtig. Beim Stand von 55:54 für die Franken ging es in die letzten zehn Minuten.
Wie in den vergangenen Wochen beinahe immer, mussten die Towers in der Schlussphase eine extrem umkämpfte Partie bewältigen. Dabei offenbarten sie, dass sie an den Herausforderungen der vorigen Spieltage gewachsen waren. Wolf besorgte per Dunk das 67:61 (34.), doch diese Führung währte nicht lange. Zwei Minuten später waren die Hausherren wieder auf 65:67 herangekommen. Die Hamburger ließen sich nicht jedoch nicht zermürben, zogen wieder auf 74:67 (37.) davon und waren auch durch das vorzeitige Ausscheiden von Matchwinner Vrabac, der sein fünftes Foul kassierte, nicht mehr aus der Spur zu bringen. Der 83:76-Erfolg hält damit die Playoff-Hoffnung am Leben.
„Wir haben in der zweiten Halbzeit einen großartigen Job verrichtet und über die komplette Begegnung den Korb stark attackiert. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs“, lobte Barloschky.
Nach drei Auswärtsspielen in Folge treten die Towers heute, 17. März, wieder daheim an. Zu Gast in der edel-optics.de Arena sind dann die RheinStars Köln. Tip-Off ist um 19.30 Uhr.

Kategorien
Sport

VTH verliert gegen Borken

VTH verliert gegen Borken

Gute Leistung reichte nicht für den Sieg

Das Volleyball-Team Hamburg hat am 10. März in der heimischen CU-Arena dgegen die Skurios Volleys Borken verloren. Vor 433 lautstarken Zuschauern hieß es am Ende 1:3 (19:25, 18:25, 26:24, 23:25) aus Sicht der Gastgeberinnen, die für ihre gute Leistung nicht belohnt wurden.
Wenn man von einem Spiel auf Augenhöhe sprechen kann, dann bei der Partie zwischen dem Volleyball-Team Hamburg und den Skurios Volleys Borken. Beide Teams lieferten sich einen harten Kampf um jeden Ball mit vielen Emotionen auf und neben dem Platz und rissen die Fans auf beiden Seiten mit.
Im ersten Satz wechselte die Führung bis in die Schlussphase zwischen den Teams hin und her. Erst eine Aufschlagserie von Sina Kostorz für die Gäste aus Borken brachte die Entscheidung zum 25:19 für die Skurios. Auch im zweiten Satz kämpften sich die Hamburgerinnen nach Rückständen immer wieder heran, mussten sich aber wiederum durch eine starke Aufschlagserie der Borkenerinnen geschlagen geben. Mit 25:18 ging der Durchgang deutlicher an die Gäste, als es das Spiel der Hamburgerinnen verdient gehabt hätte. Im dritten Satz spiegelte sich aus Sicht der Hamburgerinnen dann auch endlich das Spiel auch im Ergebnis wider. Der Einsatz wurde belohnt, und auch ein 22:20-Rückstand war kein Grund, das Spiel verloren zu geben. Die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier legte nochmal eine Schippe drauf und entschied den Satz mit 26:24 für sich. Nach dem Satzanschluss starteten die Hamburgerinnen besser in den vierten Satz, lagen dann jedoch durch eine erneut starke Aufschlagserie der Gäste mit 11:15 zurück. Wie schon im dritten Durchgang kam das Volleyball-Team Hamburg auch im vierten Satz wieder zurück und glich nochmal zum 23:23 aus. Doch es reichte nicht mehr zum erhofften zweiten Satzgewinn. Die zwei folgenden Punkte gingen an die Skurios Volleys Borken, die sich damit den Satz- und den Matchgewinn sicherten.
Ein enttäuschter VTH-Trainer Jan Maier, der gerne mindestens einen Punkt in Hamburg behalten hätte: „Wir haben versucht, mit viel Risiko aufzuschlagen, um die beiden starken Borkener Außenangreiferinnen nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Das hat leider nicht so geklappt, wie erhofft. Hätte Borken etwas häufiger Schwäche gezeigt, dann wäre mehr möglich gewesen. Aber sie waren insgesamt einfach besser. Das muss man neidlos anerkennen.“
Im letzten Heimspiel der Saison empfängt das Volleyball-Team Hamburg heute, 17. März, ab 19 Uhr den SC Union Emlichheim.

Kategorien
Sport

Acht Medaillen für Grün-Weiss

Acht Medaillen für Grün-Weiss

16. Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften

Mit insgesamt acht Medaillen im Gepäck kehrten drei Grün-Weiss-Leichtathleten am letzten Wochenende aus Erfurt zurück. Sie hatten an den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf teilgenommen und zeigten sich mit guten Leistungen von ihrer besten Seite. Vornweg Wiebke Baseda (W60), die allein drei Deutsche Meistertitel und zwei Bronzemedaillen errang. Wiebke Baseda ist Mehrkämpferin, und das zeichnet ihre Vielseitigkeit aus. So passierte es, dass sie unerwartet den Weitsprung-Wettbewerb gewann. Mit jedem Sprung steigerte sie ihre Leistung und konnte mit 4,01 Metern ihre Konkurrentinnen hinter sich lassen.
Der Speerwurf-Wettkampf fand im naheliegenden Steigerwaldstadion statt. Minusgrade und Schneegestöber machten den Werfern zu schaffen. Gut gewappnet warf Wiebke Baseda ihren Speer zu einer Siegesweite von 28,28 Metern.
Gemeinsam mit ihrer Vereinskollegin Karin Grummert (W60) bestritt Wiebke Baseda den 60-Meter-Hürdenlauf, der ihr den dritten Meistertitel einbrachte. Karin Grummert erlief sich in einer Zeit von 12,66 Sekunden noch die Bronzemedaille. Den Dreisprung gewann sie konkurrenzlos mit einer Weite von 7,19 Metern.
Heinz Baseda musste den Stabhochsprung-Wettbewerb bei einer Höhe von 2,60 Metern verletzungsbedingt abbrechen. Dennoch errang er mit dieser Höhe die Bronzemedaille. Die nachfolgenden Wettkämpfe musste er dann leider absagen.

Kategorien
Sport

Hamburg Towers beenden Niederlagen-Serie in Ulm

Hamburg Towers beenden
Niederlagen-Serie in Ulm

Ziel bleibt das Erreichen der Play Offs

Den Hamburg Towers ist der erste Sieg unter der Ägide von Benka Barloschky als Headcoach gelungen. Bei der OrangeAcademy gewannen die Norddeutschen in einer umkämpftne Begegnung knapp mit 82:79 (60:61, 43:34, 20:18) und beendeten damit eine sechs Spiele währende Niederlagen-Serie. Es war zugleich der erste Auswärtserfolg seit dem 11. November 2017.
Hrvoje Kovacevic, René Kindzeka, Jonathon Williams, Enosch Wolf und Jannik Freese starteten gegen den Abstiegskandidaten. Lars Kamp musste aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel passen. Probleme besaßen zunächst auch die Towers, die ihnen in erster Linie Ulms Aufbauspieler Marcell Pongo bereitete. Mit neun frühen Zählern war der Ungar der entscheidende Faktor für den anfänglichen 6:12-Rückstand (4. Minute). Anschließend begann das Barloschky-Team jedoch, den Korb engagierter zu attackieren, was in einem zwischenzeitlichen 9:0-Lauf und einem 20:18-Vorsprung zum Viertelende resultierte.
Zwar setzten sich die Gäste im zweiten Viertel etwas ab, gänzlich abschütteln ließen sich die Talente der jüngsten Mannschaft der ProA allerdings nicht. Gegen Ende des Abschnitts gelang es den Hamburgern immer besser, ihre physische Überlegenheit auszuspielen. Besonders ihre Unausrechenbarkeit war an diesem Nachmittag ausschlaggebend. Acht der zehn eingesetzten Akteure verzeichneten bis zur Halbzeit mindestens einen Treffer aus dem Feld. Williams kam auf 14 Zähler. Das 43:34 zur Pause war folgerichtig.
Doch die OrangeAcademy bäumte sich abermals auf. Die Zonen-Verteidigung der individuell gut ausgebildeten schwäbischen Youngster erzwang Fehlwürfe und Ballverluste auf Seiten der Wilhelmsburger, die die Führung rasch abgeben mussten (45:46/24.). Es war leidenschaftlicher Abstiegskampf, den die Hausherren zeigten. Angeführt von Freese und Greg Logins, blieben die Towers in Schlagdistanz (60:61).
Im Schlussviertel war beiden Kontrahenten anzumerken, dass die Resultate in den vergangenen Wochen nicht zufriedenstellend waren. Nervosität machte sich auf beiden Seiten breit, die Fehlerquote stieg an. Der Aufsteiger wahrte lange Zeit den knappen Vorsprung. Erst 2:15 Minuten vor Ende gelang Freese von der Freiwurflinie das 71:70. Da neben dem Center auch Williams weiter gut aufgelegt war und zudem die Defense standhielt, wurde der Sieg aus der Kuhberghalle entführt. „Ich bin erleichtert und froh für die Jungs, die sich für die harte Arbeit der vergangenen Wochen belohnt haben. Mit viel Kampf sind wir nach dem schwachen dritten Viertel ins Spiel zurückgekommen und haben am Ende die entscheidenden Plays gemacht“, sagte Barloschky.
Auch das nächste Duell müssen die Towers in fremder Halle absolvieren. Heute, Samstag, 10. März, steht ab 19.30 Uhr das Gastspiel beim Nürnberg Falcons BC auf dem Programm.