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Skandal-Gedicht als Valentins-Geschenk

Skandal-Gedicht als Valentins-Geschenk

Harburger Speicher verteilt kostenlos Poesie-Postkarte

Das Gedicht „avenidas“, zu deutsch „Alleen“, von Eugen Gomringer sorgte über Wochen für einen Kulturskandal, als Berliner Studenten die Übermalung der Verse an der Außenwand ihrer Hochschule durchsetzten. Der Vorwurf: Sexismus und eine patriarchalische Perspektive. Der Betreiber der Harburger Speicher am Kaufhauskanal, Henry C. Brinker, nimmt diesen in seinen Augen gefährlichen Anschlag auf die Kunstfreiheit zum Anlass, Aufkleber-Karten mit dem gedruckten Gomringer-Gedicht kostenlos zum Valentinstag am 14. Februar zu verteilen. Seit Samstag, 10. Februar liegen die Postkarten mit den Versen zu Mitnahme in den Flyer-Kästen am Speicher-Eingang aus.
„Es geht in dem Gedicht um Liebe, Lust und Leidenschaft, um Phantasie und Erfahrungen. Um Alleen, Blumen, schöne Frauen und einen bewundernden Betrachter. Wer daraus Sexismus konstruiert, an dem ist der Zauber der Welt vorbeigegangen“, vermutet Brinker und stellt fest: „Dieses schlichte Gedicht erzeugt für den empfindsamen Leser Kino im Kopf. Und es zeigt, dass Kunst und Kultur immer erst beim Betrachter, Leser oder Hörer als Empfänger der Botschaft entsteht. Wir selbst entscheiden mit unserer Offenheit und Vorstellungskraft, ob ein Kunstwerk etwas in uns auslöst oder ohne Wirkung bleibt.“
Der Speicher am Kaufhauskanal eröffnet seine Kultur-Saison am 21. Februar um 20 Uhr mit „Oskar und die Dame in Rosa“, dem berühmten Stück des französischen Autors Éric-Emmanuel Schmitt.

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Mozart im Fokus

Mozart im Fokus

Adam Fischer und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg

Am Dienstag, 20. Februar, steht Wolfgang Amadeus Mozart ab 20 Uhr im Fokus des Konzerts der Musikgemeinde Harburg in der Friedrich-Ebert-Halle. Unter der Leitung von Adam Fischer spielt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg die drei letzten Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur, Symphonie Nr. 40 g-Moll und die „Jupiter-Symphonie“ Nr. 41 C-Dur.
Der ungarische Dirigent Adam Fischer, der mit seinem Danish National Chamber Orchestra die gesamten Mozart-Symphonien eingespielt hat, ist gern gesehener Gast in allen großen Musikzentren der Welt und regelmäßig bei dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg zu hören. Als Hamburgs größtes und ältestes Orchester blicken die Philharmoniker auf eine lange musikalische Tradition zurück und haben im Übrigen eine enge Verknüpfung zur Friedrich-Ebert-Halle und der Musikgemeinde Harburg. Bereits bei dem Eröffnungskonzert der Harburger Friedrich-Ebert-Halle am 15. Januar 1930 spielte das Orchester unter der Leitung von Karl Muck (u. a. Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll!). Unter dem starken Eindruck dieses Konzertes wurde der Entschluss gefasst, eine besondere Vereinigung – die Musikgemeinde Harburg – für Konzerte in der Friedrich-Ebert-Halle zu gründen. So schließt sich der Kreis und verspricht einen wunderbaren Konzertabend in der Friedrich-Ebert-Halle mit Mozart, Adam Fischer und den Philharmonikern bei der Musikgemeinde Harburg.
Restkarten können an der Abendkasse erworben werden. Weitere Informationen zur Musikgemeinde Harburg, zu den Konzertterminen 2018, zu den Künstlern und zum Programm sind auf der Seite www.musikgemeinde-harburg.de zu finden.

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SwingING.-Winterkonzert

SwingING.-Winterkonzert

Caroline Kiesewetter und Hayati Kafé in der Eberthalle

Nach dem umjubelten Jubiläums-Konzert von SwingING im vergangenen Jahr in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle geht es am Montag, 19. Februar, ab 20 Uhr mit dem Winterkonzert an gleicher Stelle weiter im bewährten Format. Denn eines stand sofort für alle Beteiligten fest: Ein weiteres Mal wird die SwingING.Big-Band der Technischen Universität Hamburg (TUHH) von Caroline Kiesewetter und Hayati Kafé unterstützt. Diese beiden großartigen Künstler verleihen dem Swing auch an diesem Abend wieder ihre unverwechselbaren Stimmen. Gero Weiland aus Marmstorf, Trompeter und Leiter der Bigband: „Jeder hat seine neuen Leckerbissen dabei und gemeinsam freuen wir uns über eine musikalische Reise durch die goldene Swing-Ära!“
Den Kontrapunkt zu Caroline Kiesewetter und Hayati Kafé setzt SwingING. mit Titeln aus dem Repertoire von Stan Kenton, Buddy Rich oder Thad Jones. Natürlich ist, neben den anderen großartigen Solisten, auch wieder der schwedische Ausnahme-Trompeter Lennart Axelsson dabei, der nach seinem Ausscheiden aus der NDR-Bigband und dem James-Last-Orchester festes Mitglied bei SwingING. wurde. Er freut sich natürlich besonders, dass sein „alter“ Freund und Weggefährte Hayati Kafé, den er aus seiner schwedischen Heimat bestens kennt, ein weiteres Mal nach Harburg kommt.
Swing-Kenner aus Harburg Stadt und Land, aber auch aus Hamburg wissen: „Das wird ein Konzert der Extraklasse.“ Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber willkommen.

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Energieverbund Wilhelmsburg-Mitte weiter ausgebaut

Energieverbund Wilhelmsburg-Mitte weiter ausgebaut

Hamburg Energie schließt Bürgerhaus an

Ein weiterer Schritt zum Ausbau des Nahwärmenetzes im Energieverbund Wilhelmsburg-Mitte ist getan: Der städtische Ökostromversorger Hamburg Energie hat das Bürgerhaus an sein Wärmenetz angeschlossen. Im Energieverbund Wilhelmsburg-Mitte vernetzt Hamburg Energie verschiedene Gebäude mit jeweils eigenen Erzeugungsanlagen. Im Zentrum steht dabei ein mit Biomethan betriebenes Blockheizkraftwerk, das den Hauptanteil der Wärmeversorgung leistet.
Bislang sorgten fossil befeuerte Kesselanlagen für die Wärmeversorgung des Bürgerhauses. Mit dem 450kW-Anschluss an das Nahwärmenetz des Energieverbunds Wilhelmsburg-Mitte reduziert sich der jährliche CO2-Ausstoß erheblich – ein wichtiger Beitrag für das Erreichen der Klimaschutzziele der Stadt.
„Dies ist die erste Maßnahme, die wir mit Förderung des Bundesprogramms ‚Nationale Projekte des Städtebaus‘ und der Freien und Hansestadt Hamburg zur Instandsetzung und Modernisierung des Bürgerhauses Wilhelmsburg umsetzen konnten. Wir freuen uns darauf, die bisher überaus konstruktive Zusammenarbeit mit Hamburg Energie fortzusetzen, um den Ressourcenverbrauch und den CO2-Ausstoß des Bürgerhauses weiter zu optimieren“, erklärt Bettina Kiehn, Vorstand der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg.
Michael Prinz, Geschäftsführer Hamburg Energie, ergänzt: „Für den Ausbau des Energieverbundes Wilhelmsburg-Mitte ist es ein großer Meilenstein, ein so prominentes Gebäude wie das Bürgerhaus anzuschließen. Wir freuen uns sehr, dass dies auch mit Hilfe vieler engagierter Partner gelungen ist. Für die Zukunft der Wärmewende in Hamburg wird Hamburg Energie den Ausbau des Nahwärmenetzes auch weiterhin mit Hochdruck vorantreiben, um die Versorgung erneuerbar zu gestalten.“
Im Rahmen des Nahwärmenetz-Ausbaus integriert der Stromversoger außerdem andere öffentliche Gebäude wie das Wilhelmsburger Polizeikommissariat 44 sowie die Stadtteilschule am Perlstieg in das Netz des Energiebunkers.

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VTH und HNT gehen gemeinsame Wege

VTH und HNT gehen gemeinsame Wege

Das Volleyball-Team Hamburg (VTH) und die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) schließen sich zusammen. Ab der Saison 2018/2019 wird die HNT der neue Lizenznehmer für die Volleyball-Bundesligamannschaft des VTH. Das VTH und die HNT wollen die Zukunft des Volleyball-Spitzensports im Süderelberaum fördern und sichern. Dazu gehört auch der Ausbau des gemeinsam betriebenen Nachwuchsleistungszentrums. Dieser Zusammenschluss wird auch zu einer größeren Identifikation der mehr als 5000 HNT-Mitglieder mit dem VTH führen. „Mit diesem Schritt sichern wir in Süderelbe den Leuchtturm für den Volleyballsport, der durch das erfolgreiche Nachwuchsleistungszentrum Volleyball und durch die Partnerschule des Nachwuchsleistungssports, die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, eine hervorragende Nachwuchsarbeit in Süderelbe leistet“, so Mark Schepanski, Präsident der HNT. „Durch diese Partnerschaft werden unsere Ziele, die Sicherung des Volleyball-Spitzensports in Hamburg, der Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga und die Entwicklung des Volleyball-Leistungszentrums VTH, wesentlich befördert“, zeigt sich auch VTH-Präsident Volker Stuhrmann von diesem Zusammenschluss überzeugt.