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Kritik am Winterdienst

Kritik am Winterdienst.

SPD-Fraktionslose sehen Handlungsbedarf.

Die vier fraktionslosen SPD-Abgeordneten in der Harburger Bezirksversammlung haben den Winterdienst bemängelt. Der Schneefall ab dem 2.Januar habe ihrer Meinung nach deutlich gezeigt, dass die Räumung von Fahrbahnen sowie insbesondere von Fuß- und Radwegen im Bezirk Harburg unzureichend gewesen wäre. Neben schlecht geräumter Hauptverkehrsstraßen wäre es vor allem auf Gehwegen zu gefährlichen Situationen für die Bürger gekommen. Viele Fußwege wären kaum oder gar nicht geräumt gewesen, es bildete sich wiederholt Neuschnee, der durch Minusgrade zu Glätte geführt habe, so die Politiker.
Infolge dessen wäre es zu zahlreichen Stürzen gekommen, bei denen sich Menschen verletzt hätten. „Besonders problematisch ist, dass vielen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern offenbar nicht bewusst ist, dass sie für die ordnungsgemäße Räumung und Streuung der angrenzenden Gehwege verantwortlich sind. Eine ausreichende Kontrolle sowie eine gezielte Information über bestehende Pflichten fanden offenbar nicht statt“, kritisieren die Genossen.
Die Kombination aus unzureichendem Winterdienst auf öffentlichen Flächen und mangelnder Wahrnehmung privater Räumpflichten stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und sei in dieser Form nicht hinnehmbar. Damit es im nächsten Winter besser laufe sollten man jetzt schon Maßnahmen ergreifen, so die SPD-Fraktionslosen.
Für die Bezirksversammlung reichten sie einen Antrag, wonach wonach das Bezirksamt gebeten wird, präventiv für den nächsten Winter eine gezielte Informationskampagne zur Räum- und Streupflicht für Hauseigentümer zu erarbeiten. Darüber hinaus sollten die bestehenden Kontroll- und Durchsetzungsmaßnahmen zur Einhaltung der Räumpflichten überprüft und bei Bedarf verstärkt werden. Die Bezirksverwaltung wird zudem gebeten, dem Stadtentwicklungsausschuss über die ergriffenen Maßnahmen und mögliche strukturelle Verbesserungen im Winterdienst zu berichten.

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Derzeitiger Zustand nicht hinnehmbar

Derzeitiger Zustand nicht hinnehmbar.

Regelmäßige Müllentsorgung am Seeveufer gefordert.

Die fraktionslosen SPD Abgeordneten Markus Sass, Benizar Gündogdu, Dennis Wacker und Mehmet Kizil machen sich Sorgen wegen der angeblichen Vermüllung im Seevebereich. Genauer gesagt dem Ufer des Seevekanals im Bereich zwischen dem Phoenix-Verwaltungsgebäude, dem Seeveplatz und dem Phoenix-Center. Dieses Areal sei laut der Genossen ein stark frequentierter Bereich und stelle einen wichtigen Eingangsbereich zur Harburger Innenstadt dar. Seit geraumer Zeit sei dort jedoch eine erhebliche und wiederkehrende Vermüllung festzustellen. Neben Verpackungsmüll und Essensresten würden regelmäßig Fahrräder, E-Scooter sowie Einkaufswagen im Bereich des Ufers und im Wasser entsorgt, so die Politiker.
„Diese Situation stellt nicht nur eine erhebliche Beeinträchtigung des Stadtbildes dar, sondern gefährdet auch Tiere und Umwelt nachhaltig. Darüber hinaus führt die Vermüllung zu hygienischen Problemen und beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität erheblich. Die bestehende Aufgabenverteilung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sowie die bisherigen Reinigungsmaßnahmen reichen offensichtlich nicht aus, um die Situation dauerhaft zu verbessern“, lautet das Urteil der SPD-Politiker.
Angesichts der zentralen Lage und der Bedeutung dieses Bereichs für die Innenstadtentwicklung sei der derzeitige Zustand nicht hinnehmbar. Eine zeitnahe, abgestimmte Lösung unter Einbeziehung des Center-Managements und der zuständigen Stellen sei dringend erforderlich. mahnen sie an.
In ihren Antrag für die Bezirksversammlung wird das Bezirksamt aufgefordert, gemeinsam mit der Hamburger Stadtreinigung und dem Center-Management des Phoenix-Centers ein abgestimmtes Maßnahmen- und Reinigungskonzept für den Bereich des Seevekanalufers und des Seeveplatzes zu erarbeiten. Ziel des Konzepts soll es sein, die regelmäßige Entfernung von Müll sowie im Wasser entsorgten Gegenständen wie Fahrrädern, E-Scootern und Einkaufswagen sicherzustellen.
Darüber hinaus seien präventive Maßnahmen zu prüfen, insbesondere eine verbesserte Beleuchtung, häufigere Kontrollen, zusätzliche Abfallbehälter sowie geeignete bauliche oder ordnungsrechtliche Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Vermüllung. Das Bezirksamt wird gebeten, der Bezirksversammlung über die geplanten Maßnahmen und deren Umsetzung zeitnah dem Regionalausschuss Harburg zu berichten, so die fraktionslosen Genossen.

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Aktienfonds, ETFs & Co. für den Einstieg

Aktien locken langfristig mit hohen Renditen und können auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sein. Doch was genau verbirgt sich hinter Begriffen wie Dax, ETF oder Indexfonds, und wie lassen sich die damit verbundenen Geldanlagen sinnvoll für die Altersvorsorge nutzen? Wie riskant sind sie? Welche Kosten fallen an?
Es gibt Spielregeln an den Finanzmärkten, die Anleger kennen sollten. In einem Vortrag der Verbraucherzentrale Hamburg gibt die Juristin und Finanzexpertin Anke Puzicha eine Einführung in die Begrifflichkeiten. Sie erklärt, wie ein Depot eröffnet wird, was ein Fondssparplan ist und was sich hinter dem Cost-Average-Effekt verbirgt. Bislang unerfahrene Anleger bekommen zudem wichtige Hinweise an die Hand, um Fehlentscheidungen vorzubeugen. Wann? Am Dienstag, 20. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, Ecke Ernst-Merck-Straße. Die Veranstaltung bietet ausreichend Raum für individuelle Fragen und kostet 35 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vzhh.de/veranstaltungen oder der Telefonnummer 24832-108.

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Rechtlich nicht ohne Weiteres möglich

Rechtlich nicht ohne Weiteres möglich.

Posse um Verbindungsweg geht in nächste Runde.

Der Verbindungsweg zwischen den Straßen Im Neugrabener Dorf und Neugrabener Allee wächst sich langsam zu einer Posse aus. Bereits mehrere Male hatte die CDU nachgefragt, warum die Verbindung trotz mehrmaliger behördlicher Zusagen nicht in die Gänge kommt. Anfang Dezember hatte die CDU in einer Kleinen Anfrage nochmals die Problematik thematisiert. Neben der grundsätzlichen Frage, warum der Antrag immer noch nicht realisiert worden wäre, stand ebenfalls die behördliche Zuständigkeit für den Bau für den Zaun, den Weg und das Tor an diesem Standort.
Das Bezirksamt Harburg erklärte, dass der Verbindungsweg sich weiterhin in der planerischen Vorbereitung befinde. „Für die bauliche Lösung (inkl. barriereärmerer Querung am Schutzzaun) sind bereits Schritte eingeleitet. Die Weiterbearbeitung hat sich aus Kapazitätsgründen jedoch verzögert“, erläuterte das Bezirksamt.
Hinzu käme, so das Bezirksamt, dass die als kurzfristige Zwischenlösung angeregte Entfernung, bzw. das dauerhafte Offenhalten des Tores, rechtlich nicht ohne Weiteres möglich sei. Das Tor sei Teil eines im Bebauungsplanverfahren NF65 abgewogenen Schutzkonzeptes (geschlossene Barriere gegen freilaufende Hunde/Katzen). Dieser stellt ausdrücklich auf die Schaffung einer geschlossenen Barriere ab, die insbesondere für freilaufende Hunde und Katzen unpassierbar sein soll; als Bestandteil würden unter anderem Katzenschutzzäune sowie im Bereich des Wanderweges eine Brücke mit Zaunanlage und einem selbstzufallenden Tor genannt, führte das Bezirksamt aus.
Ein „Aushängen/Entfernen“ oder „dauerhaft geöffnet halten“ des Tores würde die geschlossene Barriere faktisch aufheben und damit dem planrechtlich abgewogenen und festgestellten Schutzkonzept zuwiderlaufen, betonte das Bezirksamt, das auch für diese Anlage verantwortlich zeichne.
Derzeit könne noch kein belastbarer Termin zu einem, nur eventuell möglichen, Umbau genannt werden. Eine Zwischenlösung durch Entfernung oder dauerhaftes Offenhalten des Tores sei dem Bezirksamt wegen der genannten planrechtlich/naturschutzfachlich begründeten Bedingungen rechtlich nicht möglich. Eine mögliche Öffnung müsse entsprechend der Schutzzielerreichung geplant und abgewogen werden, teilte das Bezirksamt mit.

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HEnW Mobil verzeichnet 2025 mehr als 1,4 Millionen Ladevorgänge

HEnW Mobil verzeichnet 2025 mehr als 1,4 Millionen Ladevorgänge.

2.000ste Ladepunkte steht in Heimfeld.

Hamburg zählt bundesweit zu den Städten mit der höchsten E-Auto-Quote. Die Zahl der Ladevorgänge an städtischen Ladesäulen steigt stetig an: Für das Jahr 2025 verzeichnet Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil) rund 1,4 Millionen Ladevorgänge – rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Kurz vor Weihnachten hat der 2.000ste Ladepunkt des Unternehmens am Alten Postweg in Heimfeld den Betrieb aufgenommen, teilte HEnW Mobil mit. Ab Januar 2026 übernimmt HEnW Mobil zudem den Betrieb der HVV switch-Ladepunkte in Hamburg. switch verbindet Carsharing- und ÖPNV-Angebote – an über 200 sogenannten „switch“-Punkten in der Stadt.
„Der konsequente Ausbau der Ladeinfrastruktur in Hamburg ist ein zentraler Baustein für die Mobilitätswende und den Klimaschutz in unserer Stadt. Die Zahlen zeigen: Die Nachfrage steigt – und Hamburg baut aus: Dass HEnW Mobil nun den 2.000. Ladepunkt in Betrieb genommen hat, ist eine gute Nachricht zum Jahresende – so kann es 2026 weitergehen. Gemeinsam machen wir Hamburg fit für die Zukunft“, so Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.
Die städtische Ladeinfrastruktur orientiere sich am Alltag der Menschen in Hamburg. Im Fokus stünden drei zentrale Anwendungsfälle: Schlafstättenladen in Wohnlagen, Laden am Zielort (Einkaufen, Freizeit, Kultur) sowie schnelles Laden an Ein- und Ausfallstraßen für längere Wege und Durchreisen. Der Ausbau der städtischen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum orientiere sich an diesen stetig steigenden Bedarfen. Grundlage sei eine datenbasierte Planung, die Standortanalysen, lokales Know-how und die Vorgaben der Stadt berücksichtigt.
Bis Mitte 2027 sollen im Rahmen der städtischen Ausbauziele durch HEnW Mobil hunderte weitere Ladepunkte errichtet werden. Im Fokus stehen zusätzliche Ladepunkte in Wohn- und Mischgebieten sowie neue Standorte zum Laden am Zielort – etwa beim Einkaufen oder Sport. Entlang wichtiger Verkehrsachsen wird das Netz weiter verdichtet. Auch die Hamburgerinnen und Hamburger können künftig mitwirken: Über die neue Website der HEnW Mobil können ab sofort Standortvorschläge eingereicht werden.
An den städtischen Ladesäulen können die Angebote von mehr als 50 Ladestromanbietern (E-Mobility Provider) genutzt werden. Der Ladestromanbieter ist frei wählbar, Preise und Konditionen legen die Anbieter selbst fest. Zusätzlich gibt es ein Angebot zum Spontanladen (Ad-hoc-Laden) der HEnW Mobil ohne Registrierung.