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Polarlichter faszinieren Menschen

Polarlichter faszinieren Menschen.

Wetterphänomen auch über Harburg.

Geheimnisvolle Lichterscheinungen am Nachthimmel von 23 Uhr abends bis 3 Uhr morgens in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar faszinierten die Menschen auch im Bezirk Harburg. Am sternenklaren Himmel bildeten sich gelblich-grünlich-lila Lichtformationen, die in ihrer Intensität die Beobachter in ihren Bann zogen. Dieses Schauspiel könnte gut aus einem Science Fiction-Film entsprungen sein, der die Landung von Außerirdischen ankündigt. War es aber nicht. Es handelte sich schlicht und ergreifend um das Wetterphänomen der Polarlichter. Diese enstehen durch eine Eruption der Sonne. Die dadurch freigesetzten Teilchen der Sonne streben der Sonne entgegen. Dabei werden sie vom Erdmagnetfeld in Richtung der Pole gelenkt und dringen in die Erdatmosphäre ein. In den oberen Schichten der Atmosphäre stoßen die geladenen Teilchen auf Luftmoleküle und bringen diese zum Leuchten. Unsere Neue RUF-Kollegin Katrin Jantzen hielt diesen beeindruckenden Moment fest.

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Doppelter Triumph für SG Moorburger TSV-Ü50

Doppelter Triumph für SG Moorburger TSV-Ü50.

Handballer überzeugten beim Willi-Uder-Cup.

Die SG Moorburger TSV Ü50 hat es erneut geschafft und den Willi-Uder-Cup 2026 zum zweiten Mal in Folge gewonnen. Eine Leistung, die alles andere als selbstverständlich ist und den außergewöhnlichen Teamgeist dieser Truppe eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Mit Leidenschaft, Erfahrung und echtem Zusammenhalt zeigte das Team über das gesamte Turnier hinweg konstant starke Leistungen. Jeder Zweikampf, jeder Pass und jedes Tor standen für Einsatzwillen, Fairplay und die Liebe zum Fußball. Der erneute Titelgewinn ist das Ergebnis harter Arbeit, gegenseitiger Unterstützung und eines unerschütterlichen Willens – auf und neben dem Platz. Genau das macht diese Mannschaft aus, betonte die Präsidentin des Moorburger TSV, Yvonne Petrich.
Weiterhin erklärte sie: „Dieser doppelte Turniersieg ist ein starkes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Erfahrung, Zusammenhalt und Leidenschaft aufeinandertreffen. Unsere Ü50 lebt vor, wofür der Moorburger TSV steht: Teamgeist, Fairness und echte Vereinsliebe. Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Herzlichen Glückwunsch an unsere Ü50-Jungs zu diesem großartigen Erfolg!“

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„Wie sollen die Menschen auf Finkenwerder über die Elbe kommen?

„Wie sollen die Menschen auf Finkenwerder über die Elbe kommen?.

Die Linke: Senat soll für zuverlässiges Fährangebot sorgen.

12.000 Menschen leben in Finkenwerder, rund 20.000 Beschäftigte arbeiten im Airbus-Werk. Mangels U- oder S-Bahn stellen nur die stauanfälligen Buslinien durch den Elbtunnel sowie die Fährlinien der HADAG eine Verbindung zur Stadt her. Auf den wichtigsten Fährverbindungen – Linie 62 Finkenwerder-Landungsbrücken und Linie 64 Finkenwerder-Teufelsbrück – seien in den vergangenen vier Monaten laut Senatsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion über 1.700 Fahrten entfallen. Auf der Linie 62 hätten von September bis Dezember 2025 knapp 1.300 Fahrten nicht stattgefunden. Das verlautet eine Pressemitteilung der Linkspartei.
Für deren verkehrspolitische Sprecherin in der Bürgerschaft, Heike Sudmann, ein Unding: „In nur vier Monaten sind die Fähren 1.700 Mal nicht gefahren. Wie sollen die Menschen auf Finkenwerder über die Elbe kommen? Wenn der Senat verhindern will, dass auf das Auto umgestiegen wird, muss er endlich für ein zuverlässiges Fährangebot sorgen.“ Nach Auffassung von Sudmann könnte auch die externe Anmietung von Schiffen samt Besatzung zur Lösung des Problems zählen. Sudmann: „Die Menschen auf Finkenwerder dürfen nicht länger abgehängt werden. Die HADAG muss schnellstmöglich so ausgestattet werden, dass sie ihrem Auftrag zuverlässig nachkommen kann.“

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Illegale Müllentsorgung: Schwierige Rechtslage

Illegale Müllentsorgung: Schwierige Rechtslage.

Am EKZ Marmstorf liegt schon wieder Unrat.

Seit mehreren Wochen sind die Ladeninhaber und Kunden des Marmstorfer Einkaufszentrums am Ernst-Bergeest-Weg fassungslos und verärgert über die Altkleider-Berge, die sich rund um die Container direkt an der Bushaltestelle stapeln (der Neue RUF berichtete). Kurz vor Weihnachten war der Müll kurzfristig mal weg. Jetzt ist neuer Unrat da und steht für ein großes Dilemma.
Das Grundstück, auf dem die Container stehen, ist in Privatbesitz, daher ist die Stadtreinigung nicht zuständig, sondern der Eigentümer. Der Eigentümer wird vertreten von der Hinsch & Völckers KG (GmbH & Co.) mit Sitz am Ballindamm. Die Firma hat vor einigen Jahren die Verwaltung übernommen. Zu dem Zeitpunkt standen die Container schon dort. „Man kann inzwischen leider nicht mehr feststellen, wer damals die Genehmigung für das Aufstellen der Container gegeben hat“, sagt ein Mitarbeiter von Hinsch & Völckers, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen möchte.
Fest steht aber, dass die Container von diesem Standort entfernt werden sollen, unter anderem auch, weil sie ganz offensichtlich nicht mehr regelmäßig geleert werden. Doch da es weder Unterlagen aus der Vergangenheit noch irgendeinen Hinweis auf den Betreiber der Container gibt, blieb der Verwaltungsfirma nur die Möglichkeit, die Einwurfschächte mit Flatterband abzusperren. Da das ganz offensichtlich die Menschen keineswegs abgeschreckt hat, ihren Müll trotzdem hier abzuladen, hat die Verwalterfirma die Entsorgung auf eigene Kosten veranlasst. Gleichzeitig wurden die Einwurfschächte inzwischen mit Folie so sicher verschlossen, dass man sie nicht mehr öffnen kann. Nachdem die Aufforderung an den Container-Betreiber, sich zu melden, erfolglos blieb, wurde eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung gestellt. Auch habe der Hausmeister ein Foto aufnehmen können, das einen LKW zeigt, der einen der Container bewegt. Das Foto und das Kennzeichen wurden an die Polizei weitergegeben.
Doch trotz aller Maßnahmen und einem neuen knallroten Zettel, der das Abladen von Gegenständen neben dem Container untersagt und sogar ein Bußgeld in Aussicht stellt, liegt wieder genauso viel Unrat vor den Containern wie vor Weihnachten. Waren es vor einigen Wochen tatsächlich nur Kleider und Schuhe, liegen jetzt auch Schrankteile, Weihnachtsdekoration und sogar ein Staubsauger im Dreck.
„Die Rechtslage ist so, dass wir nicht einfach ein Unternehmen beauftragen können, die Container zu entsorgen, obwohl sie auf privatem Grund stehen“, erläutert der Mitarbeiter der Grundstücksverwaltung. Hinsch & Völckers muss zunächst eine Frist setzen, kann dann auf eigene Kosten einen Abtransport organisieren. Dann darf man die Container aber nicht einfach fachgerecht entsorgen. Stattdessen müssen die Verwalter irgendwo einen Platz mieten, auf dem die Container unbeschädigt stehen bleiben können, bis sich vielleicht doch der Eigentümer irgendwann meldet. Dabei ist es dann auch noch Glückssache, ober der Eigentümer für die Transport- und Lagerungskosten der Container aufkommt. Jetzt hat der Container-Betreiber noch bis Ende Januar Zeit, selber tätig zu werden. Dann lässt die Grundstücksverwaltung sie auf eigene Kosten entsorgen.

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ETV vor historischem Spieltag

ETV vor historischem Spieltag.

Erstes TV-Spiel der Geschichte vor Rekordkulisse.

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys stehen vor einem historischen Wochenende: Am 17. Januar wird das erste Mal in der über 130-jährigen Geschichte des ETV ein komplettes Spiel im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden. Und auch die Kulisse verspricht eine imposante zu werden: Bis jetzt wurden über 1.200 Karten in der maximal 2.300 Personen fassenden CU Arena in Neugraben verkauft – schon jetzt ein neuer Rekord. Das Spiel gegen den aktuellen deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin wird um 17.15 Uhr angepfiffen. In der Halle wird auch der Hamburger Sport-Staatsrat Christoph Holstein anwesend sein. Sponsor of the Day ist die HEK, die Hanseatische Krankenkasse.
Die ETV-Spielerinnen gehen ohne die langzeitverletzte Zuspielerin Luise Klein und die Amerikanerin Hannah Ammerman in die Partie. Die Außenangreiferin hatte sich im Spiel gegen Allianz MTV Stuttgart am letzten Sonntag an der Schulter verletzt, die Diagnose steht noch aus. ETV-Cheftrainer Markus Friedrich: „Im Hinblick auf die derzeitigen Verletzungen wollen wir einfach so gut und so lange wie möglich Schwerin Paroli bieten, uns mannschaftlich geschlossen präsentieren und setzen alles daran, vor dieser tollen Kulisse dem Heimpublikum ein möglichst attraktives Spiel zu liefern.“
Im Januar gibt es zwei weitere Heimspiele: Am Mittwoch, dem 21. Januar, treffen die ETV Hamburger Volksbank Volleys auf den USC Münster (20 Uhr, Sporthalle Hoheluft) sowie am Samstag, dem 31. Januar auf die Mitaufsteiger Skurios Volleys Borken, gegen die in der Hinrunde der bisher einzige Saisonsieg gelang (CU Arena, 19.30 Uhr).